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SUMMARY:Kundgebung 30 Jahre Asylkompromiss: Rassist*innen bekämpfen\, nicht beschwichtigen! | Zittau
DESCRIPTION:Rassistische Gewalt prägte das wiedervereinigte Deutschland am Anfang der 1990er Jahre. Damals wie heute gingen die Angriffe zunächst von ländlichen Regionen aus. Vorgeblich in Reaktion auf diese Stimmung verabschiedete die damalige Bundesregierung den sogenannten Asylkompromiss\, der am 1. Juli 1993 in Kraft trat und de facto das Grundrecht auf Asyl in Deutschland abschaffte.\n\n\n\nDie Unterkünfte von geflüchteten Menschen brannten trotzdem weiter. Im Anschluss daran gewannen völkisch-nationalistische Parteien wie die DVU und NPD erheblich an Zustimmung. In der Folge radikalisierte sich der NSU in Reaktion auf diese Politik\, durch die sich Rassist*innen in ihrer Ablehnung bestätigt sahen. Heute wie damals stärkt Politik\, die dem Volk nach dem Mund redet und um rechte Stimmen buhlt\, rassistische Stimmung in der Gesellschaft\, indem sie Abgrenzung und Ablehnung von Menschen mit Migrationshintergrund normalisiert.\n\n\n\nKommt zur Kundgebung am 1. Juli 2024\, 18:00 Uhr\, auf dem Zittauer Marktplatz\n\nZittau ist bunt
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SUMMARY:Gedenken an Marwa El-Sherbini | Leipzig
DESCRIPTION:Vor 15 Jahren wurde Marwa El-Sherbini im Landgericht Dresden\, während ihrer Zeugenaussage von dem Angeklagten\, aus antimuslimisch-rassistischen Motiven ermordet. Ihr Ehemann\, der ihr zu Hilfe eilte\, wurde durch die Polizei lebensgefährlich verletzt. Individueller und institutioneller Rassismus führten dazu\, dass Marwa El-Sherbini das Leben genommen wurde. Am 01.07.\, um 19 Uhr wird es im Rabet\, an der Graffitiwand\, eine Gedenkveranstaltung geben\, u.a. mit (mehrsprachigen) Redebeiträgen aus Dresden und Leipzig. Dabei möchten wir gemeinsam Marwa El-Sherbini und allen Opfern rechter und rassistischer Gewalt erinnern.\n\nOrt\nGraffitiwand im Rabet\, Leipzig\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Gesprächsreihe "Jetzt in Sachsen": Doing Democracy - Wie kann man die Demokratie stärken? | Leipzig
DESCRIPTION:Gesprächsreihe „Jetzt in Sachsen“ | 04.07.2024 17-19 Uhr | Podiumsdiskussion | Ort: Leipzig\nDemokratie Geschichte schreiben: Demokratie jetzt \nWozu verpflichtet uns das Erbe von 1989? \nLeipzig gilt als die Stadt der friedlichen Revolution. Aber was bedeutet dieses Erbe konkret für unseren demokratischen Alltag? Was können wir heute noch aus den Erfahrungen der Wende für zivilgesellschaftliches Engagement lernen? Und wie unterscheidet sich dieses Engagement in der Großstadt Leipzig und dem Umland der Stadt? \nEFBI-Direktor Prof. Dr. Oliver Decker diskutiert mit Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD)\, Bürgerrechtlerin Gesine Oltmanns (Stiftung Friedliche Revolution) und Henry Lewkowitz (Vorsitzender Erich-Zeigner-Haus). \nOrt\nZeitgeschichtliches Forum Leipzig\nGrimmaische Str. 6\n04109 Leipzig \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Abschluss-Salon + Lesung mit Grit Lemke zur Ausstellung "Ist die Wende zu Ende?" | Bautzen
DESCRIPTION:„Ist die Wende zu Ende?“ ist eine interaktive Wanderausstellung\, die sich als  Erinnerungswerkstatt versteht. Das Ziel ist\, Gespräche über die Wende- und Nachwendezeit und ihre Auswirkungen auf die Gegenwart anzustoßen. Dabei soll nicht nur die Vielfältigkeit der Erinnerungen an die 1990er Jahre veranschaulicht werden\, sondern es geht auch um die Frage\, ob und inwiefern zwischen vermeintlich getrennten Erfahrungen Gemeinsamkeiten bestehen\, wobei Erfahrungen sowohl von Enttäuschung und Ohnmacht als auch von demokratischer Handlungsfähigkeit gemeint sind. Ein besonderes Anliegen ist der Austausch und die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Initiativen vor Ort. \nAusgangspunkt ist ein am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt angesiedeltes Forschungsprojekt über Erinnerungen an die Wende- und Nachwendezeit\, in dem ca. 50 Interviews geführt wurden\, und zwar mit Personen\, die in besonderer Weise von den sozialen Verwerfungen der Wendezeit betroffen waren und deren Perspektiven nur bedingt Eingang in die öffentliche Debatte gefunden haben (ehemalige Vertragsarbeiter:innen\, Protagonist:innen der Kämpfe gegen die Abwicklung von ostdeutschen Betrieben durch die Treuhandanstalt u.a.). „Ist die Wende zu Ende?“ präsentiert Auszüge aus diesen Interviews im Rahmen von Hörstationen (Ausstellung). Zugleich haben die Besucher:innen  die Möglichkeit\, von ihren Erfahrungen mit der Wende- und Nachwendezeit zu berichten (Erinnerungswerkstatt). Auch diese Gespräche werden aufgenommen. So entsteht ein Archiv von Wende-Erinnerungen\, das sich auch als Ausstellungsgegenstand realisiert. \nDas Ausstellungsprojekt tourt von März bis September durch sechs Orte in Thüringen\, Sachsen und Brandenburg\, wo im Herbst jeweils Landtagswahlen stattfinden. \nDie Eröffnung der Station in Bautzen findet am 10. Juni um 21 Uhr statt. Am 7. Juli um 15 Uhr findet der Abschluss-Salon mit dem Team “Zurück in die Zukunft” statt. \nOrt\nReichenstraße 14\n02625 Bautzen \nEine Veranstaltung im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2024. \nFortlaufend aktualisierte Infos gibt es hier. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Feministische Presserunde zur EU-Wahl | digital
DESCRIPTION:Wir werfen einen frischen feministischen Blick auf zwei bis drei aktuelle Themen: ob Klimakrise\, Wohnungsnot oder Gesundheitsreform – wir schauen über den Tellerrand! \nEinmal im Monat diskutieren wir kritisch\, kontrovers und zeigen sachkundig Perspektiven auf\, die gerne vergessen werden. Wir besprechen fehlende Aspekte der gängigen Debatten. \nDrei Journalistinnen\, zwei Moderatorinnen und ein Ziel: Debatten vorantreiben\, die uns bewegen und Bewegung brauchen. Wir können auch anders. \nDie EU-Wahl und die Zukunft der Demokratie: Rechte Akteur*innen\, Jugend und der lange Kampf gegen §218 \nEuropa hat gewählt\, und nicht erst seit den Correctiv-Recherchen fragen sich viele: Welche Rolle werden rechte Akteur*innen in Deutschland und Europa in Zukunft spielen? Warum zeigen sich so viele überrascht\, auch wenn sich die Ergebnisse der Wahl bereits angekündigt haben? \nDie Feministische Presserunde widmet sich noch einmal den Zahlen. Welche Rolle kommt der Jugend bei dieser Wahl wirklich zu? Und welche wichtigen Themen bleiben unbeachtet? Eines ist die Reform des §218\, der den Strafrahmen für Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland regel. Auch dieses Thema ein Anti-Thema\, nicht nur für rechts. Und gleichzeitig einer der zentralen Punkte in Sachen feministischer Selbstbestimmung. Was hat das alles miteinander zu tun? Und mit Europa? \nImmer am letzten Montag im Monat. \nwirkönnenauchanders.de \nMit:\nMithu Sanyal Journalistin\, Kulturwissenschaftlerin und Autorin beim WDR\nTeresa Bücker Freie Journalistin und Autorin\nAnn-Katrin Müller Redakteurin im Politikressort des Magazins Der Spiegel\nHadija Haruna-Oelker Autorin und Journalistin hauptsächlich beim HR \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Demokratie und Integrationsarbeit schützen: Zum Umgang mit rechten Parolen und Narrativen | digital
DESCRIPTION:Onlineveranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe „Wehrhafte Demokratie? – Wehrhafte Kommune! Wie wir Integrationsarbeit gegen rechte Strukturen stärken können“ des FGZ Konstanz in Kooperation mi der VHS Landkreis Konstanz und inSi e.V. Singen\n\n\nVor dem Hintergrund zunehmender Ressentiments gegenüber vermeintlich “Anderen” (Friedrich Ebert Stiftung 2023)\, der Zunahme faschistischer Einstellung in der Gesellschaft (Teichler et al. 2023) und der Zunahme politischer Unterstützung rechtsextremer Kräfte\, wird die Relevanz einer kommunal verankerten\, vielseitig ausgestatteten und gut vernetzten Integrationsarbeit besonders deutlich\, steht sie doch für die positive Besetzung und den Erhalt und Ausbau integrationspolitischer Angebote sowie für die Bereitstellung von demokratieunterstützenden und zusammenhaltsrelevanten Strukturen.\nGleichzeitig wächst bei allen Integrationsakteur:innen aktuell der Druck\, ihre Arbeit und Ergebnisse zu rechtfertigen und zu legitimieren\, um auch weiterhin als wichtiges politisches Feld angesehen zu werden. Das muss sich ändern! \nDie Vortragsreihe „Wehrhafte Demokratie? – Wehrhafte Kommune!“ stellt daher Wissen und Angebote für eine wehrhafte Kommune in vier unterschiedlichen Beiträgen bereit\, um aufzuzeigen\, wie es gelingt\, kommunale Strukturen und vor allem kommunale Integrationsarbeit durch rechte Strukturen nicht blockieren zu lassen – und stellt folgende Fragen:\nWie sehen Alternativen zu Kooperationen mit extremen Rechten in Kommunen aus? Was benötigen Kommunen\, um gegen rechte Parteien in kommunalen Gremien weiterhin handlungsfähig zu bleiben?\nWas sollten Integrationsakteur*innenInnen in Bezug auf aktuelle politische Entwicklungen im Parteiensystem wissen? Wie gelingt es\, die drastischen Veränderungen in der Parteiendemokratie zu verstehen? Wie können rechte Narrative durchschaut und wie kann ihnen Paroli geboten werden? Welche Rolle spielen hierbei Integrationsakteur:innen? Wie können Kommunen die eigenen Entscheidungsträger:innen und -träger:innen schützen und Rassismus und Hass systematisch entgegentreten? \nNach einem Input durch die Referent:innen haben die Zuschauer:innen und Zuhörer:innen die Möglichkeit\, Fragen zu stellen und sich mit den Referent:innen zu beraten. \nDer Beitrag Demokratie und Integrationsarbeit schützen: Zum Umgang mit rechten Parolen und Narrativen von Dr. Rolf Frankenberger von Institut für Rechtsextremismusforschung in Tübingen wird zeigen\, wie wir rechte Narrative durchschauen und ihnen Paroli bieten können. \nModeration: Dr. Kathrin Leipold (FGZ Konstanz) \nEs wird um Anmeldung unter veranstaltungen.fgz@uni-konstanz.de gebeten. Bitte geben Sie zur Anmeldung ihren Namen\, ihre E-Mail\, Ihre Instituion sowie den konkreten Titel der Veranstaltung an\, zu der Sie sich anmelden möchten. Die Zugangsdaten werden Ihnen dann kurz vor der Veranstaltung zugesandt \n\n\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Spielfeld der Herrenmenschen – Kolonialismus und Rassismus im Fußball | Freiberg
DESCRIPTION:Mit Ronny Blaschke (Autor und Journalist)\, Moderation: Christoph Bosen (SEBIT) \nEine gemeinsame Veranstaltung von Fairtrade Town Freiberg\, Taschenbuchladen\, SEBIT (Sächsische Entwicklungspolitische Bildungstage) und der RLS Sachsen \nRassismus im Fußball wird oft als lose Folge von einzelnen Skandalen behandelt. Tatsächlich aber wird die ganze Sportindustrie von rassistischen Strukturen zusammengehalten. Für ein tieferes Verständnis ist ein Blick auf den Kolonialismus nötig: Britische\, französische oder portugiesische Eroberer nutzen den Fußball als Instrument ihrer Gewaltherrschaften. Sie wollten ihre Untertanen „zivilisieren“\, „disziplinieren“\, aufwiegeln. \nRonny Blaschke hat die Langzeitfolgen unter anderem in Brasilien\, Indien und Namibia erforscht. Er beschreibt\, wie rassistisches Denken bis heute den europäischen Fußball prägt: in Fanszenen\, Talentförderung\, Medien. Dafür hat er auf fünf Kontinenten mehr als 120 Interviews geführt. Er stellt mutige Menschen vor\, die den Antirassismus auf ein neues Niveau heben wollen. \nUnd über allem steht die Frage: Wie lässt sich der Fußball dekolonisieren? \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \n\nVeranstaltungsort\nStadtwirtschaft\nBurgstraße 18\n09599 Freiberg
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SUMMARY:Ortsbegehung: Das KZ-Außenlager "Leipzig-Schönau" | Leipzig
DESCRIPTION:mit Mirko Koch \nLeipzig war ein wichtiges Zentrum der Rüstungsindustrie während des Zweiten Weltkriegs. Hier waren schon vor 1933 viele metallverarbeitende Unternehmen wie die Hugo Schneider Aktiengesellschaft (HASAG) oder die Allgemeine Transportanlagen-Gesellschaft (ATG) mit großen Produktionsstätten ansässig. Mit Kriegsbeginn stellten sie ihre Produktion auf Rüstungsgüter\, vor allem Flugzeugteile um. Dabei setzten sie zunächst vor allem ausländische zivile Zwangsarbeiter:innen und Kriegsgefangene ein. Ab 1943 wurde es „kriegswichtigen“ Betrieben außerdem möglich\, KZ-Häftlinge zur Zwangsarbeit heranzuziehen. Ein System von KZ-Außenlagern entstand – eines davon in der Schönauer Lindenallee (heute Parkallee). \nIm KZ-Außenlager „Leipzig-Schönau“ waren ab Sommer 1944 etwa 500 ungarische Jüdinnen interniert. Die Frauen und Mädchen mussten in der Flugzeugproduktion der ATG arbeiten. Das Lager unterstand bis Kriegsende als Außenlager dem KZ Buchenwald. \nAm authentischen Ort des ehemaligen KZ-Außenlager „Leipzig-Schönau“ werden wir uns dem Phänomen der Zwangsarbeit zunächst allgemein annähern. Anschließend erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in den Lebens- und Arbeitsalltag der Häftlinge. Anhand von exemplarischen Biografien und Anschauungsmaterial begeben wir uns auf eine Spurensuche an einem Ort der wenig Spuren bietet. \nTreffpunkt: Straßenbahnhaltestelle Parkallee (Dauer ca. 1½ Stunden)\nTram 8\, 15 (Parkallee) \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Kommunale Allianzen und Strategien gegen Hass und Rassismus | digital
DESCRIPTION:Onlineveranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe „Wehrhafte Demokratie? – Wehrhafte Kommune! Wie wir Integrationsarbeit gegen rechte Strukturen stärken können“ des FGZ Konstanz in Kooperation mi der VHS Landkreis Konstanz und inSi e.V. Singen\n\n\nVor dem Hintergrund zunehmender Ressentiments gegenüber vermeintlich “Anderen” (Friedrich Ebert Stiftung 2023)\, der Zunahme faschistischer Einstellung in der Gesellschaft (Teichler et al. 2023) und der Zunahme politischer Unterstützung rechtsextremer Kräfte\, wird die Relevanz einer kommunal verankerten\, vielseitig ausgestatteten und gut vernetzten Integrationsarbeit besonders deutlich\, steht sie doch für die positive Besetzung und den Erhalt und Ausbau integrationspolitischer Angebote sowie für die Bereitstellung von demokratieunterstützenden und zusammenhaltsrelevanten Strukturen.\nGleichzeitig wächst bei allen Integrationsakteur:innen aktuell der Druck\, ihre Arbeit und Ergebnisse zu rechtfertigen und zu legitimieren\, um auch weiterhin als wichtiges politisches Feld angesehen zu werden. Das muss sich ändern! \nDie Vortragsreihe „Wehrhafte Demokratie? – Wehrhafte Kommune!“ stellt daher Wissen und Angebote für eine wehrhafte Kommune in vier unterschiedlichen Beiträgen bereit\, um aufzuzeigen\, wie es gelingt\, kommunale Strukturen und vor allem kommunale Integrationsarbeit durch rechte Strukturen nicht blockieren zu lassen – und stellt folgende Fragen:\nWie sehen Alternativen zu Kooperationen mit extremen Rechten in Kommunen aus? Was benötigen Kommunen\, um gegen rechte Parteien in kommunalen Gremien weiterhin handlungsfähig zu bleiben?\nWas sollten Integrationsakteur*innenInnen in Bezug auf aktuelle politische Entwicklungen im Parteiensystem wissen? Wie gelingt es\, die drastischen Veränderungen in der Parteiendemokratie zu verstehen? Wie können rechte Narrative durchschaut und wie kann ihnen Paroli geboten werden? Welche Rolle spielen hierbei Integrationsakteur:innen? Wie können Kommunen die eigenen Entscheidungsträger:innen und -träger:innen schützen und Rassismus und Hass systematisch entgegentreten? \nNach einem Input durch die Referent:innen haben die Zuschauer:innen und Zuhörer:innen die Möglichkeit\, Fragen zu stellen und sich mit den Referent:innen zu beraten. \nIn der Abschlussveranstaltung werden Janice Adesuwa Owen-Aghedo und Dr. Jenni Winterhagen von Komm.A (Kommunale Allianzen und Strategien gegen Hass und Rassismus) des IMAP Instituts in ihrem Vortrag „Kommunale Allianzen und Strategien gegen Hass und Rassismus“ die Frage beantworten\, wie Kommunen die eigenen Entscheidungsträger:innen schützen und Rassismus und Hass systematisch entgegentreten können. \nModeration: Dr. Kathrin Leipold (FGZ Konstanz) \nEs wird um Anmeldung unter veranstaltungen.fgz@uni-konstanz.de gebeten. Bitte geben Sie zur Anmeldung ihren Namen\, ihre E-Mail\, Ihre Instituion sowie den konkreten Titel der Veranstaltung an\, zu der Sie sich anmelden möchten. Die Zugangsdaten werden Ihnen dann kurz vor der Veranstaltung zugesandt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Prepair Café zu "Finanzen planen & Förderanträge schreiben" | digital
DESCRIPTION:Du hast große Pläne\, aber dir fehlt das Geld? Dir fällt es schwer\, Finanzen für ein kommendes Projekt zu planen oder einen Überblick über die laufenden Ausgaben zu behalten? Du fragst dich\, wie du Finanzlücken stopfen kannst? Fundraising ist weit mehr als Förderanträge schreiben. Oft finden sich andere Möglichkeiten in der Mittelbeschaffung. In unseren Prepair Cafés bieten wir dir einen offenen Raum\, in dem du dich gemeinsam mit anderen Engagierten genau diesen Baustellen in einer entspannten\, erfrischenden und kollegialen Atmosphäre widmen kannst. An der Seite stehen dir Fachexpert*innen mit Lösungsansätzen\, Tricks und Feedback. \nPrepair Cafés … eine Hausaufgabenbetreuung für deine Engagementbaustellen\nIn diesem Prepair Café kannst du: \n\nmit uns gemeinsam einen einfachen\, nutz- und veränderbaren Finanzplan für deine Organisation oder dein Vorhaben bauen\, der dir hilft\, Budgets festzulegen\, laufende Kosten im Blick zu behalten\, Lücken zu finden und zeitnah zu reagieren.\nEin eigenes Business Model Canvas für deine Idee bauen\, um Bedarfe & Ressourcen auf einen Blick zu erkennen und in einen Finanzplan zu übersetzen.\nmit uns auf den richtigen Portalen nach passenden Förderangeboten recherchieren\, lernen worauf es in der Antragstellung ankommt und mit Betreuung an deinem individuellen Förderantrag schreiben.\nmit uns über weitere Formen der Mittelbeschaffung diskutieren und sozialunternehmerische Konzepte bzw. Fundraisingaktionen in deiner Organisation entwickeln und planen\n\nDas ist zu beachten: \n\nEin Prepair Cafe ist kein Workshop\, sondern ein kollegialer Austausch mit einer Art Hausaufgabenbetreuung. Du entscheidest selbst\, welche Themen und Stationen du vor Ort individuell bearbeitest.\nUnsere Expert*innen geben zu Beginn kurze Impulse und offene Arbeitsaufträge. Danach wirst du selbst aktiv. Unsere Expert*innen stehen dir mit Tipps und Tricks zur Seite.\nDamit sie sich bestmöglich auf deine Baustellen einstellen können\, solltest du bei der Anmeldung deinen Bedarf und dein persönliches Ziel für das Prepair Cafe so konkret wie möglich beschreiben\nDu bringst deinen eigenen Rechner bzw. dein elektronisches Device mit (denke selbstständig an notwendige Dokumente\, Infos und Passwörter)\, die du für deine Hausaufgabe brauchst.\nDie Veranstaltung findet hybrid statt. Du kannst auch Unterstützung online erhalten.\n\nWeitere Informationen\nZur Anmeldung
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung "Tolerance Project" | Zittau
DESCRIPTION:Am Samstag eröffnet um 18 Uhr auf dem Zittauer Marktplatz eine Plakatausstellung zum Thema Toleranz. Sie ist Teil des durch die PfD geförderten Toleranz Projektes des Oberlausitzer Kunstvereins und des Zweikronenhauses. Über einen Zeitraum von zwei Monaten wird die Ausstellung auf dem Markt 50 Postern präsentieren.\n\n\nIn einer Welt\, die zunehmend durch soziale Ungerechtigkeit und Rassismus gespalten ist\, nutzt das “Tolerance Project” die einzigartige Kraft des Designs\, um uns daran zu erinnern\, was wir alle gemeinsam haben. Das “Tolerance Project” ist eine Initiative für eine reisende Plakatausstellung\, gegründet und kuratiert von dem Künstler und Aktivisten Mirko Ilić\, New York. Das Projekt ist darauf ausgerichtet\, Menschen zu erreichen\, die normalerweise keine Galerien oder Museen besuchen.\n\n\n\nWeitere Infos findet ihr hier: https://www.oberlausitzer-kunstverein.de/…/toleranz…/\n\n\n\nRahmenprogramm:\n20.07. 18h Eröffnung auf dem Marktplatz\n26.07. 19h „Ärzte ohne Grenzen“: „Die verheerenden Auswirkungen von Intoleranz“\, Bildreportage von Dr. Dieter Mühl-Benninghaus\, Galerie Kunstlade\, Lindenstr. 15\n24.08. 10h bis 17h 3. offener Workshop für Kinder und Jugendliche im „Atelier Fischhaus“\, Innere Weberstraße 44\n\n\n\nNachnutzung\nDie Ausstellung soll nachwirken – wir suchen „Plakatkompliz*innen“: Schulen\, Kitas oder Mensen\, Rathaus\, Bürgeramt\, Bibliotheken u.ä. die einzelne Plakate nach Abbau längerfristig präsentieren wollen.\n\n\n\nKontakt\ndas.zweikronenhaus.de\nMicheline Richau\, Bildhauerin und Kunsttherapeutin\, mrichau@gmx.de\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Kantine-Festival "Zone" | Chemnitz
DESCRIPTION:Kantine »Zone« 22.-27.07.2024\nWer sich heute positiv auf den Kommunismus bezieht\, kommt nicht daran vorbei\, sich mit den Gründen des Scheiterns historischer Versuche seiner Verwirklichung auseinanderzusetzen. Wenn wir eine andere Zukunft ermöglichen wollen\, können wir die Geschichte des Realsozialismus nicht einfach abtun\, indem wir sagen: „Nein\, nein\, das war nicht der Kommunismus!“\, sondern müssen uns mit den Mechanismen\, Wirkungsweisen & Konsequenzen auseinandersetzen\, die diese Vergangenheit ermöglicht haben. \nWir beobachten eine Krise und Orientierungssuche in der Linken der Gegenwart\, in der auch eine Hinwendung zu autoritären Modellen der Organisierung wieder zunimmt. Sympathien für realsozialistische Staaten nehmen deren Widersprüche und Repressionsapparate oft nicht ausreichend ernst. Das Bedürfnis\, sich damit auch von einem bürgerlichen Narrativ abzugrenzen\, das die DDR & andere realsozialistische Erfahrungen rundherum abwertet und die darin gemachten Erfahrungen unbesehen verwirft\, erscheint nachvollziehbar\, greift aber zu kurz. \nMit der Kantine »Zone« bleiben wir dabei\, uns in der Festival-Woche mit einem Thema anstatt einer Person zu beschäftigen. Wir sind uns bewusst\, dass der Begriff »Zone« in diesem Zusammenhang häufig abfällig verwendet wird. Dennoch haben wir uns für diesen Titel entschieden\, spiegelt sich darin doch gut die Außenwahrnehmung sowohl der DDR als auch Ostdeutschlands\, welche häufig als rückständig\, demokratieunfähig\, hilfsbedürftig – auf jeden Fall »anders« bewertet werden. In teilweise sehr scharfem Kontrast dazu muss »Zone« auch als sozialistische Utopien-Projektionsfläche herhalten – sowohl bei manchen Linken als auch bei der »Früher-war-alles-besser«-Fraktion (Stichwort »Ostalgie«). Wir wollen die diesjährige Kantine dazu nutzen\, hinter die Klischees und Abwertungen zu blicken\, die über die DDR häufig im Umlauf sind und einen Beitrag zu einer differenzierten Auseinandersetzung jenseits von Schwarz-Weiß-Darstellungen leisten. \nWir sind uns der Tatsache bewusst\, dass wir nicht alle Aspekte dieses Themenkomplexes in einer Woche »abarbeiten« können und deshalb Schwerpunkte setzen müssen. Der öffentliche Diskurs ist häufig bestimmt davon\, wie die Teilung Deutschlands in sozialer Ungleichheit\, in Mentalitäten und Identitätsmodellen weiter existiert. Demgegenüber geht es relativ wenig darum\, wie die DDR als Gesellschaft funktioniert hat. Deswegen wollen wir den Blick gerade auf die Lebensrealitiäten in der DDR\, auf die Funktionsweisen ihrer Institutionen\, auf die Bedingungen von Veränderungen im System der Planung und Produktion lenken. \nWir laden euch dazu ein\, euch Ende Juli im Subbotnik in Chemnitz gemeinsam mit diesen Themen auseinanderzusetzen. \nProgramm\nWeitere Informationen
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/kantine-fesival-chemnitz/
LOCATION:Stadt Chemnitz
CATEGORIES:Fachtag | Konferenz,Festival | Feier | Jubiläum
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SUMMARY:Workshop zur Trans*-Geschichte im Nationalsozialismus: Erstellen einer Storyline und der entsprechenden Designelemente für ein Point-and-Click-Game | Dresden
DESCRIPTION:Workshop zur Trans*-Geschichte im Nationalsozialismus: Erstellen einer Storyline und der entsprechenden Designelemente für ein Point-and-Click-Game \n\nWann: 26. Juli 2024\nDauer: 17:00 bis 21:00 Uhr\, 4 Stunden\nWas: Workshop mit Pausen\, in deutscher Lautsprachen\nMit: Lu und Masha vom Educat Kollektiv\, Kai*\nWo: Dresden – FAU Lokal (Bürgerstraße 52)\nKosten: Kostenlos\nAnmeldung: Hier geht´s zur Anmeldung.\n\nIn diesem Workshop werden wir uns mit dem Leben von trans* Personen während des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Wir möchten das Zimmer einer trans* Person im Jahr 1936 rekonstruieren. Wir werden eine Liste von Objekten zur Auswahl haben\, die wir an bestimmten Stellen des Zimmers platzieren können. Diese Objekte sollen Hinweise darauf geben\, wo die Person sein könnte. Die Platzierung der Objekte und die Geschichte\, die wir gemeinsam entwickeln\, werden in einem Point-and-Click-Game umgesetzt. Dieser Workshop richtet sich an alle\, die mehr über die Trans*-Geschichte im Nationalsozialismus erfahren und mit uns ein Online-Game gestalten möchten. \nWorkshop on trans* history during National Socialism: creating a storyline and the corresponding design elements for a point-and-click game \n\nWhen: July\, 26 2024\nHow long: 17:00 – 21:00 pm\, 4 hours\nWhat: A workshop with pauses\, in German and English\nWho: Lu and Masha from Educat Kollektiv\, Kai*\nWhere: Dresden\, FAU Lokal (Bürgerstraße 52)\nCost: free of charge\nRegistration: You can register for the workshop here.\n\nIn this workshop we will look at the lives of trans* people during National Socialism. We want to reconstruct the room of a trans* person in 1936. We will have a list of objects to choose from that we can place in certain places in the room. These objects should provide clues as to where the person might be. The placement of the objects and the story that we develop together will be implemented in a point-and-click game. This workshop is aimed at anyone who wants to learn more about trans* history during National Socialism and create an online game with us. \nWeitere Informationen\nMore Information
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SUMMARY:Stadtteilrundgang: NS-Zwangsarbeit in Volkmarsdorf | Leipzig
DESCRIPTION:mit Tom Schremmer \nMit über 75.000 Betroffenen und mehr als 500 Unterkünften innerhalb des Stadtgebiets nahm Leipzig eine zentrale Rolle im System nationalsozialistischer Zwangsarbeit ein. Während sächsische Rüstungsfirmen wie die HASAG Zwangsarbeiter:innen im großen Stil einsetzten\, spielte sich ein oft vergessenes Kapitel dieser Geschichte abseits der großen Betriebe und Sammellager ab. \nVolkmarsdorf und Neustadt-Neuschönefeld waren zu NS-Zeiten typische\, dicht bebaute Arbeiter:innen-Stadtteile. Vor allem mittelständische Betriebe wie Autowerkstätten oder Wäschereien waren hier ansässig\, die die billigen Arbeitskräfte ausnutzten. In den zahlreichen Gaststätten und Tanzlokalen brachten große Unternehmen wie die HASAG\, die Erla-Werke oder die Leipziger Verkehrsbetriebe ihre Zwangsarbeiter:innen unter. Sie lebten Tür an Tür mit der Leipziger Bevölkerung. \nDie Tour führt durch Volkmarsdorf und Neustadt-Neuschönefeld – vorbei an ehemaligen Arbeitsorten und Lagern\, von denen heute nur noch wenige Spuren sichtbar sind. \nTreffpunkt: 11:00 Uhr auf dem Neustädter Markt (Dauer ca. 2 Stunden\, Ende am Torgauer Platz)\nTram 1\, 3\, 8\, Bus 70 (Hermann-Liebmann / Eisenbahnstraße) \n\n\n\n\n\n\nWeitere Informationen
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