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SUMMARY:Bildungsreise OST-WEST | Dortmund
DESCRIPTION:Wir wollen einander begegnen\, uns austauschen\, voneinander (ver)lernen\, Perspektiv- und Ballwechsel ermöglichen. Zwei Festivals\, eines im Osten des Landes – Der Rahmen ist Programm (DRiP) und das Projekt #Heimspiel des ASA-FF in Chemnitz\, eines im Westen – FAVORITEN in Dortmund. Beide sind Teil des bundesweiten Festivalverbundes FESTIVALFRIENDS und wollen einen Dialog zwischen „Ost und West“ auf verschiedenen Ebenen initiieren und ihre gemeinsame Kooperation vertiefen. In mehreren Veranstaltungsformaten soll dabei über die Verbindung von Kunst\, Diskurs und Fußball ein Begegnungsraum für Vielfalt\, Toleranz und Demokratie entstehen. \nWas wissen die beiden Städte Dortmund und Chemnitz bereits voneinander\, was verbindet und was trennt sie? Welche politischen Achsen verlaufen aktuell? Was können Kunst und Kultur für Perspektivwechsel und gegenseitige Teilhabe tun? Welche Leerstellen in der Aufarbeitung des Mauerfalls und der deutschen Teilung werden rechten Kräften überlassen? Welche Auswirkungen haben diese Entwicklung auf Kunst und Zivilgesellschaft bereits jetzt. Vor diesem Hintergrund scheint ein gemeinsamer bundesweiter Austausch und eine Vernetzung zwischen Ost und West für den Erhalt von Vielfalt und Toleranz in Kunst und Zivilgesellschaft essenziell. Ausgehend von der Schwerpunktsetzung der Ost-West | West-Ost Werkstatt wollen wir hierfür nicht übereinander\, sondern miteinander sprechen\, verschiedene Perspektiven kennenlernen und miteinander in Aktion\, genauer: auf den Rasen treten. \nBewerbung bis spätestens 31. Juli 2024 hier \nProgramm Bildungsreise Chemnitz-Dortmund (Stand Juni 2024)\nDonnerstag\, 12. September\nAnreise mit dem Zug\nBezug der Unterkunft (DJH)\nBesuch der Gedenkstätte für Mehmet Kubaşık\nAbends Treffen/Rundgang mit Fußballakteuren \nFreitag\, 13. September\nKleingruppenbesuche (Kultur\, Verwaltung\, Vereine\, Initiativen) \nSamstag\, 14. September\nPODIUM & WORKSHOPS: Politische Entwicklungen und Angriffe auf Kunst und Kultur\nPodiumsdiskussion und Workshops \nSonntag\, 15. September\nTURNIER & FEST: Fußball trifft Kunst & Diskurs\nFußballturnier mit Kunstinterventionen innerhalb des Festivals Favoriten\nAbschlussparty des Festivals Favoriten \nMontag\, 16. September\nRückreise mit dem Zug \nEin Digitales Vortreffen aller Mitreisenden findet am Montag 12. August um 18 Uhr statt.\n \nKosten:\nKostenfrei gestellt wird: Unterkunft in Mehrbettzimmer (2-4Bettzimmer) inklusive Frühstück\, Reise Chemnitz-Dortmund-Chemnitz\, Reiseplanung und Inhalte\, 1 Vernetzungsabendessen mit Partner*innen\, Referent*innenhonorare und Eintritte \nKosten für Mitreisende\, die selbst zu tragen sind: Verpflegung (Ausnahme Frühstück und 1 Abendessen) – kommt bitte auf uns zu\, wenn wir hier unterstützen können. \nWir freuen uns auf eure Bewerbungen! \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Erinnern versammeln | Chemnitz
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung von Offener Prozess – NSU Aufarbeitung in Sachsen\, Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen und Versammeln antirassistischer Kämpfe. \nGemeinsam laden wir Aufarbeitungs-\, Gedenk- und Betroffeneninitiativen zu einem Austausch ein und fragen uns: Wo steht unsere Erinnerungs- und Bildungsarbeit? Wo sind die Lücken in unserer Arbeit und wo können wir uns und andere in der lokalen Arbeit besser unterstützen? Welche Rolle können dabei Archivierungspraktiken spielen und wie verändert und wandelt sich Erinnern angesichts verschiedener politischer Entwicklungen? \nWir sind in einer politischen Zeitenwende\, wie die anstehenden Landtagswahlen in den neuen Bundesländern erneut verdeutlichen werden. Deswegen wollen wir uns in Chemnitz treffen\, an dem Ort\, an dem das Gedenken an den NSU Komplex durch das entstehende Pilot-Dokumentationszentrum erstmals institutionalisiert wird. Erinnerungspolitische Kämpfe werden nach jahrzehntelanger Recherche und Erinnerungsarbeit von Betroffenen neu zwischen Zivilgesellschaft und Institutionen ausgehandelt. Wie gestaltet sich unser Gedenken und Erinnern heute\, was sind Herausforderungen und was braucht es um vergangene\, gegenwärtige und zukünftige Kämpfe zu stärken? In Chemnitz wollen wir zusammenkommen und uns gemeinsam zu diesen Fragen austauschen und vernetzen. \nZur Anmeldung\nProgramm\nFreitag\, 13. September 2024 \n**17:00 – 18:00 Uhr**\, Weltecho\nAnkommen \n**18:00-21:30 Uhr**\, Weltecho\, Club\nErinnern Versammeln: Auftakt zum Symposium mit künstlerischen Beiträgen und anschließender Diskussion\nDer Auftakt des Symposiums «Erinnern versammeln – Praktiken für die Zukünfte einer Gesellschaft der Vielen» lädt sowohl Aufarbeitungs-\, Gedenk- und Refugees-Initiativen als auch die interessierte Öffentlichkeit zum Austausch ein. Im Fokus stehen die erinnerungspolitischen Kämpfe\, die nach jahrzehntelanger Recherche- und Erinnerungsarbeit von Betroffenen neu zwischen Zivilgesellschaft und Institutionen ausgehandelt werden. Mit der Entwicklung des NSU-Dokumentationszentrums in Chemnitz stellen sich die Fragen: Wie gestaltet sich unser Gedenken und Erinnern heute? Welche Herausforderungen ergeben sich daraus\, und was ist nötig\, um vergangene\, gegenwärtige und zukünftige Kämpfe zu stärken?\n«Erinnern versammeln» bedeutet für uns\, danach zu suchen\, was und wer fehlt\, und darüber mit denen zu sprechen\, die seit Jahren und Jahrzehnten Teil der erinnerungspolitischen Kämpfe sind. Mit den Impulsen von Hannah Peaceman (angefragt)\, Gamze Kubaşık\, Ali Şirin und Aurora Rodonò können wir ein gemeinsames Verständnis darüber entwickeln\, wo wir gegenwärtig mit unserer Erinnerungsarbeit stehen. Im Dialog mit den künstlerischen Beiträgen der Filmemacherin Claudia Tuyềt Scheffel und dem Leipziger MC Faeb (angefragt) wollen wir die Praktiken einer Gesellschaft der Vielen wirkmächtig entfalten.\nAnschließend versammeln wir uns alle zu einer gemeinsamen Diskussion. Mit Annita Kalpaka\, Aminata Cissé (angefragt) und Fatima Maged (angefragt) erweitern wir unser Verständnis\, indem wir fragen\, welche Lebens- und Widerstandsgeschichten (un)sichtbar und (un)erzählt bleiben. Die Bedeutung von Archiven\, Geschichtsschreibungen und der politischen Bildungsarbeit soll dabei helfen\, den Herausforderungen und Lücken der Erinnerungsarbeit zu begegnen. \nSamstag\, 14. September 2024 \nFrühstück im Weltecho \nErkundungen\n**09:30**\, Treffpunkt: Weltecho\, anschließend in die Stadt\nCritical Walk – Eine Führung zum NSU-Komplex durch das ehemalige Fritz-Heckert-Stadtgebiet\nDer Critical Walk widmet sich der architektonischen\, sozialen und politischen Geschichte des ehemaligen Fritz-Heckert-Gebiets im Süden von Chemnitz. Ein thematischer Schwerpunkt liegt auf dem Stadtteil als Wohnort\, Vernetzungsraum und Tatort des NSU. Wir besuchen die konkreten Orte\, an denen das NSU-Netzwerk lebte und Verbrechen beging\, und nähern uns dabei den Fragen\, wie das NSU-Netzwerk in Chemnitz verankert war und wie eine lokal verankerte Aufarbeitung aussehen kann. \n**09:30**\, Treffpunkt: Weltecho\, anschließend in die Stadt\nPilot-Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Chemnitz\nIm Gedenken an die Opfer des NSU-Komplexes wird im Jahr 2025\, während der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025\, ein Pilot-Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex eröffnet. Wir möchten euch die Räume des zukünftigen Pilot-Dokumentationszentrums zeigen und das Konzept für diesen Ort vorstellen. Teil des Zentrums sind die Wanderausstellung *Offener Prozess*\, Bildungs- und Vermittlungsangebote\, ein Forschungsbereich\, ein Archiv sowie ein Versammlungsort – die Assembly. \n**09:30**\, Weltecho\nFührung durch die Satelliten der Ausstellung *Offener Prozess*\nDie Ausstellung *Offener Prozess* widmet sich den Auswirkungen rassistischer und rechter Gewalttaten am Beispiel des NSU-Komplexes. Die Satelliten der Ausstellung\, eine kleinere Variante der Gesamtausstellung\, umfassen sieben Arbeiten\, einen Chatbot (Messenger-Dienst) sowie den Zugriff auf die Inhalte der Webausstellung und eine interaktive Karte. Unter anderem sind Arbeiten von Želimir Žilnik\, Harun Farocki\, Thanh Nguyen Phuong\, Sefa Defterli\, belit sağ und Forensic Architecture vertreten. Sie beleuchten verschiedene Aspekte des NSU-Komplexes und verweisen auf die tiefgreifenden zeitlichen und räumlichen Dimensionen. Ziel ist es nicht\, eine umfassende Einführung in den NSU-Komplex zu geben\, sondern auf die Kontinuitäten von und den Widerstand gegen rassistische und rechte Gewalt hinzuweisen. \n**ab 09:30**\, Weltecho\nSchaufensterprojekte\nDas Projekt «Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe» schafft ein offenes Archiv zu antirassistischer Widerstandsgeschichten in Ost- und Westdeutschland. Im Weltecho geben wir einen Einblick in das digitale sowie analoge Archiv anhand von sieben Projekten. Diese haben Bewegungsgeschichten und verschiedene antirassistische Kämpfe in Form von Büchern\, Podcasts und Videoformaten aufgearbeitet. Die Akteur:innen aus unterschiedlichen Bewegungskontexten führten Gespräche mit Zeitzeug:innen\, durchforsteten Archive und verknüpften ihre Erkenntnisse mit eigenen Erfahrungen\, um diese weiter zu erarbeiten und aufzubereiten. Damit wirken sie einer Politik des Entnennens sowie Praktiken des Ignorierens und Schweigens entgegen\, indem sie verschiedene Perspektiven auf vielfältigen Kämpfe zugänglich machen.\nDie Recherchen widmen sich unterschiedlichen Bewegungsgeschichten:\n– Queers of Color in Deutschland\, Tarek Shukrallah\n– Linke Afrikaner:innen in Hamburg\, Josephine Akinyosoye & Johannes Tesfai\n– jüdisch-queerfeministische Kämpfe und ihre Vernetzungen\, Angelika Levi & Alisa Limorenko\n– the Karawane Munich\, Alice Hamdi & Mika Wodke\n– migrantisch-antirassistische Feminismen\, Annita Kalpaka\, Brigitta Kuster\, Efthimia Panagiotidis\n– Viet-Deutsche Communities in Ostdeutschland\, Vũ Vân Phạm & Trong Do Duc\n– Angehörige und Betroffene der Opfer des NSU erzählen\, Yasmin Dreessen.\nBesucher:innen können die Rechercheprozesse und Projekte in Form von Hörstationen\, Archivmaterialien\, Kurztexten und weiteren Formaten in den Räumlichkeiten des Weltechos erkunden. \n**ab 09:30**\, Weltecho\nAusstellung von Hami Wobowen und Ngoc Anh Pham \n**12:30-13:30 Uhr**\, Weltecho\nMittagessen \n**13:30-15:30 Uhr & 16:00-17:30 Uhr**\, Weltecho\nWerkstatt 1: Archivpraktiken und Geschichtsschreibung\nDie klassische und dominante Form des häufig staatlichen Archivs ist meist kein Ort\, der antirassistischen Akteur:innen und ihren Kämpfen offensteht. Auch andere Gedächtnisinstitutionen ignorieren oft die Geschichtsschreibung einer Gesellschaft der Vielen. Antirassistische Kämpfe stellen daher immer wieder die Frage\, wessen Stimmen gehört werden und wer die Geschichten schreiben kann. Diese Kämpfe manifestieren sich in vielfältigen Formen wie Plakaten\, Flyern und selbstorganisierten Medien\, die Fragmente einer langen und vielfältigen Geschichte schaffen und die Wirkmächtigkeit normativer Masternarrative stören.\nDoch mit der Zeit gehen oft auch Erinnerungen und Kontexte verloren. Im Projekt „Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe“ haben sich zahlreiche Aktivist:innen auf den Weg gemacht\, um Zeitzeugnisse und Zeitzeug:innen zu finden und zu befragen. Sie schaffen Schaufenster in ein umfangreiches\, jedoch wenig geteiltes Gedächtnis einer antirassistischen Allmende. Anhand von Archivalien\, Archivprojekten und Geschichtsarbeiten werden wir queer-migrantische Kämpfe\, die Organisierung linker Afrikaner:innen\, migrantisch-antirassistische Feminismen und viet-deutschen Widerstand kennenlernen. Wir werden ganz praktisch über die Herausforderungen und die Freuden antirassistischer Archiv- und Geschichtspraxis sprechen – und vielleicht auch neue Archive gründen?\nMit Impulsen von Tarek Shukrallah\, Women in Exile\, Josy Akinyosoye\, Johannes Tesfai\, Andreas Charis\, Annita Kalpaka\, Van Vu Pham\, Trong Do Duc\nWorkshopleitung: Lee Hielscher und Trong Do Duc\nOrganisiert durch: Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe \n**13:30-15:30 Uhr & 16:00-17:30 Uhr**\, Weltecho\nWerkstatt 2: Politische Bildungsarbeit in Betroffenenperspektiven\nNSU\, Hanau\, Halle…– An allen Orten rassistischer Anschläge organisieren sich Betroffene\, Angehörige und solidarische Initiativen. Sie halten die Erinnerung an die Opfer lebendig\, leisten Trauerarbeit\, geben der Wut Ausdruck und stellen Forderungen nach Anerkennung\, Aufklärung\, Gerechtigkeit und einem angemessenen Gedenken. Immer wieder erklären sie\, wie institutioneller und alltäglicher Rassismus wirkt\, wer Verantwortung für die Gewalt und die mangelnde Aufklärung trägt\, und wie solidarisches Handeln ermöglicht und umgesetzt werden kann. Dennoch werden Betroffene gerade in der politischen Bildungsarbeit immer wieder auf die Rolle der Zeug:innenschaft reduziert\, obwohl sie selbst Workshops\, Panels und Bildungsmaterialien planen und durchführen und als politische Bildner:innen tätig sind.\nDer Workshop geht den Fragen nach\, wie diese (machtungleiche) Aufteilung aufgehoben und Betroffene\, Angehörige sowie die mit ihnen verbundenen solidarischen Initiativen als entscheidende Akteur:innen der Bildung gestärkt werden können. Wie müssten gute solidarische Kooperationen aussehen\, um auf Augenhöhe zwischen den Institutionen der politischen Bildung und den selbstverwalteten Strukturen zu arbeiten? Wie kann in der Partizipation Powersharing gelingen? Was sind die Bedarfe der Akteur:innen\, um in ihrer Arbeit anerkannt und ernst genommen zu werden?\nDer Workshop lädt engagierte Menschen und Initiativen ein\, ihre Erfahrungen miteinander auszutauschen und voneinander zu lernen. Zudem sollen Formate der betroffenen-zentrierten Bildungsarbeit entwickelt werden.\nMit Impulsen von erinnerungspolitischen Initiativen und Bildner:innen.\nWorkshopleitung: Gamze Kubaşık und Ali Şirin\nOrganisiert durch: Rosa-Luxemburg-Stiftung und Offener Prozess \n**17:45-19:00 Uhr**\, Weltecho\nSymbiose\nDer Samstag begann mit ersten Erkundungen von Erinnerungspraktiken und bot Raum für intensiven Austausch in zwei Werkstätten. Nun wollen wir die vielfältigen Erfahrungen in einer Symbiose zusammenführen. Was nehmen wir mit? Was hat uns in Bewegung gesetzt? Welche Verbindungen haben wir zueinander kennengelernt? In einem Austauschformat teilen wir unsere Erlebnisse und Lernprozesse und erfahren von den Formaten und Akteur:innen\, die wir bisher noch nicht kennenlernen konnten. Welche Fragen an antirassistische Zukünfte eröffnen sich hier? Wie können wir die Praktiken der Dominanzgesellschaft hinter uns lassen und eine Gesellschaft der Vielen praktisch werden lassen? \nSonntag\, 15. September 2024 \n**10:00-14:00 Uhr**\, Weltecho\nBrunch & Worldcafé\nBundesweite Föderation und der Aufruf für Zusammenschlüsse\nSonntag wird der Tag der Verabredungen und Zukunftsvisionen. Nach zwei Tagen Input und Austausch\, geht es an diesem Tag um die bundesweite Föderationen und zukünftigen Zusammenschlüsse\, in dem wir die Inhalte der letzten Tage zusammenbringen und Fäden zusammen spinnen.\nBeim gemeinsamen Brunch sind Projekte und Arbeitsbereiche eingeladen sich im Worldcafé noch einmal vorzustellen und über gemeinsame Zukunftsperspektiven und Zusammenarbeit zu sprechen.\nBeim gemeinsamen Brunch und im World Café sind Projekte und Arbeitsbereiche eingeladen sich noch einmal vorzustellen und über gemeinsame Zukunftsperspektiven und Zusammenarbeit zu sprechen. \n**14:00 Uhr**\, Weltecho\nGemeinsame Abreise zum Bahnhof \n\n\n\n\nInformation\n\nVeranstaltungsort\nWeltecho\nAnnaberger Straße 24\n09111 Chemnitz \nZeit\n13.09.2024\, 19:00 – 15.09.2024\, 15:00 Uhr \n\n\n\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Roots & Sprouts Festival 2024 – „moving rituals“ | Leipzig
DESCRIPTION:Feiert mit uns drei Tage lang die verschiedensten Spielarten\naktueller transtraditioneller Musik! \nWann: 13.-15. September 2024\nWo: Kulturnhalle – Connewitzer Str. 6\, 04289 Leipzig \n\n\nDas Roots & Sprouts Festival für aktuelle transtraditionelle Musik findet im Jahr 2024 zum vierten Mal in und um die Leipziger Kulturnhalle statt. Das Festival versammelt lokale\, überregionale und internationale Künstler*innen\, die unterschiedliche Musiktraditionen aufgreifen und neu interpretieren…\n\n…So treffen etwa brasilianische Samba-Rhythmen auf elektronisch-experimentelle Klänge und Ethio-Jazz oder afrokaribische Sounds auf Leipziger Clubkultur. Damit wollen wir den künstlerischen Austausch von Leipziger Musiker*innen mit anderen deutschen und internationalen Musikszenen unterstützen und zeigen\, dass Musik vermeintlich feste kulturelle Grenzen sprengen kann. \nAn drei Tagen vom 13. bis 15. September könnt ihr ein facettenreiches Programm an Konzerten\, Workshops\, feinsten DJ – Sets\, Kinderprogramm und vielem mehr erleben. Das Festival startet am Freitag ab 19Uhr mit zwei Konzerten in der Kulturnhalle. Samstag und Sonntag finden bereits ab 15 Uhr Konzerte in der Halle sowie auf der Festivalwiese statt. \nDer Eintritt zu allen Konzerten und Programmpunkten ist kostenlos. \nWeitere Informationen & Programm
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SUMMARY:Dark Social: Digitale Medien als Sprachrohr der rechtsextremen Szene | digital
DESCRIPTION:Die rechtsextreme Szene hat sich längst von selbstgemachten Magazinen und Zeitungen mit minimaler Auflage verabschiedet. Auch die Zeiten\, in der Verschwörungsideologen ihre Mythen im Eigenverlag verbreiteten\, sind vorbei. Mit der digitalen Revolution hat sich der Kommunikationsraum enorm erweitert\, und soziale Medien bieten nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zur Verbreitung solcher Inhalte – ein idealer Ort für die Verbreitung rechtsextremer Ideologien. \n\n\n\n\n\nDoch das Internet ist kein rechtsfreier Raum und auch in der digitalen Welt herrschen Grenzen des Sagbaren. Besonders in den letzten Jahren wurden verstärkt Maßnahmen ergriffen\, um die Kontrolle über soziale Medien zu verstärken und die Verbreitung von Hassrede\, Desinformation und illegalen Inhalten zu bekämpfen. Online-Plattformen sperren Inhalte mit menschenfeindlichen Aussagen\, verschwörungsideologische Videos werden von Algorithmen gekennzeichnet oder direkt herausgefiltert. Durch die Verabschiedung neuer Gesetze\, wie dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz\, dem Gesetz gegen Hasskriminalität und der Erweiterung des Straftatenkatalogs wurden Sicherheitsbehörden mehr Handlungsspielraum im digitalen Raum eingeräumt. \nDie Szene steht unter Beobachtung – und zieht sich daher aus gängigen sozialen Netzwerken zurück. Die neue Bühne für die Akteurinnen und Akteure? Dark Social – halböffentliche digitale Räume wie Chatgruppen in Telegram oder Signal aber auch komplett verschlüsselte Kanäle\, die genutzt werden\, um sich abseits des öffentlichen Blicks zu vernetzen\, zu organisieren und weiterhin ungehindert menschenfeindliche Ideologien zu verbreiten. \nWelche Gefahren ergeben sich daraus für unsere Gesellschaft? Wie müssen sich Sicherheitsbehörden auf diese neuen Herausforderungen vorbereiten? Und welche Möglichkeiten der Gegenwehr bestehen hier? \n\n\n\n\n\n\nHinweise zur Veranstaltung\n\n\nVeranstalter:\nBundeszentrale für politische Bildung \nZielgruppe:\nMitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden\, kommunalen Verwaltungen\, der Justiz sowie interessiertes Fachpublikum. \nAnmeldung: \nNach Absenden Ihrer Anmeldung erhalten Sie umgehend eine Eingangsbestätigung. Ihre Anmeldung wird erst wirksam\, wenn Sie vom Veranstalter eine Teilnahmezusage erhalten haben. \nJetzt anmelden\nWeitere Informationen
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SUMMARY:„Im Hier und Jetzt gegen das Vergessen – Argumentationstraining zum Umgang mit menschenfeindlichen Äußerungen und Verschwörungserzählungen in Museen und Gedenkstätten“ | Leipzig
DESCRIPTION:Der praxisorientierte Workshop widmet sich dem Umgang mit rechten und verschwörungsgläubigen Äußerungen und Handlungen. Ausgangspunkt sind konkrete Praxisbeispiele aus der Vermittlungsarbeit an Museen und NS-Gedenkorten. Dabei werden auch die Erfahrungen von anderen Kultureinrichtungen sowie zivilgesellschaftlichen Akteur*innen mit einfließen.\nAnhand von Fallbeispielen werden mögliche Dynamiken analysiert und verschiedene Handlungsstrategien erprobt und anschließend reflektiert. Ziel ist es\, entsprechend problematisches Verhaltensweisen bewusster wahrzunehmen und einzuordnen\, Argumentationsstrategien und Reaktionsmöglichkeiten zu entwickeln\, sicherer im Umgang mit herausfordernden Situation zu werden sowie eigene Grenzen zu reflektieren. \nDie Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Anmeldungen via outreach@skd.museum sind bis zum 11.09.2024 möglich und werden nach Eingangsdatum berücksichtigt.\nDamit der Workshop auf die konkreten Herausforderungen der Teilnehmer*innen ausgerichtet ist\, werden diese herzlich gebeten\, konkrete Fallbeispiele oder etwaige Szenarien und Themen ebenfalls bis zum 11.09.2024 via outreach@skd.museum einzubringen. Diese werden selbstverständlich anonymisiert. \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation der SKD mit der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig. \nOrt\nCapa-Haus Leipzig\nJahnallee 61\n04177 Leipzig \nAntidiskriminierungsregel\nDen Veranstalter*innen ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstalter*innen behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Podium: Hassrede an der Schnittstelle von Linguistik und Justiz | Leipzig
DESCRIPTION:Besonders in der digitalen Welt ist Hassrede oder auch „Hate Speech” eine große gesellschaftspolitische Herausforderung unserer Zeit. Zum Beispiel hat erst kürzlich der Deutsche Fußball-Bund besonders mit Blick auf die Fußball-EM mitgeteilt\, gegen Hassrede im Netz gegen Spieler konsequent vorzugehen. \nHassrede kann viele sprachliche Gesichter haben: Sie muss nicht immer explizit – etwa durch krasse Beleidigungswörter – in Erscheinung treten. Hassredner können auch implizit ihren Hass zum Ausdruck bringen\, indem sie Verschleierungsstrategien nutzen. \nIn der Podiumsdiskussion geht es zum einen um Herausforderungen mit Blick auf Hassrede an der Schnittstelle von Linguistik und Justiz: Welche Formen von Hassrede sind wirklich strafbar? Wo stoßen Ermittler dagegen an Grenzen? Zum anderen geht es um Desiderate und Perspektiven: Was braucht es\, um Hassrednern konsequent das Handwerk zu legen? Welchen Beitrag kann die Linguistik dazu leisten\, auch versteckte Formen von Hassrede greifbar zu machen? Und wollen wir überhaupt jegliche Form von Hassrede strafrechtlich verfolgen – oder grenzen wir damit die Meinungsfreiheit ein!? \nEs diskutieren: \n\nHannah Heuser: Juristin und Doktorandin im Bereich Digitaler Hass\nDr. Benjamin Krause: Oberstaatsanwalt\, Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT)\nProf. Dr. Jörg Meibauer: Germanistischer Linguist\, Universität Mainz\nProf. Dr. Mustafa Temmuz Oğlakcıoğlu: Universität des Saarlandes\, Richter am Saarländischen Oberlandesgericht\n\nModeriert von Jun.-Prof. Dr. Julia Fuchs. \nDie Veranstaltung wird mit dem Preisgeld des Transferpreises 2023 der Universität Leipzig finanziert. \nOrt: Bibliotheca Albertina\, Vortragssaal\, Beethovenstraße 6\, 04107 Leipzig \nWeitere Informationen
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CATEGORIES:Podium | Gespräch
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