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SUMMARY:Gespräch: Die Sache mit Israel - Gedanken und Fragen zu einem komplizierten Land | Digital
DESCRIPTION:Israel – ein Land\, dass selten zur Ruhe kommt und zur Ruhe kommen kann. Und dies trifft ebenso zu auf den kulturellen Alltag\, aber eben auch auf die soziale und politische Situation im Inneren und die Konflikte mit den Nachbarregionen. Erkennbar und erlebbar ist\, dass vieles\, was mit Israel in Verbindung steht\, auch in unserer deutschen Gesellschaft Reaktionen hervorruft. Denn auch wir sind mit Israel verbunden. Die Ereignisse und Entwicklungen seit dem 07. Oktober 2023 führen uns all dies in heftigen Dimensionen erneut vor Augen. Seitdem kämpft das Land grundsätzlich an mehreren Fronten: wortwörtlich aus militärischer Perspektive\, innenpolitisch\, gesellschaftlich aber auch international – einerseits erleben wir neue Dimensionen von Vorbehalten bis hin zu Antisemitismus\, andererseits hat jüngst der Internationale Strafgerichtshof einen Haftbefehl gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu ausgestellt. Im Gespräch mit Richard C. Schneider werden wir versuchen\, einzelne Aspekte der aktuellen Situation einzuordnen und zu kommentieren. Schneider lebt seit bald 20 Jahren in Tel Aviv und ist auch durch seine SPIEGELAutorenschaft sowie langjährige Tätigkeit als Israel-Korrespondent für die ARD der Region verbunden. \nWeitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer weiter unten. \nKooperation: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e. V.\nLeitung und Moderation:\n– CHRISTIAN KURZKE (Studienleiter Evangelische Akademie Sachsen)\n– DR. L. SEBASTIAN MEYER-STORK (Geschäftsführer\, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V.) \nFlyer (PDF)\nAnmeldung\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Release Leipziger Zustände 2025 | Leipzig
DESCRIPTION:Die Dokumentationsplattform chronik.LE präsentiert die mittlerweile neunte Ausgabe der „Leipziger Zustände“. Diese alle zwei Jahre erscheinende Broschüre bietet einen Überblick zu rechten Strukturen und Diskriminierung im Raum Leipzig. In der aktuellen Broschüre beschäftigen sich eine Vielzahl von Autor*innen auf 112 Seiten mit den Themenkomplexen Wahlen & Parteien\, Rechte Strukturen & Alltagskultur\, Queerfeindlichkeit & Antifeminismus\, Rassismus\, Antisemitismus seit dem 7. Oktober sowie Dokumentation & Praxis. Die Veranstaltung soll einen Einblick in die Broschüre und die einzelnen Themenfelder liefern. Moderiert wird die Veranstaltung von Anna & Eva. Beide gestalten seit Mai 2021 den chronik.LE-Podcast „Bei uns doch nicht“. Redaktionsmitglieder und Autor*innen führen durch den Abend und stellen ihre Artikel vor. \nWann: Donnerstag\, 23.01.2025 | 18:00 Uhr (Einlass 17:30 Uhr) \nWo: UT Connewitz | Wolfgang-Heinze-Straße 12a\, 04277 Leipzig \nDie Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die neonazistischen oder rechtspopulistischen Parteien oder Organisationen angehören\, der neonazistischen oder rechtspopulistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Übertragung Obermayer Awards 2025 | Digital
DESCRIPTION:Mit den Obermayer Awards werden in diesem Jahr Steffen Hänschen aus Berlin\, Harald Höflein aus Ober-Ramstadt\, Anja Listmann aus Hosenfeld\, Petra Michalski aus Berlin\, Augen auf e. V. aus der Oberlausitz und die in Gelsenkirchen ansässige Schalker Fan-Initiative ausgezeichnet. \nBereits seit 25 Jahren würdigen die Obermayer Awards Einzelpersonen und Organisationen in Deutschland\, die entweder die jüdische Geschichte und Kultur in ihren Gemeinden bewahren\, sich gegen die Verbreitung von Hass\, Diskriminierung\, Antisemitismus und Rassismus engagieren oder sich für die Verständigung zwischen verschiedenen Gruppen einsetzen. \nDie Obermayer Awards 2025 werden von der Obermayer Stiftung gemeinsam mit dem Berliner Abgeordnetenhaus und dem Regierenden Bürgermeisters von Berlin am Holocaust-Gedenktag\, dem 27. Januar 2025\, im Roten Rathaus von Berlin verliehen. Die Preisverleihung wird auch in einem Livestream auf der Website von Widen the Circle übertragen. \n„In diesem Jahr feiern die Obermayer Awards bereits ihr 25. Jubiläum. Wir freuen uns sehr\, dass inzwischen mehr als 150 Personen mit diesem Preis gewürdigt wurden\, darunter Charlotte Knobloch\, Margot Friedländer\, Hilde Schramm und Gunter Demnig\, aber auch sehr viele Menschen\, die vielleicht weniger bekannt sind\, jedoch Großes auf lokaler Ebene bewegen“\, so Joel Obermayer\, Geschäftsführer der Organisation Widen the Circle\, die die Obermayer Awards vergibt. „Die Obermayer Awards sind beispiellos und das einzige US-amerikanische Projekt\, das sich in dieser Weise engagiert. Die Awards haben als Familienprojekt begonnen und aus dieser Initiative ist inzwischen auch ein weites Netzwerk zwischen den USA und Deutschland sowie ein Fellowship Programm hervorgegangen.“ \n[…] \nAugen auf e. V. Oberlausitz (Zittau\, Sachsen): Der im Jahr 2000 gegründete Verein engagiert sich gegen Rechtsextremismus\, Rechtspopulismus\, Antisemitismus und Antiziganismus. Zu seinen Zielen zählen die Stärkung des Demokratiebewusstseins\, die Unterstützung von Bürgerbeteiligung sowie die Bekämpfung von Vorurteilen. Zentrale Elemente sind ebenso der Ausbau und die Pflege sozialer Netzwerkarbeit sowie die Durchführung von Jugend- und Kulturprojekten mit bildungspolitischem Anspruch. Er fördert das soziale Miteinander durch die Organisation von Sportveranstaltungen\, Kulturfestivals und Bildungsprogrammen an Schulen. Weitere Informationen unter: www.augenauf.net \n[…] \nWiden the Circle arbeitet mit Menschen\, die zur Aufklärung der Geschichte von Unterdrückung und Diskriminierung beitragen und sich ausgehend von den Lehren aus dieser Geschichte für die Bekämpfung von Intoleranz und Vorurteilen in der heutigen Zeit einsetzen. \nNeben den Obermayer Awards ist die Organisation in zwei weiteren Bereichen tätig: Das Widen-the-Circle-Netzwerk bietet eine Plattform für die Preisträger*innen der Obermayer Awards und in der Gedenkarbeit engagierte Menschen\, um den Austausch über Ideen\, Kompetenzen und neue Handlungsansätze zu unterstützen. Das Widen-the-Circle-Programm International Bridge Building (Internationaler Brückenschlag) bringt Menschen aus der praktischen Erinnerungsarbeit in den USA und Deutschland zusammen\, um Ideen auszutauschen\, Beziehungen aufzubauen und die weitere Arbeit zu stärken. \n\n\n\n\nDie Obermayer Awards wurden im Jahr 2000 von Dr. Arthur S. Obermayer (1931-2016)\, einem vielfältig engagierten amerikanischen Unternehmer und Philanthropen\, und seiner Frau Dr. Judith H. Obermayer ins Leben gerufen. Die Verwaltung erfolgt durch Widen the Circle. Die Preisverleihung in Berlin wird durch das Berliner Abgeordnetenhaus finanziell und organisatorisch unterstützt. Co-Sponsor ist das Leo Baeck Institut (New York). Unter WidentheCircle.org finden Sie Informationen über die Awards sowie Porträts zu den Preisträger*innen der Vorjahre. \nÜber Widen the Circle: Die gemeinnützige Organisation wurde 2019 gegründet und wird von der Obermayer-Stiftung unterstützt. Derzeit konzentrieren sich die Aktivitäten auf drei Bereiche: Obermayer Awards\, Widen the Circle Network\, einem Netzwerk deutscher Bürger*innen\, die sich der Erinnerungsarbeit und der Bekämpfung von Vorurteilen in der heutigen Zeit widmen\, und International Bridge-Building (Internationaler Brückenschlag durch Begegnungen). \n\n\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:10 Jahre nach Legida – Rassistische Mobilisierungen neuen Typs & die Folgen | Leipzig
DESCRIPTION:Podiumsgespräch am 29. Januar 2025 in der Moritzbastei (Kurt-Masur-Platz 1\, Leipzig) mit chronik.LE\, No Legida\, Kerstin Köditz\, weitere sind angefragt.\nDer Einlass beginnt um 18:30 Uhr und 19 Uhr beginnt das Podium. \n\nNach zehn Jahren möchten wir auf den Beginn und die Auswirkungen von Legida zurückblicken: Welche Folgen hatten die Demonstrationen für Betroffene\, antifaschistisch Engagierte\, die Politik\, die Medien und die Gesellschaft? Ist der Rechtsruck eine direkte Folge dieser Zeit und des Wirkens der Rechten? \nDie rassistische Dauermobilisierung in Sachsen\, wie bspw. in Schneeberg und Leipzig Schönefeld\, war für diejenigen\, die sich dagegen stellten\, bereits zum Alltag geworden. Mit dem Aufkommen von Pegida im Oktober 2014 und Legida im Januar 2015 veränderte sich jedoch das Ausmaß der Situation erheblich. In Leipzig erlebten wir die größten extrem rechten Aufmärsche seit den 90er Jahren. Die Veranstaltungen von Legida wurden für viele Menschen in der Stadt zu einem Angstraum\, sodass sie die Stadt mieden und zu Hause blieben. Neonazis und Hooligans zogen durch die Straßen\, es kam zu Brandanschlägen auf Unterkünfte für Asylsuchende sowie zu Angriffen auf Gegendemonstrant*innen und Journalist*innen. \nAuch in Heidenau\, Bautzen\, Wurzen\, Freital und anderen sächsischen Orten eskalierte die rechte Gewalt gegen Geflüchtete in Folge der rassistischen Dauermobilisierungen. Die RAA Opferberatung berichtete für das Jahr 2015 von einem Anstieg der rechten Gewalttaten um 86 Prozent im Vergleich zum Vorjahr\, konkret von 477 Angriffen mit 654 Betroffenen in Sachsen. Anlässlich des einjährigen Bestehens von Legida kam es in Leipzig zu einem organisierten und geplanten rechten Angriff mit mehr als 250 Neonazis auf den Stadtteil Connewitz bei dem Menschen\, Wohnungen und Geschäfte attackiert wurden. \nDie personellen Kontinuitäten von Legida und das Anknüpfen an die sogenannte „Friedliche Revolution“ fanden auch einige Jahre später bei den Corona-Protesten ihren Ausdruck. Antisemitismus\, Rassismus und Verschwörungserzählungen waren feste Bestandteile der Querdenken-Bewegung. Neben bürgerlichen Rechten traten auch hier kampfsporterfahrene Neonazis in Erscheinung und griffen Journalist*innen sowie Gegendemonstrant*innen an. \nIn der Podiumsdiskussion sollen die Kontinuitäten von Legida bis heute erörtert und die Folgen der Massenproteste besprochen werden. \nDas Podium ist eine Kooperations-Veranstaltung  vom VVN-BdA Leipzig e.V. und dem Ladenschlussbündnis. \nDie Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die neonazistischen oder rechtspopulistischen Parteien oder Organisationen angehören\, der neonazistischen oder rechtspopulistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nWeitere Informationen
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