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SUMMARY:Jüdisches Leben erFahren | Weißwasser
DESCRIPTION:Unser Projektteam „Jüdisches Leben erFahren”\, hat den Auftrag vom Land Sachsen\, eine Konzeption für ein mobiles Kultur -und Begegnungszentrum zu entwickeln\, das landesweit jüdisches Leben\, jüdische Kultur und Geschichte lebendig und vielfältig darstellt. Die lang ersehnte Generalprobe für das Projekt erfolgt vom 29.September bis 1. Oktober in der Stadt Weißwasser in der Oberlausitz. Zum musikalischen Rahmenprogramm werden unter anderem gehören: \n  \n– Musikalische Lesung „Jerusalem“ mit Küf Kaufmann mit dem Trio Klangprojekt \n– Marimbaphon-Musik von Alex Jacobowitz \n– Chansonprogramm: „Die Damen und Herren Daffke“ \n– Jewish Folk Music von Yael Gat und der Band Folkadu \n  \nZu den weiteren Highlights\, die wir mit unseren Partner*innen in Weißwasser planen\, zählen: \n  \n– Sonderausstellung zum ersten Ehrenbürger Weißwassers\, dem jüdischen Unternehmer Joseph Schweig im Glasmuseum \n– Kinderbuchausstellung zu jüdischem Leben in der Stadtbibliothek Weißwasser \n– Wanderausstellung „Jüdisches Leben in der Oberlausitz“ (Kulturforum Görlitzer Synagoge) in der Hafenstube Telux \n– Interaktive digitale Zeitzeug:inneneninterviews (Frag-nach-Projekt der Deutschen Nationalbibliothek) \n– Fahrradtour zu „jüdischen Orten“ in Weißwasser mit Marko Schmidt \n  \nEine Gruppe von Pädagoginnen und Pädagogen aller Schulformen erarbeitet zudem für das mobile Zentrum zielgruppenspezifische Handreichungen. Diese sollen den Schulen und Kitas in Weißwasser zur Verfügung gestellt und dort getestet werden. Bei Fragen zum oder Interesse am Projekt schreiben Sie uns an: erfahren@ariowitschhaus.de \n\nSonntag\, 29. September\nab 14 Uhr: Stadttour zu Erinnerungsorten jüdischen Lebens in Weißwasser\nab 17 Uhr in der ev. Kreuzkirche Weißwasser: Auftaktveranstaltung mit musikalischer Lesung\n\n\n\nMontag\, 30. September\nab 13 Uhr: Fragestunde mit Landesrabbiner Zsolt Balla und Pfarrer Lars Städter auf dem Marktplatz\nab 15 Uhr: Workshops für junge Menschen im SKZ Telux\, u.a. zu den Themen „Jüdisch und Queer“\, „Antisemitismus und Fußball“ und „Leben in Israel“\nab 18 Uhr im Glasmuseum: Konzert „Wie werde ich reich und glücklich? – Ein musikalischer Handlungsvorschlag“ Die Damen und Herren Daffke – Chansons der 1920er Jahre\n\n\nOrt: Weißwasser \nDas Modellvorhaben wird gefördert durch das Programm Weltoffenes Sachsen des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:2. Kennenlerntreffen: Queer Migration Work Support | Chemnitz
DESCRIPTION:Queer Migration Work Support \nFür Arbeitgebende\, queere Beschäftigte und alle Interessierte! \nWann: 01. Oktober 2024\, um 15:00 Uhr\nWo: LSVD Sachsen e.V.\nKarl-Liebknecht-Straße 17D\, 09111 Chemnitz\nSprache: Deutsch (Englisch)\, bei Bedarf gerne auch mit Dolmetscher*innen! (bitte in das Anmeldeformular bis 27.09. eintragen)\nZur Anmeldung: via Link\nhttps://www.eventbrite.com/e/1024740084177?aff=oddtdtcreator \nProgramm:\nAustausch & Networking: Im Rahmen dieser Runde möchten wir einen offenen Raum schaffen\, um einander kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. Wir stellen euch unser Projekt vor\, beleuchten die wichtigsten Arbeitsbereiche und geben einen Überblick über die kommenden Workshops.\nInfos zu Job- und Karrieremöglichkeiten: Gemeinsam besprechen wir eure Perspektiven\, Bedürfnisse und Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt. Unser Ziel ist es\, mögliche Chancen und Voraussetzungen zu identifizieren und einander gezielt zu unterstützen. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung: Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat | Chemnitz
DESCRIPTION:Lesung mit den drei Autorinnen des gleichnamigen Buches und anschließendes Gespräch mit Julia Korbik\n\nAnnett Gröschner\, Peggy Mädler und Wenke Seemann reden – über sich als „Ostfrauen“\, was auch immer diese Schublade bedeutet\, über das Glück krummer Lebensläufe\, über die Gegenwart mit ihrer sich ständig reindrängelnden Vergangenheit. Es wird getrunken\, gelacht und gerungen. Ihr kürzlich in Buchform erschienenes Gespräch stellen sie auf der Pochen Biennale vor und tauschen sich mit der Journalistin Julia Korbik aus. \nZEIT: Freitag\, 4. Oktober 2024 // 18:30 Uhr\nORT: Chemnitz\, Pochen-Studio im Wirkbau \nDie Veranstaltung findet im Rahmen der Pochen Biennale 2024 statt und wird präsentiert von der Veranstaltungsreihe: „Feminismus denken\, Feminismus leben“ des Kulturhaus Arthur und Julia Korbik in Kooperation mit Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Mit Mut und Entschlossenheit – Der Kampf für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kriegs- und Konfliktgebieten | digital
DESCRIPTION:Weltweit werden in Kriegen und bewaffneten Konflikten Verbrechen an Frauen und Mädchen verübt. In zahlreichen Kriegs- und Konfliktgebieten wird sexualisierte Gewalt vor allem an Frauen und Mädchen als Taktik eingesetzt\, um Menschen zu erniedrigen\, Macht über sie auszuüben oder sie zu vertreiben. Die Betroffenen und ihr Umfeld bleiben meist stark traumatisiert zurück. \nDie Online-Veranstaltung widmet sich dem Engagement für ein Ende sexualisierter Kriegsgewalt. Welche Rolle spielen Mädchen und Frauen im Krieg? Wie verändert sich die Menschenrechtslage für sie durch gewaltsame Konflikte? Wie können betroffene Frauen und Mädchen gestärkt werden und wie sieht die konkrete Arbeit für den Schutz von Frauenrechten vor Ort aus? \nReferentin \nJeannette Böhme ist Referentin für Politik und Menschenrechte bei der Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale e.V. Durch medica mondiale erhalten insbesondere von sexualisierter Gewalt betroffene Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten ganzheitliche Unterstützung. \nn.n. Frauenrechtsorganisation aus dem Globalen Süden \nAnmeldung \nFür die Teilnahme bitten wir um Anmeldung. Den Zugangslink für die Teilnahme senden wir einen Tag vor der Veranstaltung per E-Mail zu. \nVeranstaltende \nSächsische Entwicklungspolitische Bildungstage (SEBIT) und Genderkompetenzzentrum Sachsen e.V. \nFür Rückfragen steht die Koordinationsstelle der SEBIT gerne zur Verfügung.\nTel: 0351/4923370\nE-Mail: sebit@aha-bildung.de \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Sprechstunde zum neuen Sächsischen Gleichstellungsgesetz (SächsGleiG) | digital
DESCRIPTION:Zielgruppe \nFrauen- und Gleichstellungsbeauftragte in Sachsen\, die Fragen zu ihrem Amt haben und sich dazu austauschen wollen; Gleichstellungsakteur*innen\, die mit dem neuen SächsGleiG arbeiten wollen \nInhalt \nDie Sprechstunde ist ein Angebot an alle\, die mit dem neuen Gleichstellungsgesetz arbeiten wollen. Bitte bringen Sie konkrete Fragestellungen aus Ihrer beruflichen oder kommunalpolitischen Praxis mit. Dies kann fachliche Fragen\, Fragen zu den Rechtsgrundlagen oder Fragen von Strategien und Ressourcen betreffen. Diese können in einem vertraulichen Rahmen gemeinsam besprochen und praktisch mit den Teilnehmenden in ihre Erfahrungen eingeordnet werden. \nWir behalten uns vor\, unterschiedliche Themenschwerpunkte zu setzen\, sehr gerne auf Vorschlag der Interessierten\, schreiben Sie uns gern jederzeit dazu ihre Fragen und Wünsche über das unten stehende Kontaktformular. \nDen Zugangslink zum Zoom erhalten alle per E-Mail\, die sich bis zum Vortag 15 Uhr anmelden unter info@genderkompetenz-sachsen.de \nModeration \n\nBarbara Feichtinger\, freie Referentin des Genderkompetenzzentrums Sachsen\nKarin Luttmann\, Bildungsreferentin des Genderkompetenzzentrums Sachsen\n\nTermine: 18. Juni I 9. Oktober I 4. Dezember\, jeweils 15.00 bis 16.30 Uhr \n\n\n\n\nDigital: Wir nutzen das Programm Zoom\, welches Sie kostenfrei nutzen können. Sie brauchen einen PC mit Kamera und ein Headset/Mikrofon. \n\n\n\nUnkostenbeitrag: kostenfrei\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:voll politisch Kurzfilmtour | Döbeln
DESCRIPTION:Kurzfilme haben den Vorteil\, kulturelle\, gesellschaftliche und politische Tendenzen schnell\, künstlerisch und pointiert reflektieren zu können. Seit vier Jahren zeichnet der Preis „voll politisch – Kurzfilmpreis für demokratische Kultur“ beim FILMFEST DRESDEN den Film aus\, der eine kritische und kontroverse Sicht auf ein politisches Thema ermöglicht. \nWir freuen uns sehr\, dass sich 2024 zum zweiten Mal die sachsenweite Nachspieltour unter dem Titel „Perspektivwechsel“ an die Preisstiftung anschließt. Gemeinsam mit dem Preisstifter Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie\, Europa und Gleichstellung laden wir zu zehn Terminen ein. \n\nNach dem Filmprogramm gibt es die Möglichkeit für Gespräch und Diskussion. Wir freuen uns sehr\, dass Constanze Wolpers\, Regisseurin des Films EINE EINZELNE TAT\, bei der Tour an ausgewählten Terminen als Gesprächsgast dabei sein wird (*).\n\nDie Orte sind:\n\n13.9. Mittelherwigsdorf – 19:30 Uhr / Kulturfabrik Meda\n27.9. Groitzsch – 20 Uhr / Pödelwitz hat Zukunft e.V.\n28.9. Pirna – 19 Uhr / AG Asylsuchende Sächs. Schweiz-Osterzgebirge e.V.\n10.10. Döbeln* – 19 Uhr / Treibhaus\n11.10. Wurzen* – 19 Uhr / Mitmachcafé Wurzen\n17.10. Großhennersdorf* – 20 Uhr / Kunst-Bauer-Kino\n18.10. Leipzig-Grünau – 15 Uhr / Freizeittreff „Völkerfreundschaft“\n30.10. Hoyerswerda – 19 Uhr / Offene Werkstatt der Demokratie\, Brigitte-Reimann-Bibliothek\n04.11. Dresden – 18 Uhr / Thalia Kino (In Kooperation mit der vhs Dresden\, Anmeldung hier)\n05.11. Aue-Bad Schlema* – 18:30 Uhr / Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement e.V. (KGE)\n\n\n\nDas Programm zeigt:\n\n\n\n\nBASRI & SALMA IN A NEVER-ENDING COMEDY von Khozy Rizal (Indonesien\, 2023)\, 15 Min\n\nEin Ehepaar besitzt ein Karussell und verbringt seine Tage damit\, die Kinder anderer Leute zu betreuen\, ohne selbst welche zu haben. Zwischen aufdringlichen Verwandten\, Selbstzweifeln und einer heftigen Konfrontation finden sie heraus\, warum sie noch nicht mit einem Kind gesegnet sind.\n\n\nOUTSIDE von Izabela Plucińska (Polen\, 2023)\, 5 Min\n\nDer mit Kohle gezeichnete Film OBOK erzählt die Geschichte häuslicher Gewalt.\n\n\nLAND DER BERGE von Olga Kosanović (Öesterreich\, 2023)\, 28 Min\n\nEin Versicherungsbetrug und der linke Daumen des alleinerziehenden Vaters Vladimir finden sich in einer unauffälligen Tragödie über die kafkaesken Schranken des österreichischen Einwanderungsgesetzes wieder.\n\n\nBIG BANG von Carlos Segundo (Frankreich\, 2022)\, 14 Min\n\nUberlandia\, Brasilien. Chico verdient seinen Lebensunterhalt mit der Reparatur von Öfen\, in die er dank seiner geringen Größe leicht hineinpasst. Von der Gesellschaft gehasst\, vernachlässigt und ausgegrenzt\, beginnt Chico\, sich zu wehren.\n\n\nEINE EINZELNE TAT von Constanze Wolpers (Deutschland\, 2023)\, 19 Min\n\nEin junger Geflüchteter wird in der Kleinstadt Celle in Norddeutschland erstochen. Die Polizei befragt\, verhört\, obduziert\, sucht\, rekonstruiert\, konserviert\, protokolliert – 1.700 Seiten. Eine Annäherung an den strukturellen Rassismus über Ermittlungsakten\, Fußball und das Aufwachsen der Autorin in Celle.\n\n\n\n\n\n\nEintritt frei. Das Filmprogramm wird in deutscher Sprache bzw. mit deutschen Untertiteln präsentiert.\n\n——————————\n\nGefördert von: Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie\, Europa und Gleichstellung\n\nKooperationspartner:innen: FILMFEST DRESDEN\, Orte der Demokratie\, Volkshochschule Dresden\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:voll politisch Kurzfilmtour | Wurzen
DESCRIPTION:Kurzfilme haben den Vorteil\, kulturelle\, gesellschaftliche und politische Tendenzen schnell\, künstlerisch und pointiert reflektieren zu können. Seit vier Jahren zeichnet der Preis „voll politisch – Kurzfilmpreis für demokratische Kultur“ beim FILMFEST DRESDEN den Film aus\, der eine kritische und kontroverse Sicht auf ein politisches Thema ermöglicht. \nWir freuen uns sehr\, dass sich 2024 zum zweiten Mal die sachsenweite Nachspieltour unter dem Titel „Perspektivwechsel“ an die Preisstiftung anschließt. Gemeinsam mit dem Preisstifter Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie\, Europa und Gleichstellung laden wir zu zehn Terminen ein. \n\nNach dem Filmprogramm gibt es die Möglichkeit für Gespräch und Diskussion. Wir freuen uns sehr\, dass Constanze Wolpers\, Regisseurin des Films EINE EINZELNE TAT\, bei der Tour an ausgewählten Terminen als Gesprächsgast dabei sein wird (*).\n\nDie Orte sind:\n\n13.9. Mittelherwigsdorf – 19:30 Uhr / Kulturfabrik Meda\n27.9. Groitzsch – 20 Uhr / Pödelwitz hat Zukunft e.V.\n28.9. Pirna – 19 Uhr / AG Asylsuchende Sächs. Schweiz-Osterzgebirge e.V.\n10.10. Döbeln* – 19 Uhr / Treibhaus\n11.10. Wurzen* – 19 Uhr / Mitmachcafé Wurzen\n17.10. Großhennersdorf* – 20 Uhr / Kunst-Bauer-Kino\n18.10. Leipzig-Grünau – 15 Uhr / Freizeittreff „Völkerfreundschaft“\n30.10. Hoyerswerda – 19 Uhr / Offene Werkstatt der Demokratie\, Brigitte-Reimann-Bibliothek\n04.11. Dresden – 18 Uhr / Thalia Kino (In Kooperation mit der vhs Dresden\, Anmeldung hier)\n05.11. Aue-Bad Schlema* – 18:30 Uhr / Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement e.V. (KGE)\n\n\n\nDas Programm zeigt:\n\n\n\n\nBASRI & SALMA IN A NEVER-ENDING COMEDY von Khozy Rizal (Indonesien\, 2023)\, 15 Min\n\nEin Ehepaar besitzt ein Karussell und verbringt seine Tage damit\, die Kinder anderer Leute zu betreuen\, ohne selbst welche zu haben. Zwischen aufdringlichen Verwandten\, Selbstzweifeln und einer heftigen Konfrontation finden sie heraus\, warum sie noch nicht mit einem Kind gesegnet sind.\n\n\nOUTSIDE von Izabela Plucińska (Polen\, 2023)\, 5 Min\n\nDer mit Kohle gezeichnete Film OBOK erzählt die Geschichte häuslicher Gewalt.\n\n\nLAND DER BERGE von Olga Kosanović (Öesterreich\, 2023)\, 28 Min\n\nEin Versicherungsbetrug und der linke Daumen des alleinerziehenden Vaters Vladimir finden sich in einer unauffälligen Tragödie über die kafkaesken Schranken des österreichischen Einwanderungsgesetzes wieder.\n\n\nBIG BANG von Carlos Segundo (Frankreich\, 2022)\, 14 Min\n\nUberlandia\, Brasilien. Chico verdient seinen Lebensunterhalt mit der Reparatur von Öfen\, in die er dank seiner geringen Größe leicht hineinpasst. Von der Gesellschaft gehasst\, vernachlässigt und ausgegrenzt\, beginnt Chico\, sich zu wehren.\n\n\nEINE EINZELNE TAT von Constanze Wolpers (Deutschland\, 2023)\, 19 Min\n\nEin junger Geflüchteter wird in der Kleinstadt Celle in Norddeutschland erstochen. Die Polizei befragt\, verhört\, obduziert\, sucht\, rekonstruiert\, konserviert\, protokolliert – 1.700 Seiten. Eine Annäherung an den strukturellen Rassismus über Ermittlungsakten\, Fußball und das Aufwachsen der Autorin in Celle.\n\n\n\n\n\n\nEintritt frei. Das Filmprogramm wird in deutscher Sprache bzw. mit deutschen Untertiteln präsentiert.\n\n——————————\n\nGefördert von: Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie\, Europa und Gleichstellung\n\nKooperationspartner:innen: FILMFEST DRESDEN\, Orte der Demokratie\, Volkshochschule Dresden\n\n\nWeitere Informationen
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DESCRIPTION:Kurzfilme haben den Vorteil\, kulturelle\, gesellschaftliche und politische Tendenzen schnell\, künstlerisch und pointiert reflektieren zu können. Seit vier Jahren zeichnet der Preis „voll politisch – Kurzfilmpreis für demokratische Kultur“ beim FILMFEST DRESDEN den Film aus\, der eine kritische und kontroverse Sicht auf ein politisches Thema ermöglicht. \nWir freuen uns sehr\, dass sich 2024 zum zweiten Mal die sachsenweite Nachspieltour unter dem Titel „Perspektivwechsel“ an die Preisstiftung anschließt. Gemeinsam mit dem Preisstifter Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie\, Europa und Gleichstellung laden wir zu zehn Terminen ein. \n\nNach dem Filmprogramm gibt es die Möglichkeit für Gespräch und Diskussion. Wir freuen uns sehr\, dass Constanze Wolpers\, Regisseurin des Films EINE EINZELNE TAT\, bei der Tour an ausgewählten Terminen als Gesprächsgast dabei sein wird (*).\n\nDie Orte sind:\n\n13.9. Mittelherwigsdorf – 19:30 Uhr / Kulturfabrik Meda\n27.9. Groitzsch – 20 Uhr / Pödelwitz hat Zukunft e.V.\n28.9. Pirna – 19 Uhr / AG Asylsuchende Sächs. Schweiz-Osterzgebirge e.V.\n10.10. Döbeln* – 19 Uhr / Treibhaus\n11.10. Wurzen* – 19 Uhr / Mitmachcafé Wurzen\n17.10. Großhennersdorf* – 20 Uhr / Kunst-Bauer-Kino\n18.10. Leipzig-Grünau – 15 Uhr / Freizeittreff „Völkerfreundschaft“\n30.10. Hoyerswerda – 19 Uhr / Offene Werkstatt der Demokratie\, Brigitte-Reimann-Bibliothek\n04.11. Dresden – 18 Uhr / Thalia Kino (In Kooperation mit der vhs Dresden\, Anmeldung hier)\n05.11. Aue-Bad Schlema* – 18:30 Uhr / Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement e.V. (KGE)\n\n\n\nDas Programm zeigt:\n\n\n\n\nBASRI & SALMA IN A NEVER-ENDING COMEDY von Khozy Rizal (Indonesien\, 2023)\, 15 Min\n\nEin Ehepaar besitzt ein Karussell und verbringt seine Tage damit\, die Kinder anderer Leute zu betreuen\, ohne selbst welche zu haben. Zwischen aufdringlichen Verwandten\, Selbstzweifeln und einer heftigen Konfrontation finden sie heraus\, warum sie noch nicht mit einem Kind gesegnet sind.\n\n\nOUTSIDE von Izabela Plucińska (Polen\, 2023)\, 5 Min\n\nDer mit Kohle gezeichnete Film OBOK erzählt die Geschichte häuslicher Gewalt.\n\n\nLAND DER BERGE von Olga Kosanović (Öesterreich\, 2023)\, 28 Min\n\nEin Versicherungsbetrug und der linke Daumen des alleinerziehenden Vaters Vladimir finden sich in einer unauffälligen Tragödie über die kafkaesken Schranken des österreichischen Einwanderungsgesetzes wieder.\n\n\nBIG BANG von Carlos Segundo (Frankreich\, 2022)\, 14 Min\n\nUberlandia\, Brasilien. Chico verdient seinen Lebensunterhalt mit der Reparatur von Öfen\, in die er dank seiner geringen Größe leicht hineinpasst. Von der Gesellschaft gehasst\, vernachlässigt und ausgegrenzt\, beginnt Chico\, sich zu wehren.\n\n\nEINE EINZELNE TAT von Constanze Wolpers (Deutschland\, 2023)\, 19 Min\n\nEin junger Geflüchteter wird in der Kleinstadt Celle in Norddeutschland erstochen. Die Polizei befragt\, verhört\, obduziert\, sucht\, rekonstruiert\, konserviert\, protokolliert – 1.700 Seiten. Eine Annäherung an den strukturellen Rassismus über Ermittlungsakten\, Fußball und das Aufwachsen der Autorin in Celle.\n\n\n\n\n\n\nEintritt frei. Das Filmprogramm wird in deutscher Sprache bzw. mit deutschen Untertiteln präsentiert.\n\n——————————\n\nGefördert von: Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie\, Europa und Gleichstellung\n\nKooperationspartner:innen: FILMFEST DRESDEN\, Orte der Demokratie\, Volkshochschule Dresden\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:voll politisch Kurzfilmtour | Leipzig
DESCRIPTION:Kurzfilme haben den Vorteil\, kulturelle\, gesellschaftliche und politische Tendenzen schnell\, künstlerisch und pointiert reflektieren zu können. Seit vier Jahren zeichnet der Preis „voll politisch – Kurzfilmpreis für demokratische Kultur“ beim FILMFEST DRESDEN den Film aus\, der eine kritische und kontroverse Sicht auf ein politisches Thema ermöglicht. \nWir freuen uns sehr\, dass sich 2024 zum zweiten Mal die sachsenweite Nachspieltour unter dem Titel „Perspektivwechsel“ an die Preisstiftung anschließt. Gemeinsam mit dem Preisstifter Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie\, Europa und Gleichstellung laden wir zu zehn Terminen ein. \n\nNach dem Filmprogramm gibt es die Möglichkeit für Gespräch und Diskussion. Wir freuen uns sehr\, dass Constanze Wolpers\, Regisseurin des Films EINE EINZELNE TAT\, bei der Tour an ausgewählten Terminen als Gesprächsgast dabei sein wird (*).\n\nDie Orte sind:\n\n13.9. Mittelherwigsdorf – 19:30 Uhr / Kulturfabrik Meda\n27.9. Groitzsch – 20 Uhr / Pödelwitz hat Zukunft e.V.\n28.9. Pirna – 19 Uhr / AG Asylsuchende Sächs. Schweiz-Osterzgebirge e.V.\n10.10. Döbeln* – 19 Uhr / Treibhaus\n11.10. Wurzen* – 19 Uhr / Mitmachcafé Wurzen\n17.10. Großhennersdorf* – 20 Uhr / Kunst-Bauer-Kino\n18.10. Leipzig-Grünau – 15 Uhr / Freizeittreff „Völkerfreundschaft“\n30.10. Hoyerswerda – 19 Uhr / Offene Werkstatt der Demokratie\, Brigitte-Reimann-Bibliothek\n04.11. Dresden – 18 Uhr / Thalia Kino (In Kooperation mit der vhs Dresden\, Anmeldung hier)\n05.11. Aue-Bad Schlema* – 18:30 Uhr / Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement e.V. (KGE)\n\n\n\nDas Programm zeigt:\n\n\n\n\nBASRI & SALMA IN A NEVER-ENDING COMEDY von Khozy Rizal (Indonesien\, 2023)\, 15 Min\n\nEin Ehepaar besitzt ein Karussell und verbringt seine Tage damit\, die Kinder anderer Leute zu betreuen\, ohne selbst welche zu haben. Zwischen aufdringlichen Verwandten\, Selbstzweifeln und einer heftigen Konfrontation finden sie heraus\, warum sie noch nicht mit einem Kind gesegnet sind.\n\n\nOUTSIDE von Izabela Plucińska (Polen\, 2023)\, 5 Min\n\nDer mit Kohle gezeichnete Film OBOK erzählt die Geschichte häuslicher Gewalt.\n\n\nLAND DER BERGE von Olga Kosanović (Öesterreich\, 2023)\, 28 Min\n\nEin Versicherungsbetrug und der linke Daumen des alleinerziehenden Vaters Vladimir finden sich in einer unauffälligen Tragödie über die kafkaesken Schranken des österreichischen Einwanderungsgesetzes wieder.\n\n\nBIG BANG von Carlos Segundo (Frankreich\, 2022)\, 14 Min\n\nUberlandia\, Brasilien. Chico verdient seinen Lebensunterhalt mit der Reparatur von Öfen\, in die er dank seiner geringen Größe leicht hineinpasst. Von der Gesellschaft gehasst\, vernachlässigt und ausgegrenzt\, beginnt Chico\, sich zu wehren.\n\n\nEINE EINZELNE TAT von Constanze Wolpers (Deutschland\, 2023)\, 19 Min\n\nEin junger Geflüchteter wird in der Kleinstadt Celle in Norddeutschland erstochen. Die Polizei befragt\, verhört\, obduziert\, sucht\, rekonstruiert\, konserviert\, protokolliert – 1.700 Seiten. Eine Annäherung an den strukturellen Rassismus über Ermittlungsakten\, Fußball und das Aufwachsen der Autorin in Celle.\n\n\n\n\n\n\nEintritt frei. Das Filmprogramm wird in deutscher Sprache bzw. mit deutschen Untertiteln präsentiert.\n\n——————————\n\nGefördert von: Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie\, Europa und Gleichstellung\n\nKooperationspartner:innen: FILMFEST DRESDEN\, Orte der Demokratie\, Volkshochschule Dresden\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Demonstration: Pegida macht Schluss | Dresden
DESCRIPTION:Die Luft ist raus. \nDie menschenverachtende Pegida wirft nach 10 Jahren das Handtuch. Mit einem letzten Event am kommenden Sonntag von 14:00 bis 18:00 Uhr \nauf dem Neumarkt. Ein „Spaziergang“ ist auch geplant. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen\, dass auch dieses letzte Event ein Desaster wird. \nWir sind ab 13:30 Uhr vor der Frauenkirche mit Raum für eigene Inhalte und Raum für viel Lärm. Bringt also Transparente\, Plakate\, Schilder\, Straßenmalkreide und alles\, was Lärm macht (Trillerpfeifen\, Tröten\, Topfdeckel\, Kochtöpfe & Löffel\, Musikinstrumente aller Art) mit. Menschenverachtung und Hass sollen auf dem Neumarkt keine Chance bekommen. \nMit uns haben viele andere Menschen den Nachmittag geplant. Wir werden uns nicht mit dem Platz vor der Frauenkirche bescheiden…Und für alle\, die nicht allein ins Zentrum kommen wollen\, wird es eine Zubringerdemo aus der Neustadt geben. \nLasst uns gemeinsam dafür sorgen\, dass das letzte Pegida-Event kein Höhepunkt für Rechtsextreme wird. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Online-Frauentreff: Frauen im Handwerk | digital
DESCRIPTION:Das Projekt ERZählungen – gestern\, heute\, morgen des Resonanzraum Erzgebirge e.V. tritt demokratiefeindlichen Tendenzen im Erzgebirgskreis entgegen und schafft nachhaltige\, langfristige und kreative Gesprächs- und Handlungsräume. Einer unserer gewählten Themenkomplexe befasst sich mit der „Geschlechterdemokratie“\, dazu wollen wir uns austauschen und gemeinsam diskutieren.\n\n\n\nDer Online-Frauentreff zum Thema „Frauen im Handwerk“\, in Kooperation mit dem Soziokulturelles Zentrum Alte Brauerei e.V. \, laden wir Mädchen und Frauen dazu ein\, generell über Frauen im Handwerk und damit verbundene Chancen und Herausforderungen zu sprechen und zu diskutieren. Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet Online statt\, bitte meldet Euch an.\n\n\n\n 22.10.2024\, 17.30 Uhr\nOnline-Veranstaltung\n Anmeldung an erzaehlungen@resonanzraum-erzgebirge.de
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SUMMARY:Vortrag: Gender – Aufstieg eines umkämpften Schlüsselbegriffs | Leipzig
DESCRIPTION:„Gender“ ist längst ein ebenso gängiger wie umkämpfter Begriff. Nahezu unbekannt ist jedoch die Geschichte der Schlüsselvokabel. Historisches Bewusstsein kann allerdings das Verständnis für die aktuellen Konflikte um „gender“ schärfen und dabei helfen\, durch die Emotionalität der Debatten zu navigieren. Relevant erscheint es außerdem\, weil reaktionäre Angriffe gegen „gender“ oft mit falschen Geschichtsnarrativen arbeiten. Die Veranstaltung lädt daher dazu ein\, anhand der Begriffsgeschichte von „gender“ einen historischen Blick auf Fragen der Gegenwart einzunehmen. \nDafür beleuchtet der Vortrag\, wie die Auseinandersetzungen um „gender“ ca. 1970 im US-amerikanischen akademischen Feminismus begannen und zunächst innerhalb der Women’s Studies Fahrt aufnahmen. Der Vortrag bietet einen Überblick über die wichtigen intellektuellen wie institutionellen Rahmenbedingung der frühen Gender-Forschung\, stellt die ersten feministischen Gender-Theorien vor und zeichnet nach\, wie sich der Gender-Begriff im Laufe der 1970er und 1980er Jahre innerhalb der USA verbreitete. \nDie Theorieangebote differenzierten sich aus\, konkurrierten miteinander und die Widerstände gegen die neue Leitkategorie wuchsen. Im innerfeministischen Streit um „gender“ festigten sich dabei nicht nur Zerwürfnisse um das feministische Selbstverständnis – beispielsweise um die Inklusion von Trans*Frauen. Die feministischen Fehden stellten zudem Weichen für die breiteren\, globalen gesellschaftspolitischen Diskussionen um „gender“ seit den 1990er Jahren. \nAnhand von „gender“ thematisiert der Vortrag daher einen Ausschnitt der ambivalenten Vorgeschichte unserer Gegenwart: Einerseits veränderten feministische Konzepte in den letzten fünfzig Jahren tatsächlich das allgemeine Bewusstsein zu Geschlechterrollen\, -Beziehungen und -Gerechtigkeit. Andererseits traf dieser Wandel von Beginn an auf erhebliche Gegenkräfte\, sodass um „gender“ verschiedene neue Bruchlinien innerhalb der Gesellschaft entstanden. \nAntonia Wegner ist Geschichtswissenschaftlerin und promoviert am Institut für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte\, Universität Freiburg. Zum referierten Thema erschien im Sammelband „Sexualitäten und Geschlechter. Historische Perspektiven im Wandel” im transcript Verlag ein Artikel von ihr. \nMONAliesA – Feministische Bibliothek und Archiv im Lotta e.V.\n– Haus der Demokratie –\nBernhard-Göring-Straße 152\n04277 Leipzig \nWeitere Informationen
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SUMMARY:#TradWives & Co. – Antifeministische Influencerinnen auf TikTok und Instagram – Vortrag von Mareike Fenja Bauer | Leipzig
DESCRIPTION:Ob als vermeintliche Dating-Expertin\, „High Value Woman“ oder als sogenannte TradWife – antifeministische Influencerinnen nutzen Plattformen wie TikTok und Instagram zur Verbreitung ihrer antifeministischen Weltanschauung. Um ihr (vermeintliches) Privatleben zu metapolitisieren und gleichzeitig ihr Publikum mit antifeministischen Ideen und anderen antifeministischen Akteur*innen\, wie z. B. mit Akteuren der sogenannten Manosphäre\, bekannt zu machen\, nutzen die Influencerinnen verschiedene Praktiken. \n\nIn diesem Vortag werden unterschiedlichste antifeministische weibliche Influencerinnen auf TikTok und Instagram betrachtet. Im Fokus stehen dabei die verschiedenen Praktiken und Narrative. Auch die Funktionsweisen der Plattformen selbst spielen bei der Verbreitung der antifeministischen Inhalte eine entscheidende Rolle und werden in diesem Vortrag beleuchtet. \nMareike Fenja Bauer ist Sozialwissenschaftlerin und promoviert an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Sie forscht zu antifeministischen Influencerinnen auf TikTok und Instagram. Sie ist Mitglied im „Netzwerk feministische Perspektiven & Interventionen gegen die (extreme) Rechte“. \nEine Veranstaltung der MONAliesA – Feministische Bibliothek & Archiv in Kooperation mit der Naturfreundejugend Leipzig. \nFür die Veranstaltung gilt eine Maximalbegrenzung der Teilnehmendenanzahl. Danke für euer Verständnis und Mitwirken!\nÜber Spenden freuen wir uns.
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SUMMARY:Netzwerktagung "Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken" | Dresden
DESCRIPTION:Demokratien stehen unter Druck. Angriffe auf die politisch aktive Zivilgesellschaft und auf demokratische Institutionen nehmen zu. Extreme Rechte und rechtspopulistische Akteur*innen verbreiten menschenfeindliche\, antifeministische und antidemokratische Erzählungen und verschieben den gesellschaftspolitischen Diskurs nach rechts. Die bereits gelaufene Europawahl und die anstehenden Wahlen auf Landes- und kommunaler Ebene werden zeigen wie weit dieser Prozess der Erosion demokratischer Werte und Haltungen schon vorangeschritten ist. \nVor Ort engagieren sich viele Personen und Gruppen für Demokratie und Gleichberechtigung und gegen antifeministische und antidemokratische Entwicklungen. In großen und kleinen Projekten\, in Kommunalparlamenten\, Schulen\, Bildungseinrichtungen oder Sozialer Arbeit versuchen sie die Errungenschaften demokratischer Arbeit zu verteidigen. Die Netzwerktagung „Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“ will dieses Engagement sichtbar machen und zur Vernetzung und Stärkung der Akteur*innen beitragen. \n\n\nDie Netzwerktagung bietet Raum voneinander zu lernen\, eigene Expertise einzubringen\, Erfahrungen auszutauschen und solidarische Bündnisse zu schließen. Sie bringt bundesweit Menschen aus unterschiedlichen Handlungsfeldern zusammen\, die das Programm aktiv mitgestalten (können). \n\nStand 13.08.24 \n\n\n\n\n\n\n\nMontag\, 28.10.24\n\n\n\n\n10.30 Uhr\n\n\nAnmeldung\nGet together mit Stehkaffee \n\n\n\n\n11.00 Uhr\n\n\nI. Begrüßung und Einführung\nPlenum \n\n\n\n\n11.30 Uhr\n\n\nII. Einstieg ins Thema\nImpulsvortrag und Gesprächsrunden \n\n\n\n\n12.30 Uhr\n\n\nMittagspause – meet and greet \n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n13.30 Uhr\n\nIII. Wissen updaten: Was ist Antifeminismus?\nparallele Vorträge \n\n\n\n\n\n\n\n1. Antifeministische Einstellungen in NRW: Empirische Erkenntnisse zu Verbreitung und ideologischen Zusammenhängen\nVortrag mit Carina Schulz (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) \nBasierend auf einer Umfragestudie unter 1.500 Personen in NRW zeigt der Vortrag Zusammenhänge zwischen Antifeminismus\, Antisemitismus und Verschwörungserzählungen. Die Ergebnisse beleuchten sozio-demografische Faktoren\, die antifeministische Einstellungen beeinflussen\, und bieten eine wissenschaftliche Grundlage für gezielte Strategien zur Reduzierung dieser Einstellungen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n2. 10 Jahre „Demo für alle“ – und nun?\nVortrag und Diskussion mit Len Schmid (Fachstelle mobirex im Demokratiezentrum Baden-Württemberg) \n\n\n\n\nIm Jahr 2024 jährt sich die Formierung der sogenannten „Demos für alle“ zum zehnten Mal. Dieses Jubiläum nahm auch die antifeministische Organisation „Demo für alle“ zum Anlass\, um ein rückblickendes Video zu veröffentlichen. Ein Fazit darin: „Die Familie ist nicht tot! Wir sind bereit sie zu verteidigen. Auch gegen eine lautstarke und gewaltbereite Regenbogenfront.“ Der Vortrag behandelt die Frage\, ob und wie sich in den letzten 10 Jahren antifeministische Mobilisierungen gegen sexuelle Bildung und queerpolitische Errungenschaften verändert haben. Dabei sollen Gemeinsamkeiten und mögliche Neuauflagen antifeministischer Narrative genauer in den Blick genommen werden. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n3. „Whose body\, whose choice“ – Wie können männliche Personen reproduktive und sexuelle Selbstbestimmung unterstützen\nVortrag mit Jörg (Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen) \nMerkmale der „Lebensschutz“-Bewegung sind\, neben Bestimmen-wollen über gebärfähige Körper\, eine rigide Sexualmoral und Ablehnung von Verhütung. Nicht thematisiert wird\, dass es für Schwangerschaften auch spermienproduzierende Körper braucht. Wie können männliche Personen Verantwortung übernehmen und Schwangerschaft und Verhütung auch zu ihren Themen machen? \n\n\n\n\n\n\n\n\n4. Buchpräsentation und Lesung: „Rechtspopulismus und Homosexualität. Eine Ethnografie der Feindschaft“\nBuchpräsentation und Lesung mit Dr. Patrick Wielowiejski \nHomosexuelle werden zunehmend ins populistische „Wir“ der äußersten Rechten integriert. Der Kulturanthropologe Patrick Wielowiejski hat eine Gruppe schwuler Mitglieder der „Alternative für Deutschland“ (AfD) zwei Jahre lang begleitet. Ausgehend von ihren Narrativen und Praktiken analysiert er in seiner „Ethnografie der Feindschaft“ das politische Imaginäre der gegenwärtigen Rechten. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n14.30 Uhr\n\n\nKaffeepause – meet and greet \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n15.00 Uhr\n\nIV. Erfahrungen teilen: Antifeminismus konkret \nparallele Workshops/Austauschrunden \n\n\n\n\n\n\n\n1. Praxisaustausch – Männlichkeit und Radikalisierung \nAustausch mit LKS Bayern gegen Rechtsextremismus \nDie extreme Rechte nutzt spezifische Männlichkeitsbilder um junge Menschen anzusprechen. Welche Rolle spielen diese Männlichkeitsbilder bei Radikalisierungsprozessen? Welchen Einfluss haben Männlichkeitsinfluencer\, die Manosphere oder Gaming-Szene auf die politische Einstellung junger Menschen? Der Workshop bietet Raum für einen Praxisaustausch zu diesen Fragen und möglichen Gegenstrategien. \n\n\n\n\n\n\n\n\n2. Nächstenliebe & Lebenshilfe oder moralpolitische Beeinflussung?“ Wie religiös-fundamentalistische Bewegungen vorgehen\nWorkshop mit Ruby Rebelde und Matthias Pöhl (FundiWatch) \nWie recherchieren wir zu religiös-fundamentalistischen Akteurskonstellationen? Nach zwei Kurz-Inputs zu Perspektiven & Motivationen geht es um folgendes: Welche Akteurskonstellationen mit welchen Themen kommen vor und wie lassen sich Informationen zusammentragen und teilen? Wie lassen sich Aufklärung und Gegenstrategien organisieren und welche Möglichkeiten der Unterstützung gibt es? \n\n\n\n\n\n\n\n\n3. Mehr als ein Generationenkonflikt. Wenn Feministinnen antifeministische Narrative nutzen.\nAustauschraum mit Susanne Weise \n„Gender-Ideologie“\, „Frühsexualisierung“ und „Umerziehung“ (u.a.) stehen im Zentrum antifeministischer Narrative. Mit einem queerfeministischen und intersektionalen Verständnis von Feminismus ist klar: Akteur*innen\, die diese Begriffe einsetzen\, agieren antifeministisch. Was aber\, wenn sie selbst Feministinnen sind? Wo endet der produktive Generationenkonflikt und was dann? \n\n\n\n\n\n\n\n\n4. Antifeminismus von rechts – warum gefährden rechte Überzeugungen ein gewaltfreies Leben für alle? \nVortrag mit Nicole Maziarka und Lisa Rechenberg (beide sie/ihr\, Referentinnen der Fachstelle Häusliche Gewalt der LAG Gewaltfreies Zuhause Sachsen e.V.) \nZiel des Vortrags ist es\, die Verwobenheit von rechten Ideologien und Antifeminismus darzustellen. Die Referentinnen der Fachstelle Häusliche Gewalt zeigen an Praxisbeispielen auf\, wie diese schon jetzt konkret den Gewaltschutz im Handlungsfeld Häusliche Gewalt erschweren. Im Zuge der steigenden rechten Einflussnahme wollen sie verdeutlichen: Es braucht die Verstetigung bestehender und den Ausbau neuer Projekt-übergreifender Strategien und Bündnisse\, die gemeinsam gegen Antifeminismus und sog. „Rechtsruck“ einstehen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n17.00 Uhr\n\n\nPause \n\n\n\n\n17.30 Uhr\n\n\nV. Netzwerkmarktplatz  \nKurzvorstellung und Ausklang mit Get together und Imbiss/Fingerfood \n\n„Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“: Amadeu Antonio Stiftung\, Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.\,  Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung\nBellis e. V.\nCenter for education on online prevention in social networks\, CEOPS\nfundiwatch\nLAG Gewaltfreies Zuhause Sachsen e. V.\nLKS Bayern gegen Rechtsextremismus\nMein Testgelände\nNationale Kontaktstelle CERV Deutschland\, Förderprogramm „Citizens\, Equality\, Rights and Values“\nSpotlight – Antifeminismus erkennen und begegnen\nWeiterdenken/Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen\n\n\n\n\n\n19.30 Uhr\n\n\nEnde 1. Tag \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDienstag\, 29.10.24\n\n\n\n\n08.30 Uhr\n\n\nAnmeldung\nGet together mit Stehkaffee \n\n\n\n\n09.00 Uhr\n\n\nVI. Begrüßung\nPlenum \n\n\n\n\n09.15 Uhr\n\n\nVII. Vortrag\nPlenum \n\n\n\n\n10.00 Uhr\n\n\nKaffeepause – meet and greet \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n10.30 Uhr\n\nVIII. Gemeinsam sind wir stärker – Strategien gegen Antifeminismus\nparallele Workshops/Austauschrunden \n\n\n\n\n\n\n\n1. „Aber sag was verdammt!“ Stimmen junger Menschen für Vielfalt und Demokratie\nWorkshop mit Vivian Sper und Dr.in Claudia Wallner (Projekt meinTestgelände) \nAntifeministische ‚Sorgen‘ um die Jugend bezwecken ein Erstarken traditioneller Geschlechterbilder und schränken Jugendliche in ihren Lebens-\, Liebens- und Zukunftsentwürfen ein. Im Gender-Magazin meinTestgelände werden Jugendliche laut: Im Workshop sprechen wir über den partizipativen und empowernden Ansatz des Projekts und loten Möglichkeiten der Demokratiebildung mittels Intervention und Prävention aus. \n\n\n\n\n\n\n\n\n2. Frauen* für Frauen* – gemeinsam Gegenwind gestalten\nAustauschraum mit Simone Glöckler & Romina Stawowy \nDie AfD und ihre Politik sind bekannt\, dennoch wird sie gewählt – auch von Frauen. Rechtspopulistische Parteien gefährden die Gleichberechtigung und schränken massiv unsere Teilhabe in Wirtschaft und Politik ein. Antifeminismus wird (wieder) salonfähig. Lasst uns vernetzen\, sprechen und unsere Kräfte bündeln\, um dem entgegenzuwirken. \n\n\n\n\n\n\n\n\n3. Antifeminismus im Netz begegnen\nWorkshop mit Dorothea Weiß und Henriette Schwinn (beide sie/ihr\, CEOPS (AVP e.V)) \nIn diesem Workshop widmen wir uns Methoden zum Umgang mit antifeministischen Inhalten im Netz. Gemeinsam entwickeln wir alternative Narrative und lernen\, feministische Memes und weitere Arten von Content einfach zu erstellen\, um mit Hilfe von Methoden des Online-Streetworkings gegen Antifeminismus\nvorzugehen. Ziel ist es\, den Teilnehmenden Werkzeuge an die Hand zu geben\, um sich online selbstbewusst positionieren zu können und antifeministischen Meinungen entgegenzuwirken. Dazu schauen wir uns einige Best-Practice-Beispiele an\, besprechen mögliche und tatsächliche Herausforderungen und werden auch selbst aktiv. Es werden Methoden vermittelt\, wie und wann diese am besten eingesetzt werden können\, sowie Strategien\, um die erstellten Inhalte effektiv nach außen zu tragen und zu kommunizieren. \n\n\n\n\n\n\n\n\n4. vernetzt kontern – Austauschraum für kommunalpolitische Interventionen gegen antifeministische Einflussnahme\nAustauschraum mit Laura Sasse (Dissens – Institut für Bildung und Forschung e. V.) \nWelche aktuellen Schwierigkeiten ergeben sich auf kommunalpolitischer Ebene bezüglich antifeministischer Einflussnahme? Im gemeinsamen Austausch sprechen wir über gemachte Erfahrungen\, Best-Practice-Beispiele im Umgang mit Antifeminismus auf kommunaler Ebene und tauschen uns über Synergieeffekte bei gebündelten Ressourcen aus. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n12.30 Uhr\n\n\nMittagspause – meet and greet \n\n\n\n\n13.30 Uhr\n\n\nIX. Abschlusspodium \nPlenum \nu.a. mit Teresa Lindenauer (TU Dresden)\, Nicole Maziarka/Lisa Rechenberg (Fachstelle Häusliche Gewalt der LAG Gewaltfreies Zuhause Sachsen e.V.)\, Ans Hartmann (Meldestelle Antifeminismus\, Amadeu Antonio Stiftung) \n\n\n\n\n14.30 Uhr\n\n\nX. Abschlussact\nPlenum \n\n\n\n\n15.00 Uhr\n\n\nEnde der Netzwerktagung \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEine Veranstaltung des Projekts „Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“ mit Weiterdenken\, Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen. \nKontakt \n\nHenning von Bargen\, Sandra Ho\, Tini Leonhardt: Gunda-Werner-Institut\, antifeminismus@boell.de\nAns Hartmann: Amadeu Antonio Stiftung\, antifeminismus@amadeu-antonio-stiftung.de\nLaura Sasse\, Maiken Schiele: Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.\, anbeg@dissens.de\nKathrin Bastet: Weiterdenken/Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen\, bastet@weiterdenken.de\n\nWeitere Informationen\nAnmeldung\n 
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