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SUMMARY:Grundkurs: Konflikte konstruktiv bearbeiten – Praxisnahe Weiterbildung in 6 Modulen nach dem A.T.C.C.-Ansatz (mehrere Termine!) | Leipzig
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 20.09.2026 | \nKonflikte gehören zum Zusammenleben – sie sind wichtig für unser demokratisches Miteinander. Sie tauchen überall dort auf\, wo Menschen zusammenkommen – im Team\, in Projekten oder im privaten Umfeld – und werden oft als belastend erlebt. Gleichzeitig fehlt häufig die Zeit\, der Raum oder die Kompetenz\, Konflikte frühzeitig wahrzunehmen und konstruktiv zu bearbeiten. Unsere 9-monatige Grundlagen-Weiterbildung zu Konfliktbearbeitung setzt an diesem Verständnis an: Konflikte als Chance für mehr Klarheit\, Verbindung und notwendige Veränderungen im Miteinander und in den Strukturen\, in denen wir arbeiten. In sechs Modulen vermitteln wir praxisnahe Grundlagen nach dem A.T.C.C.-Ansatz. \n\n\nWarum konstruktive Konfliktbearbeitung? \nKonflikte gehören fest zum Zusammenleben: Sie sind wichtig für unser demokratisches Miteinander\, aber für die meisten Menschen anstrengend und belastend. Vielleicht wissen wir schon\, dass sie zum Leben dazugehören und wichtig für unsere Beziehungen sind\, aber wie gehen wir mit ihnen um? Wie lernen wir zu erkennen\, was wir in Konflikten brauchen? Und wie können wir in Teams\, Gruppen oder Projekten Veränderungen anstoßen\, wenn Situationen festgefahren oder verworren erscheinen?Auch im zivilgesellschaftlichen Bereich gehören Spannungen im Team\, Frustrationen mit Klient*innen oder Konflikte in Projekten zum Arbeitsalltag. Häufig fehlen Zeit\, Raum oder passende Kompetenzen\, um Konflikte frühzeitig wahrzunehmen und konstruktiv zu bearbeiten. Dadurch werden sie jedoch meistens größer\, kosten mehr Energie und können zu Überlastung\, Ohnmacht oder Vereinzelung führen. Ein lebendiges und tragfähiges Miteinander entsteht durch den konstruktiven Umgang mit den Spannungen\, die im Zusammenleben unvermeidlich sind. Hier setzt unsere 9-monatige Grundlagen-Weiterbildung zur Konfliktbearbeitung an. In sechs Modulen vermitteln wir euch Grundlagen aus Theorie und Übungspraxis für eine konstruktive Konfliktbearbeitung nach dem A.T.C.C.-Ansatz.Aufbau der Weiterbildung \nDie Weiterbildungsinhalte sind stark mit den Inhalten des A.T.C.C.-Ansatzes (aus dem Frz. für Approche et Transformation Constructive de Conflits). Wir starten mit einer Einführung in den Ansatz und vermitteln dann in jedem der sechs Module\, auf welchen Ebenen Konflikte stattfinden können. Je nach Konfliktebene schließen sich daran die unterschiedlichen Bearbeitungsansätze an.Modul I: 29./30.10.2026 (Einführung ATCC-Ansatz / Personale Konflikte)\nModul II: 26./27.11.2026  (Strukturkonflikte)\nModul III: 28./29.01.2027 (Werte- und Machtkonflikte)\nModul IV: 11./12.03.2027  (Kultur- und Zeitkonflikte)\nModul V: 13./14.05.2027 (Regel- und Raumkonflikte)\nModul VI: 24./25.06.2027  (Konflikte rund um Rituale) \nMethoden \nDie Weiterbildung ist erfahrungs- und anwendungsbezogen aufgebaut. Wir geben Inputs zu Modellen und Theorie\, leiten euch durch Einzel- und Gruppenübungen und bieten Raum für gemeinsame Reflexion und Praxistransfer. Dabei werden wir immer wieder auf konkrete Konflikte und Erlebnisse aus euren jeweiligen Kontexten Bezug nehmen\, ordnen diese gemeinsam ein und geben Impulse für konstruktive Umgänge und Veränderungspotential.Lernziele \n– Konflikte mit euren Kolleg*innen\, Familie\, Mitbewohner*innen etc. frühzeitig wahrzunehmen und besser zu verstehen\n– eigene Prägungen und Strategien mit Konflikten umzugehen zu hinterfragen und eine konstruktive Bearbeitung zu erproben\n– kreative Ideen und Methoden um auf den unterschiedlichen Ebenen der Konflikte in eine Bearbeitung zu kommen\n– das Gelernte in eurem Alltag und eurer Arbeit anwenden\n– kontinuierlich zu einer konstruktiven Konfliktkultur in der Gesellschaft beitragenWas ihr sonst noch wissen müsst \nWir arbeiten über den gesamten Zeitraum Oktober 2026 bis Juni 2027 konsekutiv als feste Gruppe in Leipzig zusammen. Zwischen den Modulen wird es Raum für Austausch\, Reflexion und Praxisübertragung geben. Vorerfahrungen im Bereich Konfliktbearbeitung sind keine Voraussetzung! Wichtig ist nur die Bereitschaft\, sich mit eigenen Erfahrungen einzubringen und sich auf einen gemeinsamen Lernprozess einzulassen. Eine Online-Teilnahme ist leider nicht möglich.Ihr seid noch unsicher? An folgenden Workshop-Terminen könnt ihr unsere Arbeit und Ansatz zur Konfliktbearbeitung kennenlernen und uns Fragen zum Angebot stellen. Ansosnsten kontaktiert uns gern über unser Kontakformular.– 18. August 2026\, 22. Juli 2026\, 24. September 2026\, 07. Oktober 2026\, 05. November 2026: Kostenfreier Online-Workshop Konfliktbearbeitung im Team \n– 17. September 2026\, 10–16.30 Uhr: Workshop Konfliktkultur entwickeln \n–02. Oktober 2026\, 10–16.30 Uhr: Workshop Zwischen Engagement und Erschöpfung \n\n\nDu hast eine Frage? Schreib uns!\n\n\nDiese Veranstaltung schließt an die 6-teilige Workshopreihe „Gestärkt durch die Krise“ an\, die in Kooperation mit dem Konzeptwerk Neue Ökonomie stattfindet – unterstützt vom A.T.C.C.-Berufsverband für Konfliktbearbeitung und dem Leipziger Netzwerk für Demokratie!\n\nJeweils 10.00 bis 17.30 Uhr (donnerstags) und 09:30 bis 16.00 Uhr (freitags) \nKulturGut Schönefeld (Details hier)\nZeumerstraße 1\, 04347 Leipzig \nZielgruppe\nFür  Menschen\, die in der zivilgesellschaftlichen Arbeit aktiv sind (haupt- und ehrenamtlich) und alle\, die Lust haben sich mit sich selbst und ihren Konflikten auseinanderzusetzen \nSeminarssprache\nDie Arbeitssprache ist Deutsch. Sollte es diesbezüglich Hürden geben\, sagt uns gern Bescheid. \nTrainer*innen\nJulia Legge und Lena Spiecker \nTeilnahmebeitrag\n600 Euro (regulär / Organisationen)\n360 Euro (ermäßigt / nach Selbsteinschätzung)\nWir möchten allen eine Teilnahme ermöglichen – bitte prüft\, welcher Betrag für Euch möglich ist und sprecht uns an bei finanziellen Hürden. \nVerpflegung\nGemeinsame vegane Mittagsverpflegung vor Ort möglich (optional) \nAnmeldung\nBis 20.09.2026 über unser Kontaktformular \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Seminar: Gespräche halten\, wenn es schwierig wird | Görlitz
DESCRIPTION:Mit Ronald Höhner (Trainer und Prozessbegleiter für gelingende Gespräche und starke Demokratie) \nOb in der Schule\, im Betrieb\, im Verein\, in der Kommunalpolitik oder im privaten Umfeld – gesellschaftliche Spannungen landen längst mitten in unseren Gesprächen. Unterschiedliche Sichtweisen treffen aufeinander\, Emotionen kochen hoch und nicht selten entsteht das Gefühl\, dass Argumente kaum noch etwas bewirken. \nGerade in Ostsachsen begegnen viele Menschen solchen Situationen regelmäßig: im Kollegium\, in der Nachbarschaft\, in der Familie oder bei kommunalpolitischen Auseinandersetzungen. Oft stellt sich die Frage: Wie kann ich Haltung zeigen\, ohne das Gespräch vorschnell zu verlieren? Und wo liegen die Grenzen eines solchen Gesprächs? \nSeminarinhalt \nIn diesem Seminar entwickeln wir gemeinsam einen anderen Blick auf schwierige Gespräche. Statt vor allem über gute Argumente nachzudenken\, beschäftigen wir uns damit\, wie Gespräche überhaupt eskalieren – und was dazu beiträgt\, dass Menschen wieder ansprechbar werden.\nDafür lernen wir ein einfaches Modell kennen\, das typische Eskalationsdynamiken verständlich macht. Darauf aufbauend erarbeiten wir einen leicht anwendbaren Gesprächsansatz\, mit dem sich hinter zugespitzten politischen Aussagen wieder die menschlichen Themen erkennen lassen\, um die es oft eigentlich geht – etwa Gerechtigkeit\, Sicherheit\, Anerkennung oder Zukunft. \nIm Mittelpunkt stehen dabei nicht theoretische Vorträge\, sondern die gemeinsame Arbeit an konkreten Situationen aus dem Alltag der Teilnehmenden. Kurze Impulse wechseln sich mit Austausch in Kleingruppen\, szenischen Übungen\, Improvisationselementen und Rollenspielen ab. So können neue Gesprächsweisen unmittelbar ausprobiert und auf den eigenen beruflichen oder privaten Kontext übertragen werden. \nDas Seminar richtet sich an alle\, die in ihrem Alltag Verantwortung für Gespräche übernehmen – ob in Partei\, Gewerkschaft\, Schule\, Verein\, Verwaltung\, Ehrenamt oder Nachbarschaft. Es vermittelt keine Patentrezepte. Wohl aber mehr Sicherheit\, Gelassenheit und Handlungsfähigkeit für Situationen\, in denen Gespräche schwierig werden. \nDer Kern des Seminars ist nicht\, andere besser zu überzeugen. Ziel ist es\, Gespräche so zu führen\, dass Verständigung möglich bleibt – ohne die eigene Haltung aufzugeben. \nSeminarzeiten \n\nFreitag\, 30. Oktober\, 17.00-20.30 Uhr\nSamstag\, 31.Oktober\, 9:30-15.00 Uhr\n\nAnmeldung\, Übernachtung\, Kosten \n\nWir bitten um Anmeldung unter: anmeldung@rosalux-sachsen.de\nEs wird Verpflegung geben. Wir bitten um einen kleinen Unkostenbeitrag auf Spendenbasis\, sofern dies finanziell möglich ist.\nÜbernachtung\, An- und Abreise müssten eigenständig organisiert und bezahlt werden. Gern unterstützen wir\, sofern möglich\, bei der Suche eines Schlafplatzes und vermitteln Kontakte.\n\n  \n\nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.\nSie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt \nVeranstaltungsortKollektiv Schulstraße\nSchulstraße 8\n02826 Görlitz \n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Narben des Alltags – Jugendliche im Umgang mit Trauma und Rassismus stärken | digital
DESCRIPTION:Im Kontakt mit geflüchteten Jugendlichen besteht nicht selten die Vermutung\, dass diese möglicherweise durch traumatische Erlebnisse geprägt sind\, die sie vor oder während der Flucht gemacht haben. Weniger häufig wird Trauma dagegen im Zusammenhang mit Rassismus thematisiert. Dabei können auch Rassismuserfahrungen für junge Menschen mit oder ohne Fluchterfahrung eine traumatisierende Wirkung haben. Das zu verstehen ist wichtig\, um die jungen Menschen im Umgang mit diesen Erfahrungen begleiten und stärken zu können. \nDer Fachimpuls beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Rassismus und Trauma auf Jugendliche\, insbesondere im Kontext von rassismusbedingtem Stress beziehungsweise Trauma durch Rassismus. Es wird erläutert\, was eine Traumatisierung ist und wie Traumatisierungen durch Rassismuserfahrungen entstehen. Ein besonderer Fokus liegt auf den Erfahrungen von Jugendlichen mit rassistischer Polizeigewalt\, insbesondere in Form von Racial Profiling. Ziel ist es\, Fachkräfte der Jugendhilfe/Sozialen Arbeit für die spezifischen Traumafolgen von Jugendlichen zu sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit diesen Erfahrungen zu entwickeln. \n\n\n\n\n\n\n\nReferent*innen \n\n\nReginie Sunder Raj \n\n\n\n\n\n\n\nPreis \n\n35\,00 € für Mitglieder/ 45\,00€ für Nichtmitglieder \n\n\n\n\n\n\nMethoden \n\n\nImpuls\, Diskussion \n\n\n\n\n\n\n\nAnsprechpartner Organisatorisches \n\nClaudia Stoye\nTelefon: 03715336420\nE-Mail: stoye@agjf-sachsen.de \nWeitere Informationen & Anmeldung
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