Autor: Redaktion TolSax

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Berater*in der Refugee Law Clinic werden!

Das Sommersemester steht vor der Tür und die Refugee Law Clinic Leipzig startet mit einem neuen Ausbildungsdurchgang in der Rechtsberatungsausbildung! Die öffentliche Vorlesung „Asyl- und Aufenthaltsrecht“ und das praxisorientierte Tutorium vermitteln alle wichtigen Grundlagen im Asyl- und Aufenthaltsrecht und bieten sich an für einen Einstieg in die Thematik. Wer für die RLCL oder eine andere Leipziger Initiative als Berater*in tätig werden will, kann diese Kenntnisse im Wintersemester vertiefen und im Anschluss hospitieren, um die Ausbildung abzuschließen.

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Über uns

Neu im TolSax | Erich-Zeigner-Haus e.V. und Kommunalpolitisches Forum Sachsen e.V. (KFS)

Wir freuen uns über zwei neue Mitglieder im TolSax!

Ob mit Workshops, Lesungen und Podiumsdiskussionen – das Erich-Zeigner-Haus in Leipzig Plagwitz ist Zentrum und Begegnungsort für gelebte Zivilcourage und Demokratie. Mit seinen historisch-politischen und demokratiefördernden Bildungsprojekten ist der Verein aber auch in den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen aktiv.

Und das Kommunalpolitische Forum Sachsen e.V. (KFS) widmet sich der politischen Bildungsarbeit für kommunale Mandatsträger:innen und kommunalpolitisch interessierte Bürger:innen und Einwohner:innen.

Herzlich Willkommen im TolSax!

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Film: „Auf den Spuren der Muna Altenhain“

Im Jahr 2020 begaben sich Jugendliche auf historische Spuren in ihrem Heimatort Altenhain (Landkreis Leipzig). Sie recherchierten zur ehemaligen Heeresmunitionsanstalt (Muna) Altenhain, die 1939 von der Wehrmacht errichtet wurde, und in der Kriegsmunition u.a. durch Zwangsarbeiter*innen schußfertig gemacht wurde. Nach Kriegsende wurde das Gelände von der sowjetischen Armee genutzt. Bis heute ranken sich etliche Mythen um das Areal, welches die Jugendlichen seit ihrer Kindheit in unmittelbarer Nachbarschaft kennen. Die Jugendlichen führten Zeitzeug*innengespräche durch und so entstand dieser tolle Film.

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[mehrsprachig] Studienangebot für Menschen mit Fluchtgeschichte im Bereich Bildende Kunst und Grafik-Design der HGB Leipzig

Seit 2016 bietet die Hochschule für Grafik und Buchkunst / Academy of Fine Arts Leipzig (HGB) mit der Akademie für transkulturellen Austausch (AtA) das bundesweit erste Studienangebot für Menschen mit Fluchtgeschichte im Bereich Bildende Kunst und Grafik-Design an, bei dem die Teilnehmer*innen regulär immatrikuliert sind. Das Programmstudium der AtA umfasst vier Semester (zwei Jahre) und bietet Menschen mit Fluchtgeschichte die Möglichkeit, sich auf ein reguläres Studium in einem der vier Diplomstudiengänge an der HGB Leipzig vorzubereiten (Buchkunst/Grafikdesign, Fotografie, Malerei/Grafik, Medienkunst). Die im Programm erbrachten Studienleistungen können auf ein späteres Studium an der HGB Leipzig angerechnet werden.

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Materialien

Aufzeichnung der Podiumsdiskussion „DAS PROBLEM HEIßT IMMER NOCH RASSISMUS! Zum Umgang mit rassistischer Gewalt in Sachsen“

Die Online-Podiumsdiskussion „DAS PROBLEM HEIßT IMMER NOCH RASSISMUS! Zum Umgang mit rassistischer Gewalt in Sachsen“ mit den Referenten Robert Enge (Opferberatung RAA Sachsen, Dresden) und Özcan Karadeniz (Verband binationalen Familien, Leipzig) vom 19.2.2021, Moderation Azim Semizoglu (Haus SoVi e.V., Leipzig) wurde aufgezeichnet und ist nun als Video und als Audio im Netz zu finden.

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Forderungen

Zur Gefährdung der Migrantischen Beratung in Bautzen – Gemeinsame PM der Caritas OL e.V, des BBZbunt und von WiB

Der Caritasverbandes Oberlausitz e.V., das Bündnis Bautzen bleibt bunt und Willkommen in Bautzen e.V. haben eine gemeinsame Pressemitteilung zur Gefährdung der Migrantischen Beratung in Bautzen abgegeben. Darin wird von der Kommune und dem Land eine weitere Finanzierung der existierenden Migrationsberatung gefordert. Die bestehenden Beratungsstrukturen funktionieren noch und müssen erhalten bleiben!

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Über uns

Neu im TolSax | SAfT e.V. – Solidarische Alternativen für Taucha

Wir freuen uns total, eine neue Initiative im TolSax begrüßen zu können! Die engagierten Menschen von SAfT e.V. – Solidarische Alternativen für Taucha setzen sich für ein solidarisches und vielfältiges Miteinander in Taucha ein, einer Kleinstadt im Landkreis Nordsachsen. Mit Bildungs- und Kulturveranstaltungen will SAfT zur Belebung der demokratischen Kultur beitragen. Die Initiative informiert u.a. über rechte Symboliken und Argumentationsstrategien. Sie steht Betroffenen von rechter Gewalt in und um Taucha solidarisch zur Seite und sensibilisiert für deren Perspektive.

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Analyse

Antisemitismus in Sachsen: Für Betroffene Alltag, von Behörden häufig ignoriert – Studie des Bundesverband RIAS e.V. vorgestellt

Jüdische Sächs_innen berichten von einer häufig gleichgültigen Haltung der Mehrheitsgesellschaft gegenüber offenem Antisemitismus. Im Kontext vieler antisemitischer Vorkommnisse auf Versammlungen in Dresden wird zudem eine starke Diskrepanz zwischen der polizeilichen Statistik und den Einschätzungen der Zivilgesellschaft deutlich. Diese Bestandsaufnahme leistet die „Problembeschreibung: Antisemitismus in Sachsen“ des Bundesverbands RIAS e.V..

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Leitfaden für die Praxis – LSBTI*-sensibler Gewaltschutz für Geflüchtete

Der vom Familien- und Sozialverein des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland e.V. herausgegebene Leitfaden richtet sich an die Mitarbeitenden der Geflüchtetenunterkünfte der Bundesländer und Kommunen. Mit konkreten Handlungsempfehlungen, Checklisten und Formulierungsvorschlägen bietet er Fachkräften Hinweise zur praktischen Umsetzung der Vorgaben zum Schutz LSBTI-Geflüchteter der deutschen „Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“.

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Handreichung: Politik der Zugehörigkeiten

Die Handreichung „Politiken der Zugehörigkeit: Zur Repolitisierung einer verhärteten Debatte” des Forschungsprojektes PoliLab (Universität Leipzig) bietet eine Anregung für Expert/-innen der Politischen Bildung. Darin wird das im Projekt entwickelte Format der videogestützten Gesprächswerkstatt sowie der praktische Einsatz der ‚Stimmen zur Nation‘ detailliert vorgestellt. Die Handreichung enthält methodisch-didaktische Hinweise und Vorlagen, um die im Projekt erfolgreich getesteten Methoden weiter zu verbreiten.

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#everynamecounts: Baut mit uns ein digitales Denkmal

#everynamecounts ist eine Initiative der Arolsen Archives – mit dem Ziel den Verfolgten des Nationalsozialismus ein digitales Denkmal zu errichten. Damit auch zukünftige Generationen sich an die Namen und Identitäten der Opfer erinnern können. Es geht zudem um unsere heutige Gesellschaft. Denn der Blick zurück zeigt uns, wohin Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus führen. Erinnerung und Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus folgen oft steifen Ritualen, mit denen jüngere Generationen wenig anfangen können. Die Crowdsourcing-Initiative #everynamecounts bietet einen neuen und sehr direkten Weg, sich aktiv mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und durch die Mitarbeit ein Zeichen zu setzen: für die Erinnerung an die NS-Opfer und für Respekt, Vielfalt und Solidarität.

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Gegen das Wegschauen: Projekt „Jede/r Vierte“

Das Projekt „JEDER VIERTE“ wurde ins Leben gerufen, um zu zeigen, wie der alltägliche Antisemitismus durch eine schweigende Mehrheit mitgetragen wird. In sechs Filmen werden Geschichten von Jüdinnen und Juden aus ganz Deutschland durch Schauspieler:innen szenisch aufbereitet und erzählt. Im Anschluss kommen die „echten“ Protagonist:innen zu Wort und Antisemitismus-Experten analysieren die Situation. Damit soll gezeigt werden, welche Konsequenzen es hat wegzuschauen – und so dazu beigetragen werden, das Schweigen über den alltäglichen Antisemitismus in unserem Land zu brechen.

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Neue Informationsbroschüre zum KZ-Außenlager „HASAG Leipzig“ und Audiofeature „Überleben und Widerstand im KZ-Außenlager „HASAG Leipzig“

Anlässlich des diesjährigen Internationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus veröffentlicht die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig eine neue Informationsbroschüre zum KZ-Außenlager „HASAG Leipzig“, dem größten Frauenaußenlager des KZ Buchenwald. Außerdem haben wir das Audiofeature Überleben und Widerstand im KZ-Außenlager „HASAG-Leipzig“ produziert. Darin zitieren wir aus den Erinnerungen von ehemaligen Insassinnen an die letzten Monate in diesem Lager. Es geht um Kälte, Hunger und Gewalt, aber auch um Solidarität, Sabotage und Widerstand.

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Publikation des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts: AfD-Wähler glauben besonders oft an Verschwörungserzählungen

Verschwörungserzählungen sind bei AfD-Anhängerinnen und -Anhängern deutlich verbreiteter als bei den Befürwortern anderer Parteien. So glauben zwei Drittel der AfD-Parteigänger an Covid-19-bezogene Verschwörungserzählungen, wie die Leipziger Autoritarismus-Studie zeigt. Unter Anhängern der Grünen kommen Verschwörungserzählungen hingegen am seltensten vor. Das Forschungsteam um den Sozialpsychologen Prof. Dr. Oliver Decker, Leiter des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts (EFBI) an der Universität Leipzig, sieht damit frühere Forschungsergebnisse bestätigt, die darauf hindeuten, dass Wähler der AfD besonders häufig antidemokratische Einstellungen vertreten.

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Mit Bilal auf dem Weg zur professionellen Hilfe – Leitfaden für traumatisierte Migranten und Begleitungen

Viele Flüchtlinge leiden unter den traumatischen Erlebnissen, die sie vor oder während der Flucht erlitten haben. Die 52seitige Broschüre „Bilal“ des Deutsch-Spanischen Freundschaft e.V., die jetzt in den Sprachen Deutsch, Arabisch und Spanisch in Leipzig erschienen ist, bietet die Möglichkeit, darüber ins Gespräch zu kommen und gegebenenfalls Hilfe zu suchen.

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Ehrenamt suchen – Ehrenamt finden: Ehrenamtsplattform www.ehrensache.jetzt in sechs Landkreisen online

Die Ehrenamtsplattform www.ehrensache.jetzt ist nun in sechs Landkreisen online! Gemeinnützige Träger, Vereine und Initiativen aller Engagementbereiche, die Ehrenamt binden, können kostenfrei ein Inserat veröffentlichen und ehrenamtliche Unterstützung finden. Eine Besonderheit: Freiwillige inserieren auf der Plattform selbst und bieten ihre Hilfe an. Ziel ist es, einfachen und flexiblen Zugang – ähnlich einer App – zu einem lokalen Engagement zu ermöglichen und auch jungen Interessierten den Einstieg zu erleichtern.

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Forderungen

Bosnien/Lipa – Zivilgesellschaftliches Bündnis fordert Evakuierung und Aufnahme der Schutzsuchenden, sowie ein sofortiges Ende der Push-Backs

Auf Initiative der Balkanbrücke, Seebrücke und PRO ASYL fordert ein Bündnis aus rund 140 zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen die sofortige Evakuierung und Aufnahme der Schutzsuchenden in Bosnien-Herzegowina. Die Bundesregierung darf der humanitären Krise vor den Toren der EU nicht länger tatenlos zusehen.

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