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SUMMARY:Fachtagung: "Rassismuskritische Jungenarbeit in Sachsen\, Sachsen-Anhalt und Thüringen: Erfahrungen - Bedarfe - Perspektiven" | Leipzig
DESCRIPTION:Anliegen der Fachtagung: \nDie Fachtagung richtet sich an Fachkräfte und interessierte Personen\, die in irgendeiner Form mit der Zielgruppe Jungs und junge Männer of Color in Verbindung stehen. Im Rahmen dieser Fachtagung\, kommen Praktiker*innen aus geschlechtereflektierenden und empowernden Projekten zu Wort: Erfahrungen und Perspektiven werden geteilt. Auch die Zielgruppe (Jungs und junge Männer of Color) selbst ist Teil der Veranstaltung und wird berichten\, wie sich Projekte sich auf ihre Perspektiven ausgewirkt haben und welche Wünsche und Forderungen Sie an die Dominanzgesellschaft haben. \nDer erste Tag beginnt mit Projektvorstellungen von „Bruder\, was geht?!“aus Dresden und „HEROES Leipzig“. Hier werden Erfahrungen aus der Arbeitspraxis geteilt. Das Projekt „Bruder\, was geht?!“ bietet empowernde und Männlichkeitsreflektierende Bildungsangebote und eine breite Palette von Freizeitaktivitäten für Jungs und junge Männer of Color im Alter von 13-21 Jahre im ländlichen Raum in Sachsen an. Das Projekt „HEROES Leipzig“ hingegen bildet Multiplikatoren aus\, in deren Leben Ehrkonzepte eine Rolle spielen. Sie setzen sich mit interaktiven Workshops für Gleichberechtigung und gegen Gewalt ein. In der zweiten Tageshälfte werden parallel fünf verschiedene Workshops angeboten\, die sich u.a. mit folgenden Fragestellungen auseinandersetzen: Wie kann die Integration durch Fußball bei Jungs und jungen Männern of Color gelingen? Welche Selbstreflektion braucht rassismuskritische Arbeit mit Jungs? Wie lässt sich im Spannungsfeld zwischen Unterstützung der Zielgruppe und Konfrontation in Bezug auf die kritische Reflektion von Männlichkeitsvorstellungen arbeiten? \nDer zweite Tag rückt die theoretische Auseinandersetzung mit der Vermittlung Feministischer Inhalte an Jungs und Männer of Color in Form eines Impulsvortrags in den Fokus. Daran anschließend sollen Jungs und junge Männer of Color selbst zu Wort kommen und von ihren Erfahrungen mit Bildungs- und Empowermentarbeit sprechen. Eine Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus Politik und Zivilgesellschaft zu den Perspektiven der Projektarbeit zu Rassismuskritischer Jungenarbeit in den 3 Bundesländern wird die Fachtagung abrunden. \n  \nHinweis: am 19.9. findet in der Mittagspause ein Markt der Möglichkeiten statt\, bei dem ihr eure/r Projekt/Verein/Arbeit präsentieren könnt\, wenn dies inhaltlich zur Fachtagung passen sollte. Meldet Euch hierzu gern bei Sebastian Scholz (E-Mail: scholz@kgkjh.de) \n  \nAblauf: \n18.9. \n12:00 Uhr: Anmeldung & Ankommen \n12:30 Uhr: Begrüßung & Grußworte \n13:00 Uhr: Projektpräsentation „Bruder\, was geht?!“ – Der Spagat zwischen Männlichkeitsreflektion und Empowerment \n13:45 Uhr: Projektpräsentation „HEROES Leipzig“ –  Identitätsfindung und Lebensrealitäten migrantischer Jugendlicher \n14:30 Uhr: Pause \n15:00 Uhr: Workshopphase \n17:30 Uhr: Kurze Präsentation Workshop-Ergebnisse \n17:45 Uhr Abschluss \n  \n19.9. \n9:00 Uhr: Ankommen \n9:30 Uhr: Begrüßung und Tagesübersicht \n9:40 Uhr: Keynote: (Anti)Feministen* von morgen? (BIPoC) Männer* rassismuskritisch fördern und antisexistisch fordern \nAntifeminismus bietet jungen Männern* attraktive Denk- & Handlungsangebote. Von Reichtum und Machtversprechen\, sexueller und partnerschaftlicher Erfüllung bis hin zur Validierung des eigenen Schmerzes ist quasi alles dabei. Was haben wir diesen Versprechen entgegenzusetzen? \nUm die Perspektiven pro*feministischer Angebote für junge Männer* verheißungsvoller zu machen\, ist es sinnvoll einen Blick auf deren Widerstände zu werfen. Was sind Muster\, Beweggründe und dahinterliegende Bedürfnisse von männlichem* Widerstand mit antifeministischen Tendenzen? Welche Rolle spielen hierbei eigene Rassismus- und Klassismus Erfahrungen? Wie können wir die jungen Männer* abholen\, bevor sich ihr Weltbild schließt? Das Ziel ist es ein wertschätzendes Verständnis für die Widerstände zu bekommen und Strategien zu entwickeln um diese rassismuskritisch und pro*feministisch in der Jugendbildung bearbeiten zu können. \n(Fabian Ceska\, Detox Identity) \n11:00 Uhr: Pause \n11:30 Uhr: Gesprächsformat mit Jungs aus den Projekten „Bruder\, was geht?!“ und „HEROES Leipzig“ \n12:30 Uhr: Mittagspause / Markt der Möglichkeiten (gern hierfür euer Projekt/Verein/etc. anmelden: scholz@kgkjh.de) \n14:00 Uhr: Podiumsdiskussion: Welche Perspektive hat die Rassismuskritische Jungenarbeit? \n(Teilnehmer*innen: Mamad Mohamad\, Geschäftsführer des Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V.; Dagmar Neukirch\, Staatssekretärin Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (angefragt); Mirjam Kruppa\, Beauftragte für Integration Migration und Flüchtlinge im Ministerium für Migration\, Justiz und Verbraucherschutz Thüringen) \n15:15 Uhr: Abschluss & Verabschiedung \n15:30 Uhr: Ende der Fachtagung \n  \nVeranstaltungsinfos: \nOrt:\nKath. Propsteipfarrei Leipzig\nNonnenmühlgasse 2\n04107 Leipzig \nAnmeldung: bis 6.9.24 \nTeilnahmegebühren: 50 Euro (normal)\, 30 Euro (ermäßigt: für Vereinsmitglieder\, Studis\, Azubis und Sozialleistungsempfänger*innen) \n  \nDownload Flyer (PDF)\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Fachtagung: offen? kritisch? inspirierend? Museen als aktive Orte der Demokratie | Dresden
DESCRIPTION:Für Akteur:innen aus Museen\, Kunst\, politischer und kultureller Bildung\, Forschung und Lehre\n\n\n\n\n\n\n\nKönnen Museen aktive Orte der Demokratie sein? Welchen Beitrag für die Demokratie können und sollten sie mit ihren spezifischen Mitteln leisten? Wie können gesellschaftliche Fragen und Konflikte in den Museen verhandelt oder ausgetragen werden? \nWas: Fachtagung über Museen als aktive Orte der Demokratie für Akteur:innen aus Museen\, Kunst\, politischer und kultureller Bildung\, Forschung und Lehre \nWann: 18.-20. September 2024 \nWo: Deutsches Hygiene-Museum Dresden und Staatlichen Kunstsammlungen Dresden \nWorum geht´s: Im Zentrum stehen Projekte und Ansätze\, die Museen als aktive Orte der Demokratie verstehen und entwickeln. Welche Praktiken und Formate sollten weiterverfolgt werden – und welche sind gescheitert? \n\n\n\nZiel der Tagung\n\n\n\nDas Deutsches Hygiene-Museum und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben zwischen 2021-2024 im Verbundprojekt „Museen als aktive Orte der Demokratie“ Ausstellungen\, Projekte und Formate der Demokratieerfahrung im und außerhalb des Museums entwickelt. \nZiel der Tagung ist es\, Arbeitsergebnisse aus dieser vierjährigen Arbeit vorzustellen und sich über Erfolge\, Erkenntnisse und Probleme auszutauschen. Dazu wurden zahlreiche weitere Akteur:innen aus den Bereichen Museen\, Kunst\, politischer Bildung\, Forschung und Lehre eingeladen\, die Museen als Orte der Demokratie verstehen und nutzen. Mit ihnen zieht die Tagung ein Fazit der bisherigen Arbeit und entwickelt Ideen für zukünftige Projekte. \n\n\n\n\n\n\n\nInhalte\n\n\n\nDie Tagung besteht aus Podien für die Reflexion übergeordneter Fragen\, zahlreichen Foren und Workshops für Praxisbeispiele und Methodenreflexionen sowie einem künstlerisch-partizipativem Rahmenprogramm. Außerdem gibt es Führungen und Ausstellungsbesuche in den Staatlichen Kunstsammlungen und dem Deutschen Hygiene-Museum. \nDas Kernprogramm startet Mittwoch\, 18. September am späten Nachmittag und endet am Freitag\, 20. September ebenfalls am Nachmittag. \n\n\n\n\n\n\n\nZielgruppe\n\n\n\nDie Tagung richtet sich an Akteur:innen der Museumspraxis und -theorie\, aber auch an Expert*innen aus anderen Bereichen kultureller (Bildungs-)Arbeit\, aus Kunst\, Wissenschaft und politischer Bildungsarbeit. \n\n\n\n\n\n\n\nProgramm & Referent*innen\n\n\n\nDas ausführliche Programm finden Sie HIER zum Download. \nu.a. mit \nPROF. DR. MARION ACKERMANN\, Staatliche Kunstsammlungen Dresden\nDR. KENNETH ANDERS\, Oderbruch Museum Altranft\nPROF. DR. ANJA BESAND\, John-Dewey-Forschungsstelle für Didaktik der Demokratie (JoDDiD) an der TU Dresden\nDR. BIRGIT BOSOLD\, Schwules Museum Berlin\nDR. MAX CZOLLEK\, Autor und Kurator\nSAMO DARIAN\, Programm Aller.Land\nDR. IRIS EDENHEISER\, Deutsches Hygiene-Museum\nDR. ALINA GROMOVA\, ICOM Deutschland & Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\nSIBYLLE LICHTENSTEIGER\, Stapferhaus Lenzburg\nPROF. DR. BONAVENTURE SOH BEJENG NDIKUNG\, Haus der Kulturen der Welt\nPEGGY PIESCHE\, Bundeszentrale für politische Bildung / bpb\nAURORA RODONÒ\, Stadtmuseum Berlin\nSTEFANIA PITSCHEIDER SORAPERRA\, Frauenmuseum Hittisau\nDR. FLORENCE THURMES\, Kunstsammlungen Chemnitz\nDR. ISMAHAN WAYAH\, Kuratorin und Literaturwissenschaftlerin\nKATARZYNA WIELGA-SKOLIMOWSKA\, Kulturstiftung des Bundes \n\n\n\n\n\n\n\nAnmeldung & Organisatorisches\n\n\n\nDie Anmeldung erfolgt in zwei Schritten:  \nBitte kaufen Sie über den Ticketshop Ihr Tagungsticket. Für die Teilnahme erheben wir eine Gebühr von € 60 / € 40. \nIn der Gebühr ist die Teilnahme an allen drei Tagen inbegriffen\, inklusive der öffentlichen Eröffnungsveranstaltung. Außerdem inklusive sind zwei Mittagessen (19. / 20.09.)\, Fingerfood zum Abend (18.09.)\, sowie Versorgung mit diversen Getränken und kleineren Snacks (vegan/vegetarisch). \nIm August erhalten Sie Zugriff auf ein Anmeldeformular\, um sich für die einzelnen Veranstaltungen\, Foren und das Rahmenprogramm anzumelden. \nIm Rahmen der Fachtagung gilt die Veranstaltungsordnung der Bundeszentrale für politische Bildung\, die Sie mit der Teilnahme an der Veranstaltung akzeptieren. Diese dient zur Gewährleistung eines störungsfreien Ablaufs\, insbesondere zur Schaffung einer diskriminierungs- und konfliktfreien Veranstaltungsatmosphäre. \nDie Veranstaltungsordnung ist HIER einsehbar. \nAuf der Tagung wird eine Awareness-Team vor Ort sein\, welches Unterstützung gegen Diskriminierung und übergriffiges Verhalten bietet. Bei der Anmeldung können Sie Interesse an unserem Buddy Programm vermerken. Das Buddy Programm soll den Einstieg in die Tagung für Teilnehmende erleichtern\, die bisher wenig Erfahrungen mit Tagungen sammeln konnten. Auf Wunsch vermitteln wir ein Tandem mit einer tagungserfahrenen Person. \n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Tagung ist der Abschluss des vierjährigen Verbundprojektes „Museen als aktive Orte der Demokratie“ des Deutschen Hygiene-Museums und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und findet statt in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der John-Dewey-Forschungsstelle für Didaktik der Demokratie an der Technischen Universität Dresden. \nWeitere Informationen\n 
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SUMMARY:Die PfD im Gespräch mit ... Nina-Maria Mixtacki\, Christoph Maier & Henry Lewkowitz zu Religion und Gesellschaft | Schkeuditz
DESCRIPTION:Wir laden Sie herzlich ein zu unserer nächsten Gesprächsreihe zum Thema „Religion und Gesellschaft“. Freuen Sie sich auf spannende Diskussionen mit unseren Gästen: \nNina-Maria Mixtacki: Expertin für interreligiösen Dialog und gesellschaftliche Integration \nChristoph Meier: Theologe und Dozent für Religionswissenschaften \nHenry Lewkowitz: Sozialwissenschaftler mit Schwerpunkt auf Religion und gesellschaftlichem Wandel \n  \nGemeinsam wollen wir über die Rolle von Religion in unserer Gesellschaft\, die Herausforderungen und Chancen des interreligiösen Dialogs sowie die Auswirkungen von Religion auf soziale und kulturelle Entwicklungen sprechen. Seien Sie dabei\, wenn wir im offenen Dialog unterschiedliche Perspektiven beleuchten und gemeinsam Wege suchen\, wie Religion und Gesellschaft harmonisch und konstruktiv zusammenwirken können und die Herausforderungen der aktuellem Zeit mit gestalten. \n\nUm Anmeldung wird gebeten. Mehr Informationen.
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SUMMARY:Ist die extreme Rechte noch zu stoppen? – Vortrag und Diskussion mit Ingar Solty | digital
DESCRIPTION:Mit Ingar Solty (Referent für Friedens- und Sicherheitspolitik\, Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Fellow des Instituts für kritische Theorie e. V. und Redakteur bei der Zeitschrift LuXemburg) \nDie extreme Rechte ist überall im „Westen“ und darüber hinaus auf dem Vormarsch. Seit etwa 2015 gehen die Wahlergebnisse linker und rechter Kräfte auseinander. Trumps Wahlsieg und der Brexit 2016 zeigten\, dass der rechtsautoritäre Nationalismus mehrheitsfähig ist und es ihm gelingt\, an die Schalthebel der Macht zu gelangen. Es lässt sich mithin analysieren\, was die Rechte macht\, wenn sie Macht hat. \nZugleich sind es nicht nur äußerliche Kräfte\, die rechte Politik machen. Eine „innere Zeitenwende“ aus dem liberalen Zentrum befördert historisch eher mit der Rechten verbundene Politiken: Illiberalisierung und Autoritarismus nach innen\, (Wirtschafts-)Nationalismus und Autarkie-Streben\, Militarisierung und auch rassistische Diskurse nach außen. Zugleich befördert die Politik der zentristischen Parteien durch ihre Außenpolitik\, durch die Produktion eines Gegensatzes von Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit und durch Kürzungspolitik die Verarmung breiter Bevölkerungsteile und damit die gesellschaftlichen Ursachen für den Aufstieg der extremen Rechten. Das macht ihre mit dem moralisch erhobenen Zeigefinger vorgebrachte Warnung vor dem „Faschismus“ hilflos. \nWie sollten sozialistische Linke sich zu diesen Entwicklungen politisch und strategisch verhalten? In welchem Verhältnis stehen die Bemühungen um – lokale oder bundesweite – Bündnisse „gegen rechts“ einerseits und Strategien\, die eher auf den Aufbau eines sichtbaren dritten Pols des ökosozialistischen Systemwechsels andererseits abzielen? Auf diese Fragen will der Vortrag Antworten liefern. \nDie Zugangsdaten zur Veranstaltung gibt es nach erfolgter Anmeldung unter anmeldung@rosalux-sachsen.de \nWeitere Informationen
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