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SUMMARY:Ohne Lokaljournalismus leidet die Demokratie vor Ort – Warum regionale Medien bedroht sind und wie sie eine Zukunft haben können | Dresden
DESCRIPTION:Lange waren Lokalzeitungen und regionale Sender die Plattform für den Diskurs über regionale Themen und Politik. Doch ihre Reichweiten und Einnahmen sinken seit Jahren dramatisch\, immer mehr Menschen informieren sich stattdessen in Sozialen Netzwerken und Quellen\, die nicht nach journalistischen Standards arbeiten. Für die Demokratie vor Ort hat es Folgen\, wenn es kaum noch neutrale Berichterstattung und kritische Kontrolle von Macht gibt – das zeigen Studien: Die Wahlbeteiligung sinkt\, Korruption und Machtmissbrauch steigen. Wie kann lokaler und unabhängiger Journalismus auch in einer digitalen Zukunft Menschen erreichen und finanziert werden? Sind staatliche Förderprogramme ein Ausweg – oder schaffen sie neue Abhängigkeiten? \nORT: Haus der Presse\, Dresden\nLEITUNG: Christian Kurzke\, Andreas Roth (Journalist) \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Kollegiale Gruppensupervision | Leipzig
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 27.02.2026 | \n5-teilige Veranstaltung für Personen mit formalen oder informellen Leitungsrollen \nLeitung zu sein heißt oft: viel Verantwortung tragen\, Orientierung geben und dabei selbst kaum Raum für die eigenen Fragen haben. Zwischen einem vollen Schreibtisch\, Teamkonflikten und einer unsicheren und bedrohlichen politischen Entwicklung bleibt wenig Platz\, das eigene Handeln und die eigene Rolle zu reflektieren. Vielleicht merkst du\, dass Erwartungen an dich herangetragen werden\, die nicht klar verhandelt sind – oder dass du Konflikte im Team auffängst\, ohne dafür einen guten Rahmen zu haben. In dieser Supervisionsgruppe triffst du auf andere Personen mit Leitungsverantwortung\, die ähnliche Spannungsfelder kennen und Lust haben\, gemeinsam hinzuschauen. \nIn einer festen Gruppe von maximal sechs Personen arbeiten wir alle zwei Monate drei Stunden lang an konkreten Fällen aus eurem Arbeitsalltag. Konfliktberaterin und Supervisorin Lena Spiecker begleitet den Prozess mit klarer Struktur\, fachlichen Impulsen zu Teamdynamik und Konfliktmustern sowie Methoden zur Reflexion eigener Anteile und Handlungsmöglichkeiten. Dabei geht es nicht um Bewertung oder schnelle Lösungen\, sondern darum\, Situationen in ihrer Komplexität wahrzunehmen. Spannungen und Unsicherheiten begreifen wir dabei als Hinweise darauf\, dass etwas in Bewegung kommen möchte und als Anstoß für Verännderungen. \nZiel ist es\, mehr Klarheit über die eigene Leitungsrolle zu gewinnen und die eigenen Grenzen besser wahrzunehmen. Der fachliche und emotionale Austausch auf kollegialer Ebene stärkt das Vertrauen in die eigene Rolle und entlastet spürbar. \nFür wen?\nMitarbeitende mit formaler oder informeller Leitungsverantwortung aus zivilgesellschaftlichen Organisationen\, Initiativen\, öffentlichen Institutionen\, sozialen Einrichtungen und gemeinwohlorientierten Unternehmen. \nThemen\nKonflikte und Spannungen im Team; Belastung durch äußeren Druck; Unklare Rollen und Verantwortlichkeiten; Wunsch nach regelmäßiger Reflexion von Entwicklungsprozessen; kollegialer Austausch\, Rückblicke \nZiele\nKlarheit über die eigene Leitungsrolle\, eigene Grenzen besser wahrnehmen\, Stärkung des Vertrauens in die eigene Rolle\, Reflexion der Teamprozesse\, wirkende Dynamiken verstehen\, strukturelle Themen erkennen\, Konfliktthemen erforschen und bearbeiten\, konstruktive Veränderungen anstoßen \nUmfang\n5 Termine à 3 h \nVeranstaltungort\nPöge-Haus\n(barrierefrei\, Details hier)\nHedwigstr. 20\, 04315 Leipzig \nTeilnahmebeitrag\n90 Euro/pro Termin \nSeminarsprache\nDie Arbeitssprache ist Deutsch. Sollte es diesbezüglich Hürden geben\, sagt uns gern Bescheid. \nTrainer*in\nLena Spiecker \nAnmeldung\nBis zum 27.02.2026 über unser Kontaktformular \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Webinar: Stopp sagen – Haltung zeigen mit Strategie | digital
DESCRIPTION:Öffentlich Position beziehen\, ohne die eigene Organisation unnötig zu gefährden: Wann geht man in die Offensive\, wann nicht? \n👉 Amadeu Antonio Stiftung als Praxisbeispiel: Strategien der Positionierung. \n\nJetzt zum Webinar anmelden!\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:AG Ländliche Räume: Umgang mit rechtsextremen Wahlerfolgen | digital
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 03.03.2026 | \nDu engagierst Dich dort\, wo es besonders wichtig und oft besonders herausfordernd ist: in ländlichen Räumen. Genau deshalb laden wir Dich ein zur digitalen Sitzung der AG Ländliche Räume am 04.03. 2026 von 16.00 bis 18.00 Uhr.  \nMit der AG Ländliche Räume möchten wir im Rahmen des Kompetenzzentrum Rechtsextremismus und Demokratieschutz einen Ort des Austauschs schaffen. Über Bundesländergrenzen hinweg. Ein Raum\, in dem Engagierte voneinander lernen\, Erfahrungen teilen und gemeinsam Strategien entwickeln\, um demokratische Kultur in ländlichen Regionen zu stärken. \nWas erwartet euch?\n\n„Demokratisches Engagement unter Druck” – Input von Cornelius Helmert (IDZ\, Jena) \n\nDeutschlandweit setzt sich eine aktive demokratische Zivilgesellschaft wirksam für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein – und gerät damit zunehmend unter Druck. Angriffe\, Diffamierung und finanzielle Unsicherheiten stellen Initiativen und Engagierte vor neue Herausforderungen. Cornelius Helmert (IDZ) ordnet diese Entwicklungen ein und zeigt anhand von Forschungsergebnissen\, insbesondere aus Thüringen\, welche Folgen sich daraus für die demokratische Zivilgesellschaft ergeben. Der Input ist als Impuls für den gemeinsamen Austausch\, insbesondere zu Handlungsmöglichkeiten\, konzipiert. \n\nAustausch & Vernetzung\nWie gelingt es\, Menschen für Engagement zu gewinnen – oder zu halten? Welche Herausforderungen entstehen durch rechtsextreme Wahlerfolge\, und wie können wir uns darauf vorbereiten? Gemeinsam tauschen wir Erfahrungen\, Strategien und Fragen aus.\nGemeinsamer Ausblick\nAuf Grundlage der Bedarfserhebung aus dem November 2025 blicken wir auf die weitere Arbeit in der AG Ländliche Räume.\n\nAnmeldung\nWir freuen uns auf eure Anmeldung bis zum 03.03.2026 per E-Mail an hannes.mueller@amadeu-antonio-stiftung.de. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Gespräch: Von Stigmatisierung bis Kriminalisierung - Kontinuitäten antiziganistischer Zuschreibungen und ihre Folgen | Leipzig
DESCRIPTION:+++ Rahmenprogramm zur Wanderausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute« +++\nAusstellung im Neuen Rathaus der Stadt Leipzig (Untere Wandelhalle) vom 27. Januar bis 30. März 2026 \nSinti und Roma wurden im Nationalsozialismus unter verschiedenen Kategorien verfolgt und deportiert: Als vermeintlich „Asoziale“\, als vermeintliche „Kriminelle“\, als „Z***“ und unter weiteren Zuschreibungen. Diese waren nicht zufällig gewählt\, sondern basierten auf jahrhundertelangen Vorurteilen sowie auf rechtlichen Regelungen und Gesetzen\, die mindestens seit 1900 bestanden.\nAuch heute stehen Roma und Sinti häufig im Fokus kriminalisierender Zuschreibungen. Durch behördliche Anweisungen und gesetzliche Regelungen werden sie strukturell benachteiligt – ein Beispiel hierfür sind interne Arbeitsanweisungen an Jobcenter oder andere Behörden. \nIn der Woche der Veranstaltung jährt sich die Deportation Leipziger Sinti und Roma zum 83. Mal.  Die Veranstaltung wirft einen Blick auf die Geschichte des Antiziganismus und macht Kontinuitäten sichtbar. \nAn dem Abend sprechen:\nDaniel Weißbrodt\, Historiker\, zur Geschichte der Verfolgung von Sinti und Roma mit einem besonderen Schwerpunkt auf Leipzig.\nVertreter:in der Rechtsabteilung der MIA Bund (Meldestelle Antiziganismus)\, die die aktuellen Entwicklungen und Beispiele struktureller Diskriminierung erläutern wird.\nGjulner Sejdi\, Vorsitzender von Romano Sumnal\, für die Perspektive aus Community-Arbeit und Gegenwart. \n  \nVeranstaltung von Romano Sumnal e.V. in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nDie Veranstaltung findet im Rahmen der Wanderausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute« statt. Ein Ausstellungsprojekt der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in Kooperation mit der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft\nVeranstalter: Stadt Leipzig in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig und der Initiative Riebeckstraße 63 e.V. \n  \nInformations- und Kulturzentrum der Roma und Sinti in Sachsen (IKS)\nKarl-Liebknecht-Straße 54 / Südplatz\, 04275 Leipzig\nTram 10\, 11 (Leipzig Südplatz) \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Von Stigmatisierung bis Kriminalisierung – Kontinuitäten antiziganistischer Zuschreibungen | Leipzig
DESCRIPTION:Liebe Freundinnen und Freunde\, liebe Unterstützende\, \nwir laden euch herzlich ein zu unserer Diskussionsrunde\n„Von Stigmatisierung bis Kriminalisierung – Kontinuitäten antiziganistischer Zuschreibungen“. \nRoma und Sinti wurden im Nationalsozialismus unter verschiedenen Kategorien verfolgt – als „Asoziale“\, „Kriminelle“\, „Z***“. Diese Zuschreibungen hatten eine lange Vorgeschichte und sie wirken bis heute fort\, etwa in Debatten über angeblichen „Sozialleistungsmissbrauch“ oder andere kriminalisierende Narrative. \nGemeinsam wollen wir über diese historischen Kontinuitäten sprechen\, den Blick auf die heutige Zeit richten und darüber sprechen\, wie auch heute noch Gesetze\, Verordnungen und behördliche Praxis Menschen\, insbesondere Roma und Sinti\, benachteiligen\, ausgrenzen und an den Rand drängen. Antiziganismus ist kein abgeschlossenes Kapitel\, sondern wirkt bis in die Gegenwart hinein und braucht Widerspruch\, Aufklärung und solidarisches Handeln. \nDatum: Mittwoch\, 04.03.2026\nUhrzeit: 19:00 Uhr\nOrt: IKS – Infomations- und Kulturzentrum der Roma und Sinti Sachsen – Karl Liebknecht Straße 54/Südplatz\, 04275 Leipzig \nDie Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Die Verleugneten“\, die noch bis 30.03.26 im Neuen Rathaus der Stadt Leipzig gezeigt wird. \nKommt vorbei\, bringt gern weitere Interessierte mit und lasst uns gemeinsam diskutieren. \n\nWeitere Informationen
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