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SUMMARY:Netzwerktagung "Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken" | Dresden
DESCRIPTION:Demokratien stehen unter Druck. Angriffe auf die politisch aktive Zivilgesellschaft und auf demokratische Institutionen nehmen zu. Extreme Rechte und rechtspopulistische Akteur*innen verbreiten menschenfeindliche\, antifeministische und antidemokratische Erzählungen und verschieben den gesellschaftspolitischen Diskurs nach rechts. Die bereits gelaufene Europawahl und die anstehenden Wahlen auf Landes- und kommunaler Ebene werden zeigen wie weit dieser Prozess der Erosion demokratischer Werte und Haltungen schon vorangeschritten ist. \nVor Ort engagieren sich viele Personen und Gruppen für Demokratie und Gleichberechtigung und gegen antifeministische und antidemokratische Entwicklungen. In großen und kleinen Projekten\, in Kommunalparlamenten\, Schulen\, Bildungseinrichtungen oder Sozialer Arbeit versuchen sie die Errungenschaften demokratischer Arbeit zu verteidigen. Die Netzwerktagung „Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“ will dieses Engagement sichtbar machen und zur Vernetzung und Stärkung der Akteur*innen beitragen. \n\n\nDie Netzwerktagung bietet Raum voneinander zu lernen\, eigene Expertise einzubringen\, Erfahrungen auszutauschen und solidarische Bündnisse zu schließen. Sie bringt bundesweit Menschen aus unterschiedlichen Handlungsfeldern zusammen\, die das Programm aktiv mitgestalten (können). \n\nStand 13.08.24 \n\n\n\n\n\n\n\nMontag\, 28.10.24\n\n\n\n\n10.30 Uhr\n\n\nAnmeldung\nGet together mit Stehkaffee \n\n\n\n\n11.00 Uhr\n\n\nI. Begrüßung und Einführung\nPlenum \n\n\n\n\n11.30 Uhr\n\n\nII. Einstieg ins Thema\nImpulsvortrag und Gesprächsrunden \n\n\n\n\n12.30 Uhr\n\n\nMittagspause – meet and greet \n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n13.30 Uhr\n\nIII. Wissen updaten: Was ist Antifeminismus?\nparallele Vorträge \n\n\n\n\n\n\n\n1. Antifeministische Einstellungen in NRW: Empirische Erkenntnisse zu Verbreitung und ideologischen Zusammenhängen\nVortrag mit Carina Schulz (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) \nBasierend auf einer Umfragestudie unter 1.500 Personen in NRW zeigt der Vortrag Zusammenhänge zwischen Antifeminismus\, Antisemitismus und Verschwörungserzählungen. Die Ergebnisse beleuchten sozio-demografische Faktoren\, die antifeministische Einstellungen beeinflussen\, und bieten eine wissenschaftliche Grundlage für gezielte Strategien zur Reduzierung dieser Einstellungen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n2. 10 Jahre „Demo für alle“ – und nun?\nVortrag und Diskussion mit Len Schmid (Fachstelle mobirex im Demokratiezentrum Baden-Württemberg) \n\n\n\n\nIm Jahr 2024 jährt sich die Formierung der sogenannten „Demos für alle“ zum zehnten Mal. Dieses Jubiläum nahm auch die antifeministische Organisation „Demo für alle“ zum Anlass\, um ein rückblickendes Video zu veröffentlichen. Ein Fazit darin: „Die Familie ist nicht tot! Wir sind bereit sie zu verteidigen. Auch gegen eine lautstarke und gewaltbereite Regenbogenfront.“ Der Vortrag behandelt die Frage\, ob und wie sich in den letzten 10 Jahren antifeministische Mobilisierungen gegen sexuelle Bildung und queerpolitische Errungenschaften verändert haben. Dabei sollen Gemeinsamkeiten und mögliche Neuauflagen antifeministischer Narrative genauer in den Blick genommen werden. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n3. „Whose body\, whose choice“ – Wie können männliche Personen reproduktive und sexuelle Selbstbestimmung unterstützen\nVortrag mit Jörg (Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen) \nMerkmale der „Lebensschutz“-Bewegung sind\, neben Bestimmen-wollen über gebärfähige Körper\, eine rigide Sexualmoral und Ablehnung von Verhütung. Nicht thematisiert wird\, dass es für Schwangerschaften auch spermienproduzierende Körper braucht. Wie können männliche Personen Verantwortung übernehmen und Schwangerschaft und Verhütung auch zu ihren Themen machen? \n\n\n\n\n\n\n\n\n4. Buchpräsentation und Lesung: „Rechtspopulismus und Homosexualität. Eine Ethnografie der Feindschaft“\nBuchpräsentation und Lesung mit Dr. Patrick Wielowiejski \nHomosexuelle werden zunehmend ins populistische „Wir“ der äußersten Rechten integriert. Der Kulturanthropologe Patrick Wielowiejski hat eine Gruppe schwuler Mitglieder der „Alternative für Deutschland“ (AfD) zwei Jahre lang begleitet. Ausgehend von ihren Narrativen und Praktiken analysiert er in seiner „Ethnografie der Feindschaft“ das politische Imaginäre der gegenwärtigen Rechten. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n14.30 Uhr\n\n\nKaffeepause – meet and greet \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n15.00 Uhr\n\nIV. Erfahrungen teilen: Antifeminismus konkret \nparallele Workshops/Austauschrunden \n\n\n\n\n\n\n\n1. Praxisaustausch – Männlichkeit und Radikalisierung \nAustausch mit LKS Bayern gegen Rechtsextremismus \nDie extreme Rechte nutzt spezifische Männlichkeitsbilder um junge Menschen anzusprechen. Welche Rolle spielen diese Männlichkeitsbilder bei Radikalisierungsprozessen? Welchen Einfluss haben Männlichkeitsinfluencer\, die Manosphere oder Gaming-Szene auf die politische Einstellung junger Menschen? Der Workshop bietet Raum für einen Praxisaustausch zu diesen Fragen und möglichen Gegenstrategien. \n\n\n\n\n\n\n\n\n2. Nächstenliebe & Lebenshilfe oder moralpolitische Beeinflussung?“ Wie religiös-fundamentalistische Bewegungen vorgehen\nWorkshop mit Ruby Rebelde und Matthias Pöhl (FundiWatch) \nWie recherchieren wir zu religiös-fundamentalistischen Akteurskonstellationen? Nach zwei Kurz-Inputs zu Perspektiven & Motivationen geht es um folgendes: Welche Akteurskonstellationen mit welchen Themen kommen vor und wie lassen sich Informationen zusammentragen und teilen? Wie lassen sich Aufklärung und Gegenstrategien organisieren und welche Möglichkeiten der Unterstützung gibt es? \n\n\n\n\n\n\n\n\n3. Mehr als ein Generationenkonflikt. Wenn Feministinnen antifeministische Narrative nutzen.\nAustauschraum mit Susanne Weise \n„Gender-Ideologie“\, „Frühsexualisierung“ und „Umerziehung“ (u.a.) stehen im Zentrum antifeministischer Narrative. Mit einem queerfeministischen und intersektionalen Verständnis von Feminismus ist klar: Akteur*innen\, die diese Begriffe einsetzen\, agieren antifeministisch. Was aber\, wenn sie selbst Feministinnen sind? Wo endet der produktive Generationenkonflikt und was dann? \n\n\n\n\n\n\n\n\n4. Antifeminismus von rechts – warum gefährden rechte Überzeugungen ein gewaltfreies Leben für alle? \nVortrag mit Nicole Maziarka und Lisa Rechenberg (beide sie/ihr\, Referentinnen der Fachstelle Häusliche Gewalt der LAG Gewaltfreies Zuhause Sachsen e.V.) \nZiel des Vortrags ist es\, die Verwobenheit von rechten Ideologien und Antifeminismus darzustellen. Die Referentinnen der Fachstelle Häusliche Gewalt zeigen an Praxisbeispielen auf\, wie diese schon jetzt konkret den Gewaltschutz im Handlungsfeld Häusliche Gewalt erschweren. Im Zuge der steigenden rechten Einflussnahme wollen sie verdeutlichen: Es braucht die Verstetigung bestehender und den Ausbau neuer Projekt-übergreifender Strategien und Bündnisse\, die gemeinsam gegen Antifeminismus und sog. „Rechtsruck“ einstehen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n17.00 Uhr\n\n\nPause \n\n\n\n\n17.30 Uhr\n\n\nV. Netzwerkmarktplatz  \nKurzvorstellung und Ausklang mit Get together und Imbiss/Fingerfood \n\n„Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“: Amadeu Antonio Stiftung\, Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.\,  Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung\nBellis e. V.\nCenter for education on online prevention in social networks\, CEOPS\nfundiwatch\nLAG Gewaltfreies Zuhause Sachsen e. V.\nLKS Bayern gegen Rechtsextremismus\nMein Testgelände\nNationale Kontaktstelle CERV Deutschland\, Förderprogramm „Citizens\, Equality\, Rights and Values“\nSpotlight – Antifeminismus erkennen und begegnen\nWeiterdenken/Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen\n\n\n\n\n\n19.30 Uhr\n\n\nEnde 1. Tag \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDienstag\, 29.10.24\n\n\n\n\n08.30 Uhr\n\n\nAnmeldung\nGet together mit Stehkaffee \n\n\n\n\n09.00 Uhr\n\n\nVI. Begrüßung\nPlenum \n\n\n\n\n09.15 Uhr\n\n\nVII. Vortrag\nPlenum \n\n\n\n\n10.00 Uhr\n\n\nKaffeepause – meet and greet \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n10.30 Uhr\n\nVIII. Gemeinsam sind wir stärker – Strategien gegen Antifeminismus\nparallele Workshops/Austauschrunden \n\n\n\n\n\n\n\n1. „Aber sag was verdammt!“ Stimmen junger Menschen für Vielfalt und Demokratie\nWorkshop mit Vivian Sper und Dr.in Claudia Wallner (Projekt meinTestgelände) \nAntifeministische ‚Sorgen‘ um die Jugend bezwecken ein Erstarken traditioneller Geschlechterbilder und schränken Jugendliche in ihren Lebens-\, Liebens- und Zukunftsentwürfen ein. Im Gender-Magazin meinTestgelände werden Jugendliche laut: Im Workshop sprechen wir über den partizipativen und empowernden Ansatz des Projekts und loten Möglichkeiten der Demokratiebildung mittels Intervention und Prävention aus. \n\n\n\n\n\n\n\n\n2. Frauen* für Frauen* – gemeinsam Gegenwind gestalten\nAustauschraum mit Simone Glöckler & Romina Stawowy \nDie AfD und ihre Politik sind bekannt\, dennoch wird sie gewählt – auch von Frauen. Rechtspopulistische Parteien gefährden die Gleichberechtigung und schränken massiv unsere Teilhabe in Wirtschaft und Politik ein. Antifeminismus wird (wieder) salonfähig. Lasst uns vernetzen\, sprechen und unsere Kräfte bündeln\, um dem entgegenzuwirken. \n\n\n\n\n\n\n\n\n3. Antifeminismus im Netz begegnen\nWorkshop mit Dorothea Weiß und Henriette Schwinn (beide sie/ihr\, CEOPS (AVP e.V)) \nIn diesem Workshop widmen wir uns Methoden zum Umgang mit antifeministischen Inhalten im Netz. Gemeinsam entwickeln wir alternative Narrative und lernen\, feministische Memes und weitere Arten von Content einfach zu erstellen\, um mit Hilfe von Methoden des Online-Streetworkings gegen Antifeminismus\nvorzugehen. Ziel ist es\, den Teilnehmenden Werkzeuge an die Hand zu geben\, um sich online selbstbewusst positionieren zu können und antifeministischen Meinungen entgegenzuwirken. Dazu schauen wir uns einige Best-Practice-Beispiele an\, besprechen mögliche und tatsächliche Herausforderungen und werden auch selbst aktiv. Es werden Methoden vermittelt\, wie und wann diese am besten eingesetzt werden können\, sowie Strategien\, um die erstellten Inhalte effektiv nach außen zu tragen und zu kommunizieren. \n\n\n\n\n\n\n\n\n4. vernetzt kontern – Austauschraum für kommunalpolitische Interventionen gegen antifeministische Einflussnahme\nAustauschraum mit Laura Sasse (Dissens – Institut für Bildung und Forschung e. V.) \nWelche aktuellen Schwierigkeiten ergeben sich auf kommunalpolitischer Ebene bezüglich antifeministischer Einflussnahme? Im gemeinsamen Austausch sprechen wir über gemachte Erfahrungen\, Best-Practice-Beispiele im Umgang mit Antifeminismus auf kommunaler Ebene und tauschen uns über Synergieeffekte bei gebündelten Ressourcen aus. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n12.30 Uhr\n\n\nMittagspause – meet and greet \n\n\n\n\n13.30 Uhr\n\n\nIX. Abschlusspodium \nPlenum \nu.a. mit Teresa Lindenauer (TU Dresden)\, Nicole Maziarka/Lisa Rechenberg (Fachstelle Häusliche Gewalt der LAG Gewaltfreies Zuhause Sachsen e.V.)\, Ans Hartmann (Meldestelle Antifeminismus\, Amadeu Antonio Stiftung) \n\n\n\n\n14.30 Uhr\n\n\nX. Abschlussact\nPlenum \n\n\n\n\n15.00 Uhr\n\n\nEnde der Netzwerktagung \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEine Veranstaltung des Projekts „Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“ mit Weiterdenken\, Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen. \nKontakt \n\nHenning von Bargen\, Sandra Ho\, Tini Leonhardt: Gunda-Werner-Institut\, antifeminismus@boell.de\nAns Hartmann: Amadeu Antonio Stiftung\, antifeminismus@amadeu-antonio-stiftung.de\nLaura Sasse\, Maiken Schiele: Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.\, anbeg@dissens.de\nKathrin Bastet: Weiterdenken/Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen\, bastet@weiterdenken.de\n\nWeitere Informationen\nAnmeldung\n 
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SUMMARY:TACHELES Info-Tour 2024 | Borna
DESCRIPTION:Das Projektteam von TACHELES 2026 | Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen lädt Sie zu einer Informationsveranstaltung in Ihrer Region ein! \nWir stellen Ihnen Ideen\, Ziele\, Inhalte und Projekte rund um das Themenjahr TACHELES 2026 vor. Profitieren Sie hier auch von der Möglichkeit\, mit Akteurinnen und Akteuren vor Ort in den Austausch zu treten. \nDie Informationsveranstaltungen richten sich an: \n\nKultureinrichtungen\nBibliotheken\nArchive\nFestivals\nVolkshochschulen\nVereine\nInitiativen\nGedenkstätten\nHeimatvereine\nschulische und außerschulische Bildungseinrichtungen\nKirchen\nStädte und Gemeinden\nund die interessierte Zivilgesellschaft\n\nNähere Informationen und alle Termine finden Sie in diesem Dokument [PDF]. \n28.10.24 | 15 Uhr Leipziger Land | Landratsamt Leipziger Land\, Stauffenberg-Straße 4\, Borna \nAus Platzkapazitätsgründen ist eine Voranmeldung unter tacheles@smac.sachsen.de erforderlich. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen! Ihr Team Tacheles 2026 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung: Wanderausstellung Klimaflucht | Chemnitz
DESCRIPTION:KLIMAWANDEL GEHT ALLE AN!\nWir konnten für #Chemnitz eine tolle Ausstellung zum Thema #Klimaflucht gewinnen!\nSie beleuchtet das Schicksal von Menschen\, die aufgrund des #Klimawandel s ihre Heimat verlassen mussten. ​ Die Ausstellung zeigt 7 lebensgroße Figuren\, die in Audiobeiträgen ihre Geschichten\, Ängste und Hoffnungen teilen. ​ Besucher:innen erhalten Einblicke in die Auswirkungen des Klimawandels auf verschiedene Regionen der Welt und können sich mit ihrem eigenen ökologischen Fußabdruck auseinandersetzen.\n\n\n\nHERZLICHE EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG\n28.10.24 16-19 Uhr\n\nOrt\nHaus der Kulturen\, AGIUA e.V. Migrationssozial- und Jugendarbeit\nKarl-Liebknecht-Str. 15-17\n09111 Chemnitz\n\nWeitere Informationen (Facebook)
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SUMMARY:Demokratiebildung im Verein | digital
DESCRIPTION:Warum sind Vereine Werkstätten der Demokratie? Was verstehen wir unter einem weiten Demokratieverständnis? Was lernen wir bei Demokratiebildung? Und wie gelingt Demokratie in Zeiten\, in welchen sie unter Druck steht? Der zweistündige digitale und interaktive Impulsvortrag geht diesen Fragen nach. Dabei gibt es Raum für Erfahrungsaustausch und Fragen. Ehrenamtliche lernen\, wie wichtig Vereine und Initiativen in der Demokratiebildung wirken können und wie sie dies umsetzen. \nReferent/in: Johanna Probst \nKategorien: Demokratiebildung \n\n\nHinweis zu Ihrer Buchung \nFür ehrenamtlich Engagierte aus dem Freistaat Sachsen übernimmt das Sächsische Sozialministerium die Teilnehmerbeiträge. \nAuch Teilnehmerinnen und Teilnehmer von außerhalb Sachsens sind herzlich willkommen. Wir bitten jedoch um eine Spende für die Teilnahme. \nSpenden können Sie unter: https://www.aktion-zivilcourage.de/spenden. \nVielen Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! \n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung: „Ausgewiesen! 28. Oktober 1938 – Die Geschichte der »Polenaktion« | Dresden
DESCRIPTION:Am 28. Oktober 1938 wies das Deutsche Reich etwa 17.000 Jüdinnen und Juden polnischer Nationalität unter Zwang nach Polen aus. Die Betroffenen lebten oft seit mehreren Jahrzehnten in Deutschland und verloren durch ihre Deportation über Nacht ihre gesamte wirtschaftliche und soziale Existenz. \nDie Wanderausstellung „Ausgewiesen! 28. Oktober 1938. Die Geschichte der ‚Polenaktion‘“ erzählt erstmals die Geschichte der Deportationen im Oktober 1938 und beleuchtet damit ein bis heute in der Erinnerung wenig präsentes Kapitel der nationalsozialistischen Verfolgungsgeschichte. \nFür Dresden wurde die durch das Aktive Museum – Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. umgesetzte Ausstellung durch eine regionale Einführung und lokale Biographien ergänzt. \nEs sprechen Ekaterina Kulakove\, Jüdische Gemeinde zu Dresden\, Dr. Alina Bothe\, Kuratorin der Ausstellung und Projektleiterin #lastseen und Sylvia Fischer\, Tochter von Betroffenen der Zwangsausweisung aus Dresden. \nMusikalische Begleitung: Almut Lessing\, Dudu Zemach und Sebastian Römisch \nÖffnungszeiten der Ausstellung (vom 1. November bis 1. Dezember 2024)\nMontag\, 14-18 Uhr\,\nDonnerstag\, 10-14 Uhr\,\nSonntag\, 14-18 Uhr \nDer Eintritt ist frei. \nDas Projekt wurde von der Sanddorf Stiftung und von der Ursula Lacnit-Fixson Stiftung gefördert. Die Dresdner Ausstellung wurde ermöglicht durch die Förderung des Amtes für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden\, den Stadtbezirksbeirat Dresden-Neustadt. \nOrt\nBlaue Fabrik\nEisenbahnstraße 1\nDresden \nWeitere Informationen
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