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SUMMARY:HOHENECK – Geschichte(n) politischer Verfolgung in der DDR | Dresden & Hoheneck
DESCRIPTION:Der oftmals (n)ostalgische Rückblick auf die DDR-Zeit verklärt ihre Schattenseiten. Besonders in der Gedenkstätte des ehemaligen Frauengefängnisses Hoheneck werden sie hör- und fühlbar. Von 1950 bis 1989 saßen dort mehrere tausend Frauen ein\, darunter viele politisch Verfolgte. Unter menschenunwürdigen Bedingungen inhaftiert\, zeugen ihre persönlichen Geschichten sowohl von Leid als auch von Durchhaltevermögen\, Mut und Solidarität. Zusammen mit dem Besuch bei der Sächsischen Landesbeauftragen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Dresden wird deutlich\, wie autoritäre Systeme individuelle Freiheiten einschränken\, wie Überwachung und Machtmissbrauch den Alltag in der DDR prägten und welche Bedeutung Widerstand und Zivilcourage bis heute haben. \n\nVorläufiges Tagesprogramm \n\nBesuch & Gespräch mit der stellv. Sächsischen Landesbeauftragen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Dresden\, Dr. Teresa Tammer\nTransfer nach Hoheneck\nFührung durch die Gedenkstätte des ehemaligen Frauengefängnisses Hoheneck\nZeitzeugingespräch mit einer ehemaligen Inhaftierten\nRückreise nach Dresden\n\nOrt/Treffpunkt\n\nStart im Herbert-Wehner-Bildungswerk\nDevrientstr. 7\nDresden 01067 \n\nPreis\n\n50\,- €\n25\,- € für Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk \n\n\nDie Reise startet und endet in Dresden\, Zustiege entlang der Fahrtroute sind auf Anfrage möglich. Auch die eigene Anreise ist möglich. Kommen Sie gern auf uns zu! \n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \n\nAnmeldeformular öffnen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Netzwerktreffen “Sportplätze für Alle!” | digital
DESCRIPTION:Fußball soll Menschen verbinden.\nTrotzdem werden manche Menschen im Fußball-Verein ausgeschlossen.\nAuf vielen Sportplätzen gibt es Barrieren.\nBarrieren sind Hindernisse.\nSie machen es manchen Menschen schwer\, am Fußball teilzunehmen oder Spaß zu haben.\nIn unserer Online-Veranstaltung am 05. Februar 2026 von 18 bis 20 Uhr sprechen wir über Barrieren im Fußball-Verein. \nWir möchten zeigen: Barrierefreiheit hilft allen Menschen. \nWir sprechen über diese Fragen:\n– Was sind Barrieren?\n– Welche Barrieren gibt es häufig auf Sportplätzen?\n– Wie kann man Barrieren verringern oder entfernen? \nUnsere Expert*innen sind:\n– Daniela Wurbs vom Projekt „KickIn!“\n– Lasse Müller\, wissenschaftlicher Berater bei „Zusammen1“ \nGemeinsam möchten wir einen Raum zum Austausch schaffen.\nIhr könnt eure Ideen teilen\, eure Erfahrungen erzählen und eure Fragen stellen.\nWir möchten euch Vorschläge geben\, die Ihr in der Praxis gut nutzen könnt.\nIhr als Teilnehmende seid dabei besonders wichtig. \nAlle interessierten Menschen sind eingeladen.\nBesonders freuen wir uns über Menschen\, \n– die in ihren Vereinen Barrieren bemerkt haben\,\n– oder die sich schon mit Barrierefreiheit beschäftigen. \nIhr braucht aber keine Vorerfahrung. \nBitte meldet Euch für die Veranstaltung an.\nIhr habt dafür drei Möglichkeiten: \n– über das Formular unter folgendem Link: https://nextcloud.grollum.net/apps/forms/2AkYe96fec4Fg6AH\n– telefonisch: 0176 42725224\,\n– per E-Mail: info@ivf-leipzig.org \nDie Ansprechperson: Tobias Gütter (er/ihm). \nBitte sagt bei der Anmeldung gern\, ob Ihr aus einem Verein oder aus einer anderen Institution kommt.\nDen Online-Link zur Veranstaltung bekommt Ihr nach der Anmeldung per E-Mail. \nHinweise zur Barrierefreiheit\nWir möchten unsere Online-Veranstaltung so barrierearm wie möglich machen.\nDie Veranstaltung findet bei Zoom statt.\nEs gibt zwei kurze Vorträge und danach kleine Gesprächsgruppen zum Austausch (Breakout-Räume). \nZoom ist nicht komplett barrierefrei.\nIhr könnt automatische Untertitel einschalten\, aber sie können Fehler haben.\nWir können leider keine Gebärdensprach-Dolmetschung anbieten\, weil dafür das Geld fehlt.\nWenn ihr andere Unterstützung braucht\, sagt uns das bitte bei der Anmeldung.\nWir versuchen\, passende Hilfe zu organisieren. \nWenn ihr besondere Bedürfnisse oder technische Probleme habt\, teilt uns das bitte mit.\nWir versuchen dann\, eine gute Lösung zu finden. \nDie Veranstaltung ist nicht in Leichter Sprache.\nAber die Referent*innen und die Moderation versuchen\, in Einfacher Sprache zu sprechen.\nAuf Wunsch bekommt ihr eine leicht verständliche Zoom-Anleitung.\nDarin steht Schritt für Schritt\, wie ihr an der Veranstaltung teilnehmen könnt.\nBitte sagt bei der Anmeldung\, wenn ihr diese Anleitung haben möchtet. \nBei Fragen zur Barrierefreiheit könnt ihr euch an Tobias Gütter (er/ihm) wenden:\nTelefon: 0176 42725224\nE-Mail: info@ivf-leipzig.org \nWir möchten\, dass möglichst alle gut an der Veranstaltung teilnehmen können.\nWir freuen uns über Hinweise oder Rückmeldungen\, damit wir uns verbessern können. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:[transfer]: Trauma und sozialer Zusammenhalt in den Kibbuzim nach dem 7. Oktober | digital
DESCRIPTION:Was bedeutet der 7. Oktober 2023 für Menschen\, die in israelischen Kibbuzim nahe dem Gazastreifen leben? In einer Veranstaltung der Amadeu Antonio Stiftung spricht Naomi Elektra Bruhn über ihre qualitative Interviewstudie aus den Kibbuzim Kfar Aza\, Nahal Oz und Magen. Sie zeigt\, wie Bewohner*innen die Gewalt erlebt haben\, was das Ereignis für ihre Gemeinschaft und Identität bedeutet und welche Konflikte\, Formen von Zusammenhalt und Solidarität daraus entstanden sind. \nLivestream via YouTube \nThematisiert werden auch enttäuschte Erwartungen an Schutz sowie die tiefen Ambivalenzen im Verhältnis zur Nachbarschaft in Gaza. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Der Osten\, der Westen und die gefährdete Demokratie – Bodo Ramelow und Ilko-Sascha Kowalczuk im Gespräch | Freiberg
DESCRIPTION:Eine neue Mauer verläuft durch Deutschland. Vieles von dem\, was nach 1990 schiefgelaufen ist\, lässt sich aus Fehlern im Vereinigungsprozess erklären\, anderes resultiert aus falschen Erwartungen. Das Ergebnis nach über drei Jahrzehnten ist eine toxische Stimmung\, die immer größere Teile der Bevölkerung erfasst – im Osten wie im Westen. \nEin ungewöhnliches Duo\nBodo Ramelow ist einer der prominentesten Politiker der Partei Die Linke\, Vizepräsident des Deutschen Bundestages\, ehemaliger Ministerpräsident in Thüringen und Vorsitzender der Thüringer Landtagsfraktion. Ilko-Sascha Kowalczuk ist einer der besten Kenner der DDR-Geschichte und ein scharfer Kritiker von Ramelows Partei. Gemeinsam haben sie ein Buch geschrieben\, das die Mauern\, ja den Hass in unseren deutsch-deutschen Köpfen zu überwinden helfen soll: „Die neue Mauer“. \nBei ihren Buchpräsentationen debattieren sie\, meist in lange im Voraus ausverkauften Veranstaltungsorten in ganz Deutschland\, schlagkräftig\, mit Humor und Esprit über die komplexen Transformationen im Osten\, über abgehängte Regionen im Westen\, Probleme durch Überalterung und Glück bei Dorffesten. \nWas ist die „neue Mauer“?\nVieles von dem\, was nach 1990 im Osten schiefgelaufen ist\, lässt sich aus Versäumnissen und Fehlern im Vereinigungsprozess erklären. Anderes geht auf überzogene Erwartungen und ein falsches Verständnis von Freiheit zurück. So ist eine toxische Stimmung entstanden\, die immer größere Teile der Bevölkerung erfasst – nicht nur im Osten\, sondern auch im Westen. Denn die „neue Mauer“ verläuft nicht nur entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze\, sondern auch zwischen den Verteidigern der Demokratie und jenen\, die sie – gezielt oder leichtfertig – in Gefahr bringen. \nDer Zeithistoriker und der Politiker haben sich zusammengesetzt\, um nach den Ursachen für den flächendeckenden Wahlsieg der AfD in den neuen Bundesländern und nach den Perspektiven für unsere Demokratie zu fragen. Sie lassen es dabei nicht an deutlichen Worten fehlen und gelangen zu einem sehr differenzierten Bild der deutsch-deutschen Gegenwart. \nStimmen der Autoren\nlko-Sascha Kowalczuk:\n„Wir diskutieren nichts\, was wir nicht alles schon in den 1990er Jahren diskutiert hätten. Nur eine Sache ist hinzugekommen\, das ist der Hass. Es existiert in unserem Land\, aber nicht nur in unserem Land\, aber eben besonders auch in Ostdeutschland ein weit verbreiteter Hass\, der so extrem ist\, dass er sich medial nicht spiegeln lässt. Er lässt sich auch empirisch nicht wirklich greifen. … Unsere Aufgabe muss darin bestehen\, diejenigen\, die noch hinter den Werten des Grundgesetzes stehen\, zu ermuntern\, sich einzumischen\, das zu verteidigen\, was nötig ist.“ \nBodo Ramelow:\n„Wir können so nicht weitermachen. Darum sagen wir\, lasst uns doch auf die Marktplätze gehen\, lasst uns doch eine gesellschaftliche Diskussion führen. Wo wollen wir hin? Was wirklich in unserem Land fehlt\, ist im Moment so ein Gefühl\, dass die Zukunft gestaltbar ist und die Zukunft nicht negativ ist\, sondern die Zukunft positiv sein kann\, wenn wir an ihr positiv arbeiten. Wenn wir den ganzen Tag nur darüber lamentieren\, die Zukunft ist negativ\, dann ist das die selbst erfüllende Prophezeiung. Dann arbeiten wir daran\, uns selber in die Depression zu schaffen.“ \nKowalczuk und Ramelow plädieren vehement für mehr Debatten in der Öffentlichkeit\, über Parteigrenzen hinweg; für mehr Räume und Engagement der Zivilgesellschaft. Ramelow zitiert Seneca: „Nicht weil es schwer ist\, wagen wir es nicht\, sondern weil wir es nicht wagen\, ist es so schwer.“\nAll das spricht für einen großartigen Abend und es ist uns eine Freude und Ehre\, Ilko-Sascha Kowalczuk jetzt schon zum 2. Mal innerhalb unserer Reihe „Was bedeutet (uns) Demokratie?“ in Freiberg begrüßen zu können.\n\nDie Gäste\nIlko-Sascha Kowalczuk\, geb. 1967 in Berlin-Friedrichshagen\, ist Zeithistoriker für die Geschichte der DDR und des Kommunismus. Von Abitur und Studium in der DDR ausgeschlossen\, machte er eine Ausbildung zum Baufacharbeiter und studierte ab 1990 Geschichte an der Humboldt-Universität Berlin. Er war Mitglied der Enquete-Kommission „Zur Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland“\, Mitarbeiter der „Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur“ sowie Projektleiter in der Abteilung Vermittlung und Forschung der Stasi-Unterlagenbehörde. Zu seinen Büchern gehören „Endspiel. Die Revolution von 1989 in der DDR“ (2009)\, „Die Übernahme. Wie Ostdeutschland Teil der Bundesrepublik wurde“ (2019)\, die zweiteilige Biografie über Walter Ulbricht: „Der deutsche Kommunist“ (2023) und „Der kommunistische Diktator“ (2024). 2024 erschien sein vieldiskutiertes Buch „Freiheitsschock. Eine andere Geschichte Ostdeutschlands von 1989 bis heute“ (alle C.H. Beck). Die FAZ nannte ihn den „Punk unter den deutschen Historikern“. \nBodo Ramelow\, geb. 1956 in Osterholz-Scharmbeck\, ist Politiker der Partei Die Linke und seit März 2025 Vizepräsident des Deutschen Bundestags. 2014 bis 2024 war er Ministerpräsident in Thüringen. Er war Gewerkschaftssekretär in Mittelhessen\, ging 1990 nach Thüringen und war dort bis 1999 Landesvorsitzender der Gewerkschaft Handel\, Banken und Versicherungen (HBV). Im selben Jahr trat er in die PDS ein und wurde für diese in den Thüringer Landtag gewählt. Er war zunächst stellvertretender\, ab 2001 Vorsitzender der Landtagsfraktion. 2005 bis 2009 war Ramelow stellv. Vorsitzender der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Ab Dezember 2014 wurde er der erste Ministerpräsident einer Landesregierung in Deutschland\, die von LINKE\, SPD und Bündnis 90/Die Grünen gebildet wurde. Ab März 2020 regierte Ramelow in Thüringen erneut mit einer rot-rot-grünen Koalition\, der ersten Minderheitsregierung des Landes. Mit der Bundestagswahl 2025 wurde Ramelow ein zweites Mal in den Bundestag gewählt. \nEintritt frei\, Platzreservierung erforderlich unter: http://tickets.freibergfueralle.de oder https://ticket2261.tickethome.at/ \nWer sich nicht online anmelden kann\, erhält Karten in der Akademischen Buchhandlung\, im Café Momo oder im Campus Cafe SIZ auf der Burgstraße. \nWeitere Informationen & Tickets
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