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SUMMARY:Fachtagung: Zwischen Misstrauen und Demokratiegefährdung: Wie arbeiten gegen Verschwörungsideologien? | Leipzig
DESCRIPTION:Verschwörungsdenken an sich ist kein neues Phänomen. Die Verbreitung verschiedener verschwörungsideologischer Erzählungen in der Gesellschaft und deren Folgen werden jedoch zunehmend offensichtlicher. Vor allem im Zuge der Covid-19-Pandemie gewannen in Deutschland und den USA Gruppen wie Querdenken\, Q-Anon oder Souveränist*innen an Popularität und Sichtbarkeit. Wir möchten daher zu einem interdisziplinären und länderübergreifenden Blick auf das Thema im Rahmen einer Fachtagung einladen. Die Impulsgebenden und Teilnehmenden der Tagung setzen sich aus den Bereichen zivilgesellschaftliche Beratungs- und Praxisangebote\, staatliche Stellen und Wissenschaft zusammen. Sie geben jeweils Einblicke in den Bearbeitungsstand zum Thema in ihrem Bereich und diskutieren Hypothesen\, Erkenntnisse sowie Lösungswege mit den anderen Beteiligten. Die Fachtagung wird so gestaltet\, dass sich die Teilnehmenden aktiv einbringen können. \nTagungsprogramm \n\n13.03.2025 \n\n13:30 Uhr: Ankommen und Begrüßung \n14-15:30 Uhr: Keynotes \n\n1. Warum glauben Menschen an Verschwörungsideologien? Grundlagen und aktuelle Erkenntnisse (Prof. Roland Imhoff\, Universität Mainz)\n2. Wie verbreitet sind Verschwörungsideologien in den USA v.a. mit Blick auf die zurückliegenden Präsidentschaftswahlen 2024? (Dr. Cynthia Miller-Idriss\, American University\, USA / D.C.)\n3. Welche Herausforderungen begegnen der Beratungsarbeit und wie wird damit umgegangen? (Mitarbeiter*in des Demokratie-Zentrum Sachsen)\n\nKaffeepause \n16 Uhr: Podium zu Verschwörungsdenken als gesellschaftspolitischer Herausforderung im Vergleich zwischen USA und Deutschland \nmit Dr. Cynthia Miller-Idriss (American University\, Washington D.C.)\, Prof. Nancy Rosenblum (Harvard University)\, Prof. Oliver Decker (Universität Leipzig)\, Tobias Meilicke (veritas Berlin) und einer Mitarbeiterin des PERIL (American University\, Washington D.C.) \n17:45-19 Uhr: Snack\, Kulturbeitrag und Get together \n\n14.03.2025 \n\n9:30 Uhr: Einführung in aktuellen Stand im Verbundvorhaben und in die Workshops \n10-12 Uhr: Workshop-Phase 1 \n\nWorkshop A: Online-Tools und weitere Präventionsinstrumente (Mitarbeiter*in des Polarization & Extremism Research & Innovation Lab PERIL\, American University)\nWorkshop B: Mit Bildung erfolgreich gegen Verschwörungsideologien? – Vorstellen von Qualitätsstandards und speziellen Formaten (Benjamin Winkler\, AAS)\nWorkshop C: Welche Rolle spielt Verschwörungsdenken bei der Radikalisierung von Straftätern? (Jan-Gerrit Keil\, Landeskriminalamt Brandenburg\, angefragt)\nOffener\, moderierter Vernetzungsraum für Akteure aus Beratungs- und Informationsprojekten\, staatlichen Stellen und Forschung\n\nMittagessen \n13-14:30 Uhr: Workshop-Phase 2 \n\nWorkshop D: Welche Rolle spielt Verschwörungsdenken bei der Radikalisierung von Straftätern? (Jan-Gerrit Keil\, Landeskriminalamt Brandenburg\, angefragt)\nWorkshop E: Mit Bildung erfolgreich gegen Verschwörungsdenken? – Vorstellen von Qualitätsstandards und speziellen Formaten (Benjamin Winkler\, AAS)\nWorkshop F: Rollen\, Aufgaben und Grenzen der zivilgesellschaftlichen Beratungsarbeit (n. n.)\nOffener\, moderierter Vernetzungsraum für Akteure aus Beratungs- und Informationsprojekten\, staatlichen Stellen und Forschung\n\nKaffeepause \n15-16 Uhr: Abschlussplenum (Vorstellung der Workshop-Ergebnisse und Ausblick im Verbundvorhaben) \nAnsprechpartner*innen:  \nAmadeu Antonio Stiftung \nMagdalene Schlenker und Benjamin Winkler \nE-Mail: verschwoerung@amadeu-antonio-stiftung.de \nDie Veranstaltung findet statt mit freundlicher Unterstützung der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig und im Auftrag der Bundesministerien für Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend sowie des Innern und für Heimat im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.  \nDie Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Haus­recht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsext­remen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverach­tende  Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \n\n\nOrt\nMediencampus Villa Ida\, Adresse\nPoetenweg 28\, 04155 Leipzig\n\n\nZur Anmeldung
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SUMMARY:Bildungswerkstatt Intersektionalität: Thema Flucht und Migration | Leipzig
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 10.03.2025 | \nWir laden Euch herzlich ein zu unserer zweiten Bildungswerkstatt der Reihe: ‚Intersektionalität im Fokus‘ zum Thema: ‚Intersektionale Diskriminierung im Kontext von Flucht und Migration‘. \n\n\n \nWorum geht es? \nSeit vielen Jahren und aktuell in besonderer Weise zeichnet sich in Deutschland ein Narrativ ab\, das verschiedene gesellschaftliche Probleme als Folge von Migration beschreibt. Rassistisch pauschalierende Bilder werden dabei aktiviert\, gestärkt und normalisiert. Diese Erzählungen und Bilder werden in vielfältigen Weisen in institutionelle Regelungen und Praktiken übersetzt\, die Diskriminierungen verursachen und legitimieren. Gleichzeitig werden auch andere repressiven Narrative machtvoller und wirken auf die gesellschaftliche Realität ein. Migrantisierte Personen und Gruppen sind in ihrem Alltag oft Diskriminierungen ausgesetzt\, die auf verschiedenen Merkmalen beruhen (z.B. Flucht\, Geschlecht\, Behinderung\, Armut\, Herkunftsland\, Familiengröße) und in ihrer Verschränkung auf spezifische Weise wirksam werden. Hinzu kommen – je nach aktuellem Anlass – immer neue Gefahren auf sie zu. \nWas erwartet dich? \nMit der Bildungswerkstatt möchten wir einen Raum schaffen\, in dem wir zunächst gesellschaftliche Aushandlungen und aktuelle politische Entwicklungen reflektieren\, die sich auf Flucht und Migration beziehen. Wir werden Realitäten und Erfahrungen in den Blick nehmen\, die sich aus Verschränkungen (Intersektionen) von Diskriminierungsmerkmalen ergeben. Mit Bezug auf konkrete Handlungsfelder der Teilnehmenden besprechen und entwickeln wir praktische Handlungskompetenzen und solidarische Positionen\, die unterstützend bzw. notwendig sind\, um sich intersektionalen Diskriminierungen im Kontext von Flucht und Migration bewusst zu werden und ihnen entgegenzutreten. \nFühlst du dich angesprochen? \nZur Bildungswerkstatt laden wir Trainer*innen der LAG pokuBi ein und darüber hinaus Menschen\, die (angestellt\, freiberuflich oder ehrenamtlich) in der politischen Bildungsarbeit\, der Sozialen Arbeit oder ähnlichen Feldern tätig sind\, sofern sie ihre Arbeit als emanzipatorische\, rassismuskritische und diskriminierungssensible Bildung verstehen. Die Werkstatt richtet sich in diesem Rahmen an alle\, die Freude am Austausch haben\, ihre eigene Praxis reflektieren und sich persönlich weiterentwickeln möchten. \nBei der Konzeption der Bildungswerkstätten mitwirken? \nDas Thema und die inhaltliche Gestaltung sind in einem partizipativen Prozess mit Teilnehmenden der ersten Bildungswerkstatt im September 2024 erarbeitet worden. Wir freuen uns\, wenn du dich bei der Konzeption folgender Werkstätten beteiligen möchtest und damit gemeinsame Arbeit an der Aktualisierung und Erweiterung intersektionaler Perspektiven und Praxen unterstützt. \nWas bringst du mit? \nDie Veranstaltung setzt eine Kenntnis des Konzepts ‚Intersektionalität‘ voraus. Informieren kannst du dich dazu z.B. hier: \nEssay von Nana Adusei-Poku (ApuZ):https://lmy.de/FCxIS \nTED Talk von Kimberlé Crenshaw:https://lmy.de/OdMSM \nVortrag von Emilia Roig (Deutschlandfunk):https://lmy.de/nTmPb \nWas bieten wir an: \n– Moderation (Sonne Ince) und fachlichen Input (Osman Oguz) \n– Partizipative & interaktive Gestaltung der Veranstaltung \n– Awareness-Person für Austausch und Unterstützung (Cima-Nadja Samadi) \n– gemeinsames veganes Mittagessen. (Informiere uns über deine Unverträglichkeiten etc.) \n– Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Leider können wir z.Z. keinen mehrsprachigen Raum anbieten. \nInformationen zur Zugänglichkeit des Raumes: \n„Das GRÜNE Quartier ist barrierearm. Für die Stufe\, die man zum Gebäudeeingang überwinden muss\, gibt es eine mobile Rampe. Die Eingangstür ist nur 78 cm breit. Es ist deswegen möglich durch das Gebäude\, über den Hinterhof\, durch eine breitere Tür Zugang zu bekommen. Die Sanitäranlagen sind barrierefrei\, jedoch ist das WC lediglich von links anfahrbar.“ (aus den Hausregeln des grünen Quartiers) \nBrauchst Du noch etwas\, um teilnehmen zu können? Schreib uns gerne! \nWo?\nLeipzig\, Grünes Quartier (Heinrichstraße 9\, 04317 Leipzig) \nAnmeldung\nanmeldung@pokubi-sachsen.de / Betreff: „Bildungswerkstatt Intersektionalität“ (Anmeldung bis 10.März) \nSpenden\nDie Veranstaltung ist kostenlos. Um unsere Arbeit zu sichern sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Unterstütze politische Bildung mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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