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SUMMARY:Modulare Fortbildung: Zwischen Konflikt und Konsens (Teil 2) | Meißen
DESCRIPTION:Polizei und Zivilgesellschaft im Dialog\nDie Polizei genießt Erhebungen zufolge großes gesellschaftliches Ansehen. Trotzdem entzünden sich an polizeilichen Maßnahmen immer wieder Diskussionen – nicht nur im Kontext der Aufarbeitung des NSU-Komplexes.\nAuch Enthüllungen über extrem rechte Netzwerke in den deutschen Polizeibehörden und Diskussionen über Racial Profiling oder zum adäquaten Umgang mit Betroffenen rechter Gewalt werfen Fragen auf. \nDie Polizei hat auf diese Debatten an vielen Stellen reagiert\, es wurde reformiert und sensibilisiert.\nJedoch sind Konflikte bestehen geblieben: Die Sichtweisen\, mit denen Polizei und beispielsweise Engagierte in Initiativen\, Beratungsstellen oder Teilnehmende demokratischer Demonstrationen mitunter aufeinander blicken\, sind häufig von Unkenntnis über die jeweiligen Motive und Handlungslogiken des Gegenübers geprägt. Gleichwohl wird jenseits dieser konfrontativen Konstellationen sowohl von Polizistinnen als auch von Akteurinnen der Zivilgesellschaft immer wieder das Interesse artikuliert\, mit der jeweils anderen Seite in einen Dialog zu treten. Dafür bietet die Fortbildung ein Forum. \nWissen erweitern – Perspektivwechsel ermöglichen – Netzwerke bilden\nIm Rahmen der Fortbildung wird ein „geschützter Raum“ geschaffen\, in dem sich Polizistinnen sowie Akteurinnen der Zivilgesellschaft in insgesamt zwei aufeinanderfolgenden zweitägigen Veranstaltungen in einem strukturierten und moderierten Rahmen auf Augenhöhe austauschen können. Besser mit- statt übereinander reden\, ist das Motto der Fortbildungsreihe für jeweils 11 Vertreter*innen aus Polizei und Zivilgesellschaft.\nInhaltliche Schwerpunkte 2024 sind die Themen Rechtsextremismus\, Rassismus\, Diskriminierung und rechte Gewalt. Diskutiert werden unterschiedliche Rollen\, Aufgaben\, Erfahrungen\, Dilemmata\, Konflikte und Lösungsansätze\, die das Agieren von Polizei und Zivilgesellschaft bewegen. \nInhalte\nModul 1: Wir und die anderen\, die anderen und wir – Zivilgesellschaft und Polizei \n\nEinführung in die Veranstaltungsreihe und Kennenlernen der Teilnehmenden;\nWas ich über die „anderen“ gehört habe – Kennenlernen und Reflexion von Erfahrungen\,\nUrteilen\, Vorurteilen;\nWas macht Polizei? – Auftrag und Rolle von Polizei in der Demokratie;\nWas ist Zivilgesellschaft? – Auftrag und Rolle von Zivilgesellschaft in der Demokratie;\nUnterschiedliche Aufgaben?! – das Themenfeld Rechtsextremismus\, Diskriminierung;\nRassismus und rechte Gewalt als Tätigkeitsfeld von Polizei und Zivilgesellschaft;\nEinführung und Begriffe – Stereotype\, Vorurteile\, Diskriminierung.\n\nModul 2: Arbeitsfeld Rechtsextremismus\, Diskriminierung\, Rassismus und rechte Gewalt bei Polizei und Zivilgesellschaft \n\nDiskriminierung und Rassismus in Gesellschaft und Polizei – Ausprägungen\, Erscheinungsformen und Handlungsmöglichkeiten;\nWas tun? – Handlungsmöglichkeiten und Präventionsstrategien gegen Diskriminierung und Rassismus;\nUmgang mit und Unterstützung von Betroffenen rechter Gewalt – Rolle\, Aufgaben und Herausforderungen für Polizei und Zivilgesellschaft;\nBlick in die Zukunft – Möglichkeiten der Kommunikation\, Kooperation (und ihre Grenzen) in Sachsen.\n\nDie Fortbildung wird gestaltet von Referent*innen aus Polizei und Zivilgesellschaft. \nTeilnehmende\nEingeladen zur Fortbildungsreihe sind:\nAktive zivilgesellschaftlicher Organisationen aus Sachsen\, die im Themenfeld Rechtsextremismus\, Rassismus und rechte Gewalt bei Beratungsstellen und ähnlichen Trägern arbeiten und in ihrer Tätigkeit Berührungspunkte mit der Polizei aufweisen.\nTätige in Polizeibehörden aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern und Dienststellen aus Sachsen\, hier besonders Polizistinnen die in Revieren tätig sind\, ermittelnde Beamt*innen der Kriminalpolizei\, Angehörige der Bereitschaftspolizei\, des polizeilichen Opferschutzes und der Aus- und Fortbildung. \nTermine:\nModul 1: 25. und 26.09.2024\nModul 2: 23. und 24.10.2024\nBeginn Anreisetag 10:00 Uhr\, Ende Abreisetag 16:30 Uhr. \nOrt:\nDorint Park Hotel Meißen\, Hafenstraße 27-31\, 01662 Meißen\nBarrierearme Tagungsräume und Hotelzimmer\nsind auf Anfrage vorhanden. \nTeilnahme und Übernachtung sind kostenfrei. Reisekosten werden übernommen. \nAnmeldung bis 31.08.2024 unter Angabe der Organisation / Dienststelle mit einer Mail an anmeldung[at]kulturbuero-sachsen.de. Plätze sind begrenzt – die Anmeldung ist erst nach Bestätigung durch uns wirksam. \nVeranstaltungs-Flyer als .PDF downloaden (ca. 174 KB) \nWeitere Informationen\n 
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SUMMARY:Aufsuchende politische Bildung in der Arbeitswelt – Multi-Perspektiven eines jungen Feldes | digital
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 18.10.2024 | Der Ansatz der aufsuchenden politischen Bildung wird derzeit in unterschiedlichen Kontexten erprobt – auch in der Arbeitswelt: Am Arbeitsort treffen Menschen mit unterschiedlichsten Biografien\, Perspektiven und Einstellungen aufeinander. Der Arbeitsplatz ist damit ein wichtiger vorpolitischer Raum\, an dem auch politische Fragen verhandelt und Wertvorstellungen geprägt werden. \nNachdem unser Fachtag „Politische Bildung im Betrieb – wirksam und sinnvoll?“ im April diesen Jahres auf große Resonanz gestoßen ist\, möchten wir im Rahmen dieser Veranstaltung das Arbeitsfeld der politischen Bildung in der Arbeitswelt aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und gemeinsam mit Euch/ Ihnen Chancen und Herausforderungen dieses Ansatzes diskutieren. \nIm Fokus der Veranstaltung steht die Frage\, wie die Zukunft der politischen Bildung in der Arbeitswelt aussehen könnte – also welche Bedarfe und Hürden neben Bildner*innen in diesem Feld auch Unternehmen\, Gewerkschaften oder Wissenschaftler*innen sehen und wie diese bearbeitet werden könnten. \nEine offizielle Einladung mit Programm folgt in Kürze. Wenn Ihr/ Sie Interesse habt\, dann blockt diesen Termin am besten bereits jetzt im Kalender. \nWir freuen uns schon sehr auf die bevorstehende Fachveranstaltung und die Diskussionen mit Euch/ Ihnen! Den Veranstaltungshinweis könnt Ihr/ Sie auch gerne in Euren/ Ihren eigenen Netzwerken teilen. \nAnmeldung\nWeitere Informationen
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/aufsuchende-politische-bildung-in-der-arbeitswelt-multi-perspektiven-eines-jungen-feldes-digital/
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SUMMARY:Vortrag: “Umgang mit der Shoah in der DDR“ | Thalheim
DESCRIPTION:Das Projekt ERZählungen – gestern\, heute\, morgen des Resonanzraum Erzgebirge e.V. tritt demokratiefeindlichen Tendenzen im Erzgebirgskreis entgegen und schafft nachhaltige\, langfristige und kreative Gesprächs- und Handlungsräume. Im Rahmen unseres Themenkomplexes „Antisemitismus & Jüdisches Leben“ wollen wir einen besonderen Einblick in die Situation der DDR geben.\n\n\n\nDer Vortrag und Diskussion mit Dr. Alexander Walther “Umgang mit der Shoah in der DDR“ erläutert die Bedingungen für jüdisches Leben nach der Shoah und beleuchtet besonders die Rolle jüdischer Intellektueller und Künstlerinnen und Künstler und deren Initiativen. Die Veranstaltung ist kostenfrei\, bitte meldet Euch an.\n\n\n\n 24.10.2024\, 17.00 Uhr\nProjektraum\, Stadtbadstraße 1c\, 09830 Thalheim/Erzgeb.\n Anmeldung an erzaehlungen@resonanzraum-erzgebirge.de\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Dialogrunde mit Jessy James LaFleur | Torgau
DESCRIPTION:Wir laden Sie herzlich ein zu unserer nächsten Gesprächsreihe\, in der wir das Thema „Poetische Gesellschaftskritik“ erkunden. \nFreuen Sie sich auf einen inspirierenden Abend mit unserem besonderen Gast: \nJessy James LaFleur ist Poetin und Spoken-Word-Künstler\, bekannt für  eindringliche und kraftvolle gesellschaftskritische Werke \nJessy James LaFleur wird uns mit  bewegenden Texten und Performances in die Welt der poetischen Gesellschaftskritik entführen. Im anschließenden Gespräch diskutieren wir die Kraft der Worte und wie Poesie als Mittel zur Reflexion und Veränderung gesellschaftlicher Missstände eingesetzt werden kann. \nSeien Sie dabei\, wenn wir die Grenzen von Kunst und Aktivismus ausloten und gemeinsam nach Wegen suchen\, unsere Gesellschaft durch kreative Ausdrucksformen zu gestalten. \nOrt\nKulturbastion Torgau\nStraße der Jugend 148\n04860 Torgau \nAnmeldung\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Vortrag über NSDAP-Organisationsstrukturen in Sachsen der 1920er und 30er-Jahre | Döbeln
DESCRIPTION:Die NSDAP in Sachsen – Geschichte einer Partei zwischen 1921 und 1945\nTausende Wähler\, Mitglieder\, Funktionäre und Sympathisanten verhalfen der NSDAP unter Adolf Hitler auch in Sachsen ab Anfang der 1930er Jahre zum Erfolg. Nach der sogenannten “Machtergreifung” trugen sie Diktatur und Gewaltherrschaft bis zur militärischen Niederlage und zum Parteiverbot 1945 mit. Der Vortrag führt in die Geschichte der sächsischen NSDAP ein\, die 1938 in über 1400 Ortsgruppen und Stützpunkten flächendeckend organisiert war – auch im Döbelner Raum. Er wirft auch die Frage auf\, was das alles mit uns heute zu tun hat. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Vortrag: Gender – Aufstieg eines umkämpften Schlüsselbegriffs | Leipzig
DESCRIPTION:„Gender“ ist längst ein ebenso gängiger wie umkämpfter Begriff. Nahezu unbekannt ist jedoch die Geschichte der Schlüsselvokabel. Historisches Bewusstsein kann allerdings das Verständnis für die aktuellen Konflikte um „gender“ schärfen und dabei helfen\, durch die Emotionalität der Debatten zu navigieren. Relevant erscheint es außerdem\, weil reaktionäre Angriffe gegen „gender“ oft mit falschen Geschichtsnarrativen arbeiten. Die Veranstaltung lädt daher dazu ein\, anhand der Begriffsgeschichte von „gender“ einen historischen Blick auf Fragen der Gegenwart einzunehmen. \nDafür beleuchtet der Vortrag\, wie die Auseinandersetzungen um „gender“ ca. 1970 im US-amerikanischen akademischen Feminismus begannen und zunächst innerhalb der Women’s Studies Fahrt aufnahmen. Der Vortrag bietet einen Überblick über die wichtigen intellektuellen wie institutionellen Rahmenbedingung der frühen Gender-Forschung\, stellt die ersten feministischen Gender-Theorien vor und zeichnet nach\, wie sich der Gender-Begriff im Laufe der 1970er und 1980er Jahre innerhalb der USA verbreitete. \nDie Theorieangebote differenzierten sich aus\, konkurrierten miteinander und die Widerstände gegen die neue Leitkategorie wuchsen. Im innerfeministischen Streit um „gender“ festigten sich dabei nicht nur Zerwürfnisse um das feministische Selbstverständnis – beispielsweise um die Inklusion von Trans*Frauen. Die feministischen Fehden stellten zudem Weichen für die breiteren\, globalen gesellschaftspolitischen Diskussionen um „gender“ seit den 1990er Jahren. \nAnhand von „gender“ thematisiert der Vortrag daher einen Ausschnitt der ambivalenten Vorgeschichte unserer Gegenwart: Einerseits veränderten feministische Konzepte in den letzten fünfzig Jahren tatsächlich das allgemeine Bewusstsein zu Geschlechterrollen\, -Beziehungen und -Gerechtigkeit. Andererseits traf dieser Wandel von Beginn an auf erhebliche Gegenkräfte\, sodass um „gender“ verschiedene neue Bruchlinien innerhalb der Gesellschaft entstanden. \nAntonia Wegner ist Geschichtswissenschaftlerin und promoviert am Institut für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte\, Universität Freiburg. Zum referierten Thema erschien im Sammelband „Sexualitäten und Geschlechter. Historische Perspektiven im Wandel” im transcript Verlag ein Artikel von ihr. \nMONAliesA – Feministische Bibliothek und Archiv im Lotta e.V.\n– Haus der Demokratie –\nBernhard-Göring-Straße 152\n04277 Leipzig \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Widerstand über alles. Wie die Freien Sachsen die extrem Rechte mobilisieren. | Wurzen
DESCRIPTION:Wer oder was sind die Freien Sachsen? Ihre Gründung im Februar 2021 fiel in die Zeit der Corona-Pandemie\, die sie als Gelegenheitsfenster zu nutzen wussten. Während dieser Zeit gelangen der extremen Rechten große Mobilisierungserfolge in Sachsen. Wöchentlich gingen Tausende Menschen in über hundert Orten auf die Straße\, um gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu demonstrieren. \nIm darauffolgenden Jahr traten die Freien Sachsen in drei Landkreisen zu den Landratswahlen an\, holten in allen Wahlkreisen zweistellige Ergebnisse – in einem Landkreis erzielte eine Kandidatin sogar über 20%. Dies ist auch deshalb bemerkenswert\, weil die Freien Sachsen nie einen Hehl daraus machten\, dass es sich bei ihr um eine antidemokratische Partei mit im Kern neonationalsozialistischem Charakter handelt. Johannes Kiess (EFBI Leipzig) stellt das Buch (2024) vor\, welches er gemeinsam mit Michael Nattke (Kulturbüro Sachsen) geschrieben hat und spricht im moderierten Gespräch über die Gefahr der Freien Sachsen für die Demokratie. \nUm vorherige Anmeldung per Email wird gebeten: team@ndk-wurzen.de\, die Platzanzahl ist begrenzt.\nSpendenempfehlung 5-10 Euro. \nOrt: Kulturhaus Schweizergarten/ Blauer Saal (Schweizergartenstraße 2) \nWeitere Informationen
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