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SUMMARY:Konflikte in der Stadtteilarbeit – Strukturen verstehen\, Rollen klären\, Handlungsspielräume stärken | Leipzig
DESCRIPTION:Wer in der Stadtteilarbeit\, der Soziokultur oder der Bildungsarbeit aktiv ist\, ist täglich von Konflikten umgeben. Seien es die Themen\, die die Klient*innen mitbringen oder die Spannungen\, die im Team durch unsichere Strukturen entstehen. Strukturelle Probleme wie Armut\, Diskriminierung oder Wohnungsnot werden zu persönlichen Anliegen: Engagierte wollen unterstützen\, Lösungen finden – auch dort\, wo ihr Einfluss begrenzt ist. Das kann leicht zu einem Gefühl von Ohnmacht führen. Dazu kommen meist hohe und teils widersprüchliche Erwartungen von Klient*innen\, Trägern und Förderlogiken. In der Folge erleben viele Engagierte große innere Spannungen und Erschöpfung und stellen sich immer wieder die Frage nach dem Sinn ihrer Arbeit. \n\n\nIm Workshop werden diese Spannungen aufgegriffen und gemeinsam bearbeitet. Dazu betrachten wir Fallbeispiele aus eurer Praxis und gewinnen ein tieferes Verständnis eurer Herausforderungen und Konflikte: Welche Anteile sind strukturell bedingt\, welche werden im Alltag personalisiert – und wo liegt euer konstruktiver Handlungsspielraum? Darauf aufbauend rücken wir dann eure professionelle Rolle in den Fokus. Oft sind Engagierte zugleich Unterstützerinnen\, Aktivistinnen\, Verwaltungspartner*innen oder Vertrauenspersonen. Wir arbeiten mit euch heraus\, welches Mandat ihr formal habt\, welche zusätzlichen und abweichenden Erwartungen euch in der Praxis begegnen und wo in dieser Gemengelage Platz für euren eigenen Antrieb ist. Ziel ist es\, Verantwortung klarer zu bestimmen\, eure Konfliktkompetenz zu steigern und langfristig handlungsfähig zu bleiben. \nIm Workshop arbeiten wir zu diesen Themen vornehmlich mit Modellen und erfahrungsorientierten Methoden aus dem ATCC-Ansatz. Mehr über unseren Arbeitsansatz könnt ihr außerdem hier erfahren! \nDie Veranstaltung ist Auftakt der 6-teiligen Workshopreihe „Gestärkt durch die Krise“ in Kooperation mit dem Konzeptwerk Neue Ökonomie!  \n\n\n\nZielgruppe\nDas Training richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche aus den Feldern Stadtteilarbeit\, Soziokultur\, Integrations-\, Bildungs- und Begegnungsarbeit\n\nSeminarssprache\nDie Arbeitssprache ist Deutsch. Sollte es diesbezüglich Hürden geben\, sagt uns gern Bescheid.\n\nTrainer*innen\nLukas Perka und Lena Spiecker\n\nTeilnahmebeitrag\n60 Euro (regulär / Organisationen)\n35 Euro (ermäßigt / nach Selbsteinschätzung)\nWir möchten allen eine Teilnahme ermöglichen – bitte prüft\, welcher Betrag für Euch möglich ist und sprecht uns an bei finanziellen Hürden.\n\nVerpflegung\nGemeinsame vegane Mittagsverpflegung vor Ort möglich (optional)\n\nAnmeldung\nÜber unser Kontaktformular\nPöge–Haus (barrierarm\, Infos hier!)\nHedwigstr. 20\, 04315 Leipzig \nTeil der Workshopreihe Gestärkt durch die Krise in Kooperation mit dem Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.! \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Workshop: Mir fehlen die Argumente\, aber Haltung ist mir wichtig?! | digital
DESCRIPTION:Hilfestellungen und Handlungsempfehlungen zum Umgang mit antidemokratischen Äußerungen \nZielgruppe:\nAlle\, die in Alltag\, Beruf oder Ehrenamt mit antidemokratischen oder populistischen Aussagen konfrontiert sind und ihre Haltung souverän vertreten möchten. \nDozent/in:\nKatharina Tampe & Heiko Weigel | Netzwerk für Demokratie und Courage in Sachsen (NDC Sachsen) \nInhalte:\nDieser Workshop bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in den Umgang mit antidemokratischen und populistischen Äußerungen und versteht sich als Ausprobierraum. Er setzt erste Impulse\, gibt Orientierung und ermutigt dazu\, das Thema in den eigenen Alltag oder das Umfeld weiterzutragen. \nDie Teilnehmer*innen lernen zentrale Merkmale populistischer Aussagen kennen und erhalten einen Überblick über typische Strategien sowie mögliche dahinterliegende Motive. Dabei geht es nicht um eine vertiefte Auseinandersetzung\, sondern um Sensibilisierung und erste Einordnung. \nEin Schwerpunkt liegt auf der Reflexion der eigenen Rolle und Haltung sowie auf Grundideen für respektvolle Diskussionen. Mit praktischen Hilfen wie den „7 guten ersten Sätzen“ werden einfache Reaktionsmöglichkeiten vorgestellt\, die Sicherheit geben und zur weiteren Auseinandersetzung anregen. \nDer Workshop wird von unserem Kooperationspartner Netzwerk für Demokratie und Courage Sachsen (NDC) durchgeführt. \nAblauf:\nDamit wir gemeinsam gut ins Gespräch kommen und die Gruppenarbeit möglichst interaktiv gestalten können\, bitten wir Sie\, Ihre Kamera während des Workshops einzuschalten. So gelingt der Austausch in den Kleingruppen deutlich einfacher. Wir freuen uns auf Sie! \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Schalom Neues Deutschland – Juden in der DDR (Film+Gespräch) | Wurzen
DESCRIPTION:Antisemitismus galt in der DDR als „mit Stumpf und Stiel“ ausgerottet. Antifaschismus war in der DDR Staatsdoktrin und Selbstlegitimation nach innen und außen. In der Vergangenheitsbewältigung unterschied man zwischen „Opfer des Faschismus“ und Kämpfer gegen den Faschismus“\, was zumeist kommunistischen Widerstand meinte. Die Kämpfer hatten einen höheren Stellenwert. Die wenigen in der DDR lebenden Juden wurden „nur“ als Opfer eingestuft. Die besondere Dimension des Holocausts spielte in dieser Argumentation eine untergeordnete Rolle. \nDer Film ist eine Produktion von armadafilm\, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur\, im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg. \nEintritt: 4 €. Karten können sie unter der Telefonnummer: 03425 852710 oder per Mail an: katharina.austilat@ndk-wurzen.de reservieren. \nInformation zur Änderung: Aus organisatorischen Gründen kann nicht\, wie angekündigt\, die Lesung „Stalin hat uns das Herz gebrochen – Antisemitismus in der DDR und die Verfolgung jüdischer Kommunist*innen“ stattfinden\, weswegen wir den o.a. Film zeigen \nDas ambivalente Verhältnis zwischen den ostdeutschen Juden und dem Staat DDR will die Dokumentation durch die persönlichen Erfahrungen jüdischer DDR-Bürger aufzeigen. Salomea Genin\, die als junge Kommunistin mit vielen Illusionen in die DDR kam\, hoffte auch durch die Arbeit in der jüdischen Gemeinde etwas ändern zu können. Auch für den Schriftsteller und Journalisten Walter Kaufmann war die DDR Wahlheimat. Er findet erst spät zu seinen jüdischen Wurzeln zurück. Werner Lappe aus Dresden kommt mit seinen Eltern aus dem englischen Exil in die DDR. Er fühlt sich als sogenannter „Drei-Tages-Jude“\, der nur zu den großen jüdischen Feiertagen in die Synagoge geht. Aber die jüdische Tradition war ihm immer wichtig. \nDer Rocksänger Andre Herzberg (Pankow) spürte die Zerrissenheit der Mutter\, wenn sie sich zwischen der kommunistischen Überzeugung und der jüdischen Religion entscheiden sollte. Für ihn wurde die jüdische Identität nach der friedlichen Revolution 1989 ein neuer Anker. „Schalom neues Deutschland – Juden in der DDR“ stellt die Biografien und die emotionalen Schilderungen der Protagonisten in den Vordergrund und zeigt\, wie Juden in der DDR gelebt und gefühlt haben. \nMit einer kurzen Einführung der Filmemacher Tom Franke und Mark Chaet sowie einer kurzen musikalisch untermalten Lesung und anschließendem Filmgespräch. \nOrt\nD5\nDomplatz 5\n04808 Wurzen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Vortrag: Im Schatten von Auschwitz – Die vergessenen Mordlager der „Aktion Reinhardt“ | Roßwein
DESCRIPTION:Der Vortrag thematisiert die Geschichte und Organisation der Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden im Rahmen der „Aktion Reinhardt“. Vom Herbst 1941 bis Sommer 1942 wurden über 90 Mitarbeiter der „T4“- Zentrale in Berlin in die von den Deutschen besetzten Ostgebiete geschickt. Sie waren die personelle Basis der sogenannten „Aktion Reinhard“ 1942/1943. Diese Aktion wurde noch vor der Wannsee-Konferenz von Heinrich Himmler beschlossen und hatte zur Folge\, dass in den drei Vernichtungslagern Belzec\, Sobibor und Treblinka fast zwei Millionen Menschen ermordet wurden – zum größten Teil Juden und Jüdinnen\, darunter aber auch 50.000 Sinti und Roma. \nDie Organisation und Verbrechen der „Aktion Reinhardt“ und die Erinnerungsgeschichten sind Schwerpunkte des Vortrages. Kombiniert wird der Vortrag mit einer Präsentation. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für ein Gespräch. \nEs ist keine Anmeldung erforderlich. \nOrt\nJugendhaus Roßwein e.V.\nGoldbornstraße 18\nRoßwein\, 04741 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Mit Gott gegen die Demokratie: Christliche Spielarten des Postliberalismus | Dresden
DESCRIPTION:Die liberale Demokratie steht gegenwärtig nicht nur durch neue geopolitische Konflikte mit autoritären Regimen oder den drohenden Wahlsieg rechtspopulistischer Kräfte unter Druck. Subtiler\, aber umso wirkmächtiger mehren sich Stimmen\, welche ihre ideellen Fundamente erodieren sehen. Darunter mischen sich auch prominente christliche Autoren. Hat der Liberalismus ausgedient und sollte einem Revival von Nation\, Familie und Tradition Platz machen? \nREFERENTEN:\nDR. CARLOTTA VOSS studierte Geschichte\, Politikwissenschaft und Theologie und lebt und arbeitet als Politische Referentin und Publizistin in Berlin. Sie ist Redakteurin des Online-Magazins „Politik&Ökonomie“ und Fellow am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover. \nKOOPERATION: Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen\, Institut für Katholische Theologie der TU Dresden\nLEITUNG: Dr. Jonathan Burger\, Dr. Ulrike Irrgang\, Dr. habil. Sarah Rosenhauer \n\n\n\nOrt\nKathedralforum Dresden\nSchlossstraße 24\n01067 Dresden\n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Konstruktive Moderation | Leipzig
DESCRIPTION:Wenn du eine Fraktionssitzung oder in einer Versammlung die Rolle der Moderation übernimmst\, sorgst du für Struktur\, leitest Gespräche\, schaffst Raum für Austausch unterschiedlicher Perspektiven\, hast die Gesprächsteilnehmer*innen im Blick und führst die Sitzung zum Ergebnis.\nIn diesem ganztägigen Aufbau-Workshop vertiefst du deine Kenntnisse und setzt einen klaren Schwerpunkt auf praktische Übungen. Ziel ist es\, Moderation aktiv zu trainieren und sicher anzuwenden. \nIn dieser Veranstaltung \n\nvertiefst du bestehende Grundlagen und Prinzipien guter Moderation im kommunalpolitischen Kontext\nübst du intensiv\, wie du Diskussionen konstruktiv leitest und unterschiedliche Perspektiven zusammenführst\ntrainierst du\, neutral zu bleiben und gleichzeitig auch in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben\nstärkst du deine Fähigkeit\, respektvolle Gesprächsführung auch unter herausfordernden Bedingungen zu sichern\narbeitest du praktisch daran\, kommunalpolitische Diskussionen wertschätzend zu strukturieren und zu einem klaren Abschluss zu bringen\nlernst du Methoden für effektives Strukturieren moderierter Gesprächsformate kennen\n\nDiese Veranstaltung ist für dich\, wenn du \n\nkommunalpolitisch engagiert bist und bereits über erste Erfahrungen in der Moderation kommunalpolitischer Diskussionen verfügst\ndeine Moderationspraxis gezielt weiterentwickeln möchtest\ndeine Gesprächsführung sicherer\, strukturierter und souveräner gestalten willst\nLust hast\, viel praktisch zu trainieren\, statt nur theoretische Grundlagen kennenzulernen\nüben möchtest\, komplexe und konflikthafte Diskussionen gut zu begleiten\n\nDas nimmst du mit\nAm Ende dieses ganztägigen Workshops hast du kennengelernt\, wie du Moderationen auch in anspruchsvollen kommunalpolitischen Situationen sicher führst und weiterhin flexibel gestalten kannst. Du hast praktische Übungen der Gesprächsleitung durchlaufen\, dein eigenes Moderationshandeln reflektiert und – wenn du wünschst – auch kollegiales Feedback erhalten. Du hast konkrete Werkzeuge ausprobiert\, um Gespräche klar zu strukturieren\, ohne sie zu dominieren. So gelingt es dir\, auch in herausfordernden Runden Ruhe\, Klarheit und eine respektvolle Gesprächskultur zu fördern. \nOrganisatorisches\nWir freuen uns\, dass wir alle unsere Veranstaltungen kostenfrei anbieten können. Für unsere Arbeit sind wir jedoch auf eure Unterstützung angewiesen. Jeder Beitrag\, egal wie klein\, hilft uns\, unsere Veranstaltungen zu realisieren. Weitere Informationen dazu\, wie ihr uns unterstützen könnt und was eure Spende bewirkt\, findet ihr hier. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Seminar: Asylrecht To Stay - Bleibeperspektiven für junge Geflüchtete stärken | Dresden
DESCRIPTION:Junge Menschen\, die als Geflüchtete nach Deutschland kommen\, stehen vor zahlreichen rechtlichen Herausforderungen. Es ist daher essenziell\, dass Fachkräfte in der Jugendarbeit und angrenzender Arbeitsfelder über fundierte Kenntnisse im Asylrecht verfügen\, um diese jungen Menschen bestmöglich unterstützen und die Entwicklung positiver Zukunftsperspektiven fördern zu können. \nIn der Veranstaltung werden grundlegende Kenntnisse zum Asyl- und Aufenthaltsrecht sowie zum Ablauf des Asylverfahrens vermittelt. Darüber hinaus werden aufenthaltsrechtliche Optionen nach einem negativen Asylbescheid aufgezeigt. Im Fokus stehen jeweils Momente\, die es für sozialarbeiterische Fachkräfte in der Begleitung junger Geflüchteter zu beachten gilt\, um möglichst alle Chancen des Asyl- und Aufenthaltsrechts nutzen und auf ein langfristiges Bleibeberecht hinwirken zu können. In diesem Kontext wird auch thematisiert\, wie ein berufsethischer Umgang mit Abschiebungen aussehen kann. Es wird mit Praxisbeispielen und Fallbesprechungen gearbeitet. \n\n\n\nOrt \n\nSeminarraum Susanne Birkholz\nWerner-Hartmann-Str. 1\n01099 Dresden \n\n\n\n\n\n\n\nZielgruppe \n\n\nFachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie angrenzender Arbeitsfelder \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nReferent*innen \n\n\nChristina Riebesecker \n\n\n\n\n\n\n\n\nPreis \n\n50\,00 € für Mitglieder/ XXX€ für Nichtmitglieder (inklusive Übernachtung und Verpflegung) \n\n\n\n\n\n\n\nMethoden \n\n\nInput\, Fallbeispiele \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Vor aller Augen – wie jüdisches Leben aus Bautzen verschwand | Bautzen
DESCRIPTION:Am 9. November lädt ein breites Bündnis aus Bautzener Kultur- und Bildungseinrichtungen\, Kirche und Zivilgesellschaft auf den Kornmarkt ein. \nGemeinsam erinnern wir an die Novemberpogrome von 1938 und an die jüdischen Menschen\, die einst zum Leben dieser Stadt gehörten. Der Ort ist bewusst gewählt. Während des Pogroms am 10. November 1938 wurden jüdische Bautzenerinnen und Bautzener durch die Stadt getrieben und auf dem Kornmarkt öffentlich gedemütigt. \nHeute ist derselbe Platz montags regelmäßiger Versammlungsort einer „Mahnwache“\, bei der antisemitische und verschwörungsideologische Erzählungen verbreitet werden. \n„VOR ALLER AUGEN“ ist deshalb Gedenken und politische Versammlung zugleich. \nDabei soll keine klassische mehrstündige Gedenkveranstaltung entstehen. \nDer Kornmarkt wird ab 15:30 bis 19:00 Uhr zu einem offenen Ort des Erinnerns\, Zuhörens und Begegnens. Künstlerische Installationen erinnern an jüdische Bautzener*innen\, Jugendliche lesen aus Erinnerungen von Zeitzeug*innen\, dazu kommen Musik und Tanz sowie eine Ausstellung und Möglichkeiten zum Gespräch und zur historischen Auseinandersetzung. \nDas Programm wird zweimal zu erleben sein – ein Kommen und Gehen ist jederzeit möglich. Zwischen beiden Durchläufen ist ca. 17:00 Uhr eine ökumenische Andacht an nahegelegenen Stolpersteinen geplant. Die genauen Zeiten und weitere Informationen zum Programm folgen in Kürze. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Wenn Hauptamt und Ehrenamt zusammenarbeiten | digital
DESCRIPTION:Die Zusammenarbeit zwischen hauptamtlich Beschäftigten und ehrenamtlich Engagierten bietet große Chancen\, bringt aber auch unterschiedliche Erwartungen und Rollenverständnisse mit sich. Dieses Seminar beleuchtet typische Herausforderungen und zeigt Wege zu einer gelingenden Zusammenarbeit auf Augenhöhe.\nLernziel: Die Teilnehmenden verstehen die unterschiedlichen Perspektiven von Haupt- und Ehrenamt und entwickeln Ansätze für eine klare\, wertschätzende und erfolgreiche Zusammenarbeit.\nMethoden: Kurzinputs\, Praxisbeispiele\, Erfahrungsaustausch sowie gemeinsame Bearbeitung typischer Herausforderungen aus dem Arbeitsalltag. \nkostenlose Anmeldung hier: https://lets-meet.org/reg/ab4b4d3d1627f8c99d \nDie WONOS-Netzwerkstelle bietet in der zweiten Jahreshälfte 2026 wieder eine Veranstaltungsreihe u.a. zu Fördermitteln\, Fundraising und Themen des Vereinsmanagements an\, in dessen Rahmen dieses Seminar stattfindet. Bei Interesse können auch zusätzliche und vertiefende Präsenzseminare oder Inhouse-Schulungen zu diesen oder anderen Themen kostenfrei gebucht werden. Voraussetzung ist die Stellung eines Raumes und die Teilnahme von mindestens sechs Personen. Im Einzelfall können teilnehmende Einzelpersonen auch ein einstündiges Online-Coaching buchen. Alle Angebote sind kostenfrei. Weitere Informationen dazu: Dr. Dirk Tröndle (dirk.troendle@diakonie-delitzsch.org\, 0176-68517902). \n\n\nWeitere Informationen finden Sie auf der Website der Veranstaltung unter  https://weltoffenes-nordsachsen.de/wonos-mini-seminare-fuer-ehrenamt-zivilgesellschaft-in-nordsachsen/ \n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Fachtag: "Vielfalt verstehen – Austausch stärken. Diskriminierungssensible Praxis im Gesundheits- und Sozialwesen gemeinsam weiterdenken" | Mittweida & digital
DESCRIPTION:Menschen im Gesundheits- und Sozialwesen begegnen einer Vielfalt an Lebensrealitäten\, Erfahrungen und Bedürfnissen. Insbesondere queere Menschen sind dabei von strukturellen und gesellschaftlichen Hürden betroffen. Das Team von Vielfalt vermitteln – Multiplikator*innen im Gesundheits- und Sozialwesen im ländlichen Raum stärken lädt daher zum hybriden Fachtag Vielfalt verstehen – Austausch stärken ein. Gemeinsam möchten wir Wissen vertiefen\, Erfahrungen teilen und Impulse für die eigene berufliche Praxis gewinnen. \nProgramm: \n09:00 Uhr: Ankommen \n09:10 Uhr: Begrüßung \n09:25 Uhr: Grußwort (Sophie Koch) \n09:35 Uhr: Fachlicher Input (Lea Bellmann) \n10:30 Uhr: Pause mit Vielfaltsforum \n11:00 Uhr: Workshop A – Geschlechtergerechte Sprache (Präsenz) \n11:00 Uhr: Workshop B – Intersektionale & queersensible Pädagogik (online) \nAusführliche Informationen erhalten Sie in der Einladung zum Fachtag. \nDie Anmeldung ist kostenfrei über das Anmeldetool eveeno möglich. \nDienstag\, 10.11.2026 | 9:00 – 13:30 Uhr | Hochschule Mittweida & online \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Moderationstraining mit Videoanalyse | Dresden
DESCRIPTION:Ihr wollt wissen\, ob Ihr wirklich (vor der Pinnwand oder dem Flipchart) richtig steht? Ob man Eure Anleitung zur Kartenabfrage (nicht nur akustisch) gut verstehen kann? Ob Ihr mit allen Anwesenden Blickkontakt haltet? Wie Ihr bei Störungen reagiert? Wir finden es gemeinsam in diesem praktischen Übungsseminar heraus. Dabei werden verschiedene Moderationsmethoden nochmals kurz vorgestellt. Ihr müsst als Voraussetzung nicht bereits an einem Methoden-Seminar teilgenommen haben. \nAblauf \n\nKennenlernrunde & Erwartungsabfrage\nMethoden der Moderation\nÜben\, üben\, üben: Moderationstraining mit Videoanalyse in mehreren Durchläufen\nFeedbackrunden\nZusammenfassung & Seminarauswertung\n\n\nSeminarleitung: Karin Pritzel \n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Russlands Krieg gegen die Ukraine: Was hat das mit uns zu tun? - Zwischen Wehrpflichtdebatte\, Geschichtsverfälschung und politischer Kritik | digital
DESCRIPTION:Wehrpflicht und Aufrüstung sind Themen\, die aktuell nicht nur viele junge Menschen bewegen. Vor dem Hintergrund der sogenannten Zeitenwende bieten sie gemeinsam mit Diskussionen um Waffenlieferungen an die Ukraine sowie dem Umgang mit Russland ein hohes gesellschaftliches Konfliktpotenzial. Gleichzeitig sind sie mit existenziellen Emotionen verbunden. Fachkräfte der Jugendarbeit und -hilfe stehen vor der Herausforderung\, jungen Menschen in der Auseinandersetzung mit diesen fordernden Themen Raum und Orientierung zu geben. Gleichzeitig ist die eigene Haltung vielen vielleicht gar nicht so klar. Zudem ist der Hintergrund und Auslöser für diese Diskurse und Entwicklungen – Russlands Krieg gegen die Ukraine – selbst gar nicht mehr immer so präsent. \nDie Veranstaltung wirft einen Blick zurück auf die Situation 2022 und greift verschiedene Debatten und Themen auf\, die aktuell mit Russlands Krieg gegen die Ukraine in Verbindung stehen. Sie bietet eine Möglichkeit\, sich mit den eigenen Haltungen\, Gefühlen und Wahrnehmungen zum Krieg auseinanderzusetzen und auszutauschen. In einem Impuls werden insbesondere Verschwörungsmythen und problematische Narrative zum Krieg beleuchtet. Dadurch wird eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Krieg sowie seinen gesellschaftlichen Auswirkungen in Deutschland gestärkt. \nZielgruppe \n\n\nFachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und angrenzender Arbeitsfelder \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nReferent*innen \n\n\nDr. Rosa Fava \n\n\n\n\n\n\n\nPreis \n\n10\,00 € für Mitglieder/ 15\,00 € für Nichtmitglieder \n\n\n\n\n\n\nMethoden \n\n\nInput\, fachlicher Austausch \nWeitere Informationen & Anmeldung
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/russlands-krieg-gegen-die-ukraine-was-hat-das-mit-uns-zu-tun-zwischen-wehrpflichtdebatte-geschichtsverfaelschung-und-politischer-kritik-digital/
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SUMMARY:Beratung & Vereinscafé für Migrant*innenorganisationen | Dresden
DESCRIPTION:Seid ihr auf der Suche nach neuen Kontakten für eure Projekte oder Ideen für einfachere Vereinsbuchhaltung? Kommt zum nächsten Vereinscafé für Migrant*innenorganisationen! \n\n\n11.11.2026 | 17 – 19 Uhr | (individuelle Beratung schon ab 16 Uhr | Begegnungscafé\, Haus der Brücke\, Rähnitzgasse 8\, 01097 Dresden \nUnser Vereinscafé gibt euch Gelegenheit\, andere Vereine kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. \nAußerdem: Im Mittelpunkt des Vereinscafés steht diesmal das Thema Buchhaltung im Verein. Mit Excel-Liste\, professioneller Software\, Papier-Ordner – wie organisiert ihre eure Zahlen im Verein? Habt ihr Tipps für andere Vereine? Oder sucht ihr nach neuen Ideen\, wie ihr die Aufgaben für eure Schatzmeister*innen einfacher machen könntet? Wir wollen uns dazu austauschen. \nEgal\, ob euer Verein noch ganz am Anfang steht oder schon länger aktiv ist: Das Vereinscafé bietet Raum für Fragen\, Gespräche und gegenseitige Unterstützung. \nFür Kaffee\, Tee & kleine Snacks ist gesorgt. \nWir freuen uns auf euch! \nÜbrigens: Schon ab 16:00 Uhr bieten wir unsere Offene Beratung für Vereine an – Wenn ihr individuelle Fragen oder konkrete Themen zu eurem Verein habt\, könnt ihr gern früher vorbeikommen – wir sind vor Ort und nehmen uns Zeit für euch. \nDie Anmeldung ist bis 08.11.2026 hier möglich. \nHabt ihr Fragen zur Veranstaltung? Schreibt an sara.scharmacher@hor-dresden.de \nDie Veranstaltung findet auf Deutsch statt. Übersetzer*innen können mitgebracht oder auf Anfrage organisiert werden (Bitte mindestens eine Woche vorher anfragen). \nDas Haus der Brücke ist barrierearm\, es gibt einen Aufzug\, breite Türen und eine barrierefreie Toilette. \nDas Vereinscafé ist eine Veranstaltung der Projekte House of Resources Dresden+ (gefördert durch das Bundesministerium des Innern) und Engagementberatung(gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden). \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Mit resilienten Strategien durch die Krise – Projekte stabil planen und handlungsfähig bleiben | Leipzig
DESCRIPTION:In Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung\, knapper Kassen und unsicherer Förderbedienungen ist es für zivilgesellschaftliche Akteur*innen oft schwer die Kontinuität der eigenen Arbeit sicherzustellen. Resilienz\, also die Fähigkeit trotz unvorhersehbarer Herausforderungen beständig zu bleiben\, ist dabei für sie ein Schlüssel im Umgang mit Krisen. \nIn diesem Workshop beschäftigt ihr euch mit resilienter Projektentwicklung. Gemeinsam verfolgen wir den Weg von eurer strategischen Ausrichtung\, euren Projektzielen bis zur Planung konkreter Maßnahmen. Dabei stellen wir Methoden und Übungen zur Projektplanung vor und geben die Möglichkeit\, über Umgang mit Veränderungen und Unsicherheiten zu reflektieren. Ihr lernt\, Prioritäten bewusster zu setzen\, Risiken realistischer einzuschätzen und Strategien zu entwickeln\, die euch auch in herausfordernden Zeiten Orientierung geben. Ziel ist es\, eure Projekte nachhaltiger zu gestalten und eure organisationale Resilienz zu stärken. \nDie Veranstaltung ist Teil der 6-teiligen Workshopreihe „Gestärkt durch die Krise“ – eine Kooperation von Konzeptwerk Neue Ökonomie und Konfliktpotential. \nZielgruppe\nDas Training richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche aus den Feldern Stadtteilarbeit\, Soziokultur\, Integrations-\, Bildungs- und Begegnungsarbeit \nSeminarssprache\nDie Arbeitssprache ist Deutsch. Sollte es diesbezüglich Hürden geben\, sagt uns gern Bescheid. \nTrainer*innen\nJohanna Kolberg und Max Bömelburg \nTeilnahmebeitrag\n60 Euro (regulär / Organisationen)\n35 Euro (ermäßigt / nach Selbsteinschätzung)\nWir möchten allen eine Teilnahme ermöglichen – bitte prüft\, welcher Betrag für Euch möglich ist und sprecht uns an bei finanziellen Hürden. \nVerpflegung\nGemeinsame vegane Mittagsverpflegung vor Ort möglich (optional) \nAnmeldung\nPer E-Mail an workshopbuffet@konfliktpotential.org \nPöge–Haus (barrierarm\, Infos hier!)\nHedwigstr. 20\, 04315 Leipzig \nTeil der Workshopreihe Gestärkt durch die Krise – eine Kooperation von Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V. und Konfliktpotential \nWeitere Informationen
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SUMMARY:3. film.land.sachsen-Netzwerktag | Döbeln
DESCRIPTION:In Kooperation mit der AG Kurzfilm \nEin neuer film.land.sachsen-Netzwerktag steht an und wir wollen möglichst viele Gäste im Treibhaus Döbeln begrüßen\, um Dinge anzustoßen\, Pläne zu schmieden und die Kinokultur zu feiern. \nWir wollen Filmschaffende\, Vertreter*innen von Filmfestivals und -initiativen\, die Veranstalter*innen aus der Region sowie natürlich das Publikum zusammenbringen\, um gemeinsam zu erörtern\, wie die sächsische Filmkultur gefördert werden kann. Das ist schließlich nicht nur das erklärte Ziel des 2019 gegründeten Programms film.land.sachsen vom Filmverband Sachsen\, sondern das Anliegen aller Akteur*innen der sächsischen Filmlandschaft. \nHier zur Anmeldung für den Netzwerktag! \nDie Veranstaltung ist hybrid angelegt\, kann also in Präsenz und online besucht werden. Die Anwesenheit vor Ort ist dabei vorzuziehen\, da der direkte Kontakt und Gespräche das Hauptanliegen des Netzwerktags sind. Bitte melden Sie sich in jedem Fall für die Veranstaltung an\, egal ob Sie vor Ort sind oder sich digital zuschalten. \nZudem freuen wir uns außerordentlich\, dass wir nach der Premiere im Kinopolis in Freiberg und dem Kulturkino Zwenkau erneut einen Ort gefunden haben\, der perfekt ins Profil von film.land.sachsen passt. Das Treibhaus in Döbeln ist nicht nur Filmveranstalter\, sondern in erster Linie umtriebiges soziales Zentrum\, das an vielen Stellen ins Stadtgeschehen und weit darüber hinaus hineinwirkt. Durchaus also ein Prototyp für einen Kooperationspartner von film.land.sachsen. \nDas Programm des Netzwerktags zielt primär auf die Verknüpfung von Veranstaltenden und Film-Anbieter*innen. Es umfasst das Kurzpräsentationsformat 8×8 sowie ein Diskussionsformat zu aktuellen Problemen und Herausforderungen bei der Organisation von Filmveranstaltungen im Filmland Sachsen. Die Diskussion wird eingeleitet durch verschiedene Best-Practice-Impulse. Außerdem wollen wir gemeinsam einen Wunschfilm aus dem Programm schauen und natürlich wollen wir genug Raum geben\, um miteinander ins Gespräch zu kommen. \nCafé Courage \n11.00 – 12.30 Uhr: Ankommen\, Get-together\, Mittagessen\n12.30 – 14.30 Uhr: Begrüßung & Kurzpräsentationsformat 8×8\n14.30 – 15.00 Uhr: Pause\n15.00 – 17.00 Uhr: Wunschfilm \nWorkshopraum \n15.00 – 17.00 Uhr: Diskussionsformat \nfilm.land.sachsen wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Demokratie in Europa erhalten – Wege zu internationaler Zusammenarbeit gegen autoritäre Strömungen | Wurzen
DESCRIPTION:+++English version below+++ \nWann? 13. November 2026\, 10-18 Uhr \nWo? Wurzen (Sachsen)\, Netzwerk für demokratische Kultur e.V.\, Domplatz 5 \nNicht nur in Deutschland\, auch in vielen europäischen Ländern steht die demokratische Zivilgesellschaft unter Druck. Rechtspopulistische und rechtsextreme Kräfte streben autoritäre Regierungsformen an. Viele Vereine\, Initiativen und Bündnisse engagieren sich für europäische und demokratische Werte\, die Wahrung der Grundrechte\, gesellschaftliche Teilhabe und Rechtsstaatlichkeit und sind deshalb für den Erhalt stabiler Demokratien unverzichtbar. In vielen europäischen Ländern werden sie deshalb zum Ziel von Anfeindungen und Delegitimierungsstrategien. \nDie wenigsten deutschen Initiativen aus der Demokratiearbeit oder den sozialen Bereichen sind mit Partner*innen in anderen europäischen Feldern vernetzt\, die in ähnlichen Feldern arbeiten und ähnliche Herausforderungen meistern müssen. Wie können zivilgesellschaftliche Organisationen über Ländergrenzen hinweg Erfahrungen teilen\, voneinander profitieren und gemeinsam neue Handlungsspielräume schaffen? Welche transnationalen Netzwerke bestehen bereits und wie kann man daran teilhaben? Die Werkstatt bringt Engagierte aus Deutschland mit erfahrenen und bestens vernetzten Akteuren aus der Slowakei und der Ukraine zusammen. \nMichal Klembara (Malý Berlín\, Slowakei) und Mykhailo Glubokyi (Izolyatsia\, Ukraine/Slowakei) geben Einblicke in die Arbeit demokratischer Zivilgesellschaft in Mittel- und Osteuropa und zeigen\, welche Resilienzstrategien\, Netzwerke und Formen transnationaler Zusammenarbeit sich in der Praxis bewährt haben. Gemeinsam wollen wir diskutieren\, was sich daraus für die Demokratiearbeit in Deutschland lernen lässt – und vor allem den Blick nach vorn richten: Wie entstehen tragfähige europäische Partnerschaften? Wie wird aus einem ersten Kontakt eine gemeinsame Projektidee? Und welche Fördermöglichkeiten gibt es dafür auf EU-Ebene und bei anderen Stellen? \nDie Teilnehmenden entwickeln im Rahmen des Seminars erste eigene Ideen für internationale Kontaktaufnahmen und bekommen neue Impulse für eine stärkere europäische Vernetzung. \nEingeladen sind Engagierte und Fachkräfte aus demokratischen zivilgesellschaftlichen Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet\, die ihre Arbeit europäischer denken und neue Partner*innen finden möchten. \nDas Seminar findet auf Englisch ohne Dolmetschung statt\, englische Sprachkenntnisse sind für die Teilnahme erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei\, Reise- und Übernachtungskosten müssen selbst getragen werden. \nWurzen liegt in unmittelbarer Nähe zu Leipzig und ist vom Leipziger Hauptbahnhof aus per Regionalbahn oder S-Bahn in 20 bzw. in 40 Minuten gut zu erreichen. Für Teilnehmende\, die einen längeren Anreiseweg haben\, steht im Tagungshaus des Netzwerks für demokratische Kultur e.V. in Wurzen eine begrenzte Zahl von Übernachtungsmöglichkeiten in Einzel- und Mehrbettzimmern zur Verfügung\, die zusätzlich kostenpflichtig gebucht werden können (70 EUR pro Nacht inkl. Frühstück). Bitte teilen Sie uns Ihren Buchungswunsch parallel zur Veranstaltungsanmeldung unter ludwig.henne@ndk-wurzen.de  mit. \nAnmeldung: https://crm.amadeu-antonio-stiftung.de/civicrm/event/info?reset=1&id=59 (bitte nutzt den Link zur Anmeldung auch\, wenn ihr parallel unter der oben genannten Emailadresse eine Übernachtung bucht!) \nEine Veranstaltung der Amadeu Antonio Stiftung in Kooperation mit der Regionalen Netzwerkstelle für Demokratie im Landkreis Leipzig. \n  \nPreserving Democracy in Europe – Ways to International Cooperation Against Authoritarian Trends \nWhen? November 13\, 2026\, 10 a.m.–6 p.m. \nWhere? Wurzen (Saxony)\, Netzwerk für demokratische Kultur e.V.\, Domplatz 5 \nDemocratic civil society is under pressure not only in Germany but also in many European countries. Right-wing populist and far-right forces are striving for authoritarian forms of government. Many associations\, initiatives\, and coalitions are committed to European and democratic values\, the protection of fundamental rights\, social participation\, and the rule of law—and are therefore indispensable for preserving stable democracies. In many European countries\, they are consequently becoming the target of hostility and strategies aimed at delegitimizing them. \nVery few German initiatives working in the fields of democracy or social issues are networked with partners in other European countries who work in similar fields and face similar challenges. How can civil society organizations share experiences across national borders\, learn from one another\, and jointly create new opportunities for action? What transnational networks already exist\, and how can one participate in them? This workshop brings together activists from Germany with experienced and well-connected actors from Slovakia and Ukraine. \nMichal Klembara (Malý Berlín\, Slovakia) and Mykhailo Glubokyi (Izolyatsia\, Ukraine/Slovakia) will provide insights into the work of democratic civil society in Central and Eastern Europe and highlight which resilience strategies\, networks\, and forms of transnational cooperation have proven effective. Together\, we want to discuss what lessons can be drawn from this for democracy-building efforts in Germany—and\, above all\, look ahead: How do sustainable European partnerships emerge? How does an initial contact turn into a joint project idea? And what funding opportunities are available for this at the EU level and from other sources? \nDuring the seminar\, participants will develop their own initial ideas for establishing international contacts and gain new inspiration for stronger European networking. \nWe invite activists and professionals from democratic civil society initiatives across Germany who wish to adopt a more European perspective in their work and find new partners. The seminar will be held in English without interpretation; English language proficiency is required for participation. Participation is free of charge\, but participants must cover their own travel and lodging expenses. \nWurzen is located very close to Leipzig and is easily accessible from Leipzig Central Station by regional train or S-Bahn in 20 or 40 minutes\, respectively. For participants traveling from farther away\, a limited number of overnight accommodations are available at the conference center of the Network for Democratic Culture e.V. in Wurzen; these can be booked for an additional fee (70 EUR per night\, including breakfast). Please let us know your accommodation request at the same time you register for the event by emailing ludwig.henne@ndk-wurzen.de. \nRegistration: https://crm.amadeu-antonio-stiftung.de/civicrm/event/info?reset=1&id=59 (please use the registration link even if you are booking accommodations via the email address listed above!) \nWeitere Informationen / more information
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/demokratie-in-europa-erhalten-wege-zu-internationaler-zusammenarbeit-gegen-autoritaere-stroemungen-wurzen/
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SUMMARY:Seminar: Polizei und Protest | Leipzig
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 10.10.2026 | \nZu Geschichte und Gegenwart des Protest Policing \nEine der Aufgaben der Polizei besteht darin das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten und zu schützen. Häufig entzündet sich an polizeilichen Praktiken im Protestgeschehen harsche Kritik. Dass die Polizei sich oftmals als politische Akteurin versteht\, rechtsstaatliche Grenzen überschreitet und unverhältnismäßig Gewalt anwendet\, ist dann der Vorwurf der einen Seite. Dass sich politische Aktivist*innen kriminell\, weil die öffentliche Ordnung störend oder gewalttätig verhalten ist der Vorwurf der anderen. Im Seminar beschäftigen wir uns mit folgenden Themen: \n\nKurzer Überblick über die Protestgeschichte der Bundesrepublik Deutschland\nBedeutung von Straßenprotesten für aus historischer und aktueller Perspektive\nAufgaben von Polizei im Protestgeschehen\, Abläufe und Handlungslogiken im Protest Policing\nMöglichkeiten der Deeskalation bei Konflikten\n\nDas Seminar ist offen für Engagierte der demokratischen Zivilgesellschaft und andere Interessierte. \nReferent*innen\n– Michael Sturm (Historiker\, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW) und Peter Römer (Politikwissenschaftler\, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Geschichtsort Villa ten Hompel\, Münster). \nTermine:\nSamstag 14.11.2026\, 11:00-18:00 Uhr\nSonntag 15.11.2026\, 10:00-14:00 Uhr \nOrt: Leipzig\, genauer Ort nach Anmeldung\nDer Veranstaltungsort ist nicht rollstuhlgerecht eingerichtet. \nKostenfrei dank Fördermitteln \nAnmeldung: Teilnahme nur nach bestätigter Anmeldung bis 10.10.2026 an anmeldung@kulturbuero-sachsen.de \nDownload Veranstaltungsflyer als .PDF (1\,3 MB) \nWeitere Informationen
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/seminar-polizei-und-protest-leipzig/
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SUMMARY:Theaterstück: Auch Deutsche unter den Opfern | Chemnitz
DESCRIPTION:Der NSU-Prozess ist einer der komplexesten Prozesse der jüngeren deutschen Geschichte. Die traurige Bilanz des NSU: Bombenanschläge\, Raubüberfälle\, Morde – darunter neun Menschen mit türkischer\, kurdischer und griechischer Herkunft. Der Jahre andauernde Prozess über die Mordserie der rechtsextremen Terrorzelle ist zwar rechtskräftig abgeschlossen\, jedoch besteht bis heute der Eindruck\, dass vieles unvollständig ist. \nDer Prozess offenbart beängstigende Einblicke in das Behördenversagen. Jahrelang wurde den Opfern mit Migrationshintergrund eine Verwicklung in die Taten unterstellt. Gleichzeitig schlossen nahezu sämtliche mit der Sache befasste Beamte einen rechtsextremen Hintergrund der Täter aus. Was wäre gewesen\, wenn die Opfer deutsche Namen und die Täter nichtdeutsche Namen getragen hätten? \nAnlass für uns ein solches Stück auf die Bühne zu tragen ist\, nichts vergessen zu lassen. Das Stück soll uns in Erinnerung bringen\, was immer noch latent gegenwärtig ist: der radikale Terror von rechts. Das Ensemble bringt uns die Tatsachen und die Realität vor Augen\, um uns wach zu rütteln. Dieses Stück will ein Weckruf sein\, dass diese grausamen Taten im Untergrund weiterhin vorhanden sind. Es ist bitter\, zum Teil lächerlich und erreicht die Dimension des Grotesken. \nPRESSESTIMMEN: \n„Die nüchterne und trotzdem mit eindringlichen Bildern arbeitendeInszenierung erzielt starke Wirkung.“\n(TAZ) \n„Sie nehmen ständig wechselnde Rollen ein\, präsentieren souverän die imStück angelegte Multiperspektivität\, sie verlautbaren Gerichtsakten\, Protokolleoder Chats\, singen\, als wäre es die Dreigroschenoper\, freche Lieder auf denVerfassungsschutz und halten die zwei Stunden über ein starkes Tempo.“ (NACHTKRITIK.DE) \nVon: Tuğsal Moğul\n\nRegie: Mustafa Avkıran & Övül Avkıran\nDramaturgie: Saliha Kerkhoff\nLichtdesign: Serdar Demirdas\nProduktion: Ballaus Prineznallee / Interkulturell-Aktiv e.V. \nDas Projekt wurde gefördert mit Mitteln des Förderprogramms „NEUSTART KULTUR“.\nDie Wiederaufnahme für 24/25 wurde gefördert im Rahmen der „Wiederaufnahmeförderung“ der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. \nWo \n\n\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz\n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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CATEGORIES:Konzert | Theater | Performance
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SUMMARY:XXX. Theodor-Litt-Symposium: Deutschland und die Zeitenwende – Generationendialog über Sicherheit\, Freiheit und politische Bildung | Leipzig
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 13.11.2026 | \nDas XXX. Theodor-Litt-Symposium widmet sich der sicherheitspolitischen Dimension der „Zeitenwende“ und fragt\, welche Folgen die veränderte Bedrohungslage für Gesamtverteidigung\, Staat\, Gesellschaft\, junge Menschen und politische Bildung in Deutschland hat. Spätestens mit dem vom Bundestag am 5. Dezember 2025 verabschiedeten Wehrdienst-Modernisierungsgesetz ist diese Debatte nicht mehr abstrakt: Seit Anfang 2026 erhalten 18-Jährige einen Fragebogen zum Wehrdienst\, für Männer ist die Beantwortung verpflichtend\, für Männer der Geburtsjahrgänge ab dem 1. Januar 2008 gilt zudem wieder die Pflicht zur Musterung; der neue Wehrdienst ist zunächst freiwillig angelegt\, eröffnet aber die Möglichkeit einer späteren „Bedarfswehrpflicht“\, über die der Bundestag erneut entscheiden müsste. \nDamit stellen sich grundlegende Fragen neu: Braucht Deutschland wieder eine Wehrpflicht? Reicht Freiwilligkeit aus\, um die personellen Anforderungen der Bundeswehr zu erfüllen? Wie verhalten sich militärische Erfordernisse\, Zivilschutz\, individuelle Freiheit\, Wehrgerechtigkeit und Generationengerechtigkeit zueinander? Wie können Schule und politische Bildung diese potenziell konfliktreichen Fragen so aufgreifen\, dass Orientierung\, Urteilsfähigkeit und Kontroversität gestärkt werden? Und: Wie kann es gelingen\, junge Menschen in diese Debatte stärker einzubeziehen und ihre Perspektiven gerecht abzubilden? \nDas XXX. Theodor-Litt-Symposium verbindet daher sicherheitspolitische Analyse mit einem echten Generationendialog. Junge Menschen diskutieren mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik\, Wissenschaft\, Verbänden und politischer Bildung darüber\, wie Deutschland auf die sicherheitspolitische Zeitenwende reagieren soll – und welche Verantwortung\, aber auch welche Mitsprache der jungen Generation dabei zukommt. Ziel ist es\, Erfahrungen\, Erwartungen und Deutungen verschiedener Generationen miteinander zu verbinden\, die „Zeitenwende“ als gemeinsame gesellschaftliche Herausforderung zu verstehen und Impulse für die politische Bildung zu setzen. \nThemenschwerpunkte:\n•    Grundlagen und Analyse der friedens- und sicherheitspolitischen Zeitenwende\n•    Foren der Zeitenwende – Werkstattgespräche und Dialogformate u. a. zu Gesellschaftsdienst\, zivilen Sicherheitsstrukturen\, Friedensförderung jenseits des Militärischen und den Perspektiven junger Menschen auf Verteidigung und gesellschaftliche Verantwortung\n•    Rolle der politischen Bildung in der sicherheitspolitischen Zeitenwende \nVeranstaltungsort: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig\nZeitraum: 17. November 2026 (09:30-16:30 Uhr) \nWir würden uns freuen\, wenn die Veranstaltung Ihr Interesse weckt!\nAnmeldungen (auch Gruppenanmeldungen sind möglich) bitte bis zum 13. November 2026 an: litt@deutsche-gesellschaft-ev.de \nZu den Mitwirkenden zählen u. a.: Christina Bachmann\, Leiterin des Hauptstadtbüros der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e. V.; Dr. Holger Backhaus-Maul\, Projektleiter am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt und am Zentrum für Sozialforschung der Universität Halle-Wittenberg; Christoph Eichhorn\, Dozent\, Key Note Speaker und ehem. Botschafter; Quentin Gärtner\, Autor und Student; Dr. Henrike Girmond\, Kommissarische Direktorin des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig; Prof. Dr. Dennis Hauk\, Professor für Fachdidaktik Gemeinschaftskunde am Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig; Dr. Roland Löffler\, Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung; Jana Münkel\, Journalistin und Moderatorin; Erik Sczygiol\, ehem. stv. Generalsekretär der Bundesschüler*innenkonferenz (BSK). \nLink zum Livestream \nDas Symposium richtet sich an eine breite Öffentlichkeit\, insbesondere an Personen\, die sich mit Fragen der Sicherheit\, politischen Bildung und gesellschaftlicher Beteiligung beschäftigen. Es werden unterschiedliche Erfahrungs- und Altersgruppen gezielt zusammengebracht\, um einen praxisnahen und generationenübergreifenden Diskurs zu ermöglichen. Konkret angesprochen werden Schülerinnen und Schüler; Wehrdienst- und Freiwilligendienstleistende; Studierende; Fach- und Lehrkräfte; Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft\, Politik\, Verwaltung\, Bildung und Zivilgesellschaft; Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der schulischen und außerschulischen politischen Bildung. \nWeitere Informationen\n 
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SUMMARY:Workshop: Werde Filmvorführer*in! | digital
DESCRIPTION:Vereine und Privatpersonen\, die Menschen für gemeinsame Filmerlebnisse in der Region zusammenbringen wollen\, aber denen das nötige Know-how fehlt\, können sich in unseren kostenfreien Online-Workshops zum/zur Filmvorführer:in weiterbilden. \nDer Workshop steht allen Interessenten frei zur Verfügung. Um Voranmeldung wird gebeten. \n▶️ Anmeldung: Anmeldung bitte per Mail an m.ditscherlein@filmverband-sachsen.de. \nHier geht es zum Zugangslink. \nDer Workshop befasst sich umfassend mit allem\, was für die erfolgreiche Organisation und Durchführung einer eigenen öffentlichen Filmveranstaltung notwendig ist: \n▶️ Vorführrechte (Kommerzielle und nichtkommerzielle Verleihe\, Eintrittsgelder\, GEMA) \n▶️ Programmauswahl \n▶️ Veranstaltungsorganisation (Anmeldung und gesetzlicher Rahmen) \n▶️ Projektionstechnik (auf die Veranstaltung angepasst und kosteneffizient) \n▶️ Marketing / Pressearbeit \nNeben der Wissensvermittlung begleitet durch veranschaulichendes Bildmaterial gibt es nach dem Workshop für Teilnehmer:innen die Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen und Kontakte für eine spätere Beratung und Vernetzung aufzubauen. \nFür den ersten groben Überblick zu den wichtigsten Inhalten des Workshops haben wir ein praktisches pdf zusammengestellt\, das hier heruntergeladen werden kann. \nDownload \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Erinnerungspolitischer Fachtag „Intervention. Antisemitismus und Erinnerungskultur“ | Chemnitz
DESCRIPTION:Beim diesjährigen Erinnerungspolitischen Fachtag widmen wir uns einer der dringlichsten Herausforderungen in unserem Arbeitsfeld\, dem Antisemitismus. \nIn einem gefährlich polarisierten Zeitgeschehen sucht die sLAG beständig nach Möglichkeiten\, Diskursräume zu öffnen und eine Erinnerungsarbeit fortzusetzen\, die auf Vernetzung und profundem Wissen basiert\, die sich jedem Versuch\, den Holocaust zu relativieren\, widersetzt und gegen jeden Antisemitismus interveniert. Das Programm des Fachtags\, entstanden in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartner*innen und Unterstützer*innen aus Gedenkstättenarbeit und Wissenschaft\, dem Bildungsbereich und der Zivilgesellschaft\, spiegelt nun dieses Bemühen. \nDie Keynotes kommen von Andreas Stahl (Gesellschaft für kritische Bildung/Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien)\, der die (Um-) Deutungen des Holocaust vor und nach dem 7. Oktober und aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus aufgreift\, und von Marina Chernivsky (OFEK e.V.)\, deren Vortrag das Erinnern als psychischen und relationalen Prozess thematisiert\, in dem die eigenen Formen des Erinnerns von Jüdinnen:Juden und ihre gegenwärtigen Erfahrungen bisher weniger selbstverständlich wahrgenommen werden. \nBewusst ist unser Verzicht auf fertige Workshop-Formate der diesjährigen Ausgabe des Fachtags. Die fünf Werkstattgespräche am Nachmittag laden ein zum Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis\, zur Diskussion von Begriffen und Definitionen\, zur Analyse von Erscheinungsformen des Antisemitismus in unserem Arbeitsfeld und zur Verständigung über Handlungsmöglichkeiten der Prävention und (Re-) Aktion sowie zum Umgang mit KI-generierten Holocaustdarstellungen\, kurz zu möglichen und notwendigen Interventionen. Inputs dazu kommen von sLAG-Mitgliedern aus dem Ariowitsch-Haus mit seiner Bildungsabteilung und dem Erich-Zeigner-Haus sowie von „Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“\, vom Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender und TaMaR Germany\, vom Haus der Wannseekonferenz und RIAS sowie dem Verbundprojekt “LastSeen. Bilder der NS-Deportationen“ und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. \nIm Begleitprogramm laden wir am Vorabend des Fachtags gemeinsam mit dem OFEK e.V. zur Projektvorstellung und Podiumsdiskussion „KOLOT sind STIMMEN. Jüdische Zeugenschaft als Prozess“ ein. Im Fokus steht ein Verständnis jüdischer Gegenwart\, in dem Erinnern nicht allein rückblickend verstanden wird\, sondern als ein Prozess\, in dem historische Erfahrungen\, familiale Überlieferungen und gegenwärtige Einschnitte ineinandergreifen. \nMögen die Interventionen gelingen!\nWir freuen uns auf die Begegnung und den Austausch mit euch / mit Ihnen! \n  \nPROGRAMM-ÜBERBLICK\nProgramm-Details zum Download | zur Online-Anmeldung \n9:00 Uhr\nEmpfang / Anmeldung (EG\, Foyer) \n10:00 Uhr\nWillkommen\nmit einem Grußwort von Dr. Markus Pieper\, Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft \n10:30 Uhr\nVortrag:\nErinnern als höchste Form des Vergessens? (Um-)Deutungen des Holocaust vor und nach dem 7. Oktober\nAndreas Stahl \n11:30 Uhr\nKaffeepause \n12:00 Uhr\nVortrag:\nErinnern als psychischer und relationaler Prozess – Wie viel Vergangenheit ist in der Gegenwart möglich?\nMarina Chernivsky \n13:00 Uhr\nMittagspause \n14:00 Uhr\nWerkstattgespräche \nWerkstattgespräch 1 „Antisemitische Angriffe im digitalen und analogen Raum: Einblicke in Arbeitsrealitäten und Handlungsoptionen“\nmit Dr. Christian Landrock\, Julian Mosch\, Christopher Mäbert und Dr. Julia Roos \nWerkstattgespräch 2 „Israelbezogener Antisemitismus und Antizionismus“\nmit Alexandra Farkas Bandl und Prof. Dr. Vladimir Shikhman \nWerkstattgespräch 3 „Antisemitismus an NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorten – Befunde\, Herausforderungen und Perspektiven antisemitismuskritischer Praxis“\nmit Dr. Linda Giesel und Dr. Tanja Kinzel \nWerkstattgespräch 4 „Erfahrungen und Handlungsstrategien im Umgang mit KI-generierten Holocaustdarstellungen“\nmit Dr. Iris Groschek und Dr. Alina Bothe \nWerkstattgespräch 5 „Post-Shoah-Antisemitismus\, Verantwortung und deutsche Identität(en)“\nmit Dr. Raja-Léon Lange und Kristin Kaufmann \n16:00 Uhr\nKaffeepause \n16:45 Uhr\nWerkstatt-Präsentationen \n17:30 Uhr\nSchlussworte / Ausblick \n18:00 Uhr\nEnde des Fachtags \n\nWARM-UP am Vortag\n17.11.\, 18:00 bis 19:30 Uhr\, Chemnitz\nKOLOT sind STIMMEN. Jüdische Zeugenschaft als Prozess\nProjektvorstellung und Podiumsgespräch\nEintritt frei\, Anmeldung per E-Mail an jane.wegewitz@slag-aus-ns.de (Ort wird nach Anmeldung bekanntgegeben) \n\nDer Erinnerungspolitische Fachtag findet am 18.11.2026 von 10:00 bis 18:00 Uhr statt. \nOrt: Technische Universität\, Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude\, Reichenhainer Straße 90\, Chemnitz \nEine Veranstaltung der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Stiftung Sächsische Gedenkstätten in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow e.V. \, dem Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender\, dem Verbundprojekt “LastSeen. Bilder der NS-Deportationen“ \, dem Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V. \, Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 und OFEK e.V.  \nWeitere Informationen
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SUMMARY:„Die Shoah und die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus“ | Zwickau
DESCRIPTION:Vortrag und Gespräch mit Dr. Alexander Walther \nDas jüdische Leben in der DDR ist in breiten Teilen der Gesellschaft eher unbekannt. Jenseits bekannter Klassiker wie „Jakob der Lügner“ stellt sich die Frage: Welchen Raum erhielten jüdische Erfahrungen im staatlich verordneten Antifaschismus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und später in der DDR? Während staatliche Gedenkstätten allgemein von „Kämpfern gegen den Faschismus“ sprachen\, rangen jüdische Überlebende bereits direkt nach 1945 um eine würdige Bestattung der Toten und eine sichtbare Erinnerung an die Shoah\, versuchten ihre kleinen Gemeinden aufrechtzuerhalten.  \nDer Historiker Dr. Alexander Walther geht in seinem Vortrag der Rolle jüdischer Akteure wie Lin Jaldati\, Helmut Eschwege oder Heinz Knobloch nach. Anhand persönlicher Nachlässe zeigt er ihr spannungsreiches Handeln zwischen eigensinniger Aufklärungsarbeit und teils schmerzhaften Zugeständnissen an die SED. Ein Abend über mutiges Engagement\, unmarkierte Gräber und das schwierige Erbe jüdischer Verfolgungserfahrung in der SBZ und DDR.  \nAlexander Walther studierte an der Universität Jena Geschichte und Englisch für das Lehramt. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Jena und Erfurt und ist seit 2023 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz im Projekt „Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“.  \nDie Veranstaltungsreihe ist Teil unserer Angebote im Rahmen von TACHELES 2026\, dem Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen. \nEine Anmeldung unter beteiligung@alter-gasometer.de ist erforderlich. \n\n\n\n\n\nOrt\nBarTerre\, Alter Gasometer \n Kleine Biergasse 3\nZwickau\, 08056  Google Karte anzeigen\n\n\nVeranstalter\nAlter Gasometer e.V.\nSächsische Landeszentrale für politische Bildung\nVolkshochschule Zwickau\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Nachhaltigkeit im Verein einfach umsetzen | digital
DESCRIPTION:Nachhaltigkeit beginnt oft mit kleinen Schritten. Dieses Seminar zeigt praxisnah\, wie Vereine ökologische\, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit in ihre Arbeit integrieren können. Dabei stehen einfache und realistische Maßnahmen im Mittelpunkt\, die ohne großen Aufwand umgesetzt werden können.\nLernziel: Die Teilnehmenden erhalten konkrete Ideen und Werkzeuge\, um Nachhaltigkeit im Vereinsalltag zu verankern und langfristig wirksam zu gestalten.\nMethoden: Kurzinputs\, Praxisbeispiele aus Vereinen\, Checklisten zur Selbstbewertung sowie Austausch und Entwicklung erster Umsetzungsschritte. \nkostenfreie Anmeldung hier: https://lets-meet.org/reg/2d52fc5fa6cda61cc5 \nDie WONOS-Netzwerkstelle bietet in der zweiten Jahreshälfte 2026 wieder eine Veranstaltungsreihe u.a. zu Fördermitteln\, Fundraising und Themen des Vereinsmanagements an\, in dessen Rahmen dieses Seminar stattfindet. Bei Interesse können auch zusätzliche und vertiefende Präsenzseminare oder Inhouse-Schulungen zu diesen oder anderen Themen kostenfrei gebucht werden. Voraussetzung ist die Stellung eines Raumes und die Teilnahme von mindestens sechs Personen. Im Einzelfall können teilnehmende Einzelpersonen auch ein einstündiges Online-Coaching buchen. Alle Angebote sind kostenfrei. Weitere Informationen dazu: Dr. Dirk Tröndle (dirk.troendle@diakonie-delitzsch.org\, 0176-68517902). \n\n\nWeitere Informationen finden Sie auf der Website der Veranstaltung unter  https://weltoffenes-nordsachsen.de/wonos-mini-seminare-fuer-ehrenamt-zivilgesellschaft-in-nordsachsen/ \n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Fachtag: Antisemitismus im Netz – Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten | Leipzig
DESCRIPTION:Ein Fachtag der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und dem Ariowitsch-Haus Leipzig mit dem Projekt Fachnetzwerk gegen Antisemitismus in Sachsen. \nIm Rahmen der Aktionstage Netzpolitik und Demokratie der Landeszentralen und der Bundeszentrale für politische Bildung und im Rahmen des Tacheles-Jahrs der jüdischen Kultur in Sachsen veranstalten die beteiligten Institutionen eine Tagung\, die sich mit dem Thema Antisemitismus im Netz beschäftigt. Zielgruppe der Veranstaltung sind Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Bildung und der Medienbildung aus Schule und Hochschule\, zivilgesellschaftlichen Organisationen\, Vertreter staatlicher Institutionen sowie ein interessiertes und engagiertes netzaffines Publikum aus der Breite der Gesellschaft. \nDie Tagung soll dafür sensibilisieren\, wie Antisemitismus im Netz auftritt und Teilnehmenden Handlungsmöglichkeiten aufzeigen\, dem Phänomen entgegenzutreten. In einem ersten Schritt befassen wir uns anhand von Studienergebnissen und Analysewerkzeugen aus der Wissenschaft mit der Verbreitung von Antisemitismus im Netz und den dahinterliegenden Logiken und Mechanismen. Daraufhin sollen in einem Podiumsgespräch die Erfahrungen von Jüdinnen und Juden im Mittelpunkt stehen\, die selbst in den Feldern Social Media und Digitalisierung tätig sind. Im zweiten Teil der Tagung liegt der Fokus auf erfolgreichen Umgangsweisen mit Antisemitismus im digitalen Raum. Hierzu setzen wir uns mit verschiedenen Strategien der pädagogischen Intervention und nachhaltigen Prävention aus der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit auseinander. \nBitte melden Sie sich für die Tagung auf der Veranstaltungs-Seite der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung an. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei. \nAgenda\nBegrüßung und Einführung ins Thema\n09:30 – 09:45 \nTeil 1: Ist-Stand-Analyse zum Phänomen des Antisemitismus im Netz\nKeynote\n09:45 – 11:00 \nAntisemitismus im Internet: Zu Kontinuität und Anpassung von Judenhass im digitalen Kommunikationsraum \nProf. Monika Schwarz-Friesel \nPodiumsgespräch\n11:00 – 12:30 \nEs diskutieren: Helene Shani Braun (@leni_lafayette) und Laura Cazés (Leiterin der Abteilung Kommunikation und Digitalisierung bei der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.) \nMittagspause mit “Markt der Möglichkeiten”\n12:30 – 13:30 \nMitglieder des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus haben die Gelegenheit\, sich mit ihren Angeboten und Projekten zu präsentieren. \nTeil 2: Antisemitismus begegnen: Welche Möglichkeiten der Prävention und der pädagogischen Intervention gibt es?\nKurzvorstellung der Workshops im Plenum und anschließend Verteilung auf die Workshop-Räume\n13:30 – 14:00 \nWorkshop-Phase\n14:00 – 16:00 \nWorkshop 1:\nProjekt Shoah Stories des Anne Frank Zentrums (Berlin)\, Workshopleitung: Robin Jahnke \nWorkshop 2: \nProjekt RESPOND! – Nein zum Judenhass! des BMBF\, Leitung: Prof. Özen Odag \nWorkshop 3:\nProjekte Hidden Codes und RE:Think der Bildungsstätte Anne Frank (Frankfurt/M.)\, Leitung Hami Nguyen \nWorkshop 4: \nBildungsarbeit der Bildungsstätte Anne Frank auf TikTok\, Leitung: Niyousha Akbari \nMusikalischer Abschluss + Get Together mit Getränk\n16:00 – 17:00 \nOrt\nLeipzig\, Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V.\nHinrichsenstraße 14\n04105 Leipzig \nWeitere Informationen
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/fachtag-antisemitismus-im-netz-herausforderungen-und-handlungsmoeglichkeiten/
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SUMMARY:Rechts geklickt - Umgang mit Neonazismus in Online-Lebenswelten | digital
DESCRIPTION:Digitale Räume sind für junge Menschen zentrale Orte der Information\, Kommunikation und Vernetzung. Auch die Jugendarbeit nutzt sie zunehmend\, um ihre Zielgruppen zu erreichen und Teilhabe zu fördern. Gleichzeitig greifen rechtsextreme Akteure soziale Medien strategisch auf\, um demokratie- und menschenfeindliche Botschaften zu verbreiten und Einfluss auf Jugendliche zu nehmen.\nDas Seminar richtet den Blick auf das medien- und demokratiepädagogische Wirken von Fachkräften in digitalen wie analogen Räumen. Vermittelt werden Grundlagen zu jugendlichen Lebenswelten\, dem Einfluss von Algorithmen und Peer-Groups sowie den Kommunikationsstrategien der extremen Rechten. Gemeinsam werden Radikalisierungsphänomene analysiert und anhand eigener Praxisbeispiele Handlungsoptionen diskutiert.\nIm Mittelpunkt steht die Frage\, wie junge Menschen durch Jugendarbeit in ihrem digitalen Aufwachsen begleitet und in ihrer Resilienz gegenüber extremistischen Ansprachen gestärkt werden können. Unter fachlicher Anleitung erarbeiten die Teilnehmenden\, welche medienpädagogischen Interventionen geeignet sind\, um lebensweltorientierte Räume für Gespräche über Demokratie\, Antidiskriminierung\, Politik und gesellschaftliche Teilhabe zu schaffen. \nZielgruppe \n\n\nFachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie angrenzende Arbeitsfelder \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nReferent*innen \n\n\nKirsten Limbecker & Team pro:dis \n\n\n\n\n\n\n\nPreis \n\n10\,00 € für Mitglieder/ 10\,00€ Nichtmitglieder \n\n\n\n\n\n\nMethoden \n\n\nImpuls\, Break-Out Session\, Diskussion & Praxis- und Methodenreflexion \n\n\n\n\n\n\n\nAnsprechpartner Organisatorisches \n\nTeam pro:dis\nTelefon: 0371 533 6436\nE-Mail: prodis@agjf-sachsen.de \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Gedenken Neu Denken – Lesung mit Susanne Siegert | Zwickau
DESCRIPTION:Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern. Wie und warum\, legt Susanne Siegert in diesem Buch dar. Sie plädiert für eine pluralistische\, neue Gedenkarbeit mit einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer »einstudierten« gemeinsamen Rückschau mit den Opfern. Es geht um weniger bekannte NS-Verbrechen\, um weniger bekannte Orte\, um bisher vernachlässigte Opfergruppen. Gleichzeitig zeigt dieses Buch\, wie wichtig eine aktivere\, vielfältigere Gedenkkultur ist\, um künftige Generationen auch ohne direkte Zeitzeugenberichte zu erreichen. \nSusanne Siegert\, geboren 1992\, klärt auf Instagram und TikTok unter @keine.erinnerungskultur über den Holocaust auf. Für ihre Aufklärungsarbeit wurde die Journalistin 2024 mit dem ELNET Preis und dem Grimme-Online-Award ausgezeichnet. Gerade wurde ihr der Margot Friedländer Persönlichkeitspreis 2025 für ihren unermüdlichen Einsatz verliehen. Die gebürtige Oberbayerin lebt heute in Leipzig. \nWeitere Informationen
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/gedenken-neu-denken-lesung-mit-susanne-siegert-zwickau/
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SUMMARY:Basis-Workshop Konfliktbearbeitung | digital
DESCRIPTION:Stärkende Ansätze für’s Zusammenleben und -arbeiten\n\nPräsenzworkshops in Leipzig\n\n\n\n27. August 2026\, 15.30 bis 18.30 Uhr\nStadtteilhaus Ihmelstraße \n24. September 2026\, 15.30 bis 18.30 Uhr\nMakerSpace Leipzig \n08. Oktober 2026\, 15.30 bis 18.30 Uhr\nOFT Völkerfreundschaft  \nOnline (via Zoom-Link) \n05. November 2026\, 15.00 bis 17.00 Uhr\n03. Dezember 2026\, 15.00 bis 17.00 Uhr \n\n\nIhr erlebt in euer Arbeit oder im Zusammenleben in eurem Stadtteil immer wieder Konflikte und wisst nicht\, wie ihr konstruktiv mit ihnen umgeht? In unserem Einführungsworkshop bekommt ihr Impulse\, die euren Blick auf die vielfältigen Ebenen von Konflikte und die euch zur Verfügung stehenden Bearbeitungsoptionen weiten. \n\n\nJetzt anmelden!\n\nMeist sind Konflikte komplex\, unter einem vermeintlichen Streit um die Sache verbergen sich persönliche Kränkungen\, unterschiedliche kulturelle Grundprägungen\, widerstreitende Werte und vieles mehr. \nUnser Einführungsworkshop vermittelt euch: \n– grundlegende Werkzeuge und Modelle\, die es euch ermöglichen zu verstehen\, was alles in eure Konflikte reinspielt \n– erste Impulse für konstruktive Bearbeitungswege\, die auf verschiedenen Konfliktebenen ansetzen \n– eine konkrete Methode\, die wir gemeinsam ausprobieren und die ihr nach dem Workshop selber anwenden könnt \nWir ermutigen euch\, Konflikte anzugehen und durch respektvolles und lebhaftes Streiten zu gestärkten Beziehungen und gelebter Demokratie in euren Nachbarschaften und Vereinen beizutragen! \n\n\n\n\n\n\nFür wen? \nAlle Interessierten\, Ehrenamtliche und Mitarbeitende aus zivilgesellschaftlichen Organisationen\, Initiativen\, öffentlichen Institutionen\, sozialen Einrichtungen und gemeinwohlorientierten Unternehmen \n\n\n\nUmfang\nPräsenz: 3 Stunden\nOnline: 2 Stunden \n\n\nTeilnahmebeitrag\nkostenfrei \nSeminarssprache\nDie Arbeitssprache ist Deutsch. Sollte es diesbezüglich Hürden geben\, sagt uns gern Bescheid. \n\n\n\nTrainer*in\nLukas Perka und Julia Legge \nAnmeldung\nÜber unser Kontaktformular \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Gewaltfreie Kommunikation (GfK) – Einführung | Mittelherwigsdorf
DESCRIPTION:Konflikte sind für die meisten von uns ein Dauerthema: Sei es im beruflichen oder privaten Bereich\, sei es im Rahmen von politischer oder ehrenamtlicher Arbeit. Immer wieder erleben wir\, wie schwierig es ist\, Konflikte auszutragen\, ohne sich gegenseitig zu verletzen. Da wird offen geschimpft oder im Stillen verurteilt\, beschuldigt\, gedroht\, rumkommandiert oder mit andauernder Nicht-Beachtung reagiert. \nMöchtest du raus aus solchen Reaktionsmustern\, wenn andere Dinge tun\, die bei dir unangenehme Gefühle auslösen? \nIm Zentrum dieses Seminars wird die praxisnahe Anwendung des Kommunikations- und Konfliktlösungsmodells nach Marshall Rosenberg stehen. Auf dessen Basis bekommst du konkrete machbare Wege aufgezeigt\, wie es dir in deinem Alltag zunehmend gelingen kann: \n\neigenen Ärger anderen gegenüber aufrichtig mitzuteilen – ohne dass es verletzend klingt\nKritik und Vorwürfe anderer zu hören – ohne diese persönlich zu nehmen\nsich für eigene Anliegen kraftvoll einzusetzen – ohne auf Dominanzgebaren oder weniger offensichtliche Formen der Manipulation zurückzugreifen\ndie Chancen zu erhöhen\, dass andere bereit sind deine Bedürfnisse ernst zu nehmen\nin Konflikten und auch sonst\, wenn starker Stress auf dich einwirkt\, deinen Werten treu zu bleiben in der Art und Weise\, wie du mit anderen umgehst.\n\n\nTeilnahmebedingungen | Infos zum barrierefreien Zugang \nOrt/Treffpunkt\n\nKulturfabrik Meda\nHainewalder Str. 35\n02763  Mittelherwigsdorf \n\nPreis\n\n220\,- €\n195\,- € für Mitglieder im Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk\nEZZ ca. 34\,- € \nWeitere Informationen & Anmeldung
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/gewaltfreie-kommunikation-gfk-einfuehrung-mittelherwigsdorf/
LOCATION:Landkreis Görlitz
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SUMMARY:Gegenargument. Ein Argumentations- und Haltungstraining gegen rechte und diskriminierende Aussagen | Plauen
DESCRIPTION:Mit Bienz Hammer und Melani Klarić \nEine Veranstaltung der Fraktion Die Linke/Grüne im Kreistag Vogtland und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen \n„Habe ich das grade richtig verstanden?“ Rechte und diskriminierende Äußerungen begegnen uns in alltäglichen Situationen – sei es durch Bekannte\, Familie\, Kolleg*innen\, im öffentlichen\, privaten oder digitalen Raum. Wir alle kennen diese Situationen in denen uns unklar ist\, wie wir uns am besten verhalten sollen: „Macht es Sinn\, jetzt zu diskutieren – oder habe ich noch andere Handlungsoptionen?“. „War das gerade diskriminierend?“ und „Soll ich etwas sagen?“. Überall in der Gesellschaft sind wir mit Herausforderungen im Umgang mit rechten und diskriminierenden Positionen konfrontiert – und manchmal verunsichert oder überfordert. \nDas Argumentations- und Haltungstraining unterstützt dabei\, klare Haltung zu beziehen. Wir reflektieren bisherige Handlungsstrategien und erweitern den Werkzeugkasten um neue Handlungsmöglichkeiten\, um in Zukunft immer souveräner in solchen Situationen agierten können. Ob in der Bahn\, bei der Arbeit\, der Familienfeier\, im Chat\, mit Freund*innen\, beim Elternabend\, im Gym oder am Wahlkampfstand.\nDas Angebot richtet sich an jene\, die sich gegen rechte und diskriminierende Aussagen und Handlungen wenden wollen und darin Unterstützung suchen. \nSeminarzeiten \n\nFreitag\, 04.12.\, 16:00-20:00 Uhr\nSamstag\, 05.12.\, 09:00-15:00 Uhr\n\nFür die Verpflegung wird um eine Spende zwischen 5 und 15 Euro gebeten. \nAnmeldung erforderlich: anmeldung@rosalux-sachsen.de\nBitte gib bei der Anmeldung an: Name\, warum Interesse an der Veranstaltung\, Ernährung (fleisch/vegan/vegetarisch\, Allergien/Unverträglichkeiten)\nWenn gewünscht kann eine Übernachtung dazu gebucht werden. Bitte meldet euch für individuelle Absprachen dazu zeitig genug an. \nReferent*innen:\nBienz Hammer ist in der Bildungsarbeit und systemischen Beratung tätig\, unter anderem zu Antidiskriminierung und Rechtsextremismusprävention. Zudem bietet Bienz Argumentations- und Haltungstrainings gegen (extrem) rechte und diskriminierende Positionen\, Verschwörungserzählungen und Antifeminismus für das Bildungskollektiv Gegenargument an.\nMelani Klarić ist Sozialwissenschaftlerin. Nach Jahren an der KZ-Gedenkstätte Neuengamme arbeitet sie derzeit zu diskriminierungssensibler Bildungsarbeit in Gedenkstätten und ideologischen Kontinuitäten in postnazistischer und postkolonialer Gegenwart. Beim Kollektiv Gegenargument führt sie Argumentations- und Haltungstrainings durch\, berät und entwickelt Konzepte für die Bildungsarbeit. \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.\nSie findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V. statt. \nVeranstaltungsortPlauen\, Ort wird nach Anmeldung bekannt gegeben\n08523 Plauen\nWeitere Informationen & Anmeldung\n 
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LOCATION:Vogtlandkreis
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SUMMARY:#kommunalEngagiert - Aus der Praxis für die Praxis: "Mehr Raum für’s Ehrenamt. Engagement zur Entfaltung bringen." | digital
DESCRIPTION:Räume sind wichtig für Engagierte und Ehrenamtliche: Buchstäblich und im übertragenen Sinne. Ob als Durchführungsorte für Veranstaltungen oder Orte der Begegnung\, wo sich Engagierte und Ehrenamtliche austauschen und gemeinsam Ideen entwickeln können. Oft fehlen diese Räume jedoch\, sodass manche Ideen nicht umgesetzt werden können oder gar nicht erst entstehen. Wie Kommunen dazu beitragen können\, dass diese Räume zur Verfügung stehen und sich das volle Potential des Engagements entfalten kann\, darum geht’s in diesem Online-Seminar. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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