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SUMMARY:Fachtag: Sicherheitsgefühle - Die Geschützten und die\, vor denen geschützt wird | Chemnitz
DESCRIPTION:Gäste:\nProf. Dr. Tobias Singelnstein \nTobias Singelnstein ist seit 2022 Professor für Kriminologie und Strafrecht an der Goethe-Universität Frankfurt und war zuvor an der Ruhr-Universität Bochum tätig. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen soziale Kontrolle\, empirische Polizeiforschung\, Digitalisierung im Strafrecht sowie den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Strafverfolgung. Er ist u. a. Mitglied im Fachkollegium der Deutschen Forschungsgesellschaft\, Mitherausgeber der Fachzeitschriften Neue Kriminalpolitik und Kriminologisches Journal\, Vertrauensdozent der Hans-Böckler-Stiftung sowie stellvertretender Vorsitzender des ECCHR. Mit seiner wissenschaftlichen Arbeit und seinem gesellschaftlichen Engagement prägt Tobias Singelnstein maßgeblich die kritische Auseinandersetzung mit Sicherheitsfragen\, Strafrecht und Polizei in Deutschland. \nShiva Darabi\nNeben dem Studium der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt auf Menschenrechtspädagogik an der EH Freiburg hat Shiva eine Weiterbildung in der Traumapädagogik an der Uniklinik Ulm absolviert. 2022 wurde sie von der Inititative Awareness als Trainerin ausgebildet und arbeitet seither in diversen Projekten (z. Bsp. BNE youpaN\, Heizhaus Leipzig) als Prozessbegleitung\, Awarenessleitung und Bildungsreferentin.\nNeben der Leitung von diversen Workshops\, somatischer Arbeit und sozio-kulturellen Projekten (Eigeninitiative e.V.) forscht sie nach Wegen zur Verkörperung sozialer Gerechtigkeit und Erinnerungskultur. \nVerband binationaler Familien & Partnerschaften \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDas Programm\n\n\n\n\n\n\n\nWir möchten verschiedene Perspektiven teilen und kritisch über Kriminalisierung von Muslim:innen oder muslimisch gedeuteten Menschen sowie über Sicherheit und (institutionellen) Rassismus sprechen. Der Fachtag bietet Impulse und Raum für Austausch und Vernetzung in folgenden Formaten: \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVORTRAG\nvon Prof. Dr. Tobias Singelnstein \nProf. Singelnstein wird aus kriminologischer Sicht auf die polizeiliche Kriminalitätsstatistik eingehen und über die Auswirkungen auf Polizeiarbeit\, Sicherheitsdiskurse und Kriminalisierung eingehen\, sowie unser Verständnis von statistischen Werten in Bezug auf die sogenannte Ausländerkriminalität und deren populistische Instrumentalisierung als Krise herausfordern. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nWORKSHOP 1\n„Sicher anders – Räume gestalten mit Awareness“\nmit Shiva Darabi \nDer Workshop führt in grundlegende Perspektiven auf Awareness-Arbeit und transformative Gerechtigkeit ein.\nIm Zentrum stehen Fragen nach alternativen Konzepten von Sicherheit und dem gemeinschaftlichen Umgang mit Gewalt\, Machtmissbrauch und Konflikten – jenseits von strafenden oder ausschließenden Maßnahmen. \nZiel ist es\, erste Impulse für die Gestaltung von solidarischen\, achtsamen und verantwortungsvollen Räumen zu vermitteln. \nDabei werden theoretische Ansätze mit praxisnahen Beispielen verbunden und zur gemeinsamen Reflexion eingeladen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nWORKSHOP 2\n„Versicherheitlichung“\nmit dem Verband binationaler Familien & Partnerschaften\n\nIn der hiesigen Gesellschaft herrschen Vorstellungen von Sicherheit und Unsicherheit\, die durch die Kriminalisierung migrantischer Orte\, die Rassifizierung von Gewalt\, durch Bilder der vermeintlichen Bedrohlichkeit Rassifizierter und der vermeintlichen Verwundbarkeit eines dominanzgesellschaftlichen „Wir“ aufrechterhalten werden. Ihre Verzahnungen mit Imaginationen von Volkszugehörigkeit sind offenkundig. Grenzregimepolitiken ebenso wie Verdächtigungsdebatten greifen auf Unterscheidungen zwischen einem nationalstaatlich gedachten deutschen „Wir“ und den „Anderen“ zurück und aktualisieren diese zeitgleich. \nDas ist gerade deshalb so wirkmächtig\, weil es in vielen Kontexten als „normal“ erscheint. Hier setzt das Workshopkonzept „Versicherheitlichung“ an. \nZiel des Workshops ist es\, einen gemeinsamen Raum zu eröffnen\, um Normalisierungsdiskurse zu durchkreuzen und nachzuspüren\, wem Praxen der Versicherheitlichung welchen Platz in der Gesellschaft zuweisen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nCRITICAL WALK\nin Kooperation mit Offener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\n(ASA-FF e.V.\, RAA Sachsen e.V.\, Initiative Offene Gesellschaft e.V.) \nDer Spaziergang durch das Fritz-Heckert-Viertel in Chemnitz thematisiert die architektonische\, soziale und politische Geschichte des Viertels. Im Fokus steht der Stadtteil als Wohn-\, Vernetzungs- und Tatort des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). \nGemeinsam mit den Teilnehmenden besuchen wir Orte\, an denen das NSU-Netzwerk lebte und seine Verbrechen verübte\, und wir fragen nach der lokalen Verankerung sowie Möglichkeiten der Aufarbeitung. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nUm Anmeldung wird gebeten.\nDer genaue Ort wird mit der Anmeldebestätigung übermittelt. \n\n\n\n\n\n\nWeitere Informationen
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/fachtag-sicherheitsgefuehle-die-geschuetzten-und-die-vor-denen-geschuetzt-wird-chemnitz/
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CATEGORIES:Fachtag | Konferenz
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SUMMARY:10 Jahre AUFRECHT STEHEN | Leipzig
DESCRIPTION:Vor zehn Jahren wurde das Gemälde Aufrecht stehen – für Herbert Belter\, Ernst Bloch\, Werner Ihmels\, Hans Mayer\, Wolfgang Natonek\, Georg-Siegfried Schmutzler von Reinhard Minkewitz im Hörsaalgebäude der Universität Leipzig erstmals öffentlich gezeigt – ein Anlass\, an die Bedeutung des Werkes zu erinnern. Das vom Schriftsteller Erich Loest anregte Gemälde würdigt sechs Männer\, die in der frühen DDR wegen ihres eigenständigen Denkens und ihrer Haltung staatlichen Repressionen ausgesetzt waren. Es entstand als kritische Antwort zum Propagandabild von Werner Tübke Arbeiterklasse und Intelligenz. Heute hängen beide Werke als Zeitdokumente im Spannungsfeld von Erinnerung\, Kritik und Verantwortung im Hörsaalgebäude. Die Stiftung Friedliche Revolution lädt gemeinsam mit der Universität Leipzig und der Werner-Schulz-Initiative e.V. zur gemeinsamen Rückschau und zur Reflexion ein\, was aufrecht stehen heute bedeuten kann. Mit einer Lesung von Linde Rotta aus ihrem unveröffentlichten Manuskript und einem Impuls des Aktivisten und Autors Jakob Springfeld zu „Aufrecht stehen- heute“. Zudem steht der Künstler Reinhard Minkewitz für Fragen zur Verfügung. \nDienstag\, 17. Juni 2025\, 17:00 Uhr\nHörsaalgebäude der Universität Leipzig\, Campus Augustusplatz\, Hörsaal 8 \nDer Eintritt ist wie immer frei. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:USA: Rollback der Klimapolitik im Kontext von demokratischer Erosion | Dresden
DESCRIPTION:Rechtspopulis­mus\, Rechtsextremis­mus und Klimaschutz. \n\nAktuelle Debatten in Forschung und Praxis \nGemeinsam mit der TU Dresden und der BMBF-Nachwuchsgruppe REXKLIMA starten wir eine öffentliche Vortragsreihe im Sommersemester 2025 \nOrt:\nHSZ Hörsaalzentrum der TU Dresden\, Bergstr. 64\, HSZ/403 Etage 4\nInformationen zur Barrierefreiheit des Raumes \nDie Teilnahme ist kostenfrei.\nAktuelle Informationen zur Veranstaltungsreihe finden sie hier \n\n\nKlimaschutz ist längst nicht mehr nur ein umweltpolitisches Anliegen – er ist zum Schauplatz politischer Auseinandersetzungen geworden. (Extrem) rechte Akteure stilisieren ihn zum Feindbild\, verbreiten gezielt Desinformation und stellen demokratische Institutionen infrage. Angesichts der wachsenden gesellschaftlichen Polarisierung rund um das Thema Klimapolitik lädt die TU Dresden gemeinsam mit der BMBF-Nachwuchsgruppe REXKLIMA und dem Kulturbüro Sachsen e.V. zu einer öffentlichen Vortragsreihe ein. \n\n\nUnter dem Titel „Rechtspopulismus\, Rechtsextremismus und Klimaschutz. Aktuelle Debatten in Forschung und Praxis“ werden im Sommersemester 2025 Einblicke aus der Forschung sowie der Bildungs- und Beratungsarbeit geboten. \nDie wissenschaftlichen Vorträge analysieren nicht nur die Leugnung des menschengemachten Klimawandels\, sondern ebenso die Strategien\, mit denen extrem rechte Akteure gezielt gegen konkrete klimapolitische Maßnahmen – z.B. Windkraft\, Solarenergie oder E-Mobilität – mobilisieren.\nDarüber hinaus liefern wir Einblicke in die Rolle politischer Bildung und mobiler Beratung für den kritischen Umgang mit Einflussversuchen rechtsextremer Akteure im Klima- und Umweltschutz. \nDas Kolloquium ist eine Kooperation des Lehrstuhls für Vergleichende Politikwissenschaft\, der BMBF-Nachwuchsgruppe REXKLIMA und des Kulturbüros Sachsen e.V. . Es bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit\, Forschung aus erster Hand kennenzulernen und mit den Vortragenden ins Gespräch zu kommen. \nProgramm\n\n\n1. | 13.05.2025\nWie Rechtsaußen-Parteien zu Klima und Umwelt mobilisieren: Eine Einführung\nDr. Manès Weisskircher\, REXKLIMA\, TU Dresden \n2. | 20.05.2025\nKlimaschutz als Kulturkampf? Wie rechtspopulistische Regierungen weltweit Klimapolitik betreiben\nDr. Jens Marquardt\, TU Darmstadt \n3. | 27.05.2025\nKlimaschutz als Feindbild – Die Mobilisierung der AfD gegen Klimapolitik\nDr. Anne Küppers\, Friedrich-Schiller-Universität Jena \n4. | 17.06.2025\nUSA: Rollback der Klimapolitik im Kontext von demokratischer Erosion\nProf. Dr. Marianne Kneuer\, TU Dresden \n5. | 24.06.2025\nDas globale Atlas Think Tank Netzwerk und der Kampf gegen die Klimapolitik\nDr. Dieter Plehwe\, WZB Berlin \n6. | 01.07.2025\nAfD vs. Elon Musk? Elektromobilität als Zankapfel der Politik\nDr. Manuela Beyer\, REXKLIMA\, Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung \n7. | 08.07.2025\nMobile Beratung im Kontext von Verschwörungsideologien\, Desinformation und Klimaleugnung\nSolvejg Höppner (Kulturbüro Sachsen e.V.) \n8. | 15.07.2025 \n„Ich krieg die (Klima-)Krise“ – Politische Bildungsarbeit in der Auseinandersetzung mit Klimaleugnung und Demokratieablehnung\nSusanne Feustel & Vince von Gynz-Rekowski (Kulturbüro Sachsen e.V.) \n\n\n\n\n\nInformationen zur Barrierefreiheit des Raumes \n\n\n\nAntidiskriminierungsregel\nDen Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nWeitere Informationen
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