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SUMMARY:Workshop Kunst- und Kulturveranstaltungen antisemitismussensibel gestalten | Dresden
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 13.03.2026 | \nAntisemitismus ist nicht nur in politischen Debatten\, sondern auch im Kunst- und Kulturbereich häufig präsent. \n\n\nKulturveranstaltungen können Orte des Austauschs\, der Solidarität und Kritik sein\, aber auch Räume\, in denen antisemitische Bilder\, Erzählungen oder Ausschlüsse sichtbar werden – bewusst oder unbewusst. Aus Unsicherheit wird das Thema oft vermieden\, anstatt sich damit auseinanderzusetzen. \nDer Workshop vermittelt Grundlagen zu Antisemitismus im Kunst- und Kulturbereich. Er stärkt antisemitismuskritisches Denken und gibt eine erste Orientierung dafür\, wie Veranstaltungen antisemitismuskritisch geplant\, kommuniziert und gestaltet werden.\nAußerdem nehmen wir die Perspektiven jüdischer Künstler*innen sowie die Vielfalt jüdischen Lebens in den Blick – ohne diese auf Antisemitismus zu reduzieren.\nDurch partizipative Methoden\, praxisnahe Beispiele und die Arbeit an konkreten Handlungsstrategien ist der Workshop so praxisnah gestaltet\, wie möglich. \nZiele des Workshops \n\nSensibilisierung für Antisemitismus im Kunst- und Kulturbereich\nStärkung antisemitismuskritischen Denkens\nMehr Handlungssicherheit bei Kulturveranstaltungen\nSichtbarmachung jüdischer Perspektiven und Vielfalt\nDer Workshop richtet sich an Multiplikator*innen aus der (Sozio-)Kultur & Kulturvermittlung sowie aus der Bildungs- und Jugendarbeit und aus migrantischen Strukturen.\n\nDie Referentin: Kristina Omelchenko ist Literatur- und Erziehungswissenschaftlerin und freiberuflich in der politischen Bildungsarbeit tätig. Sie ist Mitglied im Dagesh-Künstler*innen-Netzwerk und dort Bildungsreferentin für Kunstworkshops. \nDie Teilnahme ist kostenlos. \nWann und Wo\nDonnerstag\, 19. März 2026 // 9:30 – 15:30 Uhr (inkl. Mittagspause) // 01067 Dresden (Ort nach Anmeldung) \nRahmen: \nDie Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt.\nDer Veranstaltungsort ist mit Rollstuhl leider nicht zugänglich. Für weitere Informationen wendet euch gerne per Mail an „ReflAct“. \nIm Vorfeld wird es eine Vorab-Umfrage geben\, in der die Teilnehmenden Wünsche bzgl. der Inhalte und etwaiger Barrieren angeben können. \nFür Snacks und ein kleines veganes Mittagsessen ist gesorgt. Bitte teilt uns bei der Anmeldung eure Unverträglichkeiten mit. \nAlle Teilnehmenden sind für die Einhaltung eines diskriminierungsarmen Raums und Umgangs verantwortlich. Bei diskriminierendem Vorfällen behält es sich das Orgateam vor\, Personen vom Workshop auszuschließen. \nBitte meldet euch bis zum 13. März unter folgendem Link an – die Plätze sind begrenzt: hier. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Kontrovers vor Ort: Hört mir mal endlich jemand zu!?!! | Görlitz
DESCRIPTION:Ein Dialog-Workshop zum Thema Migration und Integration mit Sarah A. Besic \nMigration sorgt nicht nur in Sachsen für Verunsicherung und kontroverse Diskussionen. Viele fragen sich\, wie Zuwanderung das gesellschaftliche Zusammenleben beeinflusst – heute und in Zukunft. Ein Teil der Debatte thematisiert den Umgang mit Migration\, der andere blickt auf den Bereich der Integration. \nAuch wenn der Ausländeranteil in Sachsen unter dem Bundesdurchschnitt liegt\, prägen Migration und Integration die politische Stimmung und Wahlentscheidungen stark. Die Polarisierung wächst: Die Grenzen des Sagbaren werden ausgelotet. Wer wird gehört – und wer nicht? Was ist Fakt\, was Meinung oder Stimmungsmache? \nDie Veranstaltung ist eine Einladung\, in Ihrem Ort miteinander ins Gespräch zu kommen – respektvoll\, offen und jenseits von Parolen. \nSarah A. Besic führt durch den Abend mit einem einführenden Video und einem Überblick über das Diskursfeld\, dessen Akteure und Dynamiken sowie die zentralen Begriffe. Vor allem aber bietet er Raum für den persönlichen Austausch zu Beobachtungen und Empfindungen. \nSarah A. Besic (geb. 1969) wuchs als Kind einer Sächsin und eines Bosniers im Westen Deutschlands auf und zog nach der Wende nach Leipzig. Bundeswehreinsätze in Bosnien\, dem Kosovo und Afghanistan waren prägende Erfahrungen. Heute arbeitet Besic als Coach und Meditationslehrer – stets getragen vom multikulturellen Erbe seiner Familie. \nOrt\nCafé Lüders \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Buchvorstellung: Das Verschwinden des Holocaust. Zum Wandel der Erinnerung | Leipzig
DESCRIPTION:Die Erinnerung an den Holocaust schwindet und seine Singularität wird mehr und mehr infrage gestellt. Der Historiker und Politikwissenschaftler Jan Gerber (Leipzig) zeigt in seinem neuesten Buch\, dass sich die Erkenntnis von der Besonderheit des Verbrechens erst mit zeitlicher Verzögerung durchsetzte. Die Unterschiede zwischen Konzentrations- und Vernichtungslagern\, zwischen Buchenwald und Birkenau\, Belsen und Belzec\, waren lange kaum jemandem bewusst. Erst ab den siebziger Jahren bewegte sich der Holocaust aus den Vororten des Gedächtnisses an den Zweiten Weltkrieg in sein Zentrum. \nThomas Schmid (Berlin)\, Journalist und ehemaliger Herausgeber der Tageszeitung Die Welt\, geht im Gespräch mit dem Autor den Ursachen dieser Entwicklung nach. Was waren die Voraussetzungen jener Erinnerung und Erkenntnis\, die gegenwärtig zu erodieren scheinen? Auf der Suche nach Antworten begeben sich beide Gesprächspartner tief in die Politik-\, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts und verbinden diese mit der Gedächtnisgeschichte des Holocaust. Dabei werden aktuelle Debatten über die Bedeutung des Holocaust\, sein Verhältnis zu den Kolonialverbrechen und die Politik Israels historisch eingeordnet. \n\n\nDonnerstag\, 19. März 2026\, 18 Uhr\nFelsenkeller\, Naumanns Tanzlokal \nin Kooperation mit Edition Tiamat \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Panel: Demokratie am Scheideweg | Leipzig
DESCRIPTION:Zwischen Populismus\, Wahrheit und Verantwortung\, Ein Panel mit: Jörg Baberowski – „Am Volk vorbei“ Elisa Hoven – „Das Ende der Wahrheit“ Marcel Hopp – „Was geht mich das an?“ \nIn einer Zeit\, in der die Demokratie in Deutschland und weltweit unter Druck gerät\, wird die Frage immer drängender: Wie können wir sie bewahren? Populismus\, Polarisierung und der Verlust gemeinsamer Wahrheiten bedrohen den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Doch was bedeutet das konkret für uns alle? Und welche Rolle spielen Politik\, Medien und jeder Einzelne dabei?\nDiese Fragen stehen im Mittelpunkt einer moderierten Diskussion mit drei Autor:innen\, die sich in ihren jüngsten Büchern intensiv mit den Herausforderungen unserer Zeit auseinandersetzen.\nJörg Baberowski zeigt in „Am Volk vorbei“\, wie Politik und Gesellschaft zunehmend aneinander vorbeireden. Er analysiert\, warum politische Entscheidungen oft als fremdbestimmt wahrgenommen werden und wie dies das Vertrauen in demokratische Institutionen untergräbt. Sein Buch ist ein Appell\, die Kluft zwischen Bürgern und Politik zu überbrücken – bevor es zu spät ist.\nElisa Hoven widmet sich in „Das Ende der Wahrheit“ einer der größten Gefahren für die Demokratie: dem Verlust gemeinsamer Fakten. In einer Welt\, in der Meinungen oft wichtiger genommen werden als Tatsachen\, fragt sie\, wie wir noch sinnvolle Debatten führen können. Ihr Buch ist eine Warnung\, aber auch eine Aufforderung\, die Wahrheit wieder in den Mittelpunkt unseres Zusammenlebens zu stellen.\nMarcel Hopp stellt in „Was geht mich das an?“ die Frage\, die sich viele stellen – und die doch so gefährlich ist. Er zeigt auf\, warum politische Teilhabe keine Frage der Lust\, sondern der Notwendigkeit ist. Sein Buch macht deutlich\, dass Demokratie nur funktioniert\, wenn sich jeder Einzelne als Teil des Ganzen begreift und Verantwortung übernimmt.\nDie Journalistin und Moderatorin Anna Hoffmeister führt durch den Abend. Die Zukunft der Demokratie geht uns alle an – und sie wird auch von uns allen gestaltet. \nVeranstalter: Leipziger Messe GmbH \nAnmeldung erforderlich: presse@stiftung-fr.de \nAb 16 Jahren. \nOrt\nDenkmalWerkstatt\, Hansahaus\, Grimmarischer Weg 13-15\, Leipzig \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Mit Gott gegen die Demokratie. Warum der christliche Nationalismus alle angeht | Freiberg
DESCRIPTION:Sie rufen »Christ is King!« und wollen Staat und Gesellschaft in eine Theokratie umwandeln. In Donald Trump sehen sie einen von Gott gesandten Rächer. Dessen Kriegsminister inszeniert sich als »Christian Warrrior«.\nArnd Henze zeigt\, wie Religion zum Machtinstrument wird. Er stellt zentrale Akteure vor\, untersucht die Strategien der Gotteskrieger und erklärt\, wie sie sich global vernetzen.\nDer Autor verbindet im gleichnamigen Buch präzise Recherche mit historischer Tiefenschärfe und fragt\, welche Lehren aus der Vergangenheit heute weiterhelfen. Sein Ausblick bleibt hoffnungsvoll: Wer die Mechanismen versteht\, mit denen Religion zur politischen Waffe wird\, kann sich wehren. \nREFERENT\nArnd Henze\, geboren 1961\, ist Fernsehredakteur beim WDR und Publizist. Er hat Theologie in Göttingen\, Heidelberg und Berkeley\, CA studiert. Seit 35 Jahren beschäftigt er sich mit internationalen Krisen und Konflikten. Von 2012 bis 2019 war er Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio. Viele seiner Reportagen wurden mit Preisen ausgezeichnet. Er ist berufenes Mitglied der 13. EKD-Synode. \nLEITUNG UND MODERATION\n– Christian Kurzke | Studienleiter an der Evangelischen Akademie Sachsen\n– Dr. Gunnar Wiegand | Pfarrer im Kirchgemeindebund Freiberg\n– Dr. Justus Geilhufe | Pfarrer Großschirma \nOrt\nKreuzgang des St. Marien Dom zu Freiberg\nUntermarkt 1\n09599 Freiberg \nWeitere Informationen\n 
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