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SUMMARY:Festival: "If the kids are united against racism" | Zwickau
DESCRIPTION:Es ist soweit!\nHier kommt die erste Ankündigung für das diesjährige „If the kids are united against racism“.\nDie Konzert-und Themenwoche findet vom 04.-09. November statt. Auch in diesem Jahr stehen interessante Themen auf der Agenda:\n\nMontag: offener Kneipenabend; „Erinnern\, mahnen und dann…?“ (Ab 18 Uhr im Vendetta Rosso. Eintritt frei)\nDonnerstag: Vokü mit veganem Essen zum Solipreis und ein Vortrag zum Thema „aktueller Stellenwert von Frauen in der rechten Szene“ (Ab 18 Uhr im Vendetta Rosso. Eintritt frei)\nSamstag: gibt’s Einblicke zu „Grenzüberschreitung – vom Internet auf die Straße“ danach spielen unter anderem @heartatactpunkrock (Ab 17 Uhr im Vendetta Rosso; Eintritt auf Spendenbasis)\nDiese Veranstaltung wurde nach dem Auffliegen des NSU ins Leben gerufen\, um zu zeigen\, dass es auch in Zwickau junge Menschen gibt\, die sich über die Gesellschaft Gedanken machen\, sich für Solidarität und gegen menschenfeindliche Ideologien stellen.\nDie Themen die uns heute beschäftigen sind leider immernoch sehr ähnlich. Wir möchten aufklären und davor warnen\, wie sich rechte Strukturen vermehren\, stärken und radikalisieren. Um weiterhin dagegen anzukämpfen\, dass diese Menschen mitbestimmen\, was in dieser Stadt\, in diesem Bundesland oder auf der ganzen Welt passiert.\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Fachtagung: Koloniale Schatten\, globale Lichtblicke – Die Auswirkungen kommerzieller Interessen auf die Westsahara | Leipzig
DESCRIPTION:Die Konferenz widmet sich den anhaltenden und oft vernachlässigten Folgen des Kolonialismus. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Westsahara\, der letzten Kolonie Afrikas. Trotz internationaler Bemühungen sind die kolonialen Hinterlassenschaften in dieser Region nach wie vor spürbar und behindern die Selbstbestimmung und Entwicklung der lokalen Bevölkerung. \nThematische Schwerpunkte:\nKolonialgeschichte und Entwicklungszusammenarbeit in Afrika\nBeleuchtet werden die historischen Grundlagen und die anhaltenden Auswirkungen kolonialer Praktiken auf die heutige Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit in Afrika. Fachvorträge und Podiumsdiskussionen geben Einblicke in die komplexen Zusammenhänge und fördern den Austausch über nachhaltige Entwicklungsstrategien. \nDie politische Blockade der Westsahara: \nMenschenrechte\, humanitäre Hilfe und internationale Verantwortung\nEs werden die menschenrechtlichen Herausforderungen und die humanitäre Krise in der Region diskutiert und die Rolle und Verantwortung der internationalen Gemeinschaft in diesem Konflikt analysiert. \nDie Mauer: \nParallelen zwischen Deutschland und der Westsahara\nAuch in der Westsahara gibt es eine Mauer. Gibt es Parallelen zwischen der Teilung Deutschlands und der vorhandenen Mauer in der Westsahara? \nDas Ziel der Tagung ist es\, ein besseres Verständnis für die komplexen Herausforderungen in der Westsahara und in Afrika zu schaffen\, Wissen und Erfahrungen auszutauschen und die Entwicklung einer nachhaltigeren und gerechteren Zukunft voranzutreiben. \nZielgruppe:\nDie Tagung richtet sich an Akademiker:innen\, Forscher:innen\, Politiker:innen\, Diplomat:innen\, Aktivist:innen\, Journalist:innen und alle Interessierten. \nProgramm:\nDas Programm bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus interaktiven Methoden\, Plenarvorträgen\, parallelen Foren und Podiumsdiskussionen.\nDer Programmflyer zum Download:\n– Programm auf Deutsch\n– Programm auf Englisch \nOrt:\nVolkshochschule; Raum 301 Aula\, Löhrstraße 3-7 in 04105 Leipzig \nZeit: \nDonnerstag\, 07.11.24 • 09:30 – 16:30 Uhr\nFreitag\, 08.11.24 • 10:00 – 17:00 Uhr\nSamstag\, 09.11.24 • 10:00 – 17:00 Uhr \nAnmeldung: über die Volkshochschule \nKontakt: \nProjektleitung: Mohamed Abba Badati\, mohamed.abba@zeok.de\nProjektkoordination: Lara Fattoumi\, lara.fattoumi@zeok.de \nMehr zum Projekt \n  \n\n\nOrt\nVolkshochschule; Raum 301 Aula\nLöhrstraße 3-7\n04105 Leipzig\n\n\nAnmeldung\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Workshop: Deeskalation. In schwierigen Situationen passend reagieren | Leipzig
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 25.10.2024 | Die demokratische Streitkultur hat massiv unter den Entwicklungen der letzten Jahre gelitten. Häufig dominieren Wut und Aggression Diskussionsveranstaltungen\, Seminare der politischen Bildung und private Gesprächssituationen. Mitunter werden Menschen die demokratische Werte vertreten oder aus anderen Gründen nicht in das Bild extrem Rechter passen\, im privaten Bereich bedroht. \nIm Workshop vermitteln wir Wissen und üben praktisch\, was deeskalierend wirken kann und wie man in brenzligen Situationen körperlich und psychisch unversehrt bleibt. Mit diesem Workshop werden die Teilnehmenden bestärkt\, weiterhin couragiert und demokratisch zu handeln – in einem möglichst sicheren Rahmen. \nWer am Workshop teilgenommen hat \n\nkennt Strategien\, aggressive Gesprächssituationen zu deeskalieren oder zu beenden\nkennt grundlegende Tipps\, Veranstaltungen sicher zu gestalten\nbesitzt für den Notfall abrufbare Handlungskompetenzen zu den Themen Eigenschutz\, Gefahrvermeidung\, Hilfe für andere und präventive Maßnahmen\n\nTeilnahmebeitrag: kostenfrei dank Förderung \nAnmeldung bis 25.10.2024 unter: anmeldung@kulturbuero-sachsen.de \nOrt: Leipzig – den genauen Ort teilen wir nach Anmeldung mit. Er ist leider nicht barrierefrei zugänglich \nWeitere Informationen zur Veranstaltung und download des Flyers unter: https://kulturbuero-sachsen.de/workshop-training-deeskalation/ \nFür die Veranstaltungen gilt die Antidiskriminierungsklausel:\nDen Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nDatenschutz:\nMit der Anmeldung überlassen Sie dem Kulturbüro Sachsen e.V. personenbezogene Daten. Diese werden ausschließlich im Zusammenhang mit E-Mails und Einladungen zu Veranstaltungen gemäß der europäischen Datenschutzverordnung (EU-DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) erhoben\, verarbeitet und in der internen Adressdatenbank gespeichert. Sie können der Nutzung Ihrer Daten ohne Angabe von Gründen jederzeit schriftlich unter info@kulturbuero-sachsen.de widersprechen.
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SUMMARY:WORTE MACHEN WELTEN. Die Kraft der Sprache und was sie bewirkt | Pirna
DESCRIPTION:Worte können verletzen\, Worte können verbinden. Sie begeistern\, sie stoßen vor den Kopf. Worte können einladend wirken und aktiv ausgrenzen. Sie haben die Macht zu trösten wie zu zerstören. In soziopolitisch aufgeladenen Zeiten von Hate Speech und Fake News im Internet und in den Social Media zeigt sich die Macht der Sprache und des Einsatzes von Worten sehr eindringlich. \nDie Worte\, die wir benutzen und die Art und Weise\, wie wir sie verwenden – sie entscheiden darüber\, ob der Umgang miteinander von Freundlichkeit und Offenheit oder im Gegenteil von Vorbehalten und Animositäten bestimmt ist. Unsere Sprache zeigt zudem recht deutlich auf\, wodurch wir geprägt worden sind\, welche Normvorstellungen und Glaubenssätze für uns gelten. Durch sie transportieren wir\, wie unser Welt- und Menschenbild aussieht und damit auch\, welche Erwartungen und Bewertungsmuster wir anderen entgegenbringen. Aus diesem Grund vermag Sprache Begegnungsräume zu erschaffen oder zu blockieren – sie hat die Kraft\, neue Welten zu erzeugen\, die von Verbundensein und Verstandenwerden getragen sind oder aber solche\, in denen Gedanken und Gefühle der Beteiligten auseinanderdriften und sich feindselig entgegenstehen. \nUnsere Wortgebung stellt immer auch ein wenig ein Wagnis dar\, weil nie ganz sichergestellt werden kann\, wie zugrunde liegende Intentionen und Haltungen beim Gegenüber ankommen. Schon kleine Nuancen können (mitunter unbeabsichtigt) die Stimmung und das Verhalten verändern. Gerade in helfenden und beratenden Berufsbildern kann das Bewusstsein hiervon maßgeblich für unsere situative Wirksamkeit sein. Dieses Seminar möchte für die relevanten Zusammenhänge sensibilisieren und praxisnahe Handlungsimpulse vermitteln. \nWIR GEHEN AUF IHRE FRAGEN EIN \n\nWelche Faktoren sind es eigentlich\, die die Wirkung von Worten bestimmen und letztlich die Macht der Sprache ausmachen?\nWie kann ich mich selbst und andere vor negativer verbaler Beeinflussung\, bspw. durch Hate Speech\, menschenrechtsverletzenden Sprachduktus und unterschwellige Diffamierungsarten\, schützen – und inwiefern kann ich Menschen in meinem beruflichen wie privaten Umfeld im achtsamen wie positionsstarken Umgang hiermit unterstützen?\nWorauf sollte ich achten\, um Wortwahl und Sprachgebung bewusster und sorgsam einsetzen zu können?\n\nWENN SIE DIESES SEMINAR BESUCHT HABEN \n\nwurden Sie anhand von Praxisbeispielen eingehend sensibilisiert für die Kraft von Worten mit ihren Effekten\nkönnen Sie maßgebliche Einblicke\, wie z. B. in das Zusammenspiel von Macht- und Bedürfnisstrukturen\, welche jedem Sprachgebrauch zugrunde liegen\, für Ihre Arbeitspraxis mitnehmen\nhaben Sie nicht zuletzt mittels kleiner Übungseinheiten die Wirkung von Sprache erfahren wie erproben können und handlungsrelevante Impulse erhalten\n\nFAKTEN \n\nTermin: Donnerstag\, 7. November 2024\, 16:30–19:00 Uhr\nVA-Ort: Hauptgeschäftsstelle der VHS-SSOE | Geschwister-Scholl-Straße 2 | 01796 Pirna\ndie Platzanzahl ist begrenzt – Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt\ndas Seminar kann aufgrund der Förderung durch den Freistaat Sachsen kostenfrei angeboten werden\nauf Wunsch erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung\nbei Verhinderung bitten wir um eine rechtzeitige Information über info@academy-isc.de!\n\nAnmeldung & weitere Informationen
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LOCATION:Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
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SUMMARY:How to: Öffentliche Veranstaltungen\, Kundgebungen und Demos | digital
DESCRIPTION:Donnerstag\, 7. November 2024 // 17 – 20 Uhr // online (Zugangslink nach Anmeldung) \nIhr wollt ein Vereins-Fest organisieren oder mit einer Demo für die Ziele eurer Initiative einstehen? Und ihr möchtet wissen\, welche Ressourcen ihr braucht\, welche Regeln es zu befolgen gibt und wie ihr am besten plant\, damit alles gut über die Bühne geht? Bei unserer Veranstaltung teilen Expert*innen aus dem Eventmanagement\, der Demo-Organisation und aus der (migrantischen) Ehrenamtsarbeit ihr Wissen mit euch\, haben Tipps und Praxisbeispiele dabei und stellen sich euren Fragen.\nDie Veranstaltung richtet sich vor allem an Migrant*innen/Geflüchtete\, Angehörige von Migrant*innenselbstorganisationen und an Engagierte aus dem ländlichen Gebiet und Kleinstädten in Sachsen. \nBitte meldet euch bis zum 31. Oktober 2024 per E-Mail an unter:  \nlandkreise@kulturbuero-dresden.de \nDie Inputs finden nacheinander statt\, so dass ihr an allen teilnehmen könnt. \nInput 1: Eventmanagement Schritt für Schritt \nWir schauen uns die wichtigsten Fragen\, Vorschriften und Regeln bei der Planung\, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen aller Art an. Wann muss ich Gebühren an die GEMA oder Künstler*innensozialkasse zahlen? Wann und wofür muss ich Genehmigungen einholen? Wie laut darf es sein? Wie sorge ich dafür\, dass alles möglichst sicher abläuft? All diese Fragen und noch vieles mehr besprechen wir gemeinsam\, damit eurer nächsten Veranstaltung nichts im Weg steht. \nReferentin: Antje Hering\nNach ihrem Studium der Kultur- und Medienpädagogik arbeitete Antje zunächst bei einem europäischen Filmfestival. Ab 2018 leitete sie für fünf Jahre das Kulturbüro des soziokulturellen Zentrums Treibhaus e.V. in Döbeln. Seit vielen Jahren ist sie außerdem freiberuflich als Medienpädagogin und Grafikdesignerin in diversen Projekten in ganz Sachsen tätig. Derzeit schließt sie ihr Masterstudium in Informationsdesign und Medienmanagement ab. \nInput 2: Veranstaltungen organisieren als Gruppe \nWie organisiere ich Events gemeinsam\, trotz unterschiedlicher Meinungen\, Kenntnissen\, Fähigkeiten innerhalb der Gruppe? Wie gehen wir gemeinsam mit Fehlern um\, wie verteilen wir Aufgaben und wie kommunizieren wir in der Planungs- und Durchführungsphase eines Events? \nReferent*innen: Sonnige Aussichten e.V.\nWir engagieren uns für eine vielfältige und lebenswerte Nachbar*innenschaft in Pirna-Sonnenstein. Wir organisieren Straßenfeste\, Spaziergänge zur Geschichte des Stadtteils\, Nachhilfe\, Frauenfrühstück\, SprachCafés\, Sportkurse\, Weiterbildungen für Ehrenamtliche und einiges mehr. Da wir bereits viel Erfahrung mit der Organisation verschiedener Veranstaltungen haben\, möchten wir diese gerne mit anderen teilen. \nInput 3: Demos und Kundgebungen – gut und sicher durchführen \nWas muss passieren\, damit eine Versammlung zustande kommt und für alle gut verläuft? \nGemeinsam klären wir die wichtigsten Punkte: \nWie melde ich eine Versammlung an? Was muss ich beim Aufruf beachten? \nWelche Rechten und Pflichten habe ich als Anmelder*in oder Versammlungsleitung? \nWas machen Ordner*innen? Was ist ein Auflagenbescheid und wie gehe ich mit der Polizei um? \nReferent*in: Artemys\nArtemys nimmt seit über 10 Jahren das Versammlungsrecht für sich und andere in Anspruch und gibt im Workshop Erfahrungen aus vielem erfolgreich durchgeführten Versammlungen\, dutzenden Kooperationsgesprächen und Gerichtsprozessen in komprimierter Form weiter. \nAnmeldung\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Should I stay or should I go? Wenn Leben in Ostdeutschland (un)möglich ist | Chemnitz
DESCRIPTION:(Post-)Migrantische Perspektiven auf den Osten über Verdrängung\, Hoffnung und Selbstverwirklichung \n\nWenn du in Ostdeutschland lebst\, hast du dich bestimmt mindestens einmal gefragt: bleiben oder gehen? Nicht nur aufgrund rechter Bewegungen ist das (Über-)Leben in Ostdeutschland schwierig; auch gut bezahlte Arbeitsplätze sind rar. \nEs ist ein Panel über Verdrängung\, Hoffnung und Selbstverwirklichung. Wir bringen Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten zusammen: sie sind entweder in Ostdeutschland geboren oder migriert\, gehören verschiedenen Generationen an\, leben in einer Klein- oder Großstadt… Doch diese Fragen verbindet sie alle miteinander: Wofür lohnt es sich zu bleiben? Was macht Mut? Was macht Angst? Und wann heißt es nur noch «Exit Ostdeutschland»? \nMit: \n\nEmiliano Chaimite (Afropa e.V.)\nAlexander Saavedra (AGIUA e.V.)\nNam Duy Ngyuen (Mitglied des Sächsischen Landtages\, Die Linke)\nCynthia Zimmermann (Jugendstil*)\nVanessa Beyer ((K)einheit Initiative)\nModeration: Ras Yohannes\n\nDiese Veranstaltung ist in Kooperation zwischen (K)Einheit\, Jugendstil* und dem Kompetenznetzwerk für das Zusammenleben in der Migrationsgesellschaft sowie der Stadtbibliothek Chemnitz entstanden. Sie findet in Begleitung der Ausstellung «Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten» des Kompetenznetzwerk für den Zusammenhalt in der Migrationsgesellschaft\, ein Projekt von DaMOst e.V.\, und Jugendstil*\, ein Projekt von «Stiftung Bürger für Bürger»\, statt. \nUnterstützt durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung und die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 gGmbH. Gefördert aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien\, des Freistaates Sachsen und der Stadt Chemnitz. \n\nVeranstaltungsort\nStadtbibliothek Chemnitz\nMoritzstraße 20\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung: Oliver Titzmann – „Massenmord in Niederschlema“ | Zschoken
DESCRIPTION:83 Menschen wurden am 14. April 1945 auf dem Sportplatz in Niederschlema ermordet. Sie waren Gefangene\, die auf dem Todesmarsch vom KZ-Außenlager in Mülsen St. Micheln durch Ortmannsdorf und Hartenstein in Richtung Böhmen getrieben wurden. Die lokale Bevölkerung half dabei\, die Erschießung zu überwachen und anschließend die Leichen im nahegelegenen Osterlammstolln zu verscharren. Dort liegen die sterblichen Überreste noch heute. Ein Denkmal am Kohlweg erinnert an die Opfer. Die überlebenden Gefangenen wurden weiter über Schneeberg und Zschorlau bis Wolfsgrün getrieben. Dort wurden sie in einen Güterzug verladen und in das KZ-Außenlager Leitmeritz weitertransportiert. Einigen gelang die Flucht\, andere wurden bei dem Versuch ermordet. Ihre Gräber befinden sich vereinzelt an der Strecke. \nDr. Oliver Titzmann ist Ortschronist von Schlema und hat die Massenerschießung auf dem alten Sportplatz beim Todesmarsch zwischen Mülsen und Eibenstock erforscht und die Ergebnisse 2015 in seinem Buch „Massenmord in Niederschlema. Der Mülsener Todesmarsch\, die Exekution von 83 KZ-Häftlingen am 14. April 1945 und die daraus folgende Gedenkkultur“ veröffentlicht. Nachdem das Werk seit einiger Zeit vergriffen war\, wird es im Oktober 2024 eine aktualisierte Neuauflage geben. \nDie Lesung findet im Rahmen des LEADER-Kooperationsprojektes „DenkMal! Todesmarsch Mülsen-Eibenstock 1945“ der LEADER-Regionen Zwickauer Land und Westerzgebirge statt\, das durch die beiden Demokratienetzwerke Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement e. V. (Aue-Bad Schlema) und Alter Gasometer e. V. (Zwickau) umgesetzt und von den beteiligten Kommunen unterstützt wird. Das Projekt widmet sich der Erinnerung und Sichtbarmachung dieses Todesmarschs. \nEs wird um Anmeldung an annemarie.kelpe@gasometer.de / anna.vogt@kge-erzgebirge.de gebeten. \n\n\n\nDetails\n\n\nDatum\n07.11.2024\nZeit\n19:00 bis 20:30 Uhr\nEintritt\nkostenfrei\nOrt\nHeimatverein Zschocke\nHauptstr. 7\nHartenstein\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung „John von Bergen – RELICS“ | Dresden
DESCRIPTION:Anlässlich des Erinnerungspolitischen Fachtags zeigt das Kabinett\, Raum für Gegenwartskunst im Zentralwerk Dresden\, die Ausstellung RELICS des US-amerikanischen Künstlers John von Bergen. Bereits 2018 hatte John von Bergen die Reihe von Installationen\, die sich zu RELICS zusammenfügen\, speziell für das Zentralwerk konzipiert. Die entstandenen Werke nehmen direkten Bezug auf die Geschichte des Geländes\, vor allem als Standort industrieller Produktion unter wechselnden politischen und sozialen Rahmenbedingungen. Sie basieren einerseits auf einer Recherche\, die die unterschiedlichen Erzeugnisse in den Blick nimmt\, die im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts auf dem Gelände des heutigen Zentralwerks produziert wurden\, und reagieren andererseits unmittelbar auf die Räume\, in denen diese Produktion stattfand. \nIn jeder einzelnen Arbeit nimmt sich der Künstler einer Periode im geschichtlichen Verlauf an\, von der Herstellung von Schreibmaschinen während der 20er Jahre über die Produktion von Rüstungsgütern unter Einsatz von Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus bis in die Zeit des Druckereibetriebs „Völkerfreundschaft“ in der DDR. Dazu gehören eine hundert Jahre alte Schreibmaschine\, der Zünder einer Nazi-Bombe\, eine Reihe Comics aus der Produktion des Druckereibetriebs\, ein unscheinbarer Riss im Boden\, eine eingefallene Ziegelmauer – alle diese Objekte und Spuren sind Ausgangspunkt der künstlerischen Interventionen John von Bergens. \nDie Ausstellung unterscheidet sich stark von den Vitrinen\, die in einem Archiv oder einem Museum zu erwarten wären\, da es hier nicht um eine Objektstudie mit historischer oder bildender Absicht geht und noch weniger um das Hochhalten von Paraphernalien. Einerseits liegt das Interesse darin\, die möglicherweise zweischneidige Beziehung zu Artefakten zu untersuchen; eine Beziehung\, die Gefühle\, Neugier\, Fetischismus oder Verachtung hervorrufen kann. Andererseits wird der Raum mit seiner teils schrecklichen Geschichte zum Katalysator für Projekte\, die von einer rein verstandesgeleiteten Intervention abweichen. \nRELICS zeigt sich in einer atmosphärisch dichten Sprache\, die eng an Bergens übriges Oeuvre anschließt und bietet damit das Potential\, das Unnennbare anzusprechen. Das Aufwirbeln unterschiedlicher Staubschichten hat eine Gruppe ortsspezifischer Arbeiten angeregt\, die wie ein Nachhall auf die verschiedenen historischen Kapitel reagiert und damit auch auf die zwiespältige Kontinuität reflektiert\, die durch die gegenwärtige (Kultur-)Produktion an diesem Ort besteht. \nEs scheint\, als hätte sich in den sechs Jahren\, in denen die Arbeiten in den Räumen des Zentralwerks lagerten – nun selbst Teil der jüngsten Geschichte des Orts und Teil eines Archivs – die Welt stärker verändert als in dem Vierteljahrhundert\, das zwischen der Schließung des Druckereibetriebs und der Eröffnung des Zentralwerks im Jahre 2017 liegt. Entwicklungen\, die sich zur Zeit der ersten Schau 2018 erst abzeichneten\, sind seitdem mit großer Wucht ins kollektive Bewusstsein gerückt. Wir haben uns deshalb entschieden\, die Installationen John von Bergens aus Anlass des Erinnerungspolitischen Fachtags erneut zu zeigen. Wir sind von der Möglichkeit überzeugt\, sie als Katalysator für unsere Fragen an die Zeit und unser Tun im gegenwärtigen\, von gesellschaftlichen Verwerfungen gezeichneten Kontext verwenden zu können. \nJohn von Bergen\, geboren 1971 in Greenwich\, Connecticut\, USA\, studierte an der School of Visual Arts in New York City\, die er mit dem Bachelor of Fine Arts abschloss. Seit er 2003 nach Berlin umsiedelte\, wurden seine Arbeiten in verschiedenen internationalen Museen\, Galerien und Einrichtungen gezeigt\, darunter Halle 14 (Leipzig)\, Wilhelm-Hack Museum (Ludwigshafen)\, Galeria Pilar (São Paulo)\, Pera Museum (Istanbul) und Smack Mellon (New York City). Er erhielt zahlreiche Stipendien und Preise und veröffentlichte 2014 seine erste Monografie „CORE“\, die Zeichnungen\, Objekte sowie große Rauminstallationen präsentiert. \nEintritt frei; mit einer Einführung durch Katja Stintz\, Kunsthistorikerin M.A.\, freie Kunst- und Kulturvermittlerin in Dresden \nDie Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms des Erinnerungspolitischen Fachtags „Sicht|Felder. Kunst\, Gedächtnis und Erinnerung“. \nOrt\nZentralwerk Dresden\nRiesaer Straße 32\n01127 Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung: "Die verlorene Harfe" – Lyrik aus der Bukowina | Plauen
DESCRIPTION:Literarische Lesung | Czernowitz\, die Hauptstadt des ehemaligen habsburgischen Kronlandes Bukowina\, einer Gegend\, wo Menschen und Bücher lebten. In den letzten 300 Jahren wechselte diese Stadt ihre Herrscher\, staatliche Regime und Nationalfahnen wie Handschuhe. In dieser Stadt lebten viele verschiedene Nationalitäten\, es erklangen viele Sprachen\, dieses Czernowitz hatte eine einzigartige Symbiose germano-romano-slawisch-jüdischer Kultur mit polyethnischer Buntheit und kosmopolitischem Geist. Ein selbstverständlicher Teil dieser bunten Kultursymbiose war die Literatur. Heute ist sie wie ein abgebrochener Zweig eines blühenden Baumes\, eine verlorene Harfe\, deren Saiten noch vor kurzem\, in den 1920–1930-er Jahren erklang.\nDieser Abend enthält gelesene Gedichte in Ukrainisch und Deutsch\, biografische Anmerkungen zu den Lyriker*innen\nund eine musikalische Überraschung.\nEintritt frei. Keine Anmeldung erforderlich\, aber unter pfd@vogtlandkreis.de möglich. \nOrt\nKultur im Bahnhof\, Empfangshalle im Oberen Bahnhof Plauen\nRathenauplatz 2\n08525 Plauen \nWeitere Informationen
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