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SUMMARY:Re: set-Teamendenschulung #6 | Chemnitz
DESCRIPTION:Dir geht der Hass im Netz gegen den Strich und Du willst was dagegen tun? Du möchtest das Internet nicht länger den Hater*innen überlassen? Dann werde jetzt Teil unseres sachsenweiten Teamenden-Netzwerks und gib in unserem Projekt re:set eigene Workshops gegen Hassrede im Netz! \nDafür statten wir Dich mit dem nötigen Wissen und einem methodischen Werkzeugkasten aus\, um jungen Menschen\, Lehr- oder Fachkräften Deine erworbenen digitalen Kompetenzen weiterzugeben und sie für ein couragiertes Handeln im Netz zu begeistern. \nUnsere nächste Schulung findet vom 27. bis 29. September statt! \nIn unseren Workshops lernst Du\, Hassrede im Netz zu erkennen und Handlungsoptionen praktisch anzuwenden. Außerdem bieten wir Dir den Raum\, mit anderen Engagierten zusammenzukommen und Dich über Diskriminierung und geeignete Gegenstrategien im Netz auszutauschen. Wir freuen uns auch über Deine Erfahrungswerte mit Blick auf die Weiterentwicklung unserer interaktiven und multimedialen Bildungsmaterialien. \nDas bietet Dir unser Teamenden-Netzwerk: \n\nVermittlung von Anfragen für Bildungsveranstaltungen durch die Amadeu Antonio Stiftung Sachsen (Honorarverträge für die Durchführung werden selbstständig zwischen Teamer*in und Aufftraggeber*in geschlossen)\nkostenfreie Qualifizierungen für den Umgang mit unseren pädagogischen\, innovativen Materialien zur eigenen Workshopgestaltung\npartizipative Möglichkeiten in der Weiterentwicklung von Inhalten und Themen\nAustausch und Vernetzung mit anderen freiberuflichen Teamenden aus der politischen Bildungsarbeit in einem professionellen Rahmen und auf Augenhöhe\nfortlaufende Begleitung und Fortbildung im Prozess (nicht nur) bei wenig Vorerfahrung\n\nDas ist dein Profil: \n\nDu bist mindestens 18 Jahre alt und wohnst idealerweise in Sachsen oder in der Nähe.\nDu bist politisch interessiert und hast Lust\, Dich mit anderen Interessierten über politische Themen auszutauschen.\nDu bringst die dafür benötigte Zeit und Verlässlichkeit mit.\nDu begegnest anderen Menschen mit Offenheit.\nDu kannst Dich gut selbst organisieren und bringst ein hohes Maß an Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein mit.\nIdealerweise hast Du Vorerfahrung in der politischen Bildungsarbeit. Falls nicht\, kannst Du bei uns auch erste Erfahrungen machen!\nDu verfügst über ein Basiswissen in den Themenfeldern Soziale Medien\, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit\, extrem rechte Agitationen\, Diskriminierung\, Demokratiebildung und möchtest deine Kenntnisse weiterentwickeln.\n\nDas sind die Inhalte unserer Schulung: \n\nWas ist Hassrede und wie erkenne ich diese? Wer ist betroffen und was sind die Folgen? Was sind geeignete Gegenstrategien?\nWie begeistere ich für eine offene und faire Debatte im Internet?\nWie erkenne ich kodierte rechte Inhalte im Netz? Wie gehe ich (online) mit Desinformationen und Verschwörungserzählungen um?\nWie gestalte ich einen Workshop (on- und offline)?\nWelche schwierigen Situationen können mir in Workshops begegnen und wie kann ich darauf reagieren?\nAußerdem lernst du wichtige lokale Akteur*innen kennen\, die im Themenfeld arbeiten.\n\nInteresse?  \nHier kannst Du dich für unsere nächste Schulung vom 27.-29.09.2024 bewerben!  \nWir freuen uns darauf\, dich kennenzulernen! \n\n„re:set – Jugend gegen Hass im Netz“ ist ein Projekt der Amadeu Antonio Stiftung\, gefördert durch die Stiftung Mercator. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Jüdisches Leben erFahren | Weißwasser
DESCRIPTION:Unser Projektteam „Jüdisches Leben erFahren”\, hat den Auftrag vom Land Sachsen\, eine Konzeption für ein mobiles Kultur -und Begegnungszentrum zu entwickeln\, das landesweit jüdisches Leben\, jüdische Kultur und Geschichte lebendig und vielfältig darstellt. Die lang ersehnte Generalprobe für das Projekt erfolgt vom 29.September bis 1. Oktober in der Stadt Weißwasser in der Oberlausitz. Zum musikalischen Rahmenprogramm werden unter anderem gehören: \n  \n– Musikalische Lesung „Jerusalem“ mit Küf Kaufmann mit dem Trio Klangprojekt \n– Marimbaphon-Musik von Alex Jacobowitz \n– Chansonprogramm: „Die Damen und Herren Daffke“ \n– Jewish Folk Music von Yael Gat und der Band Folkadu \n  \nZu den weiteren Highlights\, die wir mit unseren Partner*innen in Weißwasser planen\, zählen: \n  \n– Sonderausstellung zum ersten Ehrenbürger Weißwassers\, dem jüdischen Unternehmer Joseph Schweig im Glasmuseum \n– Kinderbuchausstellung zu jüdischem Leben in der Stadtbibliothek Weißwasser \n– Wanderausstellung „Jüdisches Leben in der Oberlausitz“ (Kulturforum Görlitzer Synagoge) in der Hafenstube Telux \n– Interaktive digitale Zeitzeug:inneneninterviews (Frag-nach-Projekt der Deutschen Nationalbibliothek) \n– Fahrradtour zu „jüdischen Orten“ in Weißwasser mit Marko Schmidt \n  \nEine Gruppe von Pädagoginnen und Pädagogen aller Schulformen erarbeitet zudem für das mobile Zentrum zielgruppenspezifische Handreichungen. Diese sollen den Schulen und Kitas in Weißwasser zur Verfügung gestellt und dort getestet werden. Bei Fragen zum oder Interesse am Projekt schreiben Sie uns an: erfahren@ariowitschhaus.de \n\nSonntag\, 29. September\nab 14 Uhr: Stadttour zu Erinnerungsorten jüdischen Lebens in Weißwasser\nab 17 Uhr in der ev. Kreuzkirche Weißwasser: Auftaktveranstaltung mit musikalischer Lesung\n\n\n\nMontag\, 30. September\nab 13 Uhr: Fragestunde mit Landesrabbiner Zsolt Balla und Pfarrer Lars Städter auf dem Marktplatz\nab 15 Uhr: Workshops für junge Menschen im SKZ Telux\, u.a. zu den Themen „Jüdisch und Queer“\, „Antisemitismus und Fußball“ und „Leben in Israel“\nab 18 Uhr im Glasmuseum: Konzert „Wie werde ich reich und glücklich? – Ein musikalischer Handlungsvorschlag“ Die Damen und Herren Daffke – Chansons der 1920er Jahre\n\n\nOrt: Weißwasser \nDas Modellvorhaben wird gefördert durch das Programm Weltoffenes Sachsen des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:5 Jahre danach: Der Anschlag von Halle und seine Folgen für Betroffene und Gesellschaft | Dresden
DESCRIPTION:ACHTUNG: abweichender Veranstaltungsort: AZ Conni \n\n\nAn Jom Kippur 5780\, den 9. Oktober 2019\, versuchte ein mit mehreren Feuerwaffen und Sprengsätzen bewaffneter Attentäter in die Synagoge von Halle an der Saale einzudringen\, um am höchsten jüdischen Feiertag einen Massenmord an den mehr als 50 anwesenden Jüdinnen:Juden zu begehen. Als dies durch das geistesgegenwärtige Handeln eines Sicherheitsmitarbeiters und viel Glück misslang\, erschoss der Attentäter die Passantin Jana L.\, die ihn vor der Synagoge angesprochen hatte. Von der Synagoge fuhr er anschließend zum 500 Meter entfernten KiezDöner\, dessen Mitarbeiter*innen und Kund*innen er mit Sprengsätzen und Schüssen attackierte. Dort erlag Kevin S. den Schüssen des Angreifers. Bis dieser schließlich nach mehr als eineinhalb Stunden von der Polizei gefasst werden konnte\, hatte er außerdem versucht Aftax I. mit seinem Fluchtfahrzeug zu überfahren und Dagmar M. und Jens Z. beim Versuch einen neuen Fluchtwagen zu erpressen mit Schüssen schwer verletzt. Die Anklage\, die gegen den Angreifer erhoben wurde\, listet als Tatgeschehen u.a. zweifachen Mord\, versuchten Mord in 68 Fällen\, fahrlässige und gefährliche Körperverletzung sowie räuberische Erpressung und Volksverhetzung auf. \nObwohl der Attentäter nach 26 Verhandlungstagen in einem regelrechten Mammutprozess mit 94 befragten Zeug*innen und Gutachtern sowie 23 Anwält*innen von 45 Nebenkläger*innen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt wurde\, konnte der Prozess längst nicht alle mit dem Anschlag aufgeworfenen Fragen von Betroffenen und (Zivil-)Gesellschaft klären. 5 Jahre nach dem Anschlag wollen wir das Geschehene daher in Erinnerung rufen und in einem Podiumsgespräch zumindest einige der ungeklärten Fragen wieder aufrufen: Wieso konnte ein Attentäter über 15 Minuten unbehelligt eine Synagoge und einen Imbiss attackieren? Wurde der Antisemitismus in Deutschland zu lange unterschätzt? Handelt es sich bei dem Attentat wirklich um die Tat eines isoliert ideologisierten Einzeltäters? Und haben die Strafverfolgungsbehörden alles in ihrer Macht Stehende getan\, um den Vorfall aufzuklären und die richtigen Schlüsse aus ihm zu ziehen? \nWir wollen unseren Blick im Podiumsgespräch aber auch auf die Perspektiven lenken\, die im medialen Spektakel um den Attentäter häufig übergangen wurden: Wie stellte sich der Anschlag aus der Sicht\, der in der Synagoge Versammelten\, dar? Welche Folgen hatte der Anschlag und das Verfahren auf die direkt Betroffenen und die jüdische Community in Deutschland – bis heute? Was half und hilft ihnen damit umzugehen? Und nicht zuletzt wie blicken sie auf das weitere Erstarken des Antisemitismus während der Corona-Pandemie und nach dem Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober? Gibt es im Kampf gegen Antisemitismus noch Hoffnung? \nACHTUNG: abweichender Veranstaltungsort: AZ Conni \nDie Veranstaltung ist Teil der Reihe „Auseinandersetzungen mit der Gegenwart des Antisemitismus“. \nMit finanzieller Unterstützung von MONOM – Stiftung für Veränderung \nWeitere Informationen
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