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SUMMARY:Bildungsreise zur Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* in Tschechien während des Nationalsozialismus | Dresden
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 04.09.2026 | \nDie Reise beginnt am Mittwoch\, den 23. September früh in Dresden. Zuerst fahren wir zur neu entstandenen Gedenkstätte in Lety bei Písek. Der Ort wurde bekannt\, weil auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers eine Schweinemastanstalt in Betrieb war. Der Kampf um das Gelände und die Nutzung für das Erinnern an die Verbrechen an den Roma und Sinti ist Teil von Kämpfen in Europa. Dort am Schauplatz der Verbrechen bekommen wir eine Führung und einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Gedenkstätte. Das Lager Lety steht symbolisch für die Vernichtung der tschechischen Roma-Bevölkerung: Nur etwa ein Zehntel der Vorkriegsbevölkerung überlebte den Holocaust. \nDer Abend widmet sich den gesellschaftlichen Kämpfen um die Gedenkstätte und das Gedenken an den Holocaust an den Roma und Sinti in Tschechien. Im Gespräch sind wir dazu mit Jana Kokyová\, sie gehört zur dritten Generation von Nachkommen der Roma und Sinti\, deren Vorfahren während des Holocausts verfolgt wurden und organisiert Gedenkfeiern in Lety u Písku am Standort des ehemaligen Konzentrationslagers. Ihre Großmutter Alžběta Růžičková\, die aus einer Roma-Familie in Böhmen stammte\, war in Lety inhaftiert. \nAm Donnerstag\, den 24. September findet ein Spaziergang und Gespräch zu Spuren des Erinnerns an den Porajmos° in Mirovice auf dem Pfarrfriedhof statt. Der Friedhof ist eng mit der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers Lety u Písku verbunden\, das während des Zweiten Weltkriegs als Lager für Roma und Sinti diente. Zwischen 1942 und 1943 starben dort mindestens 326 Menschen\, die meisten davon Kinder. \nNach einem Transfer erreichen wir am Nachmittag die Gedenkstätte Hodonín u Kunštátu\, sie erinnert an die Verfolgung und Ermordung der Roma und Sinti während des Nationalsozialismus. Das Lager bestand von 1942 bis 1943 und war eines von zwei zentralen Orten (neben Lety u Písku)\, an denen Roma und Sinti aus Böhmen und Mähren interniert und später in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert wurden. \nDann geht es nach Brno\, der zweitgrößten Stadt Tschechiens. Hier lebt eine bedeutende Roma-Community. Brno ist ein wichtiges kulturelles Zentrum für die Roma in der Region. \nEine Führung durch das Roma-Museum machen wir am Freitag\, den 25. September. Die Geschichte des Museums der Roma-Kultur reicht ins Jahr 1991 zurück\, als es auf Initiative von Roma-Intellektuellen als nichtstaatliche gemeinnützige Organisation gegründet wurde. Im europäischen Kontext gesehen handelt es sich um eine einzigartige Einrichtung\, die die Kultur der Roma und Sinti dokumentiert. Die Sammlung des Museums umfasst ca. 25.000 Exponate. Ein Teil der originalen historischen Objekte wird in einer Dauerausstellung mit dem Titel „Die Geschichte der Roma (Příběh Romů) / Le Romengero drom“ präsentiert. Im Anschluss folgt ein Fachgespräch zur Erinnerung an den Porajmos in Tschechien und das Entstehen der tschechischen Erinnerungskultur. \nAm Nachmittag treffen wir Eva Zdařilová (angefragt)\, sie ist Wissenschaftlerin\, Übersetzerin und Journalistin. Sie stellt uns ihre Interviews mit Roma-Überlebenden vor. Die Interviews mündeten in eine Studie zu den Entschädigungserfahrungen der Roma in der Tschechischen Republik im Rahmen des Auszahlungsprogramms der Stiftung Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft (evz) und ihrer tschechischen Partnerorganisationen. Seit 2006 arbeitet sie als Redakteurin der Zeitschrift für Romani Studies „Romano džaniben“. Außerdem hat sie den Roman der Überlebenden von Lety\, Philomena Franz\, „Zwischen Liebe und Hass“ ins Tschechische übersetzt. \nIm Anschluss begegnen wir Gwendolyn Albert. Sie ist Menschenrechtsaktivistin\, Forscherin und Übersetzerin. Ihr Fokus liegt auf rassistischer Gewalt gegenüber Roma. Sie beschäftigt sich mit Segregation im Bildungswesen und ist Unterstützerin von Roma\, die Opfer von Zwangssterilisierung wurden. Sie ist eine Verbündete vieler Roma-Aktivist*innen und schreibt für romea.cz. Sie erzählt (auf Englisch) von den Kämpfen um Entschädigung im Rahmen der Zwangssterilisationen nach der Verfolgung im Nationalsozialismus. Zwischen 1966 und 2012 wurden in Tschechien zahlreiche Frauen unter den Roma zwangssterilisiert. Die Zwangssterilisationen stellen ein schwerwiegendes Menschenrechtsverbrechen dar\, das über Jahrzehnte hinweg systematisch und mit staatlicher Billigung durchgeführt wurde. Erst in den letzten Jahren wurden Entschädigungsmaßnahmen und eine gesellschaftliche Aufarbeitung eingeleitet. Die Praxis war von eugenischen\, rassistischen und sozialpolitischen Motiven geprägt und steht in Tradition der Verfolgung während des Nationalsozialismus. 2021 beschloss das tschechische Parlament ein Gesetz zur Entschädigung der Opfer. \nAm Samstag\, den 26. September widmen wir uns rückblickend der Einordnung aller eröffneten erinnerungskultureller Themenbereiche und Inhalte. \nWir beenden die Reise mit einer kleinen thematischen Stadtführung innerhlab des Zentrums der Stadt Brno. \nIm Anschluss reisen wir mit dem Zug zurück nach Dresden. \nBei Interesse können Sie gern individuell und auf eigene Kosten eine Zusatznacht buchen und die Stadt Brno eigenständig weiter erkunden. \nWir freuen uns auf eine gemeinsame Reise. \nDas Romanes-Wort Porajmos („das Verschlingen“) bezeichnet den Völkermord an den europäischen Sinti und Roma*. \nKonzeption: Aletta Beck\, Kathrin Krahl\, Tobias Kley. \nEine Kooperation zwischen der Brücke/Most-Stiftung\,  dem Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus und dem Förderkreises Alter Leipziger Bahnhof.\nUnterstützt durch das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“. \nPreis und Organisatorisches: \nDie Reise kostet 310€. Im Preis enthalten sind alle Fahrten\, Unterkünfte (meist DZ)\, Eintritte\, Vorträge\, Führungen\, Übersetzungen und Halbpension (Frühstück und mind. eine warme Speise am Tag). Die Bildungsreise machen wir mit dem Zug und einem Reisebus für die abseitigen Strecken. \nEZ-Zuschlag: 120 EUR (nach Verfügbarkeit) \nVorab gibt es ein digitales Gespräch zum Kennenlernen und einen Input zur Geschichte Tschechiens am Abend des 14. September 2026. \nDie Zusendung des Zoomlinks erfolgt mit der Anmeldung. \nAnmeldung: \nSenden Sie uns gern via Mail Ihre Anmeldung zur Bildungsreise. Anmeldeschluss ist der 4. September 2026. \nAlle weiteren Informationen unter: https://www.bmst.eu/projekte/bildungsfahrt-2026.htm \nWeitere Informationen
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/bildungsreise-zur-verfolgung-und-vernichtung-der-roma-und-sinti-in-tschechien-waehrend-des-nationalsozialismus-dresden/
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SUMMARY:Ausstellung: „Kann man in Hoyerswerda Wurzeln schlagen?“ | Hoyerswerda
DESCRIPTION:Martin-Luther-King-Haus\, Dietrich-Bonhoeffer-Straße 11\n„Willkommen in Hoyerswerda“ steht auf den Eingangssäulen der Stadt; deutsch und sorbisch. Mittlerweile werden noch viel mehr Sprachen in unserer Stadt gesprochen. \nDie Geschichte Hoyerswerdas ist geprägt von Zu- und Abwanderungen\, vom Verlust der Heimat\, dem Aufbau einer neuen Stadt\, von großen Umwälzungen und Schrumpfungsprozessen. Elisa Winkler\, Sabine Proksch und Dirk Lienig fragten und fotografierten Menschen\, die ihre weit entfernte Heimat verlassen haben\, wie sie nach Hoyerswerda kamen\, was sie hier hält\, welche Probleme es gibt\, was sie vermissen und was sie sich wünschen. Dabei entstand ein lebendiges Mosaik\, dass nicht nur Hoyerswerdas kulturelle Vielfalt widerspieglt\, sondern durch die persönlichen und ganz eigenen Blickwinkel auf die Stadt jedes einzelne Interview menscheln lässt. \nDie Ausstellung ist bis Ende des Jahres kostenfrei zu sehen. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Barrierefreie Veranstaltungsorganisation – Teil 2: Barrierefreie Veranstaltungsorte | digital
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 08.09.2026 \nZiel\nDieses Seminar fokussiert die praktischen Rahmenbedingungen vor Ort: Zugang\, Raumgestaltung\, Ausstattung und Veranstaltungstechnik. Die Teilnehmenden erfahren\, welche konkreten Bedingungen ein barrierefreies Setting benötigt und wie man Veranstaltungsorte systematisch bewertet. \nLernziele\n\nAnforderungen an den Veranstaltungsort;\nOrientierung und Wegweisung vor Ort;\nAusstattung und technische Hilfen;\npraktische Checkliste zur Bewertung der Barrierefreiheit.\n\nSeminarreihe: Barrierefreie Veranstaltungsorganisation\nIn den Kompakt-Seminaren erhalten die Teilnehmenden einen praxisnahen Einstieg in das barrierefreie Veranstaltungsmanagement. Im Mittelpunkt stehen die barrierefreie Programmgestaltung\, die Auswahl eines geeigneten Veranstaltungsortes\, eine inklusive Öffentlichkeitsarbeit sowie die realistische Zeit- und Kostenplanung. Ergänzend zu kompakten fachlichen Impulsen gibt es ausreichend Gelegenheit für Fragen. \n\nTeil 1: Barrierefreie Veranstaltungsorganisation (16.09.2026\, 09:00-10:00 Uhr)\nTeil 2: Barrierefreie Veranstaltungsorte (23.09.2026\, 09:00-10:00 Uhr)\nTeil 3: Inklusive Öffentlichkeitsarbeit (30.09.2026\, 09:00-10:00 Uhr)\n\nDie Veranstaltungen bauen aufeinander auf\, lassen sich aber auch unabhängig voneinander besuchen. Wenn Sie an allen drei Teilen der Seminarreihe teilnehmen\, senden wir Ihnen unser Handbuch. Inklusive und barrierefreie Kulturarbeit als kleines Extra kostenfrei zu. \nReferent*innen\nDie Seminare werden von Johanna von der Waydbrink und Matthias Franke durchgeführt\, Mitarbeiter*innen der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich. \nZielgruppe und Teilnahme\n\nDiese Veranstaltung richtet sich an Kulturakteur*innen\nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung sind keine Vorkenntnisse erforderlich.\nDie Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung möglich (Anmeldeformular siehe unten).\nDie Veranstaltung findet nur statt\, wenn mindestens 5 Anmeldungen vorliegen.\nAlle Teilnehmenden erhalten dazu im Voraus per E-Mail einen Zugangslink\, über den sie die digitale Veranstaltung besuchen können.\n\nTeilnahmegebühr\n\n20 Euro für Kulturakteur*innen mit Tätigkeitsschwerpunkt in Sachsen\n40 Euro für Kulturakteur*innen mit Tätigkeitsschwerpunkt außerhalb Sachsens\n80 Euro für Teilnehmende\, die die Inhalte im Rahmen wirtschaftlicher Interessen nutzen\n10 Euro für Mitglieder des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e. V.\nKostenfrei für Mitglieder des Runden Tisches sowie für Teilnehmende der Prozessbegleitung.\n\nBarrierefreiheit\n\nDie Veranstaltung findet in einer entspannten und wertschätzenden Atmosphäre statt. Wir freuen uns\, wenn Sie den Referent*innen Ihre Aufmerksamkeit schenken und – wenn möglich – Ihre Kamera einschalten. Während der Vortragsphasen können Sie je nach Wohlbefinden selbst entscheiden\, ob Ihre Kamera an- oder ausgeschaltet ist. Die Teilnahme ist selbstverständlich in jeder für Sie angenehmen Position möglich (sitzend\, liegend oder stehend).\nBitte teilen Sie uns bei Ihrer Anmeldung mit\, welche Bedarfe Sie in Bezug auf die Barrierefreiheit der Veranstaltung haben z. B. Gebärdensprachdolmetscher*innen\, frühzeitige Zusendung von Unterlagen\, Unterstützung bei der Nutzung der Technik\nDie Veranstaltung wird via ZOOM angeboten. Unter anderem stehen folgende Barrierefreiheitsfunktionen zur Verfügung: Screenreader Unterstützung\, vollständige Tastaturbedienung\, anpassbare Anzeigeoptionen (z. B. Schriftgröße im Chat und in Untertiteln)\, Live Untertitel und Transkriptionsfunktionen sowie Spotlight  und Multi Pin Optionen\, mit denen z. B. Gebärdensprachdolmetscher*innen dauerhaft sichtbar bleiben können.\nWeitere Informationen zur Barrierefreiheit bei ZOOM erhalten Sie über ZOOM Barrierefreiheits FAQs\n\nTechnische Unterstützung\n\nFür die Teilnahme benötigen Teilnehmende ein internetfähiges Endgerät (PC\, Laptop\, Tablet\, Handy etc.) mit Kamera- und Mikrofonfunktion und gutes Internet.\nSie können bereits 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung dem Meeting beitreten und die einzelnen Funktionen testen.\nSollten Sie Hilfe benötigen\, dann melden Sie sich bitte bei der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich per Mail bei Matthias Franke franke@soziokultur-sachsen.de oder per Telefon 0351 – 802 17 69.\n\nKontakt\nMatthias Franke\nServicestelle Inklusion im Kulturbereich\nLandesverband Soziokultur Sachsen e.V.\nAlaunstr. 9 | 01099 Dresden\nT: 0351 – 802 17 69 | E: inklusion@soziokultur-sachsen.de\nWeb: www.inklusion-kultur.de \nFörderhinweis\nDie Servicestelle Inklusion im Kulturbereich\, in Trägerschaft des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V. wird gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft\, Kultur und Tourismus. Diese Einrichtung wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung: See my Story. Copyright by Madgermanes | Hoyerswerda
DESCRIPTION:Lausitz-Center Hoyerswerda\, gegenüber Intersport\nDie multimediale Ausstellung gibt in sechs kurzen Videos und zwölf kooperativen fotografischen Selbstporträts den sogenannten Madgermanes eine Stimme. \nEtwa 20.000 von ihnen kamen aus Mosambik in die DDR\, viele von ihnen mussten in den Zeiten der politischen Wende das Land wieder verlassen. Unter künstlerischer Projektleitung der Berliner Fotografin und Soziologin Sabine Felber (Foto) trafen sich im Jahr 2025 Lúcia Bila\, José Cossa\, António Hoana\, Arnaldo Mendes\, Augusta Mucandua\, Nelson Munhequete\, Julião Mutondo\, Manuela Nhancume\, Mário Sitoe\, Lurdes Eli Uate und Filomena Vassoa zu Workshops in Maputo. Gemeinsam mit der mosambikanischen Choreografin Kátia Manjate sowie Digital-Artist Kayesun Assis aus Maputo entstanden dabei sowohl ganz eigene persönliche Videos\, als auch Fotografien\, in denen sie als zentrale Figuren zu einem authentischen Selbstausdruck finden.\nDie Ausstellung ist bis 9. Oktober 2026 kostenfrei zu sehen. \nEin Projekt des Afrika Medien Zentrum e.V. und Sabine Felber.\nIn Kooperation mit dem Centro Cultural Moçambicano-Alemão (CCMA)/Goethe-Zentrum Maputo.\nGefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Pogrom 91 – Nie wieder ist jetzt! | Hoyerswerda
DESCRIPTION:Denkmal am Zentralpark\, Ecke Straße des Friedens / Dr.-Wilhelm-Külz-Straße\nMit Blick auf das ehemalige Vertragsarbeiterwohnheim wollen wir daran erinnern\, was hier vor 35 Jahren geschah. Und fragen\, wie mit dem Erbe der Vergangenheit umzugehen ist. \nDamals belagerte ein faschistischer Mob das Wohnheim in der Albert-Schweitzer-Straße. Steine und Brandsätze flogen in die Fenster. Hunderte von Anwohnern standen daneben und klatschten Beifall. Die Vertragsarbeiter wurden schließlich aus der Stadt und außer Landes gebracht – in ein Leben in Armut. Kaum vorstellbar dabei ist\, dass gerade Schülerinnen und Schüler in Hoyerswerda nichts über das Pogrom von 1991 wissen und es in Schulen nicht oder nur wenig thematisiert wird. Die von der Kulturfabrik initiierte Arbeitsgruppe erstellte nun Schulmaterial zu den Ereignissen\, das allen Lehrkräften zugänglich gemacht wird. Die verantwortliche Pädagogin Elisa Moczygemba\, die Autorin Grit Lemke und der Projektkoordinator Karsten Held stellen das Projekt und erste Evaluierungsergebnisse vor\, eine Schülerin berichtet von ihren Erfahrungen. Das Projekt soll auch durch Einbeziehung von Zeitzeugen zur Zivilcourage ermutigen und befähigen. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Online-Sicherheitssprechstunde: Gemeinnützigkeit und Neutralitätsgebot | digital
DESCRIPTION:In dieser Online-Sicherheitssprechstunde sprechen wir gemeinsam mit Matthias Jakubowski (FragDenStaat) und Vera Ohlendorf (Amadeu Antonio Stiftung) darüber\, was Gemeinnützigkeit für zivilgesellschaftlich Engagierte bedeutet. Wie wird die Anzweifelung der Neutralität strategisch genutzt\, um Engagierte zu diskreditieren und worauf muss ich als gemeinnützlicher Träger eigentlich juristisch achten? \nUm auf die akuten Bedrohungen von Akteur*innen der Zivilgesellschaft durch rechtsextreme Kampagnen und Angriffe zu reagieren\, bietet das Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus und Demokratieschutz der Amadeu Antonio Stiftung monatlich eine Online-Sicherheitssprechstunde an. \nZiel ist es\, die Öffentlichkeit für die Bedrohung durch rechtsextreme Akteur*innen zu sensibilisieren und den Austausch der Betroffenen zu fördern. In den Sprechstunden werden Themenschwerpunkte gesetzt und Inputs gegeben\, das Wichtigste ist aber der Austausch zwischen den Teilnehmenden. \nUm einen produktiven Austausch zu ermöglichen\, können nur maximal 25 Personen an der Sprechstunde teilnehmen. Anmeldung unter Angabe von Namen\, Träger/Verein sowie Bedarf/Motivation bitte an: Sicherheitssprechstunde@komprex.de \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Workshop: Moderation von Filmgesprächen | digital
DESCRIPTION:In diesem zweistündigen Workshop werden verschiedene Methoden vorgestellt und praktisch ausprobiert\, mit denen Filme präsentiert und mit dem Publikum diskutiert werden können. Dabei geht es sowohl um die Frage\, wie man ein Filmgespräch mit einem Gast (z. B. der Regie) führt\, als auch darum\, wie ein Raum für Gespräche geöffnet werden kann\, ohne dass eine Person vom Filmteam anwesend ist. \nWer Lust hat\, im kommenden Jahr Filme aus dem Programm film.land.sachsen einzusetzen und vorzuführen\, bekommt in diesem kompakten Praxisworkshop Moderationstipps und Best-Practice-Beispiele\, damit die Filmveranstaltung nicht mit dem Abspann endet\, sondern zum Ausgangspunkt von Gesprächen und Diskussionen wird. \nFür die Teilnahme bitten wir um Anmeldung an n.fleischer@filmverband-sachsen.de. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Workshop für politische Bildner_innen: Politische Bildung an der Schnittstelle von Rassismus und Behinderung | digital
DESCRIPTION:Jede achte Person – In Deutschland leben rund 10\,3 Millionen Menschen mit Behinderung. Deshalb sind Inklusion und der Abbau von Barrieren wichtige Qualitätskriterien politischer Bildungsarbeit. Doch Zugänge zu politischen Bildungsangeboten sind unnötig eng: Materialien sind nicht barrierearm\, Bildungsformate gehen von bestimmten Voraussetzungen aus und Menschen mit Behinderungen werden als Adressat*innenzu selten gezielt angesprochen. Hinzu kommt\, dass Perspektiven von Bildner*innen mit Behinderungen und/oder Rassismuserfahrung in Teams\, Formaten und in der öffentlichen Sichtbarkeit stark unterrepräsentiert sind. So bleibt unsichtbar\, wie Ableismus und Rassismus zusammenwirken und wie stark diese Verschränkungen gleichberechtigte Teilhabe und die Wirksamkeit von Bildungsangeboten beeinflussen. \nEin Workshop für Menschen mit und ohne Behinderung:\n\nPolitische Bildner*innen / Teamer*innen / Bildungsreferent*innen im Themenfeld Rassismus\nKoordinator*innen / Projektleitungen / Personalverantwortliche in rassismuskritischen Organisationen\n\nInhalte:\n\nGrundwissen zu Ableismus und Rassismus\nReflexion von Behinderung und nicht-Behinderung\nVerschränkung von Ableismus und Rassimus an Beispielen\nWerkzeuge für strukturelle Analyse von Diskriminierung geben\nHandlungsoptionen für die politischer Bildung\n\n\n\nTermine:\n\nMittwoch 23.09.2026 von 17 bis 19 Uhr mit Deutscher Gebärdensprache\nDonnerstag 05.11.2026 von 14 bis 16 Uhr\n\n\n\nDer Workshop richtet sich an politische Bildner*innen mit und ohne Behinderungen\, die Ausschlüsse konsequent bearbeiten wollen. Wir widmen uns der Frage: Wie gelingt politische Bildung\, die Menschenrechte\, Inklusion & Rassismuskritik als Grundlage versteht? \nGemeinsam klären wir Begriffe und Wirkweisen von Ableismus und Rassismus im menschenrechtlichen Rahmen und reflektieren Behinderung und Nicht-Behinderung als Positionierungen im Bildungskontext. \nAnhand von Praxisbeispielen analysieren wir die Verschränkung von Rassismus und Ableismus. Dafür nutzen wir Werkzeuge der strukturellen Diskriminierungsanalyse\, um Barrieren\, Routinen\, Zuständigkeiten und Ausschlussmechanismen in der eigenen Arbeit sichtbar zu machen. \nZum Schluss entwickeln wir konkrete Handlungsoptionen für den Arbeitsalltag mit Fokus auf diversitätssensible Personalplanung\, den Abbau von Barrieren in Räumen und inklusive Kommunikations- und Materialgestaltung. \n\nExpert*innen:\nAmanda Ghazouani (sie/ihr) ist politische Bildungsreferentin\, Diversity-Managerin\, Moderatorin und Communityorganisierin. Bei ZEOK e.V. Leipzig ist sie als Bildungsreferentin im Bereich antimuslimischer Rassismus\, Diversitätspädagogik und rassismuskritische Bildung tätig. Schwerpunkt der Arbeit sind junge Erwachsene und Menschen in pädagogischen Berufen. Durch das Mitarbeiten in verschiedenen (post)migrantischen Initiativen in Leipzig fließen auch die Forderungen\, Erfahrungen und Wünsche der BIPoC und (post)migrantischen Community mit in ihre Arbeit ein. \nFabian Ng’uni (er/ihm) ist Kulturwissenschaftler und seit 2025 Projektleiter im Kooperationsverbund gegen Rassismus bei ZEOK e.V. in Leipzig. Als zertifizierter Social Justice und Diversity Trainer arbeitet er vor allem zu den Themen Rassismus\, Ableismus und Diskriminierung Ost. Im Mittelpunkt seiner Vermittlungsmethode stehen der strukturelle Blick auf verschiedene Diskriminierungsformen und die Analyse ihrer vielfältigen Verschränkungen. Seit 2016 entwickelt er Formate für barrierearme Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit mit Spezialisierung auf inklusives Veranstaltungsmanagement. Die Erforschung und Aktivierung des Potenzials künstlerisch-ästhetischer Praxen für Bildungsprozesse kennzeichnen seinen spezifischen Ansatz. Auf diese Weise verbindet und öffnet er innovative Zugänge in den Bereichen Musik\, Kultur und politische Bildung. 2025 war Fabian Ng’uni Stipendiat im Mentoring-Programm für Disabled Leadership der Kulturstiftung des Bundes. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Fahrradtour zum jüdischen Leben | Heidenau
DESCRIPTION:Treffpunkt: Bahnhof Heidenau \n17:00–19:30 Uhr \nWir begeben uns gemeinsam mit Fahrrädern auf Spurensuche und besuchen Orte\, an denen Jüdinnen und Juden gelebt haben. Dafür durchqueren wir Heidenau und Pirna und verschaffen uns einen Überblick über ausgewählte Biografien. \nDie Tour beginnt um 17:00 Uhr am Bahnhof Heidenau und endet gegen 19:30 Uhr in der Kulturkiste K2 (Schössergasse 3\, Pirna). Insgesamt legen wir ca. 10 km zurück\, wobei wir keine Steigungen überwinden müssen. Die Route verläuft durch Heidenau und Pirna und ansonsten entlang des Elbradwegs. Damit wir die Anzahl der Teilnehmenden besser planen können\, bitten wir um Anmeldung unter werner@akubiz.de. Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich. \nDie Radtour ist Teil des Projekts „Von Lücken zu Spuren: Jüdisches Leben in Pirna und dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge” in Kooperation mit dem StadtMuseum Pirna. \nWeitere Informationen
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