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SUMMARY:NSU-Dokumentationszentrum – X Pochen | Chemnitz
DESCRIPTION:Anmeldung erforderlich | \nDiskurstage der Resonanz \nResonanz – als Antwortbeziehung zwischen Menschen\, Dingen und der Welt – bildet die theoretische Grundlage\, um das Zusammenspiel von Emotionen\, Gedächtnis und dem Ringen um Sprache zu untersuchen. Sie ist zugleich die diesjährige thematische Ausrichtung von Pochen – einem Chemnitzer Projekt für kritische und kollaborative Auseinandersetzung zu gesellschaftlichen Umbrüchen. In einem dreitägigen Diskursprogramm widmen wir uns der Frage\, wie Kunst\, Trauer und Erinnerung in Resonanz treten können. Im Zentrum steht die potenziell transformative Kraft der Kunst. \nDas Programm verbindet wissenschaftliche Perspektiven\, künstlerische Arbeiten und Mitmach-Angebote. In dialogischen Formaten schauen wir auf gesellschaftliche Konfliktlinien – dort\, wo Erinnerung\, Gefühl und Archivierung sich begegnen. Dabei rücken sowohl die Möglichkeiten als auch die Grenzen in den Blick: Wie kann man Trauer spürbar machen? Und wie wird Erinnerung lebendig? \nDie Veranstaltungen finden in deutscher Sprache statt.\nVerdolmetschung bei Bedarf möglich\, bitte anfragen.\nEintritt frei.\nEine Veranstaltung in Kooperation mit Pochen – Spinnerei e.V. \nWo\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nAnmeldung & weitere Informationen
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/nsu-dokumentationszentrum-x-pochen-chemnitz/
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SUMMARY:BRAZZCALATION | Dresden
DESCRIPTION:Drei Tage zwischen musikalischen Highlights und interkulturellem Austausch mit internationalen Gastbands! \n* Donnerstag 3. Juli * 19:00 Uhr\nAnteprima mit den ersten Ankömmlingen von Street Noise Orchestra aus Innsbruck\, Titubanda aus Rom\, der Banda und uns im Geh8\n* Freitag 4. Juli *\nab 20:00 Uhr Workshop und Jamsession im Zentralwerk\n* Samstag 5. Juli *\nab 12:00 Uhr Straßenumzüge am Böhmischplatz (Johannstadt) und an der Scheune (Neustadt)\nab 18:00 Uhr große Brass-Gala im Zentralwerk\n* Sonntag 6. Juli *\n10:00 Uhr Symposium im Zentralwerk\nab ca 12: 00 Uhr Musikalischer Brunch im Alaunpark (bis ca 16:00 Uhr) \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEs kommt Gegenwind!\nAls Reaktion auf erstarkende neurechte Bewegungen\, zunehmenden Rassismus und Ausgrenzung Andersdenkender in ganz Europa\, unterstützen mittlerweile weltweit unzählige Musiker*innen  zivilen Widerstand auf den Straßen. Politisch engagiert\, bläserlastig\, bunt und unverstärkt kämpfen sie friedlich für eine bessere Welt – mit vielen für viele! \nDiese Bands spielen akustisch und mobil auf der Straße\, ohne Eintritt\, Bühne oder Verstärker mitten im Publikum und laden alle zur Teilhabe ein. In ihren Städten und Gemeinden engagieren sie sich für Menschenrechte\, Klimaschutz\, Inklusion und Chancengleichheit. Manchmal an der Seite von Gewerkschaften\, Initiativen und NGOs im Rahmen von politischen Protesten\, aber auch mit Workshops an Schulen\, Bildungs- und Sozialeinrichtungen aller Art. \nDie BRAZZCALATION bringt den politischen Streetbrass nach Dresden! Mit dabei sind sechs Bands aus Frankreich\, Italien\, Österreich und Deutschland. \nGeplant sind Konzerte und musikalische Umzüge in der Neustadt\, in Johannstadt und in Pieschen und ein großer Gala-Abend im Zentralwerk (Eintritt auf Spendenbasis). \nAber das ist noch nicht alles. Im Vorfeld bieten wir Workshops für junge Dresdner Musiker*innen sowie Musikschüler*innen der Blauen Fabrik e. V. und anderer Musikzentren der Freien Szene an. Alle Teilnehmer sind einladen\, bei der großen Jamsession zum Auftakt des Festivals mit zu musizieren. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Wanderung und Gedenkveranstaltung am Denkmal an der Schneise 31 | Altenberg
DESCRIPTION:Vor 90 Jahren wurden Walter „Florian“ Richter\, Max Niklas und Arthur Thiermann nahe der Schneise 31 bei Altenberg im Osterzgebirge ermordet. Heute erinnert ein verwitterter Gedenkstein an die Ereignisse. Vor einigen Jahren wurde er durch eine Informationstafel ergänzt und am Wanderweg ein Hinweisschild angebracht. \n4. Juli 1935 – Vor 90 Jahren: Gestapo-Hinterhalt an der Schneise 31 bei Altenberg \nBereits mehr als 2 Jahre hatte damals die NSDAP die Macht in Deutschland und überzog politische Gegner:innen mit Repressionen und Gewalttaten. In Hohnstein wurden schon ab März 1933 viele Gegner:innen des Nationalsozialismus inhaftiert – viele überlebten das Frühe KZ nicht. Dennoch blieben insbesondere Kommunist:innen aktiv. In der Region Sächsische Schweiz wurden dabei durch diese auch verfolgte Menschen außer Landes gebracht und verbotene Literatur über die tschechoslowakisch-deutsche Grenze geschmuggelt. \nDas besonders Arglistige am damaligen Geschehen war\, dass die „Grenzgänger-Leute“ organisiert und vorsätzlich – noch dazu mit Hilfe eines Spitzels/Verräters aus den eigenen Reihen – von der Dresdner Gestapo in einen Hinterhalt gelockt wurden\, um sie gefangen zu nehmen bzw. zu ermorden. \nErinnern und Gedenken \nWir werden mit einer kleinen Wanderung zum Gedenkstein gemeinsamen an die Ermordung von Walter „Florian“ Richter\, Max Niklas und Arthur Thiermann vor 90 Jahren erinnern. \nTreff Wanderung: 11:30 Uhr Bahnhof Altenberg für die Wanderung\, ca. 3\,5 km mit einem Einführungsvortrag zur Situation 1933 im heutigen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und einem Vortrag zum Grenzschmuggel. \nGedenkveranstaltung: 14:00 Uhr am Denkmal am Schellerhauer Weg mit einem Vortrag zu den Ereignissen am 4. Juli 1935 \nBitte beachten: Direkt am Denkmal am Schellerhauer Weg gibt es keine Parkmöglichkeiten! \nWeitere Informationen
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