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SUMMARY:Strukturen weiter wandeln. Gutes Leben für alle! Radreise in die Oberlausitz und im Dreiländereck D-CZ-PL  | Oberlausitz und Dreiländereck
DESCRIPTION:Mittwoch\, 02.10.2024 – Sonntag\, 06.10.2024\, 16:00 – 14:00 Uhr\n\nKulturfabrik Meda\, Hainewalder Str. 35\, Mittelherwigsdorf 02763\n\n\nDie Herausforderungen sind groß: 2024 ist Wahljahr in Sachsen und Europa. 2024 ist für die Lausitz ein weiteres Jahr inmitten des Strukturwandels. Die Oberlausitz und das Dreiländereck sind ein spannendes Laboratorium des Wandels. Es fließen Gelder\, es fließen Hoffnungen. Es gibt viel Frust und Angst. Auf dieser Radreise schauen wir dahin\, wo es klappt. Wo Menschen demokratisch und im Miteinander den sozial-ökologischen Wandel voranbringen. Wir schauen aber auch dahin\, wo es weh tut: Kohlestress für die Natur und zwischen den Nationen. Vermutlich Wahlergebnisse\, die die Demokratie erneut auf eine Probe stellen. \nAus dem Programm: Gemeinsam mit lokalen Kooperationspartnern besuchen wir Initiativen\, die in der Oberlausitz für das gute Leben für alle eintreten – denn gute Laune nach der Wahl\, müssen wir uns schon selber machen. Auch das Thema Kohleausstieg und Strukturwandel stehen auf dem Programm. Wir besuchen die schöne Stadt Liberec und verbringen gemeinsame Zeit in der Kulturfabrik MEDA. Wenn das Wetter es noch zulässt am See\, der noch vor wenigen Jahren Kohlegrube war. >>> Der Nachmittag der Utopien to go findet am 05.10. statt und ist für alle Interessierten offen! \nOrt/Unterkunft Kulturfabrik MEDA in Mittelherwigsdorf (https://kulturfabrik-meda.de/). Die Unterkunft erfolgt in Mehrbettzimmern. Einzelzimmerwünsche können wir nur begrenzt berücksichtigen. Diese bitte angeben (Mehrkosten pro Nacht 20 €). Bei der Anmeldung bitte besondere Verpflegungswünsche angeben. \nGebühr 260 Euro / ermäßigt 140 Euro inkl. F/U und zwei Abendessen. Der Teilnahmebeitrag trägt zu 2/3 zur Gesamtfinanzierung des Seminars bei. Anreise/Transport Die Anreise erfolgt auf eigene Kosten. Die Tagesetappen mit dem Rad betragen maximal 50 Kilometer durch hügelige\, aber nicht bergige Landschaft. Die Strecke ist für Menschen mit einem mehr als 3-Gang-Fahrrad in der Regel körperlich gut zu schaffen. Badesachen nicht vergessen! Team Susanne Gärtner\, Sozialpädagogin & Kulturwissenschaftlerin\, Jiři Olišar\, Sprach- & Kulturmittler und Thomas Pilz\, Lausitzer\, Kulturmittler & Lokalpolitiker. \nAnsprechpartnerin susanne.gaertner@riesa-efau.de \nHinweis Die Plätze sind begrenzt. Bitte so früh wie möglich anmelden\, damit wir planen können. \nKosten: \n260 Euro / 140 Euro\n\nAnmeldung / Tickets\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Revolutionale – Festival für Veränderung 2024 | Leipzig
DESCRIPTION:Revolutionale: Das Festival für Veränderung 2024 widmet sich „Challenging Conditions“\n\n\n\n\n3. – 10. Oktober 2024\nAmphitheater auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz & Satelliten \n\n\n\n\nUnter dem Titel „Challenging Conditions“ untersuchen wir mit lokalen und internationalen Kunst- und Kulturschaffenden\, Zeitzeug*innen und Aktivist*innen Protestbewegungen und Freiheitskämpfe in autoritären Regimen von 1989 bis in die Gegenwart. In Zentral- sowie Osteuropa und darüber hinaus beobachten wir besorgt das Erstarken antidemokratischer und autoritärer Kräfte. Die Zustimmungswerte für rechte\, demokratiefeindliche Parteien in ganz Europa\, Desinformation und Propaganda\, der russische Angriffskrieg auf die Ukraine\, die systematische Repression der belarusischen Opposition\, die ethnische Säuberung Berg-Karabakhs oder auch die russische Einflussnahme in Georgien sind schockierende Zeugnisse für die Bedrohung demokratischer und pluralistischer Werte. \nAls Teil einer lebendigen und kritischen Zivilgesellschaft kommt Kunst und Kultur eine besondere Rolle zu: Sie reflektieren und dokumentieren in ihren Produktionen nicht nur historische und gegenwärtige gesellschaftspolitische Ereignisse\, sondern sie kämpfen auch für das Überleben und die Emanzipation kultureller Identitäten. So stärken sie das Rückgrat widerständiger Zivilgesellschaften gegen gefährliche rechte Narrative bis hin zu Unterdrückungsmechanismen autoritärer Systeme. Sozial und politisch engagierte Kulturschaffende leben und arbeiten zum Teil unter existenziell herausfordernden Bedingungen – Challenging Conditions. Sie trotzen den Umständen und fordern sich selbst als auch die Unterdrückungsmechanismen\, denen sie ausgesetzt sind\, heraus. Diese Einsatzbereitschaft und die daraus resultierenden wichtigen Beiträge für einen positiven sozialen Wandel wollen wir unterstützen und sichtbar machen. \nMit Lesungen\, Musik\, künstlerischen Interventionen und Diskussionsveranstaltungen lädt das Festival die Besucher*innen ein\, den Blickwinkel zu erweitern\, kritisch zu reflektieren und eigene Erfahrungen und Erinnerungen zu teilen. Unser Ziel: Aus der gegenseitigen Perspektivenübernahme wachsen Impulse\, eine freie und tolerante Gesellschaft selbst mitzugestalten. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Bildungsreise: Riesengebirge - Nationalsozialismus\, Besatzung & Widerstand | Tschechien
DESCRIPTION:Nationalsozialismus\, Besatzung & Widerstand \nDie Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Verbrechen des Nationalsozialismus bleibt auch vor dem Hintergrund aktueller Krisen und antidemokratischer Kräfte weiterhin wichtig. Während der zwölf Jahre der nationalsozialistischen Herrschaft bis 1945 wurden zunächst in Deutschland\, dann in ganz Europa politische Gegner*innen und andere Gruppen systematisch ausgegrenzt\, verfolgt und ermordet. Doch auch der zivile Widerstand wuchs\, organisierte sich und trug letztendlich zur Befreiung bei. Die Auseinandersetzung mit den zahlreichen Facetten dieser Zeit und der Umgang mit dieser Vergangenheit stehen im Mittelpunkt der Bildungsreise. Wir besuchen deshalb konkrete Orte im Riesengebirge\, hören die Biografien von lokalen Persönlichkeiten der Zeit und setzen uns mit Originaldokumenten auseinander. Die Seminarinhalte werden so durch ein nahes Erleben veranschaulicht und vermittelt. Durch Vor- und Nachbereitung sowie Auswertungsgespräche unter den Teilnehmenden aus verschiedenen Regionen werden die Auseinandersetzung mit dem historisch-politischen Thema erleichtert und individuelle Erfahrungen einbezogen. \nAusgehend von einem Hotel in Vrchlabi erkunden wir lokale Orte der Verfolgung während des Nationalsozialismus im Riesengebirge aufgesucht und unter Begleitung und Anleitung von Expert*innen. \nVor- und Nachbereitung: \nDie jeweils für alle Teilnehmenden verbindlichen Vorbereitungs- und Nachbereitungstreffen finden am 21.09.2024 und 02.11.2024 statt. \nÜbernachtung: \nDie Übernachtung erfolgt in einem ***-Hotel mitten in Vrchlabi in 2-Bett-Zimmern. Insgesamt stehen uns 24 Betten zur Verfügung. \nKosten: \nDie Kosten beinhalten: Übernachtung mit Halbpension (Frühstück und Abendessen)\, die Eintritte zu allen Führungen und die Workshops sowie die Fahrtkosten zu den einzelnen Veranstaltungen. Sie betragen insgesamt zwischen 349\,00 € und 569\,00 € (je nach Förderhöhe\, diese ist beantragt aber noch nicht entschieden). \nAnreise: \nDie Anreise nach Vrchlabi (Tschechien) müsst ihr euch bitte selbst organisieren. \nAnmeldung: \nWenn ihr mit dem vorgenannten einverstanden seid\, meldet euch bitte ausschließlich per Mail an. Für eure Anmeldung benötigen wir folgende Informationen über alle Personen\, die ihr anmeldet: \n\nName\, Vorname; Wohnort\nWie reist ihr an und habt ihr ggf. noch Plätze im Auto frei?\nHättet ihr eine Fahrerlaubnis und traut ihr euch zu einen Kleinbus ab Dresden und vor Ort zu fahren?\n\n\nVeranstaltungsort: Riesengebirge – Hohenelbe\, Bezirk Trautenau\, Königgrätzer Region Nordosten\, Tschechien\n\n\nE-Mail: kontakt@akubiz.de\n\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Vernetzungsworkshop: „Stätten der NS-Zwangsarbeit in Nordböhmen und Sachsen“ | Ústí nad Labem
DESCRIPTION:Für Samstag\, den 5. Oktober 2024 laden die Jan-Evangelista-Purkyně-Universität Ústí nad Labem (UJEP)\, das Archäologische Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag (ArÚ)\, die Stiftung Sächsische Gedenkstätten (StSG)\, die sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG)\, die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig (GfZL) und das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung (HAIT) in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Archäologie (LfA) und dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (LfD) zum Vernetzungstreffen „Stätten der NS-Zwangsarbeit in Nordböhmen und Sachsen“ nach Ústí nad Labem ein. \nGastgeber des Treffens ist die Universität Ústí nad Labem in Nordböhmen. Ziel des Workshops ist es\, die grenzüberschreitenden Kontakte zwischen Sachsen und Nordböhmen zu vertiefen. Diese Regionen sind zwar durch das Erzgebirgsmassiv getrennt\, waren aber während der NS-Zeit seit 1938 wirtschaftlich eng verflochten. Der Reichtum an Bodenschätzen sowie die Verlagerung von Rüstungsbetrieben führte im Laufe des Zweiten Weltkriegs auf beiden Seiten zu einer Ausweitung erzwungener Arbeit und zu einem Ausbau des Lagersystems\, an dem in Böhmen nach dem Zweiten Weltkrieg angeknüpft wurde. \nAn dem Workshop nehmen deutsche wie tschechische Wissenschaftler*innen\, Denkmalpfleger*innen und zivilgesellschaftliche Akteur*innen teil\, die sich seit langem mit diesem Thema im Erzgebirge befassen. Neben der Teilnahme an Vorträgen besteht auch die Möglichkeit zu einer Posterpräsentation. Vorgestellt werden können u.a. studentische Aktivitäten mehrerer Universitäten und Hochschulen in der Tschechischen Republik sowie Projekte aus Sachsen. Beabsichtigt ist\, dass bilaterale Partnerschaften intensiviert und zu einer systematischen Zusammenarbeit ausgebaut werden können. Die Workshopsprachen sind Deutsch und Englisch. \nDen Abschluss des Workshops bildet eine Exkursion zu einem unterirdischen Werk in Rabštejn (Rabenstein)\, wo Häftlinge eines Außenlagers des KZ Flossenbürg zur Produktion von Flugzeugen für die Firma Weserflug GmbH eingesetzt wurden. Dort wurde u. a. einer der ersten Hubschrauber des Typs Focke-Angelis Fa-223 hergestellt. Feste Schuhe\, warme Kleidung und eine Taschenlampe werden empfohlen. \nDie Exkursion soll mit einem gemeinsamen Bus erfolgen. Nach der Rückkehr nach Ústí nad Labem besteht die Möglichkeit\, Austausch und Diskussionen in einem Kaffeehaus oder in einer Bierstube fortzusetzen. \n\n09:30 Uhr Ankommen \n\n10:00 Uhr Grußworte\nVáclav Drška\, Dekan der Philosophischen Fakultät\, UJEP\nJan Mařík\, Direktor\, ArÚ Praha\nSven Riesel\, Stiftung Sächsische Gedenkstätten \n10:20 Uhr Jan Hasil (ArÚ Praha – OFU Bamberg)\, Stand und Perspektiven der Zwangsarbeitsarchäologie in Böhmen \n10:40 Uhr Petr Hasil (ZČU Pilsen – ArÚ Praha)\, Orte der Zwangsarbeit aus der Perspektive der Industriearchäologie \n11:00 Uhr Petr Pijáček (Verein Političtí vězni)\, So called Řetízkárna at the slave labour camp Rovnost \n11:20 Uhr Pavel Vařeka (ZČU Pilsen)\, Buchpräsentation „Überreste von Lagern des nationalsozialistischen und kommunistischen\nTotalitarismus in Westböhmen“ \n\n11:40 Uhr Kaffeepause \n\n12:00 Uhr Thomas Trajkovits (LfD) und Michael Strobel (LfA)\, NS-Zwangslager als Gegenstand der sächsischen Denkmalpflege \n12:20 Uhr Isabel Panek (GfZL) und Sven Riesel (StSG)\, Vernetzung und Förderung ehrenamtlichen Engagements zur NS-Zwangsarbeit in Sachsen \n12:40 Uhr Diskussion \n\n13:00 Uhr Mittagspause \n\n14:00 Uhr Exkursion \n\n18:00 Uhr Veranstaltungsende \n\nAnmeldung bitte bis spätestens 15.09.2024 per E-Mail an:\nveranstaltungen@stsg.de \nBitte geben Sie bereits bei der Anmeldung an\, ob Sie Ihre Aktivitäten oder Initiative mit einem Poster vorstellen wollen\, ob Sie an der Exkursion teilnehmen werden und ob Sie eine Mitfahrgelegenheit ab Dresden oder Leipzig in Anspruch nehmen möchten. \nWeitere Informationen
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