Rassismus

Forderungen

Offener Brief an die Sächsische Zeitung und die Organisatoren der Dresdner Jazztage

In einem Offenen Brief veröffentlicht der Verband der Roma und Sinti in Sachsen eine Kritik zum Gebrauch des Z-Wortes und dem Rassismus im Interview „Manche Weltverbesserer denken nicht an die Konsequenzen“ mit Kilian Forster, dem Organisator der Dresdner Jazztage, in der SäZ am 23.06.2021. Der Verband macht deutlich: Mit der Verwendung des Z-Wortes werden unsere Rechte missachtet, werden wir diskriminiert! Wir – die Roma und Sinti Sachsen – distanzieren uns mit aller Stärke von diesem Begriff und von Menschen und Medien, die diesen verwenden.

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Analyse

Folge #18 Vor Ort – gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt. Die Podcastserie von NSU Watch und VBRG

Der Podcast zur Open Lecture Nr. 2 des VBRG geht der Frage nach, inwieweit die Verharmlosung der rassistischen Gewalt u.a. durch den damaligen Präsidenten des Bundesamt für Verfassungsschutz Hans-Georg Maaßen und den amtierenden sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer Einfluss auf die Strafverfolgung von militanten Neonazis und deren Gewalttaten sowie auf rechtsterroristische Täter und die Entstehung neuer Rechtsterrorismus-Netzwerke hatte.

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Analyse

15°Research – Im Landkreis Görlitz

Im Landkreis Görlitz finden (neue und alte) faschistische, antisemitische und rassistische Ansichten nach wie vor viele Anhänger*innen. Mit dem Projekt 15° Research soll die Möglichkeit angeboten werden, regionale Akteur*innen, Verwaltungen, Behörden, Wissenschaftler*innen anzusprechen, die sich für ein demokratisches Zusammensein engagieren. Sie können und dürfen von 15° Research profitieren und daraus Handlungsweisen für eine demokratische Stärkung der Gesellschaft entwickeln, auch um präventiv einzuwirken und oder beratend vor Ort zu fungieren.

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Materialien

Buchankündigung: »Die Erfindung des muslimischen Anderen – 20 Fragen und Antworten, die nichts über Muslimischsein verraten«

In unserer Gesellschaft wird viel über ›den Islam‹ und ›die Muslim:innen‹ gesprochen. Hinter diesem Sprechen verbirgt sich häufig die Annahme, dass es Eigenschaften gibt, die alle Muslim:innen teilen, und eine Auseinandersetzung mit diesen ›fremden Menschen‹ und ›ihrer Beschaffenheit‹ Handlungssicherheit in einer vielfältigen Gesellschaft bietet. Der Essayband von Anna Sabel, Özcan Karadeniz und Mehmet Arbag vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften greift diese Hoffnung auf, enttäuscht sie und wendet den Blick zurück auf eine Gesellschaft, die kontinuierlich jene allzu bekannten Bilder über und Perspektiven auf Muslim:innen produziert. Mit Gastbeiträgen von Schirin Amir-Moazami, Iman Attia, Claudia Brunner, María do Mar Castro Varela, Fatima El-Tayeb, Naika Foroutan, Sabine Hark und Illustrationen von Morteza Rakhtala.

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Über uns

Neu im TolSax | AG Asylsuchende Sächsische Schweiz Osterzgebirge e.V.

Wir freuen uns riesig über ein neues Mitglied im TolSax! Der AG Asylsuchende Sächsische Schweiz Osterzgebirge e.V. setzt sich dafür ein, die Lebensbedingungen der Asylsuchenden im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zu verbessern und Vorurteile der Mehrheitsgesellschaft abzubauen. Das IBZ (Internationales Begegnungszentrum) in Pirna ist eines der vielen Projekte des Vereins. Herzlich willkommen im Netzwerk. Wir freuen uns auf den Austausch!

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Materialien

Podcast zu: „Internationale Wochen gegen Rassismus“

Im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ hat das Bündnis für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage Geschichten von Menschen zusammengetragen, die von Alltagsrassismus betroffen sind. Drei Schauspielerinnen des Theaters Plauen-Zwickau haben diesen Menschen eine Stimme gegeben. Hören wir ihre Geschichten zu! Vielleicht verstehen wir dann ein wenig besser, wie sich Menschen fühlen, die im täglichen Leben wiederholt abgelehnt, ausgegrenzt und respektlos behandelt werden.

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Materialien

Workshopangebot: Digital präventiv gegen Alltagsrassismus im ländlichen Raum

Unter dem Titel „Digital präventiv gegen Alltagsrassismus im ländlichen Raum“ bietet der Leipziger Erich-Zeigner-Haus e.V. ab April 2021 an Schulen und außerschulischen Lernorten in Sachsen kostenfreie Workshops für Jugendliche ab 14 Jahren an. Das im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ geförderte Projekt will Jugendliche für Alltagsrassismus sensibilisieren und ihm so präventiv begegnen. Hierfür werden im Rahmen des mehrtägigen Workshops u.a. Inhalte und Mechanismen von Alltagsrassismus reflektiert. Gemeinsam wird den Fragen nachgegangen: Wie ist Rassismus entstanden? Was ist (Alltags-)Rassismus? Und wie kann ich ihm argumentativ entgegentreten? Die Förderung und Stärkung der eigenständigen Positionierung von Seiten der Jugendlichen steht dabei im Fokus.

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Praktischer Support

Unterstützung für Betroffene rassistischer Polizeigewalt in Chemnitz

Helft mit bei der finanziellen Unterstützung von Betroffenen rassistisch motivierter Polizeigewalt in Chemnitz! Am 31.01.2021 wurden Polizeibeamte aufgrund einer Ruhestörung zur Wohnung der kenianischen Familie gerufen, die gerade einen Geburtstag feierte. Die Betroffenen berichten von unverhältnismäßiger und folgenreicher Gewaltanwendung und rassistischen Äußerungen. Neben den seelischen Verletzungen hat die Familie mit den Folgen der physischen Verletzungen zu kämpfen: Frau N. ist Köchin, betreibt einen mobilen Imbiss und bietet Catering für Veranstaltungen an. Eine Ausübung Ihres Berufes ist durch die Verletzung am Handgelenk in absehbarer Zeit nicht möglich, wodurch die Einnahmen für den Lebensunterhalt fehlen. Hilfen von Behörden und auch der Opferfond von SUPPORT / RAA Sachsen e.V. können die Kosten nur zum Teil decken, so dass wir Euch um finanzielle Unterstützung für die Familie bitten. Dies ist eine wunderbare Möglichkeit, der Familie zu zeigen, dass diese nicht allein sind und viele hinter ihnen stehen!

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Aufzeichnung der Podiumsdiskussion „DAS PROBLEM HEIßT IMMER NOCH RASSISMUS! Zum Umgang mit rassistischer Gewalt in Sachsen“

Die Online-Podiumsdiskussion „DAS PROBLEM HEIßT IMMER NOCH RASSISMUS! Zum Umgang mit rassistischer Gewalt in Sachsen“ mit den Referenten Robert Enge (Opferberatung RAA Sachsen, Dresden) und Özcan Karadeniz (Verband binationalen Familien, Leipzig) vom 19.2.2021, Moderation Azim Semizoglu (Haus SoVi e.V., Leipzig) wurde aufgezeichnet und ist nun als Video und als Audio im Netz zu finden.

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Analyse

Zero Discrimination Day: Diskriminierungsfälle beim Antidiskriminierungsbüro Sachsen sind um über 50 Prozent gestiegen (Pressemitteilung ADB Sachsen)

Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen ist zentrale Anlaufstelle für Betroffene von Diskriminierung in Sachsen und die einzige unabhängig arbeitende Stelle für alle Diskriminierungsmerkmale nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sowie für Mehrfachdiskriminierung in Sachsen. Anlässlich des weltweiten Zero Discrimination Day veröffentlicht es seine Fallzahlen für das 2. Halbjahr 2020. Das ADB Sachsen verzeichnet einen eklatanten Anstieg seiner Beratungsfälle. Im Zeitraum Juli 2020 bis Dezember 2020 wurden dem Antidiskriminierungsbüro Sachsen 238 Diskriminierungsfälle aus Sachsen gemeldet. Im Vergleich zum Erfassungszeitraum Januar bis Juni 2020 (157 Beratungsfälle) ist das ein Anstieg um über 50 Prozent.

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Materialien

Gemeinsam gegen Muslimfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus!

In den letzten Jahren wurden von Bildungsträgern und Vereinen zahlreiche Materialien für eine präventive Arbeit zu Islam- und Muslimfeindlichkeit sowie zu antimuslimischem Rassismus entwickelt, erprobt und publiziert. Die vorliegende Materialsammlung trägt diese Materialien zusammen und stellt sie vor. Sie bietet einen Überblick entlang verschiedener Zielgruppe (Kita, Schule, Jugendarbeit) und Themenschwerpunkte und möchte so pädagogischen Fachkräften und Multiplikator*innen die Suche nach geeigneten Materialien für die Praxis erleichtern.

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Pressemitteilung / Gewalt- und Diskriminierungserfahrung von LSBTI* Geflüchteten in Sachsen

Das Projekt „borderless diversity – Grenzenlose Vielfalt“, des Gerede e.V., Verein für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in Dresden, hat Daten über die Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen von geflüchteten LSBTI* in Sachsen veröffentlicht. Im Zeitraum von April bis Juni 2020 wurden 73 gültige Datensätze erfasst. Die Untersuchung zeigt, dass fast 70 Prozent der Befragten in Sachsen Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, ihrer geschlechtlichen Identität, ihres Geschlechts bzw. ihrer Herkunft erlebt haben. Um Gewalt und Diskriminierung von geflüchteten LSBTI*-Personen vorzubeugen, wird dringend empfohlen, die geschilderten Erfahrungen ernst zu nehmen, die sächsischen Beratungsstellen zu stärken und Gesprächsbereitschaft gegenüber den Betroffenen zu zeigen und intersektionale (d.h. u.a. mehrsprachig, rassismuskritisch und lsbti*sensible) Angebote und Zugängen zu Angeboten zu schaffen. Die Ergebnisse der Erhebung wurden am 16.12.2020 vorgestellt und können unter refugees@gerede-dresden.de angefordert werden.

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Standpunktpapier: Diskriminierung in der Corona-Pandemie (Januar – Juli 2020)

Das Antidiskriminierungsbüro e.V. beobachtet einen Anstieg der Diskriminierung bestimmter Gruppen durch die „Corona-Krise“ und nimmt das zum Anlass, seine Beobachtungen und Erfahrungen in einer Bstandsaufnahme der letzten Monate zu verschriftlichen. Das Standpunktpapier ist nun als Download verfügbar und widmet sich denjenigen Menschen, die das ADB (nicht erst seit Beginn der Pandemie) in den Antidiskriminierungsberatungsstellen aufsuchen.

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