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Mit unserer Onlineplattform teilen wir Veranstaltungen, aktuelle Studien und hilfreiche Arbeitsmaterialien für die Demokratiearbeit. Wir stellen Fördermöglichkeiten und Ausstellungen zum Ausleih vor. Ihr sucht Beratung oder Stellen? Und mit unserem TolSax-Newsletter bleibt Ihr immer informiert.

Analyse

Zivilgesellschaft unter Druck am Beispiel von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Netzwerkarbeit zwischen (konstruktiver) Kritik und offenen Angriffen.

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist wie andere zivilgesellschaftliche Projekte immer auch Kritik und Angriffen ausgesetzt. Die neue Studie „Zivilgesellschaft unter Druck“ zeigt, dass seit dem Einzug von Rechtsextremist*innen in Bundes- und Landesregierungen auch aus den Parlamenten Angriffe erfolgen und sich die AfD geradezu abarbeitet am Courage-Netzwerk.

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AusstellungenMaterialien

„Nie willkommen gefühlt“ – Eine Plakatausstellung über Alltagsrassismus im Landkreis Leipzig

Für die Internationalen Wochen gegen Rassismus (14.03. – 27.03.2022) hat der Runde Tisch Migration mit von Rassismus betroffenen Menschen in Landkreis gesprochen und Erfahrungsberichte gesammelt, welche in Form einer Plakatausstellung veröffentlicht werden, um auf die alltäglichen rassistischen Erfahrungen von migrantisch gelesenen Personen im Landkreis aufmerksam zu machen. Die Plakate sollen während der Internationalen Wochen gegen Rassismus an möglichst vielen Orten im Landkreis Leipzig aufgehangen werden, um die Probleme der Betroffenen in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Plakate können mit Klick auf den Link als ZIP heruntergeladen und selbstständig ausgedruckt werden. Solltet ihr keine Möglichkeit haben selbst zu drucken, dann könnt ihr die Plakate gerne bei Bon Courage e.V. bestellen. Dafür reicht eine kurze E-Mail mit Stückzahl und Adresse an info@boncourage.

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[mehrsprachig] Studienangebot für Menschen mit Fluchtgeschichte im Bereich Bildende Kunst und Grafik-Design der HGB Leipzig

Seit 2016 bietet die Hochschule für Grafik und Buchkunst / Academy of Fine Arts Leipzig (HGB) mit der Akademie für transkulturellen Austausch (AtA) das bundesweit erste Studienangebot für Menschen mit Fluchtgeschichte im Bereich Bildende Kunst und Grafik-Design an, bei dem die Teilnehmer*innen regulär immatrikuliert sind. Das Programmstudium der AtA umfasst vier Semester (zwei Jahre) und bietet Menschen mit Fluchtgeschichte die Möglichkeit, sich auf ein reguläres Studium in einem der vier Diplomstudiengänge an der HGB Leipzig vorzubereiten (Buchkunst/Grafikdesign, Fotografie, Malerei/Grafik, Medienkunst). Die im Programm erbrachten Studienleistungen können auf ein späteres Studium an der HGB Leipzig angerechnet werden. Der Bewerbungszeitraum für das Wintersemester 2021/2022 startet am 14. Februar 2022 und endet am 13. April 2022.  

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Materialien

Methodenheft für politische Bildner*innen und Lehrpersonen

Das Methodenheft von RAA Sachsen zur Webdokumentation „Gegen uns. Betroffene im Gespräch über rechte Gewalt nach 1990 und die Verteidigung der solidarischen Gesellschaft“ richtet sich an politische Bildner*innen und Lehrpersonen und stellt eine Möglichkeit dar, junge Menschen in ihrer Auseinandersetzung mit der Webdokumentation partizipativ und reflexiv zu begleiten. Zum Einstieg wird ein Projekttag vorgeschlagen. Zusätzlich stehen zur Vertiefung mehrere Optionen zur Verfügung, die modular zusammengesetzt werden können. Beide Formate sind für 5 bis 30 Teilnehmende ab der Jahrgangsstufe 8 im außerschulischen oder schulischen Kontext geeignet. Gegenstand dieser beiden Formate sind nicht nur die einzelnen Motive von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Das Ziel ist vielmehr, in einem partizipativen, bewertungsfreien Lernprozess das übergeordnete Prinzip und die Wirkmacht von rechter Gewalt bewusst zu machen: Es sind Individuen, die angegriffen werden und direkt oder indirekt von rechter Gewalt betroffen sind. Dabei richtet sich rechte Gewalt aber nicht ausschließlich gegen die direkt Betroffenen, sondern gegen die gesamte pluralistische Gesellschaft.

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Jetzt bewerben: Empowert Eure Community – für Euer Netz ohne Hass!

Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) startet LOVE-Storm in diesem Jahr mit dem Projekt „Empower Communities – für euer Netz ohne Hass“. Das kostenfreie, 20-monatige Trainings- und Beratungsprogramm richtet sich an gemeinnützige Organisationen und Verbände und deren digitale Communities. Gemeinsam mit professionellen Trainer*innen entwickeln die Moderator*innen und aktive Community-Mitglieder Schutzkonzepte, um Hassangriffen im Netz zu begegnen. Die teilnehmenden Organisationen bilden so ein Solidaritäts-Netz und helfen dabei, eine gelebte Kultur der digitalen Zivilcourage zu etablieren. Bewerbungsfrist: 27. Februar 2022.

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LET THE GIRLS PLAY! – Handbuch Mädchenfußball

Das Handbuch Mädchenfußball liefert Vereinen, die gerne Mädchenteams aufbauen bzw. denen gleiche Chancen für Mädchen und Burschen in ihren Teams ein Anliegen sind, praktische Informationen, die helfen, den Verein für mehr Mädchen zu öffnen. Übersichtlich und kurz gehalten, kommen jene Themen zur Sprache, die für viele fußallspielende Mädchen wichtig sind, und auch jeder Breitensportverein umsetzen kann.

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Das ist unser Haus. Handreichung zum Umgang mit Immobiliennutzungen durch die extreme Rechte erschienen

In den letzten Jahren häuften sich bei den Mobilen Beratungsteams des Kulturbüso Sachsen e.V. Beratungsanfragen von Initiativen, Anwohner*innen, Bürgermeister*innen, Verwaltungs-mitarbeiter*innen sowie Stadt- und Gemeinderät*innen zu Immobiliennutzungen durch die extreme Rechte. Das Wissen und die Erfahrungen der Teams liegen nun in Form der Broschüre „DAS IST UNSER HAUS. Handreichung zum Umgang mit Immobiliennutzungen durch die extreme Rechte.“ vor. Ausgehend von einer Situationsbeschreibung und einigen Praxisbeispielen sind darin Handlungsempfehlungen für die demokratische Zivilgesellschaft, für politisch Verantwortliche sowie Verwaltung/Behörden zusammengestellt.

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Podcast „speak up!“: Schüler_innen und Auszubildende in Sachsen sprechen über ihre Diskriminierungserfahrungen

Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt sich der Verein „Courage – Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e.V.“ als Teil des Netzwerks für Demokratie und Courage (NDC) mit Diskriminierung an Schule. Er möchte mit diesem Podcast Jugendlichen die Möglichkeit geben, ihre subjektive Sicht von Rassismuserfahrungen an sächsischen Schulen zu erzählen und dazu beitragen, die Perspektive von Schüler_innen und Azubis hörbar zu machen.

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Analyse

„Im Jugendclub gab es nur Glatzen“ Rechte Subkulturen, Jugendarbeit und Gewalt im Chemnitzer Fritz-Heckert-Gebiet von 1993 bis 2000

In den 1990er Jahren haben viele Projekte mit rechts(extrem) orientierten jungen Menschen gearbeitet. Das Forschungsprojekt ReMoDe untersucht Perspektiven, Haltungen und pädagogische Interventionen von Fachkräften innerhalb von Projekten Mobiler und Offener Arbeit der AgAG Programme bzw. der Jugendarbeit der 90er Jahre in Sachsen. Lisa Bendiek und Danilo Starosta, Mitarbeiter*innen der Fachstelle Jugendhilfe des Kulturbüro Sachsen, haben Interviews mit Zeitzeug*innen geführt und auf dieser Basis einen Beitrag zum Forschungsprojekt ReMoDe beigesteuert: „Im Jugendclub gab es nur Glatzen“ – rechte Subkulturen, Jugendarbeit und Gewalt im Fritz-Heckert-Gebiet in Chemnitz von 1993 – 2000.“

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Rote Bergsteiger – Das neue Buch über den Widerstand aus dem Bergsport-Milieu

Das AKuBiZ hat im Dezember eine Neuauflage des Buches „Rote Bergsteiger“ von Joachim Schindler über den Widerstand aus dem Bergsport-Milieu im Nationalsozialismus herausgegeben. Die Buchvorstellung mit ihm in Pirna konnte nicht wie geplant stattfinden. Statt dessen hier ein Interview mit dem Dresdener Bergsporthistoriker und Einblicke in das Buch.

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Geschäftstüchtig und gewaltbereit. Ein Überblick zur rechten Mischszene in Wurzen

In diesem Dossier beschreibt chronik.LE rechte Entwicklungen in Wurzen mit einem Fokus auf die aktuelle Situation. Nach einem kurzen Rückblick in die 1990er Jahre werden die Bereiche Unternehmen und Immobilien, Kampfsport, Jugendgruppierungen und Kommunalpolitik beleuchtet. Aufgrund andauernder Veränderungsprozesse handelt es sich dabei nur um eine Momentaufnahme.

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Studio KFS.Gespräch: Ohne Obdach

Man sieht sie nicht auf den ersten Blick: Menschen, die ohne Wohnung leben, durch soziale Netze fallen und am Ende auf sich allein gestellt sind. Corona hat ihren Alltag dramatisch verschlechtert, Platzverweise und Bußgelder gehören zur Tagesordnung. In der neuen Folge der Podcastreihe Studio KFS.Gespräch spricht das Kommunalpolitische Forum Sachsen mit Pia Jänich vom AJZ Chemnitz und Sascha Smandzik von der Wohnungsnotfallhilfe der Stadtmission Chemnitz e.V. über die Möglichkeiten als auch Grenzen der Sozialarbeit und was Kommunen tun können.

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„Corona-Proteste“ in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind Motor der Radikalisierung

Die Träger und Projekte der Mobilen Beratung aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben eine gemeinsame Einschätzung zu dem Protestgeschehen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie veröffentlicht. Die drei Bundesländer erleben derzeit eine wachsende Protestmobilisierung im Zeichen der Corona-Krise und entwickeln sich zum Motor einer bundesweiten Radikalisierung der Pandemie-Leugnerinnen-Szene.

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Leben in Gefahr. Gewalt gegen Geflüchtete in Deutschland (2021)

Bei der Publikation „Leben in Gefahr. Gewalt gegen Geflüchtete in Deutschland“ der Amadeu Antonio Stiftung handelt es sich um eine Langzeitauswertung mit grafisch aufbereiteten Übersichten zur Entwicklung in fünf Bundesländern und bundesweit über fünf Jahre. In dieser Publikation kommen Menschen zu Wort, die nach Deutschland flohen und einen Einblick geben, was sich hinter den Zahlen, die die Amadeu Antonio Stiftung seit 2015 in der Chronik flüchtlingsfeindlicher Vorfälle erhebt, verbirgt.

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BMB-Policy Paper zu Auswirkungen der Corona-Proteste

Das BMB-Policy Paper blickt umfassend auf die Auswirkungen der Corona-Protestformen im Jahr 2021 zurück und stellt eine breite Perspektive der Mobilen Beratungsteams aus den Bundesländern zusammen. Somit finden die jüngsten Protestereignisse nur schlaglichtartig Eingang in die Analyse zu den Auswirkungen der Corona-Proteste auf die Zivilgesellschaft. Ziel dieses Policy Papers ist, zur Stärkung der Zivilgesellschaft beizutragen: Wie agiert die Zivilgesellschaft angesichts der Corona-Krise, welche Möglichkeiten der Intervention hat sie im Umgang mit (aggressiven und bedrohlichen) Protesten und wie steht es um ihre Überlastung?

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Halle, 09. Oktober 2019. Der Anschlag, Ereignisse, Folgen, Hintergründe. Handreichung für die Bildungsarbeit

In der neuen Publikation des NDC Sachsen und NDC Sachsen-Anhalt geht es um den Terroranschlag auf die Synagoge in Halle vom 19.10.2019. Die Handreichung zeichnet die Chronologie der Ereignisse nach, gibt Aufschluss über die antisemitische Motivlage des Täters und möchte vor allem den Betroffenen Raum für ihre Perspektive geben.

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