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SUMMARY:Wanderung: Erinnerungswege – auf den Spuren von WiderständlerInnen während der NS-Diktatur 1933/1945 in der Sächsischen Schweiz | Hohnstein
DESCRIPTION:Diese Wanderung im Polenztal\, in einer der schönsten Gegenden der Sächsischen Schweiz\, gibt Ihnen aufschlussreiche geschichtliche Einblicke über die Burg Hohnstein und die umliegende Gegend zur Zeit des Nationalfaschismus.\nEs geht es um sehr konkrete Erinnerungsarbeit in Bezug auf die Burg\, als eines der ersten Konzentrationslager Deutschlands 1933/34. Mit der vertieften biografischen Vorstellung von dort gefangen gehaltener Menschen ist es zudem ein besonderes Anliegen\, stellvertretend den zu dieser Zeit Verfolgten und im Widerstand Aktiven ein Gesicht zu geben. \nTreffpunkt: 10:00 am unteren Parkplatz Hocksteinschänke/Hohnstein\nDauer: ca. 7 Stunden\, ca. 6-8km mit Einkehrmöglichkeit\nWir bitten um Anmeldung unter heidlind.girschik@t-online.de oder unter 0173 / 65 18 363\nSpendenempfehlung: 10\,00€ und nach eigenem Ermessen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:CSD: Wir bleiben hier! | Leipzig
DESCRIPTION:Der Ausruf „Wir bleiben hier!“ ist mit der Geschichte Leipzigs und des gesamten Osten Deutschlands eng verbunden. Im Herbst 1989 wurde er erstmals im Rahmen der Montagsdemonstrationen von tausenden Menschen gerufen\, die für Freiheit\, Demokratie und Menschenrechte auf die Straße gingen. Sie wehrten sich mutig\, entschlossen und friedlich gegen die Diktatur der SED. Mit ihrem Ausruf wollten sie zum Ausdruck bringen\, dass sie die ostdeutsche Gesellschaft nicht durch ein Auswandern in „den Westen“ aufgeben wollen. Sie wollten hierbleiben. Hier etwas verändern und zum Besseren bewirken. \nEben dieser Gedanke ist es\, der uns dazu bewogen hat\, den CSD Leipzig 2025 unter das Motto „Wir bleiben hier!“ zu stellen. Auch wir möchten etwas zum Besseren bewirken — hier\, in unserer Heimat. Auch wir gehen für Freiheit\, Demokratie und Menschenrechte auf die Straße. Gegen Ausgrenzung\, Hass\, Hetze und Diskriminierung. Wir fordern eine Zukunft\, in der es egal ist\, wen wir lieben. Eine Zukunft\, in der es egal ist\, welches Geschlecht man hat oder ob man sich gar keiner Definition von Geschlecht\, Sexualität oder Romantik zuordnen möchte. Eine Zukunft\, für die zu kämpfen zunehmend gefährlicher wird. Eine Zukunft für die wir — gerade im Osten Deutschlands — immer mehr ein Risiko eingehen\, wenn wir für sie öffentlich eintreten. \nWenn über 30 Prozent einer Gesellschaft Parteien wählen\, die offen gegen queere Menschen hetzen und uns zurück in die Unsichtbarkeit verbannen wollen\, muss dies einem Angst bereiten. Wir fühlen diese Angst auch. Viele queere Menschen haben bereits mindestens einmal mit dem Gedanken gespielt das „Hier“ zu verlassen. In eine andere Stadt\, in ein anderes Bundesland oder gar ganz in einen anderen Staat. \nDoch so nachvollziehbar wir diesen Gedanken auf den ersten Blick finden\, wir dürfen uns von dieser Angst und dem Gefühl der Ohnmacht nicht lähmen oder vertreiben lassen. Wenn wir jetzt gehen\, überlassen wir den Queerfeind:innen\, Antidemokrat:innen und Rechtsextremen alles\, wofür wir so lange und hart gekämpft haben. Dann hätten sie gewonnen. Dies können wir nicht zulassen! Wir müssen standhaft bleiben und Verbündete suchen. Es sind besorgniserregende Zeiten. Doch wir dürfen trotzdem nicht verstummen. Wir müssen umso lauter sein\, wir müssen sichtbarer sein. Darum schließt euch uns an! Kommt am 28. Juni 2025 zur Demo des CSD Leipzig. Lasst uns am 56. Jahrestag von Stonewall gemeinsam\, loud und proud mit Plakat und Prideflag gewappnet\, für queere Rechte eintreten. \nAn alle die unsere Existenz ablehnen: Wir lassen uns nicht wieder in die Unsichtbarkeit verbannen. Ihr werdet uns nicht los! \nWir bleiben hier! \nDemonstration & Straßenfest\n28. Juni 2025 – 11:30 Uhr – Augustusplatz \n\n\n\n\nAlle Infos zum CSD Leipzig 2025
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SUMMARY:Es war einmal? – Was es braucht\, um Wirtschaft dekolonial zu gestalten | digital
DESCRIPTION:Wirtschaft ist auch heute noch von kolonialen Denkmustern und Strukturen geprägt. Aktuelle Rohstoffpolitiken\, Lieferketten und das Festhalten an einer wachstumsorientierten Wirtschaft schreiben koloniale Prinzipien weiter. Wenn Wirtschaft und Klimagerechtigkeit vereinbart werden sollen\, dann müssen wir genauer hinsehen\, welche Maßnahmen wirklich an die Wurzel globaler Ausbeutungsverhältnisse gehen – und welche nur scheinbar zu einer nachhaltigeren und gerechteren Wirtschaft beitragen. \nWas wäre der Kern einer wirklich dekolonialen Wirtschaft? Welche Kämpfe werden darum weltweit geführt? Was sind konkrete Ansatzpunkte\, um sich auf den Weg dahin zu machen? \nReferent*in: Tonny Nowshin\n \nSprache: Englisch mit Simultanverdolmetschung ins Deutsche \nJetzt anmelden:\nhttps://contacts.knoe.org/civicrm/event/register?reset=1&id=88 \nWeitere Informationen
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