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SUMMARY:FGZ-Jahreskonferenz 2026: Ein neues Ungleichheitsregime? Reichtumskonzentration\, soziale Spaltungen und die Zukunft des gesellschaftlichen Zusammenhalts | Leipzig
DESCRIPTION:Die FGZ-Jahreskonferenz bringt Expert:innen aus Wissenschaft\, Politik und Zivilgesellschaft zusammen und versteht sich als ein Forum für den kritischen\, interdisziplinären Austausch über die Zukunft des Zusammenhalts angesichts hoher Ungleichheiten. \n\n\nWie viel Ungleichheit verträgt der gesellschaftliche Zusammenhalt? Angesichts weltweit gestiegener ökonomischer Disparitäten wird diese Frage mit wachsender Dringlichkeit diskutiert. Der jüngste Bericht des Extraordinary Committee of Independent Experts on Global Inequality kommt etwa zu dem Ergebnis\, dass Einkommensungleichheiten und Vermögenskonzentrationen in den meisten Weltregionen ein historisch hohes Niveau erreicht haben. Dabei wird Ungleichheit keineswegs als unvermeidliche Begleiterscheinung sozio-ökonomischer Transformationsprozesse analysiert\, sondern als Ergebnis politisch-regulatorischer Entscheidungen und ideologischer Programme\, die in ihren Effekten vielerorts den gesellschaftlichen Zusammenhalt unter Druck setzen. \nAuch für Deutschland lässt sich ein „high inequality regime“ (Grusky und MacLean 2016) erkennen. Es ist durch ein hohes Niveau von Einkommens- und Vermögensungleichheiten gekennzeichnet\, weist zudem besonders rigide Bildungsungleichheiten und eine geringe soziale Mobilität auf. Das zeigt sich insbesondere in den deutlich gesunkenen Aufstiegschancen aus unteren sozialen Lagen. Hinzu kommen eine ausgeprägte individualistische Status- und Erfolgsorientierung und ein weitverbreiteter Glaube an das meritokratische Prinzip der Leistungsgerechtigkeit\, das die strukturelle Dimension von Ungleichheit überdeckt. Gleichzeitig wächst der Widerspruch zwischen maroden öffentlichen Infrastrukturen und hoher Staatsverschuldung bei geradezu gigantischen Anhäufungen privaten Vermögens. \nVor diesem Hintergrund rückt das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt die sozio-ökonomischen Status- und Verteilungsordnungen und ihre Legitimationsprozesse ins Zentrum seiner diesjährigen Jahreskonferenz. Ziel ist es\, die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen einer wachsenden Ungleichverteilung von ökonomischen Ressourcen und sozialen Lagen\, Lebenschancen und Lebenswelten\, Anerkennung und Wertschätzung\, sowie öffentlichem und privatem Vermögen zu thematisieren. Unserem interdisziplinären Selbstverständnis folgend\, orientieren wir uns dabei an einem Verständnis von Ungleichheit als mehrdimensionalem und intersektionalem\, historisch gewachsenem und sozial\, politisch sowie kulturell hergestelltem Phänomen. Auf dieser Grundlage wollen wir darüber diskutieren\, wie soziale Ungleichheiten ineinandergreifen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt prägen. \nDas Konferenzprogramm steht hier zum Download bereit. \n\n\n\n\nAdresse: Salles de Pologne\, Hainstraße 16\, 04109 Leipzig\nTeilnahme: Die Konferenz ist öffentlich und die Teilnahme kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Die Livestream-Links für die Online-Teilnahme stellen wir rechtzeitig im Vorfeld zur Verfügung. Zur Anmeldung\nZielgruppe: Mitarbeiter:innen politischer Institutionen und Verwaltungen \, Wissenschaft \, Zivilgesellschaftliche Multiplikatoren\n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung 
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SUMMARY:Konfliktkultur entwickeln – Wege zu konfliktfähigeren Arbeitsweisen | Leipzig
DESCRIPTION:Viele Engagierte in der Zivilgesellschaft erleben in ihrer Arbeit dauerhaft ein Gefühl starker Dringlichkeit: wir müssen jetzt handeln\, uns organisieren\, reagieren. Häufig führt dieser dauerhafte Krisenmodus dazu\, dass vieles auf der Strecke bleibt: Konflikte bleiben unausgesprochen\, Menschen ziehen sich erschöpft zurück und trotz großen Einsatzes entsteht das Gefühl\, wenig zu bewirken. Irgendwann steht die Frage im Raum: Warum tue ich mir das eigentlich an? \nDiese Dynamiken sind kein individuelles Versagen\, sondern Ausdruck einer Arbeitskultur\, die viele von uns geprägt hat. Im Workshop beschäftigen wir uns mit der Spannung zwischen Aufgaben- und Beziehungsorientierung und fragen\, wie ein konstruktiver Umgang damit aussehen kann. Denn zivilgesellschaftliche Arbeit braucht beides: Klarheit über Ziele und Zuständigkeiten – und zugleich Vertrauen\, tragfähige Beziehungen und die Fähigkeit\, Konflikte produktiv auszutragen. Gemeinsam arbeiten wir an konkreten Konflikten und festgefahrenen Situationen aus eurem Arbeitsalltag. Ihr erhaltet neue Perspektiven auf Ursachen von Konflikten\, Erschöpfung und Wirkungskrisen und entwickelt Ansatzpunkte für strukturelle Veränderungen in euren Projekten. Wir arbeiten mit Impulsen aus dem ATCC-Ansatz zur Konfliktbearbeitung\, wahrnehmungs- und erfahrungsorientierten Methoden sowie euren konkreten Fallbeispielen. \nMehr über unseren Arbeitsansatz könnt ihr außerdem hier erfahren! \nDie Veranstaltung ist Teil der 6-teiligen Workshopreihe „Gestärkt durch die Krise“ in Kooperation mit dem Konzeptwerk Neue Ökonomie!  \nZielgruppe\nDas Training richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche aus den Feldern Stadtteilarbeit\, Soziokultur\, Integrations-\, Bildungs- und Begegnungsarbeit \nSeminarssprache\nDie Arbeitssprache ist Deutsch. Sollte es diesbezüglich Hürden geben\, sagt uns gern Bescheid. \nTrainer*innen\nLukas Perka und Lena Spiecker \nTeilnahmebeitrag\n60 Euro (regulär / Organisationen)\n35 Euro (ermäßigt / nach Selbsteinschätzung)\nWir möchten allen eine Teilnahme ermöglichen – bitte prüft\, welcher Betrag für Euch möglich ist und sprecht uns an bei finanziellen Hürden. \nVerpflegung\nGemeinsame vegane Mittagsverpflegung vor Ort möglich (optional) \nAnmeldung\nPer E-Mail an workshopbuffet@konfliktpotential.org \nKulturGut Schönefeld (barrierarm\, Infos hier!)\nZeumerstr. 1\, 04347 Leipzig \nTeil der Workshopreihe Gestärkt durch die Krise in Kooperation mit dem Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.! \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Tech\, Kapital\, Kontrolle | Chemnitz
DESCRIPTION:Tech-Milliardäre\, Plattformmacht und die Zukunft demokratischer Gesellschaften\nDie wirtschaftliche und politische Macht großer Technologieunternehmen ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Gleichzeitig vertreten einflussreiche Unternehmer\, Investoren und Vordenker des Silicon Valley zunehmend politische Ideen\, die demokratische Institutionen\, staatliche Regulierung und gesellschaftliche Mitbestimmung grundsätzlich infrage stellen. Wie viel davon ist Science Fiction – und was könnte Realität werden? \nGemeinsam laden das Dokumentationszentrum Offener Prozess und die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung dazu ein\, die Netzwerke der sogenannten „Tech-Bros“ in den Blick zu nehmen. Welche ideologischen Strömungen verbinden sie\, wie stark ist Ihr Einfluss auf Politik und Öffentlichkeit – und welche Folgen könnte das für demokratische Gesellschaften haben? \nAgenda \nWer gehört zum „Tech-Bro-Universum“?\nAkteure\, Netzwerke und Machtstrukturen – Dr. Laura Hille\, Universität Siegen \nWelche Ideen stecken dahinter…\n… und was sind eigentlich Dunkle Aufklärung\, Neoreaktionäre Bewegung oder Techno-Kapitalismus? – Dr. Felix Schilk\, Universität Tübingen \nWas bedeutet das für demokratische Gesellschaften?\nAuswirkungen auf Öffentlichkeit\, politische Entscheidungsprozesse sowie den gesellschaftlichen Umgang mit Macht\, Desinformation und Extremismus. – Hartwig Vens\, Deutschlandradio (angefragt) \nDiskussion\nGemeinsam mit unseren Referentinnen und Referenten diskutieren wir die aufgeworfenen Fragen und laden das Publikum ein\, sich aktiv an der Debatte zu beteiligen. \nWo\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Eröffnung des Audiowalks: Resonanzen | Dresden
DESCRIPTION:Der multimedialen Rundgang taucht ein in die Geschichte der lebendigen Meschwitzstraße. Wo einst Radios produziert wurden\, ist heute ein bedeutender Teil der Dresdner Clubkultur zu Hause. Doch kaum jemand weiß Bescheid über die düstere Vergangenheit des Ortes. Hier trafen technische Meisterleistungen auf unmenschliche Ausbeutung. \nDer Audiowalk folgt den Spuren des Ortes\, an dem jedes dritte Radio im Nationalsozialismus produziert wurde. Im Mittelpunkt stehen die Menschen\, die hier unter Zwang arbeiten mussten\, ihre Lebensbedingungen und die Nachwirkungen dieser Verbrechen bis heute. Wer waren die Menschen? Was kann ein Schreibtisch über die Täter erzählen? Was passiert heute in den alten Bunkern? \nDetails und Anmeldung: Fragmente & Frequenzen \nOrt\nMeschwitzstr. 9\, Dresden \nWeitere Termine: \n30.9.2026 19:00 Uhr\n09.10.2026 19:00 Uhr\n05.11.2026 19:00 Uhr\n09.11.2026 19:00 Uhr\n17.11.2026 19:00 Uhr\n26.11.2026 19:00 Uhr \nWeitere Informationen
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