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SUMMARY:Fachgespräch: Sexuelle und reproduktive Rechte im Kreuzfeuer! Slowakei und Deutschland – Ein Vergleich | Chemnitz
DESCRIPTION:Die Slowakei ist ein rechtskonservativ regiertes Land\, das die Verfassung aktiv nutzt\, um LGBTQ-Rechte einzuschränken und traditionelle Familienbilder zu stärken. Dies verschlechtert die Situation für sexuelle und geschlechtliche Minderheiten und beschränkt den Zugang zu reproduktiven Rechten zunehmend. Ein Vertragsverletzungsverfahren der EU gegen die Slowakei läuft. Doch was heißt das praktisch? \nPro familia und inTYMYta – beides Mitglieder der IPPF (International Planned Parenthood Foundation e.V.) – arbeiten seit August 2025 bis Januar 2028 in dem von der AktionMensch geförderten bi-nationalen Kooperationsprojekt “Sexpekt – meine Liebe von A bis Z – Prävention von ungewollten Schwangerschaften bei sozial benachteiligten Jugendlichen in den slowakischen Ballungsregionen Kosice und Bratislava“. \nDie Arbeit von inTYMYta und das Kooperationsprojekt setzen den Rahmen\, um die eigene Arbeit und gegebene Widerstände zu reflektieren. \nWie kann rechtebasierte Arbeit gelingen? \nWelche Voraussetzungen braucht es? \nWie bleiben wir handlungsfähig? \nZeit: 11. Mai 2026 // 9:30 bis 12:30 Uhr \nOrt: pro familia Beratungsstelle Chemnitz // Weststraße 34 // Chemnitz \nKooperationsveranstaltung von: Weiterdenken Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V.\, pro familia LV Sachsen\, integrierte pro familia Beratungsstelle Chemnitz und inTYMYTA (Bratislava\, Slowakei) \nWeitere Informationen\n 
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/fachgespraech-sexuelle-und-reproduktive-rechte-im-kreuzfeuer-slowakei-und-deutschland-ein-vergleich-chemnitz/
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SUMMARY:Körper\, Familie\, Nation: Geschlechterbilder\, Zugehörigkeit und gesellschaftliche Polarisierung | Chemnitz
DESCRIPTION:Begriffe wie „Tradwife“\, „Looksmaxxing“ oder „neue Männlichkeit“ klingen für viele zunächst harmlos oder wie Lifestyle-Phänomene. „Active Clubs“ gaukeln scheinbar unpolitische Sportgruppen vor. Der Hass gegen queere Personen oder Feminismus hingegen ist seit Jahren offensichtlich. \nAuseinandersetzungen um Geschlecht\, Familie und Identität sind längst nicht mehr nur Gegenstand politischer Debatten im engeren Sinne. Sie berühren grundlegende Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens: Wer gehört dazu? Wer gehört nicht dazu? Welche Lebensweisen werden gesellschaftlich anerkannt und welche nicht? \nDebatten darüber reichen bis in die Mitte der Gesellschaft. Daran knüpfen rechtsextreme Strömungen an. Vorstellungen von Geschlecht\, Familie und gesellschaftlicher Zugehörigkeit werden zugespitzt und aufgeladen. \nDie Veranstaltung geht der Frage nach\, warum Körper\, Familie und Geschlecht eine so starke gesellschaftliche Sprengkraft entfalten. Wir debattieren über rechtsextreme und antidemokratische Strategien und wie sie genutzt werden\, um gerade junge Menschen zu radikalisieren. \nDabei rückt auch in den Blick\, wie sich diese menschenfeindlichen Entwicklungen konkret auswirken: in Ausgrenzung\, Bedrohung und Gewalt gegen Menschen\, die von unterschiedlichen Formen der Diskriminierung betroffen sind. Zugleich wird diskutiert\, wie sich Menschen privat oder zivilgesellschaftlich einsetzen können. \nMit: \nBastian Stock\, TU Dresden\, Politikwissenschaftler \nMira Rittger\, Different People e. V. Chemnitz \nCharlotte Theis\, Redakteurin bei Volksverpetzer \nModeration: Zeran Osman \nWo?\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nDiese Veranstaltung ist Teil einer Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung: Neue rechtsautoritäre Tendenzen im Alltag – Drei Perspektiven auf Geschlechter\, Big Tech und wehrhafte Staatlichkeit \n15 Jahre nach dem Öffentlichwerden des NSU-Terrornetzwerks sind viele Fragen weiterhin offen. Angehörige der Mordopfer und Betroffene warten bis heute auf umfassende Aufklärung und Anerkennung. Zugleich wirken die gesellschaftlichen Bedingungen\, die diese Taten ermöglicht haben\, fort. \nIn vielen demokratischen Gesellschaften lassen sich schleichende Verschiebungen hin zu autoritären Denkmustern beobachten. Selten sind sie auf den ersten Blick als antidemokratisch oder rechtsextrem erkennbar. Es geht vielmehr um Verschiebungen des Sagbaren\, Angriffe auf Andersdenkende oder Anderslebende und sogar die Beeinflussung politischer Entscheidungen über Geld und Macht. \nZentral ist dabei: Autoritäre Ideologien und Radikalisierung bleiben nicht abstrakt. Sie haben konkrete Folgen\, nämlich Ausgrenzung\, Diskriminierung und Gewalt. \nDie Veranstaltungsreihe nimmt aktuelle Entwicklungen in den Blick. Sie fragt\, warum Geschlechterbilder\, kämpferische Männlichkeit und die Feindlichkeit gegen queere Menschen eine zentrale Rolle im rechtsextremen Denken spielen. Außerdem beschäftigen wir uns mit dem Einfluss und den Vorstellungen über nicht-demokratische Gesellschaftsformen innerhalb der der neuen Tech-Elite. Und wir debattieren darüber\, wie mit rechtsstaatlichen Mitteln ein demokratischer Staat ausgehöhlt und gelähmt werden könnte. \nZugleich richtet die Reihe den Fokus auf die Perspektiven der Betroffenen. Ihre Erfahrungen machen sichtbar\, was es bedeutet\, wenn demokratischer Schutz versagt und gesellschaftlicher Ausschluss wirksam wird. \nZiel der Reihe ist es\, Entwicklungen einzuordnen\, Diskussionen zu ermöglichen und zu erkennen\, was sich tun lässt. \nWeitere Informationen 
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SUMMARY:"Die Scham muss die Seite wechseln": Wie kann der Schutz vor häuslicher Gewalt in Leipzig und Sachsen ausgebaut werden? | Leipzig
DESCRIPTION:“Die Scham muss die Seite wechseln”\, wie es Gisèle Pelicot während des Prozesses gegen ihren Ex-Mann gefordert hat. Ihr Ehemann hatte sie jahrelang betäubt\, vergewaltigt und Fremden zum sexuellen Missbrauch angeboten. Das ist leider kein besonders verstörender\, abgrundtief bösartiger Einzelfall\, denn: Sexualisierte und häusliche Gewalt gegen Frauen ist keine Ausnahme. Gewalt gegen Frauen hat System. In Sachsen passiert das fast jede Stunde. \nDas sind Angriffe auf die Grundwerte unserer Gesellschaft. Und an dem Ausmaß an Gewalt gegenüber Frauen hat sich in den letzten Jahren trotz zahlreicher Maßnahmen erschreckend wenig geändert. Daher drängen sich Fragen auf: Was müssen wir in Sachsen dafür tun\, um den Schutz vor häuslicher und sexualisierter Gewalt auszubauen? Was braucht es\, damit Opfer besser unterstützt und Täter konsequent bestraft werden? Wie und wann wird die Scham endlich die Seite wechseln? \nDarüber möchten wir mit Vertreterinnen aus der Praxis\, der Wissenschaft und der Politik ins Gespräch kommen und dabei die Situation in Sachsen und Leipzig genauer in den Blick nehmen. \nEs diskutieren:\nSusanne Helweg\, Anwältin\, Leipzig\nSusanne Hampe\, Geschäftsführerin und Mitbegründerin des Bellis e.V.\, Leipzig\nLaura Stellbrink\, MdL Sachsen \nModeration:\nPia Heine\, Stadträtin und Historikerin \nDer Eintritt ist frei.\nMit Ihrer Anfrage sind Sie automatisch angemeldet. Eine erneute Benachrichtigung erfolgt nicht!. \nWährend den Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. werden Fotos und ggf. Film- und/oder Audioaufnahmen gemacht. Durch Ihren Besuch erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Infos zum Datenschutz finden Sie auf der FES-Website. \n\n\n\n\nVeranstaltungsort\nFriedrich-Ebert-Stiftung\nBurgstraße 25\n04109 Leipzig \n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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