„Wie wichtig ist die liberale Demokratie für Wirtschaft und Forschung in der Region?“ | Görlitz
Die Wahlergebnisse aus Sachsen-Anhalt zeigen, dass die liberale Demokratie bröckelt. Was bleibt, wenn liberale Demokratien ins Wanken geraten? Wie darf/ sollte/ kann sich überhaupt ein Unternehmen, eine Forschungseinrichtung positionieren und einbringen, um liberale Demokratie zu leben? Welches Vorgehen ist laut Verfassung möglich oder gar geboten? Was bedeutet politische Stabilität für Investitionen, Innovation, Fachkräfte und Forschung?
Bei den interaktiven TUD Lectures+ werden Antworten auf diese und weitere Fragen gesucht und gemeinsam mit dem Publikum besprochen.Nach kurzen Eingangsstatements diskutiert das Podium sowohl untereinander als auch mit den Besucherinnen und Besuchern der Veranstaltung, wie Unternehmen und Forschungseinrichtungen Verantwortung übernehmen können, wo Engagement gefragt ist und welche Handlungsmöglichkeiten jede Einzelne hat.
Unsere Redner:innen
Prof. Markus Scholz, Professur für Betriebswirtschaftslehre, insb. Responsible Management am Internationalen Hochschulinstitut Zittau (IHI) der TU Dresden
Sylvia Pfefferkorn, Welcome to Saxony
Prof. Thomas D. Kühne, Direktor des CASUS
Moderation:
Franziska Stölzel, Wissenschaftlerin für den Sozialen Wandel
Wann: 14.10.2026, ab 18 Uh
Wo: Galerie Brüderstraße (9), Görlitz
Zur Reihe
Demokratie unter Druck (2026/2027)
Die Demokratie ist ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft – doch sie steht zunehmend unter Druck. Polarisierung, Desinformation, der Verlust des Vertrauens in Institutionen sowie antidemokratische Tendenzen stellen sie vor immense Herausforderungen. Mit der TUD Lectures-Reihe „Demokratie unter Druck“, die im Oktober 2026 startet, soll ein interdisziplinärer Dialog angestoßen werden, um diese Entwicklungen zu beleuchten. Die TUD Lectures, die gemeinsam von der Arbeitsgruppe „Gemeinsam für Demokratie“ der Fakultät Psychologie, dem Centrum für Demographie und Diversität (CDD) sowie dem Dezernat Universitätskultur und dem Podcastformat YOU ASK we explain organisiert wird, bringt Expert:innen aus verschiedensten Disziplinen wie Psychologie, Politikwissenschaft, Soziologie, Kommunikationswissenschaft und anderen Disziplinen zusammen.
