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AUFSUCHEND. POLITISCH. BILDEN. Praxiserfahrungen im Quartier

Politische Bildung hat zum Ziel, allen Menschen zu ermöglichen, sich selbstbestimmt politisch zu beteiligen. Sie erreicht aber nicht alle – und ausgerechnet nicht diejenigen, die von sozialen Ungleichheiten betroffen sind und deren Interessen unter politischen Entscheidungsträger*innen wenig Berücksichtigung finden. In Stadtteilen, die überdurchschnittlich von prekären Lebenslagen der Bewohner*innen geprägt sind, ist der Grad an Teilhabe und demokratischer Mitbestimmung geringer als in anderen Stadtgebieten. Wie kann eine aufsuchende Aktivierung von Bewohner*innen gelingen? Wie können die politischen Dimensionen des Alltags hervorgehoben werden? Welche Kompetenzen sind wichtig, um politische Bildung im Stadtteil zu initiieren? Das Working Paper von Maëlle Dubois, Wassili Siegert, März 2023, unter Mitarbeit von Jakob Quentin und Anne von Oswald für Minor – Wissenschaft Gesellschaft mbH fasst die ersten Erkenntnisse aus elf lokalen Projekten zusammen und gibt Einblicke in die Praxis der aufsuchenden politischen Bildung im Quartier.

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miteinander füreinander – Podcast zur Widerstandsgeschichte der Rom*nja und Sint*ezze während des Nationalsozialismus – Eine Interviewreise

Mit Mut, Entschlossenheit und enormem Kraftaufwand widersetzten sich zahlreiche tschechoslowakische Rom*nja und Sint*ezze dem Nationalsozialismus. Als Partisan*innen organisierten sie sich in Widerstandsgruppen und kämpften gemeinsam gegen die NationalsozialistInnen. Auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik und der Slowakei bildete sich der Widerstand der Rom*nja-Partisan*innen vor allem in den Wäldern. Dieser Podcast soll Geschichten erzählen, Geschichten, die am Ende alle im Fokus auf den Widerstand zusammenlaufen, den die tschechoslowakischen Rom*nja Partisan*innen „Miteinander und Füreinander“ bestritten haben.

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Auf der Straße und im Parlament: Der rechte Medienaktivist „WeichreiteTV“

Am Mittwoch, dem 10.05.2023, steht in der Sitzung des Kreistags des Landkreises Leipzig die Neuwahl eines Mitglieds (sowie eines Stellvertreters) des Jugendhilfeausschusses an. Zur Wahl steht der AfD-Abgeordnete Sebastian Weber. Dieser ist als rechter Medienaktivist unter dem Namen „WeichreiteTV“ auf der Straße unterwegs und begleitet wohlwollend rechtes Protestgeschehen.

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„Auf den Spuren regionaler Geschichte“. Neue Broschüre zu den Todesmärschen 1945 im Muldental

Die Broschüre „Auf den Spuren regionaler Geschichte“ ist aus der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Thema „Todesmärsche in der Region“ entstanden. Mit Hilfe der Broschüre ist es möglich eine Route der Todesmärsche 1945 zwischen Borsdorf und Wurzen selbstständig abzufahren und sie enthält diverse Informationen zu den einzelnen Gedenkstationen.

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Studie veröffentlicht! Ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Südwestsachsen

Am 5. Mai 2023 veröffentlicht der RAA Sachsen e.V. in Kooperation mit dem Chemnitzer Verein ASA-FF eine Konzeptions- und Machbarkeitsstudie für ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Südwestsachsen. Die Studie schlüsselt auf, wie ein Dokumentationszentrum inhaltlich konzipiert werden kann, welcher organisatorische Rahmen dafür notwendig ist und wie die vorgeschlagene Ansiedlung in Zwickau und Chemnitz gelingen kann.

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Sachsen rechts unten 2023

Das Kulturbüro Sachsen e.V. präsentiert am 03.Mai 2023 die neunte Ausgabe der Jahrespublikation „Sachsen rechts unten“. Seit 2014 legt der Verein mit dieser Publikation jährlich eine Analyse über die qualitative Verfasstheit der extremen Rechten in Sachsen vor. Aus zivilgesellschaftlicher Perspektive wird der Blick unter gezielten Fragestellungen auf aktuelle Demokratiegefährdungen gerichtet. Die Publikation „Sachsen rechts unten 2023“ ist in Kooperation mit Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen und der Amadeu Antonio Stiftung entstanden.

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(K)ein Kopftuchbuch. Über race-, Religions- und Geschlechterkonstruktionenund das, wovon Kopftuchdebatten ablenken

Die neue Publikation “(K)ein Kopftuchbuch. Über race-, Religions- und Geschlechterkontruktionen und das, wovon Kopftuchdebatten ablenken” vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften Leipzig ist erschienen. Die Beitragenden aus Wissenschaft und Aktivismus setzen sich u.a. mit der Rassifizierung von Geschlecht, der Vergeschlechtlichung von race sowie der Verknüpfung von race- und Religionskonstruktionen auseinander – mal nah an Kopftuchdebatten, mal davon losgelöst. 

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Katzen, Krieg und Creators. TikTok als (Des-)Informationsraum für Jugendliche

In der neuen Publikation „Katzen, Krieg und Creators. TikTok als (Des-)Informationsraum für Jugendliche“ der Amadeu Antonio Stiftung werden grundlegende Funktionen und Mechanismen der Plattform TikTok erklärt, gezeigt, welche Rolle Desinformationen auf TikTok spielen, und Tipps und Tricks geboten, um Desinformationen frühzeitig zu erkennen und damit umzugehen.

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Support-Statistik: Rechtsmotivierte, rassistische und antisemitische Gewalt in Sachsen 2022

2022: Opferberatungsstellen in Sachsen zählen 205 rechtsmotivierte Angriffe, von denen mindestens 314 Menschen direkt betroffen waren. Nach zwei durch die Corona-Pandemie geprägten Jahren, normalisierte sich das gesellschaftliche Leben zwar wieder, aber rechtes Protestmilieu beeinflusst weiterhin das politische Klima. Zum Jahresende spielte die Aufnahme Geflüchteter eine verstärkte Rolle. In sächsischen Schwerpunktregionen ist eine gewalttätige rechte Raumnahme zu beobachten.

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Tagungsband 2023: Wer ist die Zivilgesellschaft? Migrant*innenorganisationen und Mobile Beratung im Dialog

Der Sammelband „Wer ist die Zivilgesellschaft? Migrant*innenorganisationen und Mobile Beratung im Dialog“ enthält Beiträge eines Fachtags, den der BMB im Oktober 2022 gemeinsam mit der Bundeskonferenz der Migrant*innenorganisationen (BKMO) und dem Dachverband der Migrant*innenverbände in Ostdeutschland (DaMOst e.V.) in Berlin ausgerichtet hat. Das dritte Kapitel geht über den Fachtag hinaus und zeigt, wie sich der BMB intern mit den Themen Intersektionalität und Rassismuskritik auseinandersetzt.

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Zertifikat zur Abendschule

Die Abendschule von JoDDiD ist ein kostenfreies Angebot zur selbstbestimmten fachdidaktischen Qualifizierung neuer Fachkräfte im Feld der außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenbildung. Sie richtet sich an Menschen, die als Berufseinsteiger:innen im Feld der politischen Bildung tätig werden und sich zu der Frage, wie sich politische Bildung sinnvoll organisieren lässt, weiterbilden möchten. Das Angebot kann (sobald 15 Lectures vorliegen) mit einer Klausur abgeschlossen werden und wird als Weiterbildung zertifiziert.

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Lernen am (un)sicheren Ort?

Die vierteilige Podcastreihe des Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment möchte ein Licht auf jüdische Perspektiven in Bildungskontexten werfen. Dazu sind Personen eingeladen, die selbst aus ihrer persönlichen und / oder professionellen Sicht Einblicke in Erfahrungen von Jüdinnen und Juden in deutschen Bildungskontexten geben können, weil sie diese selbst durchlebt haben, in ihnen arbeiten und / oder zu ihnen forschen.

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Mir reicht’s Bürger. Eine Analyse der Montagsdemonstrationen in Chemnitz und Gera im Winter 2022/2023

Politische Lösungen werden keiner Partei richtig zugetraut, Antiamerikanismus und Nationalismus sind weit verbreitet: Die qualitative Studie „Mir reicht’s Bürger“ des Progressiven Zentrums und der Bertelsmann Stiftung hat Teilnehmende der von Rechts organisierten „Montagsdemonstrationen“ in Ostdeutschland nach ihrer Sicht der Dinge gefragt. Der Fokus der Untersuchung liegt dabei nicht auf den Organisator:innen, sondern den „Mitlaufenden“, ihren Protest-Motiven und Erwartungen an die Politik. Sie eint vor allem ein Unmut über die Regierungspolitik, der letztlich auf einem fundamental anderen Deutschlandbild und Demokratieverständnis als dem der Mehrheitsgesellschaft basiert.

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Broschüre: Was geht mich das an? Eine Handreichung zu historisch-politischer Bildung in der Grundschule

Aus der Beobachtung heraus, dass auch Kinder Vorstellungen von der Vergangenheit haben, die eingerahmt werden müssen, entstand 2021 das Projekt Historisches Lernen in der Grundschule. Um das Thema einer breiteren Öffentlichkeit und zugänglich zu machen und insbesondere die Aufmerksamkeit von Grundschullehrkräften auf die Notwendigkeit und die Möglichkeiten von politisch-historischer Bildung zu lenken, erarbeitete der Bildungsverein Parcours die digitale Broschüre Was geht mich das an? Eine Handreichung zu historisch-politischer Bildung in der Grundschule, in der die Ergebnisse der Umfragen veröffentlicht werden.

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