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SUMMARY:Bildungsreise: Harz – Vom Grenzland zum Nationalpark und Welterbe | Harz
DESCRIPTION:Der Harz hat viele Gesichter und eine reiche Geschichte. Bergbau\, Handel und Industrie prägten seine Landschaft. Die deutsch-deutsche Grenze trennte jahrzehntelang zwei Systeme – und vor allem deren Menschen. Die Natur nutzte ihre Chance\, so entwickelte sich ein Rückzugsort für Flora und Fauna. Gleich nach der Wende wurde das Naturschutzprojekt „Grünes Band“ initiiert. Seit 2006 gibt es den Nationalpark Harz. Die Altstädte von Goslar und Quedlinburg sowie der Rammelsberg gehören seit 1992 zum UNESCO Welterbe\, 2010 kam die Oberharzer Wasserwirtschaft hinzu. \n\nVorläufiges Programm \nTag 1: Der Harz – das ehemalige Grenzland \n\nAnreise\nBegleitete historische Wanderung entlang der Brockenstraße am Fuße des Brockens mit Informationen über den Grenzer-Alltag\nVortrag und Diskussion zur Geschichte der deutschen Teilung von 1945-1990\nVortrag zum Schwerpunktthema: Der Brocken als Spionageberg der Roten Armee\nTransfer nach Bad Sachsa\n\nTag 2: UNESCO Weltkulturerbe im Harz \n\nBegleiteter Rundgang durch die Sonderausstellung Aufarbeitung – Die DDR in der Erinnerungskultur im Grenzlandmuseum Bad Sachsa\nBegleiteter Rundgang durch die Oberharzer Wasserwirtschaft zum Thema „Fernwasserleitung für die Gruben: Zellerfelder Kunstgraben“\nGlückauf im Bergwerk Grube Samson – Begleitete Führung und Museumsbesuch\n\nTag 3: Nationalpark Harz \n\nWarum der Wald sich wandelt: Gespräch mit einem Nationalparkmitarbeiter und Wildnisspaziergang\nRückreise\n\n\nUnterkunft: Harz Hotel am Bornweg\, Bornweg 10\, 37441 Bad Sachsa \nWeitere Informationen und Anmeldung
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CATEGORIES:Bildungsreise | Bildungstag
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SUMMARY:mikopa: Wir und die anderen? – Zu ostdeutschen & (post)migrantischen Bündnissen | Leipzig
DESCRIPTION:Alte Handelsbörse\, Naschmarkt 1\, 04109 Leipzig &\nUniversität Leipzig\, Zeppelinhaus\, Nikolaistr. 27-29\, 04109 Leipzig\n\nWir haben uns in der Vorbereitung bewusst für dieses Thema entschieden\, da sich im Vorfeld der Landtagswahlen in Sachsen abgezeichnet hat\, dass die Frage nach progressiven Bündnissen im Osten drängender denn je ist. Die Konferenzreihe bildet eine Schnittstelle zwischen Praxis und Wissenschaft\, in der wir uns jedes Jahr mit einem neuen Thema vertieft auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen Panels und Workshopangebote\, die aus unterschiedlichen Perspektiven die Frage nach ostdeutschen und migrantischen Lebenswelten diskutieren und dabei sowohl das Gewordensein Ostdeutschlands als auch das zukünftige Zusammenleben hier beleuchten.\n\nMit dabei u.a: Dr. Patric Poutrus\, Gilda Sahebi\, Mandy Tröger\, Dr. Daniel Kubiak und viele mehr.\n\nBegleitet wird die inhaltliche Diskussion von einem Konzert des transkulturellen Ensembles Risha“ am Freitagabend. Darüber hinaus wird es eine Ausstellung zum diesjährigen Thema geben\, die direkt im Anschluss an die Konferenz bis zum 15. Dezember 2024 an insgesamt sieben Stationen im öffentlichen Raum in Leipzig zu sehen sein wird.\nWir sind offen für Wünsche\, Vorschläge oder auch Kritiken zur diesjährigen mikopa-Konferenz und freuen uns über einen Dialog: kontakt@mikopa.de \nFlyer als PDF\nAnmeldung\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Workshop: Umgang mit Desinformations-Kampagnen | Riesa
DESCRIPTION:Engagierte in Zivilgesellschaft und Kommunalpolitik sind zunehmend mit Verleumdungen und Hetze konfrontiert. In der Regel gehen entsprechende Kampagnen von demokratiefeindlichen und rechtsextremen Kräften aus. Der Schaden der so entsteht\, ist enorm. Einerseits wird demokratischer Meinungsstreit durch Desinformations-Kampagnen erheblich erschwert bzw. verunmöglicht. Andererseits enden sie oft in Misstrauen\, Hetze und Gewalt gegen Personen und Organisationen. Uns ist es ein Anliegen\, demokratische Akteure im Umgang damit zu unterstützen. \nDafür bieten wir unsere Fortbildung zum Umgang mit Desinformations-Kampagnen an. Im Rahmen der Veranstaltung werden Beamte des Landeskriminalamts über strafrechtlich relevante Punkte und die Zusammenarbeit mit der Polizei und Behörden referieren. \nDieser Workshop richtet sich an alle Interessierten\, die selbst Teil einer Gruppe sind oder andere Gruppen in Entscheidungsfindungsprozessen begleiten. \nZiele\nWenn Sie an der Fortbildung teilgenommen haben: \n\nsind Sie grundlegend informiert über Desinformations-Kampagnen gegen Engagierte in Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft\nkennen Sie unterschiedliche Handlungsund Kommunikationsmöglichkeiten\, um Desinformation kompetent zu begegnen\nkennen Sie unterstützende Organisationen und Behörden\n\nZielgruppe\nAmtsträger*innen\, Mitarbeitende in Behörden\, Engagierte in Vereinen und Initiativen im ländlichen Raum sowie in Mittelstädten und andere Interessierte \nInhalte\n\nWas ist Desinformation? Formen und Wirkung von Desinformationen\nÜber Risiken und Bedrohungen für Gesellschaft\, Zusammenleben in der Kommune und Einzelpersonen\nKommunikationsstrategien\, Umgangsmöglichkeiten und rechtliche Aspekte\nWer kann helfen? Unterstützende Organisationen und Strukturen\n\nDie Fortbildung besteht aus Fachvorträgen und Raum für Austausch zu Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten.\nDas Kulturbüro Sachsen verfügt über eine langjährige Expertise in der Auseinandersetzung mit Rechtextremismus und in der Unterstützung von Menschen und Organisationen vor Ort. \nDatenschutz:\nMit der Anmeldung überlassen Sie dem Kulturbüro Sachsen e.V. personenbezogenen Daten. Diese werden ausschließlich im Zusammenhang mit E-Mails und Einladungen zu Veranstaltungen gemäß der europäischen Datenschutzverordnung (EU-DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) erhoben\, verarbeitet und in der internen Adressdatenbank gespeichert. Sie können der Nutzung Ihrer Daten ohne Angabe von Gründen jederzeit schriftlich unter info@kulturbuero-sachsen.de widersprechen. \nAntidiskriminierungsregel\nDen Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nTermine und Ort:\nDiese Veranstaltung wird sowohl in Präsenz als auch online angeboten.\n17.10.2024 Riesa | 9:30 – 16:30 Uhr \, Mercure Hotel und\n30.10.2024 (Online) | 9:30 – 16:30 Uhr \nTeilnahmebeitrag: kostenfrei\nDie Veranstaltung wird gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung. Sie ist kostenfrei. Für Verpflegung ist gesorgt. Ein Teilnahmezertifikat kann ausgestellt werden. \nAnmeldung bis 10.10.2024 an bildung[at]kulturbuero-sachsen.de \nVeranstaltungs-Flyer als .PDF downloaden (ca. 1\,5 MB) \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Grundschulung „Teamen in der politischen Bildungsarbeit“ | Chemnitz
DESCRIPTION:DU FINDEST\, ES GIBT ZU VIEL POLARITÄT UND ZU WENIG TOLERANZ IN UNSERER GESELLSCHAFT?\nBIST DU DER MEINUNG\, DER EINSATZ FÜR DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE IST WICHTIG UND SINNVOLL? DU MÖCHTEST MENSCHEN POLITISCHE THEMEN KREATIV NAHEBRINGEN?\nDANN BIST DU BEI UNS RICHTIG! \nWir bieten:  \n\nkostenfreie Grundschulung\nkostenfreie Grundschulung „Teamen in der politischen Bildung“\nArbeit im Team\nProjekttage zu Themen Konflikt\, Toleranz\, Demokratie und  Antidiskriminierung\nExkursionen begleiten\nSammeln von pädagogischer Praxiserfahrung\nVielfältige Methoden\nattraktives Tageshonorar von mindestens 175 €\n\nBei Interesse melden unter:\nrothmann@arbeitundleben.eu \n\n\n17.10. Grundschulung „Teamen in der politischen Bildungsarbeit“\n18.10. Konzeptschulung „Vielfalt“\n\n17.10.2024\, 10:00 Uhr – 16:00 Uhr  \nChemnitz\, genauer Ort wird noch bekanntgegeben\, 10-16 Uhr\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Vorstellung des neuen Selbstlerntools: SwipeAway | digital
DESCRIPTION:SwipeAway – das Selbstlerntool\, das für das Erkennen menschenfeindlicher Erzählungen auf Social-Media-Plattformen sensibilisiert und ein Bewusstsein für digitale Zivilcourage fördert!  \n\nDu bist pädagogisch tätig und suchst nach einer zeitgemäßen Methode\, um mit Jugendlichen über ihre Social-Media-Nutzung ins Gespräch zu kommen?\nDu hast selber noch Wissenslücken in Bezug auf das\, was auf Plattformen wie TikTok eigentlich so passiert und möglich ist?\nDu möchtest gezielt über menschenfeindliche Narrative auf Bewegtbildplattformen sprechen und suchst nach pädagogisch-didaktisch gut aufgearbeiteten Beispielen?\n\nIn unserer Online-Session lernst du SwipeAway kennen! Wir nehmen euch mit in die Entstehungsgeschichte des multimedialen Bildungstools\, stellen es euch in seinen grundlegenden Funktionen vor und diskutieren mit euch mögliche Anwendungsszenarien. \nInteresse?  \nHier kannst Du dich für unsere SwipeAway-Kennlernsession anmelden!  \nWir freuen uns auf dich! \n\n„re:set – Jugend gegen Hass im Netz“ ist ein Projekt der Amadeu Antonio Stiftung\, gefördert durch die Stiftung Mercator. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Vortrag: Gedenken als politische Praxis im Rahmen der Kritischen Einführungstage Chemnitz (KRETA) | Chemnitz
DESCRIPTION:re:member the future – ein Gedenkort für Chemnitz \n„Gerechtigkeit kann nur geschaffen werden\,\nwenn uns Raum zum Erinnern gegeben wird“\n– Gamze Kubaşık \nGedenk- und Erinnerungsorte haben eine wichtige politische Bedeutung. Es braucht diese dauerhaften Orte\, die dem Vergessen entgegenwirken\, Orte des Gedenkens\, Orte der Sichtbarkeit und der Trauer für und in Erinnerung an die Betroffenen von Gewalt. Orte\, die die Aufarbeitung und Auseinandersetzung mit rechtem Terror verstetigen. \nIn Chemnitz gibt es kein physisches Mahnmal\, keinen Gedenkstein\, keine umbenannte Straße – keinen festen zentralen Ort\, der an die Betroffenen des NSU-Komplexes erinnert und die lokalen Bezüge und Ermöglichungsbedingungen thematisiert. \nIm Rahmen des Projektes re:member the future von ASA-FF e.V. wird ein Gedenk- und Erinnerungsort gefordert. Um sich den Fragen anzunähern\, wie ein Gedenkort in Chemnitz die Geschichten der Betroffenen erzählen und verschiedene Ebenen gesellschaftlicher Verantwortung adressieren kann\, werden im Rahmen eines Vortrags zunächst erinnerungspolitische Bewegungen und Kämpfe in den Blick genommen. Anhand der im Rahmen des Projekts geführten Interviews mit Angehörigen und Überlebenden der Gewalttaten des NSU-Komplexes werden anschließend verschiedene inhaltliche Dimensionen eines Gedenkortes in Chemnitz vorgestellt. \nIn einem interaktiven Format werden abschließend gemeinsam Möglichkeiten lokaler erinnerunsgpolitischer (Interventions-) Praxen diskutiert. \nZeit: 17. 10.2024\, 17:00 Uhr\, Subbotnik (Chemnitz) \nSubbotnik e.V.\nVettersstraße 34a\n09126 Chemnitz\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung: zusammentun – solidarisch gegen rechts | Torgau
DESCRIPTION:eine Ausstellung darüber\, wie wir uns der extremen Rechten stellen: gemeinsam und solidarisch – über Alltag und Highlights\, Scheitern und Angriffe\, Hoffnung und Verbündete \nOrt: Kulturbastion\, Straße der Jugend 14 B in Torgau\nÖffnungszeiten: immer zu Kinovorstellungen oder Veranstaltungen\, gern auch nach telefonischer Absprache \nEröffnung am 17. Oktober um 18 Uhr (mehr Infos folgen) \nViele großartige Initiativen und Vereine in Sachsen stehen jeden Tag für eine solidarische Gesellschaft ein. Doch viel zu oft bleiben sie ungesehen. Dabei leben sie vor\, wie es gehen kann. Diese Zusammenschlüsse zu bestärken und noch mehr Menschen zum Handeln zu ermutigen\, ist die Motivation für diese Ausstellung. \nRechte Hetze und Gewalt sind alltäglich. Extreme Rechte gewinnen Wahlen und vernetzen sich. Doch viele tun sich zusammen\, um dem entgegenzutreten. Um sie geht es in der Ausstellung: Politische Gruppen sprechen über Alltag und Highlights\, Scheitern und Angriffe\, Hoffnung und Verbündete.  Die Ausstellung streift Fragen rund um solidarisches Handeln: Was macht eine Tätigkeit solidarisch und politisch? Was passiert\, wenn Menschen sich zusammentun? Woher kommen Hoffnung und Solidarität angesichts rechter Bedrohung und Gewalt? \nSmartphone dabei? Die Hörstücke in der Ausstellung sind über viele Apps und im Internet abzurufen\, ebenso Videos in Deutscher Gebärdensprache. \nMehr über die Ausstellung erfahren \nEine Ausstellung der Fachstelle Bildungsallianzen gegen rechte Ideologien im Verbund der Heinrich-Böll-Stiftungen \nAntidiskriminierungsregel\nDen Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nEine gemeinsame Veranstaltung von Zusammenkommen in Belgern und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen  \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung: Erinnern als höchste Form des Vergessens? | Leipzig
DESCRIPTION:Lesung mit Jan Gerber und Andreas Stahl\nModeration Annika Padoan \nVor dem Hintergrund des sich seit mehreren Jahren in der deutschsprachigen Öffentlichkeit abspielenden „Historikerstreit 2.0″ wird immer wieder über die Bedeutung des Holocaust gestritten: Was war der Holocaust und was war er nicht? Inwiefern ist er „präzedenzlos“? Wie wird an ihn erinnert\, wie sollte es getan werden? Wer bestreitet seine Präzedenzlosigkeit und welche politischen Folgen bringt das mit sich? Die Beiträge des 2023 veröffentlichten Bandes geben Antworten auf diese und viele weitere Fragen\, die angesichts der politischen und aktivistischen Debatten und Initiativen seit dem Massaker vom 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Krieg in Israel und Gaza ungebrochen aktuell bleiben. \nMitherausgeber Andreas Stahl wird den Band vorstellen und Beiträger Jan Gerber über die Gedächtnisgeschichte des Holocaust sprechen. Die Veranstaltung wird von Annika Padoan moderiert. \nAndreas Stahl leitet die Beratungsstelle gegen Antisemitismus an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen (RIAS NRW). Er ist seit vielen Jahren in der politischen Bildung tätig und Mitherausgeber der Bände „Konformistische Rebellen“ (2020)\, „Subjekt und Befreiung“ (2022)\, „Probleme des Antirassismus“ (2022)\, „Erinnern als höchste Form des Vergessens?“ (2023) sowie „Gesichter des politischen Islam“ (2023). Zudem ist er Gründungsmitglied der Gesellschaft für kritische Bildung und Mitglied des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusforschung (CARS) Aachen. \nJan Gerber ist Historiker und Politikwissenschaftler. Zuletzt erschienen von ihm „Das letzte Gefecht. Die Linke im Kalten Krieg“ (erweiterte Neuauflage\, XS-Verlag: Berlin 2022)\, „Karl Marx in Paris. Die Entdeckung des Kommunismus“ (Piper: München 2018)\, „Ein Prozess in Prag. Das Volk gegen Rudolf Slánský und Genossen“ (2. Auflage\, Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen/Bristol 2017). Zur Zeit arbeitet er an einem Buch über die historischen und gegenwärtigen Herausforderungen für die Erinnerung an den Holocaust (Arbeitstitel: „Das Verschwinden des Holocaust“). \nEine Veranstaltung der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig in Kooperation mit dem Verbrecher Verlag und dem Conne Island \nWeitere Informationen
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SUMMARY:SEHNSUCHT FREIHEIT „Jena-Paradies – Die letzte Reise des Matthias Domaschk“ – Lesung und Gespräch mit Peter Wensierski  | Chemnitz
DESCRIPTION:Freitag\, 10. April 1981: In Jena steigt der 23-jährige Matthias Domaschk in den Schnellzug nach Berlin. Er will zu einer Geburtstagsfeier. Doch er kommt nie an\, denn der vollbesetzte Zug wird in Jüterbog gestoppt\, Matthias und drei weitere junge Leute aus Jena werden festgesetzt. Zwei Tage später ist er tot\, nach einem Verhör in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Gera. Was ist damals geschehen? \nDer Journalist Peter Wensierski\, ab 1979 als DDR-Korrespondent für westdeutsche Medien tätig\, stellt sein Buch „Jena Paradies – Die letzte Reise des Matthias Domaschk“ vor. Es erzählt das Drama der letzten Stunden im Leben eines jungen Mannes\, der auf der Suche nach sich selbst und einer lebenswerten Gesellschaft ist. Wie Teile eines Puzzles lassen überraschende Rückblenden in sein Leben das Bild einer unangepassten Jugend in einer Diktatur entstehen. Der Blick hinter die Kulissen des autoritären Machtapparates offenbart Erschreckendes und zeigt\, wohin die Spaltung einer Gesellschaft in Freunde und Feinde letztlich führen kann. \nEs moderiert Tobias Rapp (DER SPIEGEL). \nDer Eintritt ist frei\, Anmeldungen bitte per E-Mail an veranstaltungen@gedenkort-kassberg.de. \nUnser Foto oben zeigt Peter Wensierski (Credit: Jannis Werner – mit freundlicher Genehmigung). \nWeitere Lesungen im Rahmen von „Sehnsucht Freiheit“ gibt es am Donnerstag\, 10. Oktober\, 19 Uhr (Ilko-Sascha Kowalczuk mit „Freiheitsschock“) und am Donnerstag\, 28. November\, 19 Uhr (Charlotte Gneuß mit ihrem Roman „Gittersee“) im Lernort im früheren Hafttrakt B. \n*** \nDie Veranstaltung und die gesamte Reihe wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Weitere Informationen finden Sie unter www.erinnerungskultur.sachsen.de. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:voll politisch Kurzfilmtour | Großhennersdorf
DESCRIPTION:Kurzfilme haben den Vorteil\, kulturelle\, gesellschaftliche und politische Tendenzen schnell\, künstlerisch und pointiert reflektieren zu können. Seit vier Jahren zeichnet der Preis „voll politisch – Kurzfilmpreis für demokratische Kultur“ beim FILMFEST DRESDEN den Film aus\, der eine kritische und kontroverse Sicht auf ein politisches Thema ermöglicht. \nWir freuen uns sehr\, dass sich 2024 zum zweiten Mal die sachsenweite Nachspieltour unter dem Titel „Perspektivwechsel“ an die Preisstiftung anschließt. Gemeinsam mit dem Preisstifter Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie\, Europa und Gleichstellung laden wir zu zehn Terminen ein. \n\nNach dem Filmprogramm gibt es die Möglichkeit für Gespräch und Diskussion. Wir freuen uns sehr\, dass Constanze Wolpers\, Regisseurin des Films EINE EINZELNE TAT\, bei der Tour an ausgewählten Terminen als Gesprächsgast dabei sein wird (*).\n\nDie Orte sind:\n\n13.9. Mittelherwigsdorf – 19:30 Uhr / Kulturfabrik Meda\n27.9. Groitzsch – 20 Uhr / Pödelwitz hat Zukunft e.V.\n28.9. Pirna – 19 Uhr / AG Asylsuchende Sächs. Schweiz-Osterzgebirge e.V.\n10.10. Döbeln* – 19 Uhr / Treibhaus\n11.10. Wurzen* – 19 Uhr / Mitmachcafé Wurzen\n17.10. Großhennersdorf* – 20 Uhr / Kunst-Bauer-Kino\n18.10. Leipzig-Grünau – 15 Uhr / Freizeittreff „Völkerfreundschaft“\n30.10. Hoyerswerda – 19 Uhr / Offene Werkstatt der Demokratie\, Brigitte-Reimann-Bibliothek\n04.11. Dresden – 18 Uhr / Thalia Kino (In Kooperation mit der vhs Dresden\, Anmeldung hier)\n05.11. Aue-Bad Schlema* – 18:30 Uhr / Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement e.V. (KGE)\n\n\n\nDas Programm zeigt:\n\n\n\n\nBASRI & SALMA IN A NEVER-ENDING COMEDY von Khozy Rizal (Indonesien\, 2023)\, 15 Min\n\nEin Ehepaar besitzt ein Karussell und verbringt seine Tage damit\, die Kinder anderer Leute zu betreuen\, ohne selbst welche zu haben. Zwischen aufdringlichen Verwandten\, Selbstzweifeln und einer heftigen Konfrontation finden sie heraus\, warum sie noch nicht mit einem Kind gesegnet sind.\n\n\nOUTSIDE von Izabela Plucińska (Polen\, 2023)\, 5 Min\n\nDer mit Kohle gezeichnete Film OBOK erzählt die Geschichte häuslicher Gewalt.\n\n\nLAND DER BERGE von Olga Kosanović (Öesterreich\, 2023)\, 28 Min\n\nEin Versicherungsbetrug und der linke Daumen des alleinerziehenden Vaters Vladimir finden sich in einer unauffälligen Tragödie über die kafkaesken Schranken des österreichischen Einwanderungsgesetzes wieder.\n\n\nBIG BANG von Carlos Segundo (Frankreich\, 2022)\, 14 Min\n\nUberlandia\, Brasilien. Chico verdient seinen Lebensunterhalt mit der Reparatur von Öfen\, in die er dank seiner geringen Größe leicht hineinpasst. Von der Gesellschaft gehasst\, vernachlässigt und ausgegrenzt\, beginnt Chico\, sich zu wehren.\n\n\nEINE EINZELNE TAT von Constanze Wolpers (Deutschland\, 2023)\, 19 Min\n\nEin junger Geflüchteter wird in der Kleinstadt Celle in Norddeutschland erstochen. Die Polizei befragt\, verhört\, obduziert\, sucht\, rekonstruiert\, konserviert\, protokolliert – 1.700 Seiten. Eine Annäherung an den strukturellen Rassismus über Ermittlungsakten\, Fußball und das Aufwachsen der Autorin in Celle.\n\n\n\n\n\n\nEintritt frei. Das Filmprogramm wird in deutscher Sprache bzw. mit deutschen Untertiteln präsentiert.\n\n——————————\n\nGefördert von: Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie\, Europa und Gleichstellung\n\nKooperationspartner:innen: FILMFEST DRESDEN\, Orte der Demokratie\, Volkshochschule Dresden\n\n\nWeitere Informationen
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/voll-politisch-kurzfilmtour-grosshennersdorf/
LOCATION:Landkreis Görlitz
CATEGORIES:Film
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