Informieren

Mit unserer Onlineplattform teilen wir Veranstaltungen, aktuelle Studien und hilfreiche Arbeitsmaterialien für die Demokratiearbeit. Wir stellen Fördermöglichkeiten und Ausstellungen zum Ausleih vor. Ihr sucht Beratung oder Stellen? Und mit unserem TolSax-Newsletter bleibt Ihr immer informiert.

Materialien

Podcast zu: „Internationale Wochen gegen Rassismus“

Im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ hat das Bündnis für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage Geschichten von Menschen zusammengetragen, die von Alltagsrassismus betroffen sind. Drei Schauspielerinnen des Theaters Plauen-Zwickau haben diesen Menschen eine Stimme gegeben. Hören wir ihre Geschichten zu! Vielleicht verstehen wir dann ein wenig besser, wie sich Menschen fühlen, die im täglichen Leben wiederholt abgelehnt, ausgegrenzt und respektlos behandelt werden.

Weiterlesen
Analyse

Forschungsprojekt/Studie: „Stay With The Trouble“ – Politische Interventionen im Arbeitsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Seit einigen Jahren entsteht durch die wachsende Präsenz einer äußersten Rechten eine neue Situation mit einer potenziell bedrohlicheren Intensität bis weit in die politischen Gremien hinein. Es mehren sich Berichte aus der Praxis über Angriffe, ›Extremismus‹-Vorwürfe und Neutralitäts- einforderungen, die den Handlungsspielraum der Jugendarbeit einschränken. Dichtere Befunde zu diesen Entwicklungen und ihren Dynamiken lagen jedoch bislang nicht vor… Diese Publikation stellt die Ergebnisse einer bundesweiten Studie zu Infragestellungen, Einflussnahmen und Angriffen im Arbeitsfeld dar. Dazu wurden knapp 300 Fälle unter verschiedenen Fragestellungen analysiert: Wer sind die Betroffenen? Welche Konzepte und Inhalte werden infragegestellt? Was sind Anlässe von Interventionen? Welche Auswirkungen haben sie? Und wie gehen die Betroffenen damit um?

Weiterlesen
Analyse

PM: Landkreis Leipzig trauriger Spitzenreiter rechtsmotivierter Straftaten. Bagatellisierung im Landkreis ist Teil des Problems

Vor wenigen Tagen wurde durch das Sächsische Innenministerium bekannt, dass der Landkreis Leipzig, bezogen auf die Bevölkerungsanzahl, Spitzenreiter im Bereich rechtsmotivierter Straftaten ist. Dies überrascht die Mitglieder des Runden Tisches Migration wenig, da Rassismus und Rechtsextremismus im Landkreis fest verankert sind. Entgegen der Position der Sprecherin des Landratsamtes, Brigitte Laux, die gegenüber dem MDR die hohe Zahl rechtsmotivierter Straftaten mit den vielen diskriminierungssensiblen Initiativen und Akteur_innen begründete, sieht der Runde Tisch Migration die Haltung und strukturelle Situation im Landkreis mitverantwortlich.

Weiterlesen
Analyse

Radikale Rechte und vernachlässigte Mitte

Forschende des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) um Edgar Grande und Swen Hutter vermaßen zum ersten Mal bundesweit repräsentativ das Mobilisierungspotenzial der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung. Ihre Studie zeigt auch ein erhebliches Risiko für eine weitere politische Radikalisierung des Protests: „Diejenigen, die Verständnis für die Proteste äußern, sind zugleich überdurchschnittlich offen für Verschwörungsideologien“, erklärt Edgar Grande.

Weiterlesen
Materialien

Workshopangebot: Digital präventiv gegen Alltagsrassismus im ländlichen Raum

Unter dem Titel „Digital präventiv gegen Alltagsrassismus im ländlichen Raum“ bietet der Leipziger Erich-Zeigner-Haus e.V. ab April 2021 an Schulen und außerschulischen Lernorten in Sachsen kostenfreie Workshops für Jugendliche ab 14 Jahren an. Das im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ geförderte Projekt will Jugendliche für Alltagsrassismus sensibilisieren und ihm so präventiv begegnen. Hierfür werden im Rahmen des mehrtägigen Workshops u.a. Inhalte und Mechanismen von Alltagsrassismus reflektiert. Gemeinsam wird den Fragen nachgegangen: Wie ist Rassismus entstanden? Was ist (Alltags-)Rassismus? Und wie kann ich ihm argumentativ entgegentreten? Die Förderung und Stärkung der eigenständigen Positionierung von Seiten der Jugendlichen steht dabei im Fokus.

Weiterlesen
Informieren

Berater*in der Refugee Law Clinic werden!

Das Sommersemester steht vor der Tür und die Refugee Law Clinic Leipzig startet mit einem neuen Ausbildungsdurchgang in der Rechtsberatungsausbildung! Die öffentliche Vorlesung „Asyl- und Aufenthaltsrecht“ und das praxisorientierte Tutorium vermitteln alle wichtigen Grundlagen im Asyl- und Aufenthaltsrecht und bieten sich an für einen Einstieg in die Thematik. Wer für die RLCL oder eine andere Leipziger Initiative als Berater*in tätig werden will, kann diese Kenntnisse im Wintersemester vertiefen und im Anschluss hospitieren, um die Ausbildung abzuschließen.

Weiterlesen
Materialien

Land unter? Handlungsempfehlungen zum Umgang mit völkischen Siedler*innen

Diese Handreichung der Amadeu Antonio Stiftung möchte alle, die mit völkischen Siedler*innen konfrontiert sind, dabei unterstützen, einen eigenen Umgang damit zu entwickeln. Neben den wichtigsten Informationen bietet sie Empfehlungen für Schritte in der Nachbarschaft, Bildungseinrichtungen, Vereinsarbeit, am Arbeitsplatz und in landwirtschaftlichen Initiativen und Verbänden.

Weiterlesen
Materialien

Film: „Auf den Spuren der Muna Altenhain“

Im Jahr 2020 begaben sich Jugendliche auf historische Spuren in ihrem Heimatort Altenhain (Landkreis Leipzig). Sie recherchierten zur ehemaligen Heeresmunitionsanstalt (Muna) Altenhain, die 1939 von der Wehrmacht errichtet wurde, und in der Kriegsmunition u.a. durch Zwangsarbeiter*innen schußfertig gemacht wurde. Nach Kriegsende wurde das Gelände von der sowjetischen Armee genutzt. Bis heute ranken sich etliche Mythen um das Areal, welches die Jugendlichen seit ihrer Kindheit in unmittelbarer Nachbarschaft kennen. Die Jugendlichen führten Zeitzeug*innengespräche durch und so entstand dieser tolle Film.

Weiterlesen
Informieren

[mehrsprachig] Studienangebot für Menschen mit Fluchtgeschichte im Bereich Bildende Kunst und Grafik-Design der HGB Leipzig

Seit 2016 bietet die Hochschule für Grafik und Buchkunst / Academy of Fine Arts Leipzig (HGB) mit der Akademie für transkulturellen Austausch (AtA) das bundesweit erste Studienangebot für Menschen mit Fluchtgeschichte im Bereich Bildende Kunst und Grafik-Design an, bei dem die Teilnehmer*innen regulär immatrikuliert sind. Das Programmstudium der AtA umfasst vier Semester (zwei Jahre) und bietet Menschen mit Fluchtgeschichte die Möglichkeit, sich auf ein reguläres Studium in einem der vier Diplomstudiengänge an der HGB Leipzig vorzubereiten (Buchkunst/Grafikdesign, Fotografie, Malerei/Grafik, Medienkunst). Die im Programm erbrachten Studienleistungen können auf ein späteres Studium an der HGB Leipzig angerechnet werden.

Weiterlesen
Materialien

Anregung zur Bundestagswahl 2021!

Am 26. September wird in diesem Jahr ein neuer Bundestag gewählt. Mit dieser Wahl werden Weichen neu gestellt. Daraus folgt, in welche Richtung die politische Entwicklung in den nächsten Jahren gehen wird. Die ökumenische Arbeitsgemeinschaft Kirche für Demokratie und Menschenrechte hat Anregungen vorbereitet, um Christ*innen zu motivieren, aktiv und bewusst an dieser Wahl teilzunehmen. Sie freut sich über jede Aufnahme und Verbreitung.

Weiterlesen
Informieren

Aktiv in Sachsen: Engagement-Plattform für Migrant*innenorganisationen, Vereine und Inititativen

Im Rahmen des Projektes „SAQsen – Stark – Aktiv – Qualifiziert in Sachsen“ hat der Verband binationaler Familien und Partnerschaften eine Engagement-Plattform für Migrant*innen-Organisationen, Vereine und Inititativen in Sachsen entwickelt. Hier finden sich Informationen und Materialien zur Unterstützung Eures Engagements!

Weiterlesen
Materialien

Aufzeichnung der Podiumsdiskussion „DAS PROBLEM HEIßT IMMER NOCH RASSISMUS! Zum Umgang mit rassistischer Gewalt in Sachsen“

Die Online-Podiumsdiskussion „DAS PROBLEM HEIßT IMMER NOCH RASSISMUS! Zum Umgang mit rassistischer Gewalt in Sachsen“ mit den Referenten Robert Enge (Opferberatung RAA Sachsen, Dresden) und Özcan Karadeniz (Verband binationalen Familien, Leipzig) vom 19.2.2021, Moderation Azim Semizoglu (Haus SoVi e.V., Leipzig) wurde aufgezeichnet und ist nun als Video und als Audio im Netz zu finden.

Weiterlesen
Analyse

Prozesstagebuch „Revolution Chemnitz“ – Über die juristische Aufarbeitung rechter Gewalt im Spätsommer 2018 in Chemnitz

Am 30. September 2019 startete vor dem Oberlandesgericht Dresden der Prozess gegen eine neonazistische Gruppierung, die in der Anklage des Generalbundesanwalts „Revolution Chemnitz“ genannt wird – benannt nach einem Chat, in dem sich die Angeklagten gemeinsam organisiert haben sollen. Den acht Angeklagten wird die Bildung einer terroristischen Vereinigung nach StGB § 129a vorgeworfen, einem Teil von ihnen darüberhinaus schwerer Landfriedensbruch. Mehrere Angeklagte sollen an einem rassistischen Angriff am 14. September 2018 auf der Schloßteichinsel in Chemnitz im Nachgang an eine Demonstration von „Pro Chemnitz“ beteiligt gewesen sein. Ziel des Blogs Prozesstagebuch „Revolution Chemnitz“ ist kontinuierlich über das Prozessgeschehen zu berichten, die Entstehungsbedingungen rechtsterroristischer Strukturen aufzuhellen und die Grundlage für weitergehende Einschätzungen zu liefern.

Weiterlesen
Analyse

Zero Discrimination Day: Diskriminierungsfälle beim Antidiskriminierungsbüro Sachsen sind um über 50 Prozent gestiegen (Pressemitteilung ADB Sachsen)

Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen ist zentrale Anlaufstelle für Betroffene von Diskriminierung in Sachsen und die einzige unabhängig arbeitende Stelle für alle Diskriminierungsmerkmale nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sowie für Mehrfachdiskriminierung in Sachsen. Anlässlich des weltweiten Zero Discrimination Day veröffentlicht es seine Fallzahlen für das 2. Halbjahr 2020. Das ADB Sachsen verzeichnet einen eklatanten Anstieg seiner Beratungsfälle. Im Zeitraum Juli 2020 bis Dezember 2020 wurden dem Antidiskriminierungsbüro Sachsen 238 Diskriminierungsfälle aus Sachsen gemeldet. Im Vergleich zum Erfassungszeitraum Januar bis Juni 2020 (157 Beratungsfälle) ist das ein Anstieg um über 50 Prozent.

Weiterlesen
Analyse

No more Morias – Lesbos und die europäische Abschottungspolitik

Anfang September brannte das größte europäische Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos vollständig nieder. Bilder des Großbrands, der Menschen, welche tagelang auf der Straße schliefen sowie massiver Polizeigewalt gegen Schutzsuchende gingen um die Welt. Moria, berüchtigt für seine unmenschlichen Lebensbedingungen, ist zum Symbol europäischer Abschreckungspolitik an den Außengrenzen geworden. Das Medienprojekt Dunya Collective und der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. veröffentlichen ihre gemeinsame Broschüre „No more Morias – Lesbos und die europäische Abschottungspolitik„. Der analytische Bericht fasstgesammelte Erfahrungen und monatelange Vor-Ort-Recherchen zusammen und setzt sie in einen politischen Kontext. Ergänzt wird der Text durch die ebenfalls vor Ort entstandenen Zeichnungen.

Weiterlesen
Materialien

Politour: Broschüre zu „digitalen Stadtrallyes“ erschienen

Das Projekt „Poli-Tour“ motivierte in seiner Projektlaufzeit von Mai 2018 bis August 2020 Kinder und Jugendliche dazu, sich mit ihrem Lebensumfeld auseinanderzusetzen und dieses mitzugestalten. Die Erkundung des eigenen Umfeldes wurde verbunden mit der Erstellung digitaler Stadttouren mit der App „Actionbound“. Stolz präsentiert der Politische Jugendring Dresden e.V. nun auch die Projektbroschüre, die sich an pädagogische Fachkräfte in der Schule oder der außerschulischen Jugendarbeit richtet. Leicht nachvollziehbar wird erklärt, wie die App Actionbound in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden kann.

Weiterlesen
Analyse

Antisemitismus in Sachsen: Für Betroffene Alltag, von Behörden häufig ignoriert – Studie des Bundesverband RIAS e.V. vorgestellt

Jüdische Sächs_innen berichten von einer häufig gleichgültigen Haltung der Mehrheitsgesellschaft gegenüber offenem Antisemitismus. Im Kontext vieler antisemitischer Vorkommnisse auf Versammlungen in Dresden wird zudem eine starke Diskrepanz zwischen der polizeilichen Statistik und den Einschätzungen der Zivilgesellschaft deutlich. Diese Bestandsaufnahme leistet die „Problembeschreibung: Antisemitismus in Sachsen“ des Bundesverbands RIAS e.V..

Weiterlesen
Materialien

gedenkplaetze.info: Neuer Bereich Täter*innenspuren freigeschaltet

Im Zuge des Gedenkens an die Zerstörung der Stadt Dresden am 13. Februar 2021 und dem zehnjährigen Bestehens des Mahnganges Täter*innenspuren, haben Mitglieder der AG Erinnungskultur des Initiators des Mahngangs, dem Bündnis „Nazifrei! Dresden stellt sich quer“ die Beiträge der vergangenen Jahre überarbeitet und auf der Plattform online gestellt. Damit wird die Kategorie der Täter*innenschaft dem Projekt gedenkplaetze.info des AKuBiZ e.V. hinzugefügt. Der Mahngang nutzt bereits die Erweiterung, mit der dank der großartigen Arbeit des afeefa Kollektivs aus Dresden nun auch Wege und Strecken dargestellt werden können.

Weiterlesen