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SUMMARY:Fachtagung „Demokratie braucht alle!“ | Berlin
DESCRIPTION:Aufsuchende politische Bildung im Quartier und darüber hinaus \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIm Jahr 2019 rief Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Aktive der politischen Bildung dazu auf\, sich „auf den Weg zu machen“ und „zu den Menschen hinzugehen“\, die aus unterschiedlichen Gründen bisher nicht erreicht werden. Seinem Appell „Demokratie braucht alle!“ folgte eine Ermutigung\, Ansätze der aufsuchenden politischen Bildung auszuprobieren und umzusetzen. \nAngesichts der Zunahme von sozialen Ungleichheiten und der multiplen Krisen\, die zu Gefühlen der Machtlosigkeit und Unsicherheit\, zu einer Verbreitung von demokratieskeptischen Einstellungen und einer Normalisierung von menschenfeindlichen Diskursen führen\, ist aufsuchende politische Bildung mehr denn je gefragt. Sie arbeitet auf eine gleichberechtige politische Teilhabe aller Menschen in der Gesellschaft hin\, indem Möglichkeiten geschaffen werden\, die individuellen Fähigkeiten zur politischen Teilhabe weiterzuentwickeln und zu nutzen. \nDiesen Ansatz haben wir im Modellprojekt PartQ erprobt. In vier Jahren und zwei Projektrunden haben wir 19 Praxisprojekte in elf Quartieren bundesweit begleitet und evaluiert. Es wurden viele neue Wege ausprobiert\, um für die Menschen in strukturell benachteiligten Stadtteilen Zugänge zu politischer Bildung und Partizipation zu schaffen. Daraus haben wir viele Erkenntnisse gewinnen können. In einem multiperspektivischen Austausch haben wir Handlungsempfehlungen entwickelt\, um den Ansatz in der politischen Bildung\, in der Quartiersarbeit und darüber hinaus zu verankern. \nIm Rahmen einer Fachtagung wollen wir diese Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen mit einem breiten Publikum teilen und diskutieren. \nAm ersten Tag liegt der Fokus auf den Erfahrungen und Ergebnissen aus unserem Projekt PartQ. Gemeinsam mit Trägern der begleiteten Praxisprojekte und ausgewählten Fachleuten werden konkrete Beispiele sowie Schwer- und Knackpunkte der politischen Bildungsarbeit im Quartierskontext diskutiert: Wo fängt politische Bildung an? Wer setzt sie um? Wie kann aufsuchende politische Bildung an Freizeitangeboten andocken? Wie kann sie das politische Handeln in einem Kontext von sozialer Härte und Ohnmachtsgefühlen fördern? \nAußerdem erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit\, an ausgewählten Qualifizierungsmodulen teilzunehmen\, die im Rahmen des Projekts entstanden sind\, um Personen zu unterstützen\, die aufsuchend politisch bildend tätig werden möchten. Diese Module decken unterschiedliche Wissens- und Kompetenzbereiche ab\, die aus unserer Sicht für die aufsuchende politische Bildung unerlässlich sind. \nAm zweiten Tag blicken wir über den Tellerrand. In unterschiedlichen Arbeitsgruppen werden weitere Facetten\, offene Fragen und Herausforderungen in der aufsuchenden politischen Bildung angesprochen: Wie kann aufsuchende politische Bildung intersektional und machtkritisch gedacht werden? Wie kann der Ansatz die Verschränkung von Sozialraum und digitalem Raum berücksichtigen? Und welche Besonderheiten bestehen in den neuen Bundesländern? Zum Abschluss werden Zukunftspotenziale in einem Podiumsgespräch erörtert. \nWir freuen uns auf einen fruchtbaren Austausch! \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDatum: \n12.11.2024 von 11:00 bis 19:00 Uhr\n13.11.2024 von 09:00 bis 14:00 Uhr \nOrt: \nTUECHTIG\, Oudenarder Straße 16\, 13347 Berlin \nKontakt: \nMaëlle Dubois\nm.dubois@minor-wissenschaft.de \n\n\n\n\n\nProgramm: \nDownload als PDF (< 1 MB) \n\n\n\n\nZur Anmeldung\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDiese Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes PartQ – Aufsuchende politische Bildung im Quartier statt. \nDas Projekt wird gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Thementag: Geschützt im Engagement – stark für Demokratie | digital
DESCRIPTION:Anmeldung bis 08.11.2024 | Engagement ist immer auch der Einsatz für andere Menschen\, für Vielfalt\, für ein gesellschaftliches Miteinander und letztlich für die Demokratie. Durch Engagement erfahren Menschen notwendige Selbstwirksamkeit\, um sich für gesellschaftliche Themen einzusetzen. Durch rechtsextreme und andere demokratiefeindliche Gruppen erfährt dieses Engagement zunehmend Widerstand\, bis hin zum Angriff. Dies betrifft die Engagierten\, aber auch die Orte des Engagements. \n\n\nDaher setzt sich die bagfa e.V. im Jahr 2024 mit vier weiteren Dachverbänden mit Förderung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt aus Mitteln des Bundesministeriums des Innern und für Heimat mit dem Aufbau von Schutz- und Präventionsnetzwerken für das Engagement auseinander. Gemeinsam hat man sich auf die Suche nach Schutzkonzepten und Angeboten gemacht\, um Freiwilligenagenturen und andere Orte des Engagements zu stärken. Dies nicht mit dem Ziel sich hinter Mauern zurückzuziehen\, sondern um weiter stark in der Gesellschaft Demokratie zu gestalten. \n\n\nDie Ergebnisse dieses Projekts\, aber vor allem auch konkrete Angebote der Unterstützung sollen an diesem Thementag vorgestellt und diskutiert werden. Neben diesen praktischen Angeboten wollen wir aber auch über die notwendige Haltung und die demokratische Arbeit von Freiwilligenagenturen diskutieren. Wie bleibt man stark\, wenn man von außen angegangen wird? Wie kann man seine Themen im Vordergrund halten\, wenn extremistische Gruppen versuchen dies zu unterwandern oder gar anzugreifen? \nDie Einladung und Agenda zum Thementag am 13. November sind hier zu finden. \nLetztlich: wie schaffen wir es gemeinsam\, unsere Errungenschaften einer modernen Gesellschaft gegen die Versuche der Revision zu verteidigen? Im zweiten Teil des Thementags bieten wir auch Coachings zu gezielten Themen eines Schutz- und Präventionskonzepts an. Diskutieren und arbeiten Sie mit uns mit. \n\nZum Hintergrund\nAktuell ist Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen bagfa e.V. Projektpartner der Deutschen Stiftung Engagement und Ehrenamt DSEE im Bundesprojekt „Schutz- und Präventionsnetzwerk für das Ehrenamt SPE“\, gefördert durch das BMI. Mehr Informationen finden sich hier auf der Website der DSEE oder hier auf der Website der bagfa. \n\n\n\n\n\nZielgruppen\nDer Thementag richtet sich an Freiwilligenagenturen\, engagementfördernde Infrastruktureinrichtungen und alle Interessierten in der Bürger- und Zivilgesellschaft. \nVeranstaltungsinfos\n13.11.2024   //   10:00 bis 15:00 Uhr \nOrt\nDie Tagung findet über Zoom statt und wird zu Teilen aufgezeichnet. Die Zugangsdaten erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung. \n\nTeilnahmebeitrag\nDie Teilnahme ist kostenlos. \n\nWeitere Infos\nUns ist es wichtig\, Menschen mit und ohne Behinderung eine Veranstaltungsteilnahme zu ermöglichen. Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf\, um individuellen Unterstützungsbedarf zu klären. \n\nKontakt\n\nAlexander Thamm \nProjektleiter „Schutzraum Freiwilligenagentur“\nTel: 030 – 20 45 33 66\nE-Mail: bagfa@bagfa.de\n\nStefanie Fichter \nCo-Geschäftsführung bagfa e.V.\nTel: 030 – 20 45 33 66\nE-Mail: bagfa@bagfa.de\n\n\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lebenssituation(en) von Roma und Sinti in Sachsen | Chemnitz
DESCRIPTION:Regionalkonferenz und Fachnetzwerktagung des Fachnetzwerks Antiromaismus/Antiziganismus\, dem Verband der Roma und Sinti in Sachsen – Romano Sumnal und der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus Sachsen (MIA) \n\n9:30 – 10:00 Ankommen \n10:00-10:20 Begrüßung: Gjulner Sejdi (Vorsitzender des Verbandes der Roma und Sinti in Sachsen\, Romano Sumnal e.V. und Fachnetzwerk Antiromaismus/Antiziganismus) und Grußworte \n10:20-11:00 Einführungsvortrag: „Roma und Sinti in Sachsen. Gestern und heute“ (Petra Čagalj Sejdi)\nWie leben Sinti und Roma heute in Sachsen? Roma und Sinti leben seit dem Mittelalter in Sachsen\, wir finden Spuren in Erzählungen und Sagen\, in Ortsnamen\, Aufzeichnungen und an vielen anderen Orten. Über die Geschichte der sächsischen Roma und Sinti ist heute nur wenig bekannt. Der Vortrag gibt einen kurzen Abriss darüber\, was bisher bekannt ist und auf welchen Gebieten Romano Sumnal in Sachsen heute recherchiert. Gleichzeitig wird auch aufgezeigt\, wie Roma und Sinti in der heutigen sächsischen Gesellschaft leben. \n11:00-12:00 Keynote: Romabilder in den Medien. Journalismus\, „neue Medien“ und Vorurteile (Gilda Nancy Horvath)\nGilda Nancy Horvath ist österreichische Journalistin und Medienaktivistin. Sie arbeitete für verschiedene österreichische Medien\, u.a. für den öffentlich-rechtlichen ORF\, bei dem in Österreich lebende „Volksgruppen“ einen festen Platz im Programm haben. Zudem arbeitet sie für die Deutsche Welle und andere Medien. Ihr Zuhause ist jedoch der virtuelle Raum des Internets als Ort der Selbstermächtigung auch für Rom*nja und Sinti*zze. Viele Menschen sehen sich heute nicht mehr in der Lage\, Fakt von Fiktion zu unterscheiden\, ein Problem\, dessen komplette Tragweite noch nicht abzuschätzen ist. Auch Rom*nja und Sinti*zze sehen sich immer wieder mit Fake News konfrontiert\, mit Falschmeldungen\, die über sie verbreitet werden. Sie werden vor allem in den Printmedien immer eher negativ dargestellt und die Berichterstattung ist von Vorurteilen geprägt. Diese stereotype Darstellungsweise hat Einfluss auf die Realität und das Leben der Rom*nja. Die Corona-Pandemie trug besonders dazu bei\, dass Fake News über Rom*nja und Sinti*zze stärker propagiert wurden. Auch der digitale Raum ist ein Ort der Diskriminierung und der Fake News. Gleichzeitig ist er jedoch auch ein Ort der Selbstermächtigung für Rom*nja und Sinti*zze jenseits bestehender Fremdzuschreibungen. Gilda Nancy Horvath spricht über Romabilder in den Medien. Sie geht dabei sowohl auf „klassischen“ etablierten Journalismus als auch auf die „neuen Medien“ ein. Horvath zeigt auf\, wie in den Medien Vorurteile reproduziert werden\, aber auch was diese für Möglichkeiten bieten. \n12:00-12:45 Mittagspause \n12:45-13:15 Antiziganistische Vorfälle im Jahr 2023 – Zweiter Jahresbericht von MIA Sachsen (Kathleen Zeidler\, MIA Sachsen)  \nSeit 2022 dokumentiert MIA Sachsen antiziganistische Vorfälle im Freistaat Sachsen. Nunmehr liegt der zweite Jahresbericht vor. Dieser lässt aufmerken\, denn die Zahlen haben sich nahezu verdreifacht. Vorgestellt werden die wichtigsten Erkenntnisse des zweiten Jahresberichts. Soziale Medien als Ort antiziganistischer Stereotypisierung machen einen großen Anteil aus. Der Bericht macht deutlich\, dass Antiziganismus in Sachsen ein Thema ist\, dass sich auf die Lebensrealität von Roma und Sinti auswirkt. Kathleen Zeidler geht auch darauf ein\, wie jede*r dazu beitragen kann\, Antiziganismus sichtbar zu machen\, und warum das wichtig ist.\nKathleen Zeidler koordiniert und betreut die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus Sachsen\, die von Romano Sumnal getragen wird. Seit 2022 dokumentiert sie antiziganistische Vorfälle in Sachsen. Als Historikerin hat sie auch die geschichtlichen Zusammenhänge im Blick\, hält Vorträge zu dem Thema und gibt Weiterbildungen. \n13:15-13:30 Antiziganistische Hetze in Chemnitz – Ein Bericht (Alexander Rode und Kathleen Zeidler)\nIn Chemnitz und anderen sächsischen Städten haben Roma in der Vergangenheit oft und sehr offensichtlich Antiromaismus/Antiziganismus erfahren – durch Parteien\, Behörden\, Medien und im unmittelbaren nachbarschaftlichen Umfeld. In Chemnitz polemisierte die Chemnitzer Stadtratsfraktion Pro Chemnitz/Freie Sachsen massiv gegen Roma und Sinti: Teil der Hetze ist die Skandalisierung von Immobilienkäufen\, angeblich von Sinti und Roma verursachte nachbarschaftliche Konflikte auf dem Sonnenberg\, Müll\, Ruhestörung und Gewalt. Auch in überregionalen und lokalen Medien werden Roma und Sinti als Bedrohung des sozialen Zusammenhalts in Chemnitz stilisiert. Der Bericht des Fachnetzwerks Antiromaismus/Antiziganismus\, der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus Sachsen (MIA) und dem Verband der Roma und Sinti in Sachsen\, Romano Sumnal dokumentiert antiziganistische Hetze in Chemnitz. Alexander Rode und Kathleen Zeidler stellen den Bericht zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor.\nAlexander Rode koordiniert seit 2023 das Landesweite Fachnetzwerk Antiromaismus/Antiziganismus bei Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen. Er ist Historiker und beschäftigt sich dabei mit verschiedenen Formen der Marginalisierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. \n13:30-13:45 Video: Robert A. über ein Leben als staatenloser Rom in Chemnitz\nDie Geschichte des Chemnitzers Robert A. ging im Sommer 2024 überregional durch die Medien. Wir geben ihm die Möglichkeit\, von seinen Erfahrungen mit behördlicher Willkür und Diskriminierung\, seiner drohenden Abschiebung\, aber auch von seiner Enttäuschung\, Angst und Verunsicherung zu sprechen. \n13:45-14:00 Kaffeepause \n14:00-15:30 Workshops \nWorkshop I: Antiziganismus/Antiromaismus* erkennen (Gruppe gegen Antiromaismus\,  MIA Sachsen und Fachnetzwerk Antiromaismus/Antiziganismus)\nDieser Workshop widmet sich dem Thema Antiziganismus/Antiromaismus\, bzw. Rassismus gegenüber Sinti*zze und Rom*nja. Wir klären grundlegende Fragen darüber\, wer „Sinti und Roma“ eigentlich sind\, und wie respektvoller Sprachgebrauch aussieht. Die Vorstellungen von „Sinti und Roma“ sind mit jahrhundertealten Vorurteilen verknüpft\, welche zu (rassistischer) Diskriminierung auch in der Gegenwart beitragen. Wir schauen uns diese Vorurteile und ihre Herkunft genauer an. Ziel ist es\, Sensibilität für Stereotype gegenüber Sinti*zze und Rom*nja und den eigenen Umgang damit zu schärfen. Was antiziganistische Stereotype mit Arbeit\, „faktischen Inländern“ und dem Diskurs um „sichere Herkunftsländer“ zu tun haben\, besprechen wir im Workshop. Zudem werden wir Raum für Fragen zur aktuellen Situation von Sinti*zze und Rom*nja in Sachsen geben. \nWorkshop II: Solidarität mit aus der Ukraine geflüchteten Rom*nja (Iovanca Gaspar)\nIovanca Gaspar ist Soziologin und Dokumentarfilmerin. Seit mehreren Jahren arbeitet sie als Sozialpädagogin und begleitet in München seit zwei Jahren geflüchtete Rom*nja aus der Ukraine und hört ihre Geschichten. Im Workshop wird sie mit den Teilnehmenden die Situation der geflüchteten Rom*nja aus der Ukraine beleuchten und mit den Teilnehmenden die Erfahrungen der Menschen und ihr Ankommen in Deutschland reflektieren. \nWorkshop III: Politische Bildung und Jugendarbeit. Methoden aus der Praxis (Das Team von Romano Sumnal)\nWieso ist es wichtig\, dass Schüler*innen die Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma kennenlernen? Und wie kann eine empowernde Jugendarbeit aussehen\, die junge Menschen in ihrem Alltag abholt? Welche Herausforderungen und welche Erfolge gibt es? Im Workshop vermitteln Mitarbeiter*innen des Verbandes der Roma und Sinti in Sachsen Methoden ihrer historisch sensiblen Bildungsarbeit in Schulen und einer communityorientierten Jugendarbeit. \n15:30-16:30 Gespräch\, Diskussion und Ausklang \nDie Leiter*innen der Workshops fassen die Ergebnisse ihrer Workshops zusammen. Außerdem sprechen sie über ihre eigenen Aktivitäten\, über die Situation von Sinti*zze und Rom*nja über die Grenzen von Sachsen hinaus und über aktuelle Problemlagen. \nGanztägig ist unser Vernetzungscafé mit Ansprechpartner*innen offen. \n*** Hinweis zum Sprachgebrauch \nZwei Begriffe\, die den Rassismus gegenüber Rom*nja und Sint*ezze versuchen zu fassen\, sind besonders geläufig: „Antiziganismus“ und „Antiromaismus“. Beide stehen in der Kritik. Die Kritik am „Antiziganismus“ ist\, dass sich dieser aus dem abwertenden und diskriminierenden Ausdruck des*der „Zigeuner*in“ ableitet. In Anerkennung dieser Kritik durch die Selbstvertretungen etablierte sich der Begriff des „Antiromaismus“. Dieser wird kritisiert\, weil er Sint*ezze\, Lowara*\, Jenische und andere Gruppierungen unsichtbar macht. \nBei der Verwendung der Personenbezeichnungen ist zu beachten\, dass Rom*nja und Sint*ezze unterschiedliche Gruppen sind. Es gibt also keine Sinti-und-Roma-Menschen. Für die männliche Einzahl wird Rom oder Sinto verwendet. Für die weibliche Einzahl wird Romni oder Sintezza verwendet. In gendergerechter Sprache verwenden einige\, nicht alle Selbstvertretungen und Initiativen im Plural Rom*nja und Sint*ezze. \nBitte gebt bei Eurer/ geben Sie bei Ihrer Anmeldung an\, an welchem Workshop Ihr/Sie gerne teilnehmen möchtet/n.\nBitte gebt/geben Sie auch einen Alternativvorschlag ab\, sollte ein Workshop zu viele Teilnehmer*innen haben. \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts. \nDas Projekt „MIA Sachsen“ wird finanziert vom Bundesministerium für Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend. \nAntidiskriminierungsregel\nDen Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antiziganistische\, rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \n\n\n\n\n\nOrt\nWeltecho Chemnitz\nAnnaberger Str. 24\n09111 Chemnitz\n\nAnmeldung unter: info@weiterdenken.de\, Betreff: Anmeldung Netzwerktagung\n\n\n\n\n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/lebenssituationen-von-roma-und-sinti-in-sachsen-chemnitz/
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SUMMARY:Audiowalk: „Zwischen Buche und Mulde“ – NS-Zwangsarbeit in Bad Düben und Umgebung | Bad Düben
DESCRIPTION:Nach mehr als zwei Jahren intensiver Recherche und Auseinandersetzung mit der lokalen Geschichte der NS-Zwangsarbeit in der der Dübener Heide\, freuen wir uns\, Sie herzlich zur öffentlichen Präsentation unseres Geschichtsprojektes einzuladen. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Dübener Schulen sowie engagierten Unterstützerinnen und Unterstützern haben wir die Geschichte der NS-Zwangsarbeit in der Stadt Bad Düben und im nahegelegenen Zwangsarbeitslager „Heide“ erforscht und dokumentiert. \nDas Ergebnis dieser Arbeit ist ein Audiowalk\, der Sie zu verschiedenen Orten in Bad Düben führt\, an denen Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus stattgefunden hat. Der Audiowalk erzählt die vielfältigen Schicksale der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und rekonstruiert die Verflechtungen des Lagers „Heide“ in die damalige Dübener Stadtgesellschaft. \nDie  Präsentation findet am 13. November 2024 von 14:30 bis 16:30 Uhr im KuBa (Kulturbahnhof Bad Düben) statt. Neben der Vorstellung des Audiowalks erwartet Sie ein spannender Einblick in die Hintergründe der Projektarbeit\, der Rechercheprozesse und der historischen Zusammenhänge. \nWir würden uns freuen\, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit Ihnen über die Bedeutung der Erinnerung an die NS-Zwangsarbeit in der Region ins Gespräch zu kommen. \nVeranstaltungsort:\nKulturbahnhof Bad Düben\nBahnhofstraße 3\, 04849 Bad Düben\nUhrzeit: 14:30 – 16:30 Uhr \nLink zum Audiowalk: https://guidemate.com/guide/Lager-Heide-663355ccc38fbd29b6b2bad7 \nWeitere Informationen
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/audiowalk-zwischen-buche-und-mulde-ns-zwangsarbeit-in-bad-dueben-und-umgebung-bad-dueben/
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SUMMARY:Historische Orte\, lebendige Geschichte – Demokratiegeschichte innovativ vermitteln und für Demokratie begeistern | digital
DESCRIPTION:In einer Zeit\, in der das Vertrauen in demokratische Prozesse und Institutionen schwindet\, stellt sich die Frage: Braucht es eine emotionale Erzählung der Geschichte\, um Demokratie wieder attraktiver zu machen? Welche Rolle kann die Beschäftigung mit der Demokratiegeschichte spielen\, um zur aktuellen Demokratiebildung und -vermittlung beizutragen? Die Diskussion beleuchtet\, wie neue Perspektiven\, Formate und gemeinschaftliches Engagement aus der Erinnerungskultur heraus Begeisterung für die Demokratie heute hervorrufen können – und gleichzeitig das Gedenken an Geschehnisse der Vergangenheit wachhalten. \nWir diskutieren\, welche Rolle die historischen Orte der Demokratie spielen und welche Bedeutung Zeitzeugen für die heutige Generation haben. Wie können interaktive und zielgruppenspezifische Formate und Aktivitäten gestaltet werden\, um Menschen in verschiedenen Lebenssituationen anzusprechen? Zudem wird das Verhältnis von Komplexität und Vereinfachung in der historisch-politischen Bildung erörtert: Wie kann die Geschichte so vermittelt werden\, dass sie sowohl tiefe Einblicke in die demokratischen Prozesse ermöglicht als auch verständlich und ansprechend bleibt? \nDiese Podiumsdiskussion sucht nach Wegen\, wie man durch die Erinnerung an die Demokratiegeschichte eine lebendige Auseinandersetzung mit der Demokratie heute fördern kann – und wie dadurch die Demokratie als Grundpfeiler unserer Gesellschaft erneut an Strahlkraft gewinnt. \nAnmeldung\nWeitere Informationen
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SUMMARY:“Spenden gegen die Menschenrechte – Fundraising im Kontext der rechtsextremen Szene in Deutschland” | Leipzig
DESCRIPTION:Die Erfolge der AfD bei den letzten Landtagswahlen sowie Enthüllungen der Correctiv-Recherche haben nicht nur erschreckende „Remigrationspläne“ extrem rechter Akteure offengelegt. Das Geheimtreffen in Potsdam diente auch als Fundraising-Event für rechtsextreme Netzwerke und als Vernetzungsplattform zwischen Großunternehmern und rechtsextremen Aktivisten. Rechte Kader und AfD-Politiker warben aktiv um Spenden für ihre Arbeit und Projekte\, die von rassistischen Säuberungsfantasien über rechte Kampagnenformate bis hin zu Dating-Apps für Rechte reichen.\nDas Webinar greift diesen Aspekt auf und beleuchtet die dahinterstehende Strategie und Ideologie. Im Anschluss soll über die Verantwortung und Bedeutung von Fundraising in diesem Kontext diskutiert werden sowie Ansätze und Strategien gegen rechts. \nReferent: Johannes Richter (Medico international e.V.) \nWas erwartet Euch? \n\nEinblick in rechtsextreme Netzwerke und deren Protagonist*innen\nIdeologie und Strategien der rechtsextremen Akteure\nDiskussion zu Strategien gegen rechts\n\nDu Zugangsdaten werden einen Tag vor der Veranstaltung per E-Mail versendet. Das Treffen findet als Online-Meeting via Teams statt. \nAnmeldung\nWeitere Informationen
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/spenden-gegen-die-menschenrechte-fundraising-im-kontext-der-rechtsextremen-szene-in-deutschland-leipzig/
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