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SUMMARY:SAY THEIR NAMES: Gedenkkundgebung\, Filmscreening und Gespräch zum rassistischen Anschlag in Hanau | Chemnitz
DESCRIPTION:Der sechste Jahrestag des rassistischen Anschlages in Hanau steht bevor. Jedes Jahr\, jeden Monat sprechen wir neun Namen aus – stellvertretend für alle Opfer rechter\, rassistischer\, antimuslimischer und antisemitischer Gewalt. Dieses Jahr kommt ein zehnter Name dazu. Ibrahim Akkuş starb an den Spätfolgen des Anschlages. Unser Gedenken gilt ihnen allen.\nSeit sechs Jahren tragen die Angehörigen und Betroffenen Schmerz und Wut mit sich. Für sie bedeutet Erinnern\, die Geschichte immer wieder zu erzählen – so\, wie sie wirklich geschehen ist. Gegen das Vergessen. Gegen die Verharmlosung. Gegen das Verdrehen der Wahrheit. \nDie Namen der Ermordeten klagen an und zwingen uns\, den rassistischen Normalzustand beim Namen zu nennen – institutioneller Rassismus in Behörden\, tödliche Polizeigewalt\, rassistische Politik. Wir stehen an der Seite der Betroffenen und fordern echte Solidarität statt hohler Gesten.\nZum sechsten Jahrestag ist unsere Botschaft eindeutig: Erinnern heißt verändern. Erinnern heißt handeln. Erinnern heißt kämpfen. Erinnern heißt\, füreinander einzustehen und aufeinander achtzugeben. \nDeshalb organisieren wir auch in Chemnitz eine Gedenkkundgebung für die Ermordeten des rassistischen Anschlags in Hanau: \nSie findet am 19. Februar 2026 ab 17 Uhr am Johannisplatz statt. Lasst uns zusammen kommen\, Kerzen niederlegen und gedenken. \nAnschließend laden wir zu einer Filmvorstellung mit Gespräch ein.\nKommt dazu gerne ab 17:45 Uhr ins NSU-Dokumentationszentrum (Johannisplatz 8\, Chemnitz). Dort zeigen wir die Dokumentation „Hanau – eine Nacht und ihre Folgen“ und wollen gemeinsam darüber sprechen. \nDie Veranstaltung wird auf deutsch und englisch stattfinden. \nKommt zusammen\, erinnert gemeinsam und macht SAY THEIR NAMES überall sichtbar. Laut. Entschlossen. Solidarisch. \nSAY THEIR NAMES. Immer. Überall. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Hanau Gedenken | Leipzig
DESCRIPTION:Am 19. Februar 2026 jährt sich der rassistische Anschlag in Hanau zum sechsten Mal. Auch sechs Jahre nach der Tat ist klar: Weder in der Ermittlungslage noch an der gesellschaftlichen Aufarbeitung des Anschlags ist Bewegung zu vermerken. Noch immer keine Aufklärung\, noch immer keine Konsequenzen. \nIn Gedenken an die Opfer und in Solidarität mit den Hinterbliebenen rufen wir zu einer Kundgebung in Leipzig auf. \nNachdem ein weiteres Opfer des Anschlages kürzlich an den Spätfolgen seiner Verletzungen verstorben ist\, erinnern wir an die mittlerweile zehn Menschen\, die aus rassistischen Motiven ermordet wurden: \nGökhan Gültekin\, Sedat Gürbüz\, Said Nesar Hashemi\, Mercedes Kierpacz\, Hamza Kurtović\, Vili Viorel Păun\, Fatih Saraçoğlu\, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov\, Ibrahim Akkuş \nDie Kundgebung wird von einem breiten Bündnis organisiert\, bestehend aus:\n• Bündnis gegen antimuslimischen Rassismus Leipzig\n• IL Leipzig\n• We’ll Come United\n• Perspectives\n• Haus der sozialen Vielfalt\n• Widersetzen\n• Engagierten Einzelpersonen und unterstützenden Initiativen \nProgramm & Inhalte:\nDie Veranstaltung wird von Manda und Fabian (Mitorganisatorin des Bündnis Hanau-Gedenken Leipzig) moderiert. Redner:innen sind engagierte Personen aus Leipzig\, darunter Vertreter:innen (post-)migrantischer Organisationen\, der kritischen Zivilgesellschaft sowie Stimmen aus der Betroffenenperspektive.\nIm Zentrum stehen das gemeinsame Erinnern\, sowie die erneute Forderung nach Aufklärung\, Verantwortung und Konsequenzen. Es wird eine Schweigeminute geben und Spenden werden für die Initiative 19. Februar und die Bildungsinitiative Ferhat Unvar gesammelt. Im Anschluss steht ein Safer Space für von Rassismus Betroffene mit Küfa\, sowie Austausch- und Kreativangeboten fußläufig offen. \nUnsere Anteilnahme gilt den Familien\, Freund:innen und Bekannten der Ermordeten. Gleichzeitig mahnen wir: Sechs Jahre nach dem Anschlag gibt es weder eine umfassende juristische Aufarbeitung noch politische Konsequenzen. Rassistische Gewalt wird weiterhin verharmlost\, Verantwortlichkeiten werden nicht benannt\, Versäumnisse nicht aufgeklärt. \nIm Anschluss an die Gedenkveranstalung steht ausschließlich für von Rassismus Betroffene Menschen ein sorgsamer Raum zum Nachklang mit Austausch\, Kreativangebot und Küfa offen. Die Adresse gibt es auf Anfrage oder auf unserem Instagramkanal: hanau.gedenken.leipzig \nHintergrund:\nAm 19. Februar 2020 wurden in Hanau 9 Menschen aus rassistischen Motiven getötet. Der Anschlag in Hanau war kein sogenannter „Einzelfall“\, sondern das Ergebnis jahrelanger rassistischer Hetze – insbesondere gegen migrantisch markierte Menschen. Diese Narrative prägen staatliches Handeln\, etwa durch rassistische Polizeipraktiken. Der Begriff der „Kette des Versagens“ beschreibt die Umstände des Anschlages: Ein nicht funktionierender Notruf\, ein verschlossener Notausgang in der Arena-Bar sowie eine Täter-Opfer-Umkehr in den Ermittlungen.\nTrotz der Schwere dieser Vorwürfe hat sich sechs Jahre nach der Tat an der Ermittlungslage nichts grundlegend geändert. Versprochene Reformen\, etwa eine Verschärfung des Waffenrechts\, werden weiterhin nicht umgesetzt. Verantwortliche für das institutionelles Versagen werden weiterhin nicht zur Rechenschaft gezogen. Damit wird rassistische Hetze im öffentlichen und politischen Diskurs weiter zugelassen und breitet sich weiter aus\, während die Sicherheit migrantisch markierter Menschen keine Priorität hat. \nKontakt für Presseanfragen: kontakt@haus-sovi.de \n19. Februar ab 18:00 Uhr Kundgebung im Rabet \nWeitere Informationen
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