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SUMMARY:Online-Vortrag „Die Todesmärsche in Sachsen: Massenverbrechen\, Ahndung und Gedenken“ und Projektvorstellung „Todesmärsche in Sachsen 1944/45 | digital
DESCRIPTION:Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die nationalsozialistischen Konzentrationslager geräumt. Die Häftlinge wurden von der SS auf mörderische Gewaltmärsche und Zugtransporte gezwungen\, die sich mitten durch die Gesellschaft der Kriegsendphase bewegten. Diese so genannten „Todesmärsche“ fanden auch in Sachsen statt. \nIm Online-Vortrag von Martin Clemens Winter wird insbesondere die Rolle der lokalen Bevölkerung im Mittelpunkt stehen\, die an diesem Geschehen unmittelbar beteiligt war. Außerdem wird die Nachgeschichte der Todesmärsche beleuchtet: Wie wurden diese Verbrechen nach dem Krieg geahndet und wie gestalteten sich frühe Formen des Gedenkens? \nIm zweiten Teil der Veranstaltung stellt Steffen Butzkus das Projekt „Todesmärsche in Sachsen 1944/45 auf gedenkplaetze.info“ vor\, an dem der Verein AKuBiZ seit September 2024 arbeitet. Ziel ist es\, die Verläufe der Todesmärsche durch Sachsen digital darzustellen\, um so einen Anreiz zu geben\, die Orte dieser Verbrechen zu erschließen und eine Grundlage für eine eingehende Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit zu schaffen. Die Plattform gedenkplaetze.info fungiert als Schnittstelle\, um historische Ereignisse sowohl digital als auch analog erreichbar und die damit verbundenen Schicksale zugänglich zu machen. \nStreaming-Link (YouTube) \n#demokratierelevant Aufgrund der aktuellen Haushaltssituation Sachsens wird die Veranstaltung nur honorarfrei möglich. Wir bedanken uns bei beiden Referenten sehr für ihr Engagement und die Möglichkeit des Austauschs zum Thema „Todesmärsche“ in diesem wichtigen Gedenkjahr. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Filmvorführung und Diskussion: Geheimsache Ghettofilm | Görlitz
DESCRIPTION:Ein deutsches Filmteam drehte 1942 im Warschauer Ghetto – scheinbar eine Dokumentation\, doch in Wahrheit Propaganda. Geheimsache Ghettofilm enthüllt die Manipulation hinter diesen Bildern. \n\n\nDer Film „Geheimsache Ghettofilm“ (2010) von Yael Hersonski zeigt einzigartige\, aber manipulierte Aufnahmen aus dem Warschauer Ghetto\, die 1942 im Auftrag der NS-Propaganda gedreht wurden. Beleuchtet wird die Diskrepanz zwischen der Inszenierung und der grausamen Realität im Ghetto. So stellt sich die Frage: Wie können wir Wahrheit von inszenierter Propaganda unterscheiden? \nNach der Vorführung folgt eine Gesprächsrunde über Erinnerungskultur in Deutschland und Polen. \nVeranstaltung findet in Kooperation mit dem Meetingpoint Memory Messiaen e.V. statt. \n16.04.2024\,18:00 Uhr\, Camillokino (Handwerk 13\, 02826 Görlitz) \nDie Veranstaltungen wird ins Deutsche und Polnische verdolmetscht. \nEintritt frei.\n \n\n\nDie Veranstaltung ist ein Angebot des Projekts MITZVAH. Das Projekt wird in der Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Podium: Was steht auf dem Spiel? Rechtsextreme Parteien in Österreich und Deutschland | Leipzig
DESCRIPTION:Die FPÖ könnte in Österreich erstmals den Kanzler stellen\, während die AfD in Deutschland zunehmend politische Macht gewinnt – auf kommunaler Ebene\, in Parlamenten und durch ihren wachsenden Einfluss in auf Bundesebene. In beiden Ländern werden Brandmauern eingerissen\, demokratische Freiheiten stehen unter Druck\, und rassistische Narrative prägen Politik und Gesellschaft. \nWelche Folgen hat diese Entwicklung für Demokratie und Zivilgesellschaft? Was unterscheidet die AfD und FPÖ? Welche Chancen gibt es\, demokratische Institutionen zu sichern? \nUnd wie kann die Zivilgesellschaft länderübergreifend voneinander lernen? \nEs diskutieren: \nVeronika Bohrn Mena\, gemeinnützige Bundesstiftung COMÚN (Niederösterreich)\nBenjamin Winkler\, Leiter des Regionalbüros Sachsen\, Amadeu Antonio Stiftung \nModeration: Nina Böckmann\, freie Journalistin \nDer Eintritt ist frei. \nOrt: die naTo\, Karl-Liebknecht-Str. 46\, Leipzig \nEs gilt die Ausschlussklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nWeitere Informationen
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