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SUMMARY:Workshop: Haltung Zeigen in anspruchsvollen Zeiten | Pegau
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 13.03.2026 | \nWie können wir mit Äußerungen und Handlungen umgehen\, die den Klimawandel leugnen oder menschenfeindliche Haltungen propagieren? Wer verbreitet solche Positionen? Und welche Rolle spielt Rechtsextremismus dabei? \nIm Mittelpunkt des Workshops stehen neben fachlichen Informationen zu demokratiefeindlichen Akteur:innen und ihren Strategien vor allem Handlungs- und Argumentationsmöglichkeiten. An konkreten Fallbeispielen besprechen wir gemeinsam\, welche Ansätze in welchen Situationen wirksam sind – von klimaskeptischen Aussagen bis hin zu rassistischen oder anderweitig menschenverachtenden Äußerungen. \nReferent*innen: Anja Thiele\, Tariq Mian – Bildungsreferent*innen Kulturbüro Sachsen e.V. \nDer Workshop ist offen für alle demokratisch Interessierten. Er lädt zum Vernetzen ein\, beim gemeinsamen Buffet ins Gespräch zu kommen und trotz kontroverser Themen eine bestärkende Zeit zu verbringen. \nTermine:\nSamstag\, 14.03.26 | 10:00-15:00 Uhr \nOrt: Pegau\, genauer Ort wird nach Anmeldung mitgeteilt \nAnmeldung bis zum 13.03.2026 per Mail an veranstaltung[at]kulturbuero-sachsen.de \nDie Veranstaltung ist dank Förderung kostenfrei. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Einladung zum 1. Hohnsteiner Dialog | Hohnstein
DESCRIPTION:Gedenkveranstaltung der LAG KZ Hohnstein\, mit Ausstellung biografischer Porträts von Menschen\, die im KZ Hohnstein inhaftiert waren \nSamstag\, 14. März 2026\, 11 Uhr am Denkmal auf dem Marktplatz Hohnstein \nMitte März 1933\, unmittelbar nach der Reichstagswahl\, die der bereits eingesetzten Regierung Adolf Hitlers die parlamentarische Mehrheit verschaffen sollte und bereits von der Zerschlagung und Unterdrückung der gegnerischen Parteien begleitet wurde\, berichtete die lokale Presse\, dass die Jugendburg Hohnstein durch die Sturmabteilung der NSDAP (SA) besetzt und ein Konzentrationslager (KZ) eingerichtet wurde. Die Regierung ging also augenblicklich daran\, die Demokratie und den Rechtsstaat abzuschaffen und eine Diktatur zu installieren. \nInsbesondere die Parteiorganisation SA sollte den Machtwechsel und nationalsozialistische Normen durchdrücken. Die Mittel dazu waren Terror und pure körperliche sowie bewaffnete Gewalt. \nSie richtete sich vor allem gegen politische Gegner*innen: Besetzung und Raub von Immobilien und Vermögen der linken Organisationen\, die gewaltvolle Verdrängung von politischen Gegner*innen und Jüdinnen*Juden aus ihren Ämtern\, Berufen und gesellschaftlich relevanten Positionen\, ihre Inhaftierung\, Folterung und Isolierung in soeben noch von linken Parteien und Organisationen verwalteten Räumen und Gebäuden sowie in als Frühe KZ missbrauchten Orten\, wie die Burg Hohnstein einer wurde. \nDie Verhaftungen fanden ohne Ermittlungen\, Anklagen und Urteile statt. SA-Leute verhafteten Menschen von der Straße weg. Es brauchte dafür keine Polizei\, keine Justiz. Die Gefangenen waren ab diesem Zeitpunkt der Willkür der SA und der Hilfspolizei ausgeliefert\, die in den Frühen KZ die Wachmannschaften stellten. Sie wussten nicht\, was ihnen geschehen würde und wie lange sie in Haft sein würden. \nBereits Ende März befanden sich einige hundert Gefangene in der Burg Hohnstein. Bis zum Ende des offiziellen Bestehens im August 1934 sollen über 5000 Menschen dorthin gebracht worden sein. Sie wurden zur Arbeit gezwungen\, viele von ihnen gefoltert\, einige ermordet oder in den Tod getrieben. \nMit einer Veranstaltung erinnert die LAG KZ Hohnstein an die Errichtung des Frühen KZ auf der Burg Hohnstein\, an den Beginn der zwölf schreckliche Jahre dauernden nationalsozialistischen Diktatur und gedenkt der Opfer der dort verübten ersten nationalsozialistischen Verbrechen. \nEine Ausstellung erinnert an Menschen\, die im KZ Hohnstein inhaftiert waren. \n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Stadtführung: „Unterwegs auf jüdischen Spuren in Meißen“ | Meißen
DESCRIPTION:Meißen blickt auf eine lange jüdische Geschichte zurück. Erste Erwähnungen von Juden finden sich zu Beginn des 11. Jahrhunderts. Straßennamen wie „Jüdenberg“ weisen heute noch immer auf die mittelalterliche jüdische Bevölkerung hin. Kreuzzüge\, Ritualmordbeschuldigungen\, Vertreibungen\, Pogrome und schließlich der Holocaust führten von der Dezimierung bis hin zur Vernichtung jüdischen Lebens. Heute sind nur wenige Zeugnisse jüdischen Lebens sichtbar\, insbesondere Überreste mittelalterlicher hebräischer Grabsteine. Wir wollen uns auf eine Spurensuche zwischen Heinrichsplatz\, Markt\, Görnischer Gasse\, Neumarkt und dem Plossen begeben und an die Schicksale von Meißener Jüdinnen und Juden erinnern. \nTreffpunkt: Heinrichsplatz vor dem Stadtmuseum Meißen\nEnde: ca. 16:30–17:00 Uhr\nTeilnahme kostenfrei\nHinweis: Einige Stirn- und Taschenlampen sind vorhanden – bringt aber bitte möglichst eine eigene mit. Die Lampen sind wichtig\, da wir uns teilweise auch in unbeleuchteten Kellern aufhalten werden. \nAnmeldung bitte an: info@buntes-meissen.de\n(Erleichtert uns die Planung.) \nWir freuen uns auf euren Besuch und euer Interesse! \nWeitere Informationen
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