Erinnern

Forderungen

Absage für Gedenkveranstaltung in Hohenstein Ernstthal ist ein Skandal

Am 03.10.2019 wird in Hohenstein-Ernstthal dem vor 20 Jahren durch Neonazis zu Tode geschlagenen Patrick Thürmer gedacht. Letzte Woche haben die Verantwortlichen für den angefragten öffentlichen Raum ihre Bereitschaft zurückgezogen, diesen für die Gedenkveranstaltung sowie die Lesung zur Verfügung zu stellen. „Die Absage für eine Gedenkveranstaltung für ein offiziell anerkanntes Todesopfer rechter Gewalt ist für uns, die Angehörigen und Freunde nicht nachvollziehbar. Es zeugt aus unserer Sicht von einem unwürdigen Umgang mit den Betroffenen von Rechtsextremismus.“ sagt André Löscher von der Beratungsstelle Support für Betroffene rechter Gewalt des RAA Sachsen e.V.

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Materialien

Digitale Karte NS-Zwangsarbeit in Leipzig

Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig hat in einer digitale Karte den aktuellen Forschungsstand (08/2019) zu Zwangsarbeitslagern im Raum Leipzig während des Zweiten Weltkriegs 1939-1945 zusammengefasst. Sie zeigt mehr als 700 Unterkünfte und Lager von ausländischen Zwangsarbeiter_innen, die im städtischen Großraum in dieser Zeit im Einsatz waren. Neben Hintergründung finden sich auch Anregungen für die Einbeziehung der Karte in die Bildungsarbeit.

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Über uns

Neu im TolSax | Trafo e.V.

Der Leipziger Verein „Trafo – Nachhaltigkeit in Bildung e.V.“ schafft Möglichkeiten, sich zu Themen rund um Umwelt, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft weiterzubilden, zu aktuellen politischen Diskussionen auszutauschen, neue Handlungsmöglichkeiten auszuprobieren und die eigene Medienkompetenz zu hinterfragen und zu stärken.

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Forderungen

13. Februar als sächsischer Gedenk-und Trauertag – Stellungnahme der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft (sLAG) Auseinandersetzung mit dem NS zum Gesetzesentwurf der AfD vom 7. Mai 2019

Die sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem NS positioniert sich ausdrücklich gegen einen entsprechenden Gesetzesentwurf der AfD: „Individuelle Erinnerung und Trauer angesichts der vielen Menschen, die in Dresden im Februar 1945 bei den Luftangriffen starben, braucht keinen von der AfD eingebrachten Feiertag!“

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Analyse

Studie zu Erinnerungskultur. MEMO Deutschland 2019

Etablierte Zugänge zur Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus wie Gedenkstättenbesuche bleiben relevant, doch für eine historisch korrekte und zivilcouragierte Erinnerung an die NS-Zeit müssen neue Ansätze geschaffen und bestehende Wege neu erschlossen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage zur Erinnerungskultur der Universität Bielefeld und der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ).

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Initiativen-Portraits

Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V.

Das Ariowitsch-Haus in Leipzig ist ein bunter Mittelpunkt im Leben seiner Nachbarschaft, der Jüdischen Gemeinde, aller Leipziger*innen und Gästen der Stadt. Seit 2009 wirkt das Haus als Kultur- und Begegnungszentrum und vermittelt jüdische Kultur, Geschichte und Traditionen. Der Ariowitsch-Haus e.V. bemüht sich außerdem um Aufklärung und Prävention gegen Antisemitismus und setzt sich damit für ein demokratisches Miteinander und die Förderung der gesellschaftlichen Toleranz ein. Seit Januar 2023 besteht das Fachnetzwerk gegen Antisemitismus in Sachsen in Trägerschaft des Ariowitsch-Haus e.V.

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Initiativen-Portraits

Dr.-Margarete-Blank-Gedenkstätte Panitzsch e.V.

Der 2019 gegründete Dr.-Margarete-Blank-Gedenkstätte Panitzsch e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, im Wohnhaus der 1945 von den Nationalsozialisten hingerichteten Dr. Margarete Blank in Panitzsch (Landkreis Leipzig) eine antifaschistischen Erholungs- und Begegnungsstätte aufzubauen, wo die Erinnerung bewahrt wird und das Gedenken in die nächste Generation getragen wird.

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