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SUMMARY:Schreibwerkstatt – Write & Empower: Queer Voices Unite | Chemnitz
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 05.11.2024 | Schreibwerkstatt für Queers und Allies – Jetzt anmelden! \n\nWrite & Empower: Queer Voices Unite \nDiese Veranstaltung richtet sich an alle\, die mehr über das Schreiben lernen möchten – egal\, ob Sie gerade erst anfangen oder bereits Erfahrung haben. Schreiben Sie auf Social Media\, führen Sie ein Tagebuch oder möchten Sie tiefer in die Welt des Schreibens eintauchen? Wir sprechen über verschiedene Textformen\, digital oder auf Papier\, und bieten hilfreiche Tipps und Übungen\, um Ihre Schreibpraxis zu verbessern. \nWas erwartet Sie? \nIn einem sicheren und unterstützenden Raum setzen wir uns intensiv mit den beruflichen\, persönlichen und zwischenmenschlichen Herausforderungen auseinander\, denen queere Menschen im Alltag begegnen. Das Schreiben wird dabei als kraftvolles Werkzeug genutzt\, um sich auszudrücken\, zu reflektieren und innere Dialoge zu führen. Sie lernen\, wie Sie Ihre Gedanken und Gefühle in Worte fassen und Ihre Texte veröffentlichen oder mit anderen teilen können. \nUnsere Referentinnen aus Berlin: \nElisa Barth – Lektorin\, Übersetzerin\, Redakteurin und Mitorganisatorin der Berliner Buchmesse Queeres Verlegen.\nYayla Höpfl – Medienwissenschaftlerin\, Kuratorin\, Moderatorin und Mitorganisatorin der Berliner Buchmesse Queeres Verlegen (2016–2019). \nDetails zur Schreibwerkstatt: \nOrt: Karl-Liebknecht-Straße 17D\, 09111 Chemnitz\nTermine: 9.11. – 10.11.\nEintritt: Frei\nAnmeldung bis 05.11.: queer-am-arbeitsplatz.sachsen@lsvd.de \nBitte teilen Sie uns bei der Anmeldung mit\, welche Sprachen Sie sprechen\, da die Schreibwerkstatt mehrsprachig gestaltet wird und wir entsprechend Sprachmittler*innen bereitstellen können. \nWeitere Informationen\n\n 
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SUMMARY:"Schmonzes und Chuzpe" – musikalische Matinee über jüdischen Humor | Plauen
DESCRIPTION:Musikalisch umrahmte Lesung mit dem bekannten Schauspieler und BR-Sprecher Christian Jungwirth aus Murnau und dem Ensemble Mesinke aus Schwaben. Jüdischer Humor – bitterböse und hauchzart\, gestochen scharf und allzu menschlich\, immer begleitet von einem lachenden und einem weinenden Auge. In seiner Jahrtausende umspannenden Geschichte\, in seinem langen Weg durch Freud und Leid hat sich im Judentum ein einmaliger Umgang mit dem Humor entwickelt – zugleich als große geistige Waffe\, als Möglichkeit der Aufarbeitung des Schreckens\, als moralische Belehrung und als Ausdruck purer Lebensfreude. Im Programm dreht sich alles um diesen Humor: neben Texten bekannter jüdischer Autoren wie etwa Kurt Tucholsky und Will Self werden beißende Kabarett-Einlagen und mitreißende Klezmer-Melodien präsentiert. \nEintritt frei. Keine Anmeldung erforderlich\, aber unter pfd@vogtlandkreis.de möglich. \nOrt\nKultur im Bahnhof\, Empfangshalle im Oberen Bahnhof Plauen\nRathenauplatz 2\n08525 Plauen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Erinnern heißt Kämpfen. Antifaschistische Gedenkkundgebung zum 86. Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 | Leipzig
DESCRIPTION:Antifaschistische Gedenkkundgebung zum 86. Jahrestag der Novemberpogrome Sonntag\, 10. November 2024\, 18 Uhr Leipzig Hauptbahnhof\, Gleis 24 (Deportations-Denkmal). \nVor 86 Jahren brannten Leipziger Nazis Synagogen\, Kaufhäuser\, Schulen und Trauerhallen unter den Augen der Bevölkerung nieder. Sie schlugen\, beraubten\, demütigten und verschleppten hunderte Menschen. Dieses öffentliche Verbrechen vom 9. und 10. November 1938 war Teil einer reichsweiten antisemitischen Kampagne. Sie bereitete den Boden für die völlige Entrechtung und Vernichtung der Jüdinnen:Juden. Jüdische Leipziger:innen flüchteten aus der Stadt oder wurden vertrieben. Durch die nationalsozialistische Vernichtungspolitik fanden tausende jüdische Leipziger:innen in deutschen Todeslagern und Mordgruben den Tod. Von den einst 12.000 Mitgliedern der Gemeinde blieben bei Kriegsende kaum 20 Personen in Leipzig zurück. \nHeute greifen die AfD und andere Rechtsextreme das Erinnern und Gedenken an die Shoah auf breiter Front an\, streuen antisemitische Verschwörungstheorien und machen so jüdische Menschen zur Zielscheibe. Die Querdenken-Bewegung verharmlost mit abstrusen Vergleichen die Nazi-Verbrechen. In der bürgerlichen Mitte fallen die Hemmungen\, jüdisches Leben verächtlich zu machen. Seit dem antisemitischen Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 hat sich die Bedrohung dramatisch zugespitzt: Insbesondere islamistische Gruppen versuchen\, den Terror auf Jüdinnen:Juden und Israelis in Deutschland auszuweiten. Im Antisemitismus finden unterschiedlichste Kräfte zusammen. Aktivist:innen von der extremen Rechten bis zur autoritären Linken relativieren oder leugnen die Shoah\, schänden Gedenkstätten\, bestreiten Israels Existenzrecht\, fordern zum Boykott von Israelis auf oder drangsalieren jüdische Menschen\, die sich nicht für ihre jeweilige Agenda einspannen lassen. Unter der Parole „Free Palestine from German Guilt“ hat sich sogar eine linke Spielart des Geschichtsrevisionismus entwickelt. \nTrotz alledem gibt es wieder jüdisches Leben in Leipzig. Zugleich steht es unter Druck wie seit langem nicht mehr. Jüdinnen:Juden werden marginalisiert\, diskriminiert und bedroht – online\, auf der Straße\, bei Behörden\, in der Ausbildung\, im Job und an ihren Wohnorten. Viele trauen sich längst nicht mehr\, Zeichen ihrer jüdischen Identität zu zeigen und fühlen sich von der nicht-jüdischen Mehrheitsgesellschaft allein gelassen. Deswegen gilt es\, Solidarität mit den Betroffenen von Antisemitismus zu zeigen. Wir versammeln uns am Ort\, von dem aus der letzte Deportationszug die Stadt verließ. Antifaschismus bedeutet nicht nur\, an Verfolgung und Vernichtung zu erinnern. Er muss heute gegen jeden Antisemitismus einschreiten. \nDieser Aufruf wird unterstützt von: \nVVN/BdA Leipzig\, Reclaim Antifa\, Fantifa Leipzig\, Gruppe Florida\, Junges Forum der DIG Leipzig \n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltungsort\nLeipzig Hauptbahnhof\, Gleis 24 (Hauptbahnhof\, 04103 Leipzig) \nWeitere Informationen
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