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SUMMARY:MITEINANDER REDEN FESTIVAL 2024 | Leisnig
DESCRIPTION:Am 13. und 14. Oktober 2024 findet unser zweites MR-Festival „Miteinander reden – Zusammen feiern- Voneinander lernen “ im Bahnhof Leisnig in Leisnig (Sachsen) statt. Das Festival richtet sich vor allem an die Projektträger:innen der mittlerweile drei MITEINANDER REDEN-Förderrunden und die aktuellen Prozessbegleiter:innen. Das Festival ist aber auch an beiden Tagen öffentlich und alle Interessierten können sich anmelden. \n\n\n\nMit unserem Festival möchten wir die reiche und vielfältige Projektlandschaft sichtbar machen\, die aus dem Qualifizierungs- und Förderprogramm MITEINANDER REDEN in den letzten sechs Jahren erwachsen ist. \nDas Festival ist an beiden Tagen öffentlich und alle Interessierten sind herzlich eingeladen teilzunehmen.\n \nAuf Sie warten zwei Tage der Vernetzung und des gemeinsamen Austauschs mit den MITEINANDER REDEN Projektakteur:innen\, Vorträge und Podiumsdiskussionen zu Themen ländlicher Räume sowie Zeit für gemeinsames Feiern bei Musik und Essen. \nWir freuen uns alle an MITEINANDER REDEN Interessierten zu begrüßen. \nDie Teilnahme am Festival ist kostenlos.\n \nHier finden Sie den derzeitigen Programmstand. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Demo: Gemeinsam gegen jeden Antisemitismus – Solidarität statt Hass | Dresden
DESCRIPTION:Für den 13. Oktober rufen das Bündnis gegen Antisemitismus in Dresden und Ostsachsen und weitere zivilgesellschaftliche Initiativen zur Demonstration auf\, um in Anbetracht des enormen Anstiegs antisemitischer Vorfälle seit dem 7. Oktober 2023 ihre Unterstützung für Jüdinnen:Juden zu zeigen. Hier lest ihr den Aufruf. \n \nGemeinsam gegen jeden Antisemitismus  – Solidarität statt Hass\nSeit Jahren nehmen antisemitischen Vorfälle zu.[1] Antisemitische Einstellung finden sich in allen gesellschaftlichen Teilbereichen.[2] Ereignisse\, die mit dem Israel-Palästina-Konflikt zu tun haben\, sind immer wieder der Anlass\, dass sich antisemitische Einstellungen in Wort und Tat äußern – bis hin zu offener Gewalt. Es ist eine Schande\, dass nach dem 7. Oktober 2023\, dem Großangriff der Hamas auf Israel\, gerade hier in Deutschland erneut der Antisemitismus aufflammt. Von Beleidigungen\, Sachbeschädigungen bis hin zu tätlichen Angriffen[3] – Jüdinnen:Juden müssen erneut um ihr Leben fürchten. Im Angesicht des größten Massakers an Jüdinnen:Juden seit der Shoah finden Angehörige und Freund:innen der Opfer kaum Trost oder gar Zeit zum Trauen\, sondern müssen sich stattdessen um ihren persönlichen Schutz sorgen. \nSolidarität ist rar in diesen Zeiten. Aus allen politischen Richtungen weht ein rauer Wind: Als Kritik an Israel verkleidet werden antisemitische Ressentiments bedient. Auf Demonstrationen\, die vermeintlich Palästinenser:innen unterstützen wollen\, wird regelmäßig zur Vernichtung des einzigen jüdischen Staates aufgerufen.[4] Linke Akteur:innen verklären den Terrorismus der Hamas als legitimen Widerstand.[5] Und Rechtsextreme verbreiten munter Verschwörungserzählungen\,[6] nutzen Nazi-Parolen[7] und weisen Antisemitismus dennoch als „importiertes“ Problem aus[8] –  und das sogar\, nachdem an Jom Kippur[9] vor fünf Jahren ein Rechtsextremist einen Terroranschlag auf die Synagoge in Halle verübte. Der andauernde Rechtsruck\, der sich nach den Wahlen auch deutlich in Parlamenten zeigt\, wird diese Entwicklungen nur weiter verschärfen. \nDas sind unhaltbare Zustände. Wir wollen und müssen dem etwas entgegensetzen! Am 13. Oktober – dem Tag\, als die Hamas 2023 dazu aufrief\, gewaltsam ihren Angriff auf Israel weltweit zu unterstützen[10]  – gehen wir auf die Straße und zeigen unsere Solidarität mit allen von Antisemitismus Betroffenen. Wir wollen Teil einer Gesellschaft sein\, in der alle Menschen sicher und angstfrei leben können. Kommt zahlreich und lasst uns ein deutliches\, klares und starkes Zeichen setzen! Jeder Antisemitismus muss immer und überall bekämpft werden! \n  \n\nWas? Demonstration durch Dresden\nWann? 13. Oktober 2024 um 15 Uhr\nWo? Schlesischer Platz (vor dem Neustädter Bahnhof)\n\n  \nHinweis: Der Kampf gegen Antisemitismus ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und sollte über alle demokratischen Parteigrenzen hinweg eine Selbstverständlichkeit sein. Wir wünschen uns daher\, dass auf das Zeigen von Parteisymbolen und -fahnen auf der Demonstration verzichtet wird. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Gegen Jeden Antisemitismus – Erinnern heißt handeln | Leipzig
DESCRIPTION:Vor einem Jahr ereignete sich das größte antisemitische Pogrom seit der Shoa\, bei dem über 1000 Menschen brutal ermordet wurden\, davon allein 300 beim Angriff auf das Nova Festival. Dabei kam es zu zahlreichen Vergewaltigungen\, misogyner Gewalt und zur Verschleppung von über 250 Geiseln in den Gazastreifen. Noch immer befinden sich 101 Geiseln in der Gewalt der Hamas. \nTrotz der unfassbaren Brutalität dieser Angriffe verschwand die anfängliche\, wenn auch zögerliche Solidarität mit Israel schnell aus der Öffentlichkeit. Anstelle einer konsequenten Verurteilung des Terrors erlebten wir entweder Stille oder – in klassischer Täter-Opfer-Umkehr – eine Schuldzuweisung an Israel. Schnell wurde das antisemitische Massaker zum Befreiungsschlag umgedeutet und Terroristen zu Widerstandskämpfern verklärt.\n\nIm Kampf gegen den sogenannten „Unrechtsstaat“ verbünden sich seitdem die verschiedensten Akteure. Von Islamisten\, Nazis\, Pazifisten und Künstler*innen bis hin zu Teilen der Linken wird der auf Israel projizierte Judenhass als Palästina-Solidarität getarnt. Sich selbst als progressiv verstehende Strukturen relativieren oder leugnen die misogyne Gewalt und übersehen gerne die frauenverachtende Ideologie der Islamisten.\n \nLeider überrascht uns diese Entwicklung auch in linken und feministischen Kreisen nicht. Seit Jahren versuchen autoritär-kommunistische und antisemitische Gruppen\, linke Proteste und Organisationen zu unterwandern. Ob bei den 1. Mai-Demonstrationen\, bei denen soziale Kämpfe immer mehr in den Hintergrund zu rücken scheinen und stattdessen mit geschwenkter Palästina-Flagge zur Intifada aufgerufen wird. Oder bei antifaschistischen Protesten gegen die AfD\, die durch einen eigenen Palästina–Block instrumentalisiert werden.\nDabei schrecken sie auch nicht davor zurück\, über Jahrzehnte aufgebauten Freiräumen und linken Strukturen durch Boykottaufrufe zu schaden oder diese anzugreifen\, wenn sie sich israelsolidarisch positionieren.\n \nBesonders deutlich zeigt sich dieses Phänomen an den Universitäten. In zahlreichen Besetzungen und Hamas-Unterstützercamps sind Rufe und Schriftzüge wie „Yallah Intifada“ mehr als selbstverständlich. Unter dem Deckmantel des antirassistischen Kampfes gegen den Imperialismus werden so Vernichtungsfantasien verbreitet.\n\nNoch unverblümter hetzt die Gruppe Handala gegen den jüdischen Staat. Die sich selbst so nennende „Palästina-Gruppe Leipzig“ organisiert seit dem letzten Jahr  pro-palästinensische Demonstrationen\, in denen regelmäßig die Hamas legitimiert wird. Für den Jahrestag des Massakers plant sie am 7.10. eine Demo unter dem Motto „76 Jahre Besatzung. 76 Jahre Widerstand. Freiheit für Palästina!“. Anteilnahme mit den über 1000 Opfern des Pogroms\, den Frauen\, welche unvorstellbare sexuelle Gewalt erlitten\, sowie den Geiseln\, welche nach Gaza verschleppt wurden und deren Angehörigen\, Fehlanzeige.\nDenn jeder Widerstand gegen „den Kolonialismus„ sei legitim\, ganz gleich welche Form dieser annehme.  Eine vornehmlich antirassistische Argumention dient dabei dazu\, den eigenen Antisemitismus zu legitimieren. Diesen grundlegenden Mangel an Empathie zeigten Handala und assoziierte Gruppen schon direkt nach dem Pogrom\, in der Legitimierung der mörderischen Gewalt\, dem Abreißen von Plakaten der Geiseln\, der offenen Leugnung des gezielten Einsatzes sexueller Gewalt während der „Al-Aqsa-Flut“ und jetzt in der Durchführung einer de facto Pro-Hamas Demonstration am Jahrestag des Überfalls. Die schon vor dem Massaker kaum verhüllte antisemitische Agitation dieser Gruppen zeigte sich in den letzten 12 Monaten noch ungenierter und immer wieder triefend von mörderischen Israelhass und Erlösungsantisemitismus.\nUnter der Parole „Globalize the Intifada“ reihen sie sich damit in die Melange unteschiedlichster Akteure ein\, die den jüdischen Staat analog zu Hamas\, Hisbollah und der islamischen Republik in einer historisch einzigartigen Situation der Schwäche sehen. Diese Lage wollen sie ausnutzen um dem „siedlerkolonialistischen Apartheidstaat“ den letzten Stoß zu geben und so in Konsequenz der Vertreibung und Ermordung von Millionen Menschen den Weg zu ebnen. \nWir können diesen antisemitischen Normalzustand nicht unwidersprochen hinnehmen!\n\nUm den Opfern vom 7.10. zu gedenken und der antisemitischen Internationalen entschieden entgegenzutreten wollen wir am 13.10. um 18 Uhr für eine radikale\, emanzipatorische Linke demonstrieren\, die den Kampf gegen Antisemitismus ernst meint und sich solidarisch an die Seite Israels stellt.\n \nAm Israel Chai!\nBring them home now!\n\n\nLink zur Veranstaltung: https://reclaimantifa.noblogs.org/ \nVeranstaltende Gruppe: Reclaim Antifa \nWeitere Informationen
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