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SUMMARY:Zwischen Wut\, Trauer und Überforderung – Den Nahostkonflikt besprechbar machen | Leipzig
DESCRIPTION:Seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober und dem darauffolgenden Gaza-Krieg ist der Diskurs um den Israel-Palästina-Konflikt präsenter denn je. Auch junge Menschen werden davon bewegt oder sind gar selbst betroffen – entweder weil sie Angehörige vor Ort haben oder weil sie verstärkt Antisemitismus bzw. antimuslimischen Rassismus erleben. Gleichzeitig besteht innerhalb der stark polarisierten und emotionalisierten Debatte die Gefahr von Radikalisierungen. Den „Nahostkonflikt“ aufzugreifen und mit jungen Menschen zu besprechen\, stellt sich insofern auch als Aufgabe für die Jugendarbeit-/hilfe. \nDoch das Besprechen des Nahostkonflikts im Moment der Eskalation ist auch für pädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe herausfordernder denn je\, insbesondere in Gruppen mit verschiedenen Positionierungen und Haltungen. Das Seminar möchte sozialpädagogische Fachkräfte darin unterstützen\, den Nahostkonflikt besprechbarer zu machen. Es bietet Raum\, sich auszutauschen und herausfordernde pädagogische Situationen zu bearbeiten\, eigene Emotionen zu reflektieren sowie aus verschiedenen Perspektiven auf die lange und wechselhafte Geschichte des Nahostkonflikts zu schauen. Die eingesetzten Methoden sind für die pädagogische Arbeit geeignet und sollen zu mehr Handlungssicherheit beitragen. \nReferent*innen\nWolf van Vugt & Tatjana Volpert \nPreis\n70\,00 € für Mitglieder/ 90 € für Nichtmitglieder (inklusive Verpflegung) \nMethoden\nInput\, Übungen\, Austausch \n\n\nOrt\nFAIRbund e. V.\nLützowstr. 19\n04157 Leipzig\nInternet: www.budde-haus.de\n\n\n\n\n\nZielgruppe\nFachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:„Ich bin noch nie einem Juden begegnet …“ Lebensgeschichten aus Deutschland. Lesung und Gespräch | Chemnitz
DESCRIPTION:„Ich bin noch nie einem Juden begegnet.“ Diesen Satz haben die meisten Jüdinnen und Juden schon einmal gehört. Bei der Lesung erzählt der Schauspieler und Autor Gerhard Haase-Hindenberg von der Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland. Von Dagmar\, die sich hinter dem Rücken des jüdischen Vaters ausgerechnet für den Polizeidienst bewirbt; von Marina\, die aus der ehemaligen UdSSR nach Deutschland gekommen ist und erst hier mit der religiösen Vergangenheit ihrer Familie konfrontiert wird; und von David\, dem aus New York stammenden Jazzmusiker\, der in Berlin die „jüdischste Stadt“ Deutschlands entdeckt.\nDa ist der jüdische Bundeswehrarzt\, der bewusst auch im Dienst die Kippa trägt\, und der wissenschaftliche Mitarbeiter am Karlsruher Kernforschungszentrum\, der seinen jüdischen Glauben aus der Mathematik herleitet\, und es werden die Geschichten von Menschen erzählt\, die aus freien Stücken zum Judentum konvertierten. All diese Geschichten vom Alltag in Deutschland lebender Juden und Jüdinnen\, ihren Geschichten und Erfahrungen\, ihren Hoffnungen und die Bedrohungen durch den steigenden Antisemitismus verwebt der Autor mit Erklärungen zu Symbolen\, Glaubenspraxis und Geschichte. Wir laden Sie zu Lesung und Gespräch ein. \nGerhard Haase-Hindenberg ist ausgebildeter Schauspieler\, daneben arbeitete er viele Jahre als Autor für Fernseh- und Hörfunkformate und als Publizist\, u. a. für die Welt/Welt am Sonntag\, Die ZEIT und andere Tageszeitungen. Seit einigen Jahren ist er Autor der Jüdischen Allgemeine. \nOrt\nTIETZ\nMoritzstraße 20\n09111 Chemnitz\nRaum 3.OG\, Saal \nZur Buchung\nWeitere Informationen
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SUMMARY:L’Chaim! Angebote zur Begegnung mit jüdischem Leben – Fachtag für Pädagog*innen | Bischofswerda
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 25.05.2025 | \nMerkt euch den 4. Juni 2025 schon mal vor: Das Bündnis gegen Antisemitismus in Dresden und Ostsachsen lädt interessierte Pädagog*innen ein zum Fachtag „L’Chaim“. Lernt die Vielfalt jüdischen Lebens in Sachsen kennen und erhaltet einen Vorgeschmack auf das kommende Jahr\, das unter dem Titel „Tacheles 2026“ der jüdischen Kultur gewidmet ist. Anmeldung ab sofort möglich! \n\nWarum dieser Fachtag? Jüdisches Leben wird allzu oft mit Antisemitismus assoziiert. Zwar hat dies eine traurige Berechtigung\, wie der 7. Oktober 2023 und seine Folgen dramatisch vor Augen führten\, doch verstellt diese Perspektive auch den Blick auf die reiche und vielfältige Geschichte und Gegenwart von Jüdinnen*Juden. Der Fachtag ist die Gelegenheit\, die Vielfalt jüdischen Lebens zu entdecken und Angebote zu ihrer Vermittlung kennenzulernen. Damit bekommt Ihr auch einen Vorgeschmack auf das kommende Jahr\, das in Sachsen unter dem Titel „Tacheles 2026“ der jüdischen Kultur gewidmet ist. Neben einer Keynote des Projektteams von „Tacheles 2026“ erwarten euch drei Projektvorstellungsrunden mit inspirierenden Angeboten bundesweiter und regionaler Träger*innen. \nMit dabei sind: \n\nAKuBiZ e.V. mit der Ausstellung „Jüdische Geschichte in Kunst und Kultur im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“\nAriowitsch-Haus e.V. mit dem Projekt „Jüdisches Leben erFahren“\nFörderkreis Görlitzer Synagoge mit einem Einblick in das Jüdische Leben in der Oberlausitz\nHATiKVA e.V. mit dem Jüdischen Kulturpfad Dresden\nHillersche Villa gGmbH mit ihren Projekten zur Erschließung jüdischer Friedhöfe „Mitzvah“ und „Mazewa“\nJKPeV mit den Projekten „HerStories – Telling Jewish Women‘s Stories“ und „Jüdisches Leben sichtbar machen“\nKoordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch ConAct mit dem Match-Making-Program\nLandesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden K.d.ö.R. mit einem Einblick in die Jugendsozialarbeit\nSimon-Dubnow-Institut mit Themenheften zu jüdischer Alltagskultur\nSportverband Makkabi Deutschland mit ihrem Projekt Zusammen1\nTacheles 2026 – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen\nZentralrat der Juden in Deutschland K.d.ö.R. mit dem Projekt „Meet a Jew“\n\nDas vollständige Programm des Fachtages folgt in Kürze. \n  \nAlles Wichtige auf einen Blick: \nWann? Mittwoch\, 4. Juni 2025 von 10 bis 16 Uhr \nWo? Regenbogen e.V.\, Belmsdorfer Straße 28\, 01877 Bischofswerda \nDer Eintritt ist frei! \nAnmeldungen sind ab sofort hier möglich: kurzelinks.de/lchaim \nAnmeldung\nWeitere Informationen
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CATEGORIES:Fachtag | Konferenz
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SUMMARY:Rechts\, wo die Mitte ist:  Die AfD und die Modernisierung des Rechtsextremismus | Leipzig
DESCRIPTION:Mit Thorsten Mense\, Judith Goetz (Herausgeber*innen) und Steven Hummel (Autor) \nDie ›Alternative für Deutschland‹ hat sich seit ihrer Gründung von einer kleinen rechtspopulistischen Anti-Euro-Partei zur größten rechtsextremen politischen Kraft in der Bundesrepublik seit Ende des Nationalsozialismus entwickelt. Mittlerweile vertritt sie ein offen rassistisches\, nationalistisches und antifeministisches Programm\, Geschichtsrevisionismus und Antisemitismus sind ebenso fester Bestandteil ihrer Agenda. Je völkischer die AfD auftritt\, umso mehr scheint ihr gesellschaftlicher Rückhalt zu wachsen. Zugleich findet eine fortschreitende Normalisierung der Partei und ihrer rechtsextremen Positionen in den Medien und der Politik statt. In der Flüchtlingspolitik bestimmt die AfD auch ohne Regierungsbeteiligung längst den politischen Diskurs.\nDer Erfolg der AfD muss im Kontext der schon seit einigen Jahren anhaltenden gesellschaftlichen Rechtsverschiebung gesehen werden\, in deren Folge rechtsautoritäre Einstellungen bis weit in die sogenannte bürgerliche Mitte Verbreitung finden. Das Buch vereint verschiedene Analysen zur AfD und zeichnet ein Bild einer Partei\, die exemplarisch für den modernisierten Rechtsextremismus steht\, der modern daherkommt\, aber keineswegs weniger gefährlich ist als seine historischen Vorläufer. \nDas Buch und einzelne Beiträge werden vorgestellt von Thorsten Mense (Herausgeber)\, Judith Goetz (Herausgeberin) und Steven Hummel (Autor). Es ist im August 2024 beim Unrast-Verlag erschienen. \nJudith Goetz ist Literatur- und Politikwissenschaftlerin\,  Genderforscherin\, Rechtsextremismus-Expertin\, Lehrbeauftragte an  unterschiedlichen österreichischen Universitäten und Mitglied der  Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit (FIPU). \nThorsten Mense ist Soziologe (Dr. phil.) und freier Journalist. Seine Forschungsschwerpunkte sind Nationalismus\, rechte Bewegungen und Autoritarismus. Er lebt und arbeitet in Leipzig und war lange Zeit Mitglied im Forum für kritische Rechtsextremismusforschung (FKR). \nSteven Hummel ist Politikwissenschaftler. Er arbeitet als Bildungsreferent bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen und ist ehrenamtlich bei der Dokumentations- und Rechercheplattform chronik.LE aktiv. Sein Schwerpunktthema ist die extreme Rechte. \nVeranstaltungsort\nConne Island\nKoburger Straße 3\n04277 Leipzig \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Antisemitismus als Thema in der Jugendarbeit nach dem 7. Oktober 2023: Erscheinungsformen\, Handlungsebenen und methodische Ansätze | Dresden
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 18.05.2025 | \nDie Veranstaltung richtet sich an Multiplikator*innen in der Jugend- und Bildungsarbeit \nNach den terroristischen Angriffen der Hamas auf die israelische Zivilbevölkerung am 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Krieg hat das Sprechen über den Nahostkonflikt erneut an Aktualität gewonnen. Es kommt vermehrt zu Konfliktsituationen und aufgeheizten Diskussionen. Auch verbale und physische Angriffe auf Juden und Jüdinnen in Deutschland haben seit dem 7. Oktober stark zugenommen. Fachkräfte der Jugend- und Bildungsarbeit sind besonders herausgefordert\, mit Zerrbildern des Konflikts umzugehen oder antisemitische Argumentationen zu erkennen. \nDer Workshop thematisiert anhand von Stimmen aus Israel die Bedeutung des 7. Oktobers für die israelische Gesellschaft und die darauffolgenden Reaktionen in Deutschland. Es werden einführende Methoden zu Erscheinungsformen und Erkennungsmerkmalen von Antisemitismus diskutiert. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf israelbezogenem Antisemitismus – momentan eine der verbreitetsten Erscheinungsformen. Dafür werden Methoden sowohl aus der Methodensammlung für antisemitismussensible Bildungs- und Begegnungsarbeit als auch aus der Handreichung „Bildung und Begegnung nach dem 7. Oktober“ erprobt. Die Fortbildung dient der Reflexion der eigenen pädagogischen Handlungsmöglichkeiten und einem fachlichen Austausch darüber und richtet sich an Fachkräfte in der Jugend- und Bildungsarbeit sowie Studierende der Sozialen Arbeit. \nDer Workshop wird von Referent*innen des ConAct-Projekts „Sichtbar Handeln! Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit“ gestaltet und in Kooperation mit der Fachstelle Migration im Kontext von Jugendhilfe beim Ausländerrat Dresden e. V. und dem Jugendhaus Roter Baum organisiert. \nFörderhinweis: Das Projekt „Sichtbar Handeln! Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit“ wird unterstützt durch das Bundesministerium für Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend. ConAct realisiert das Projekt seit 2020 in Kooperation mit der Israel Youth Exchange Authority und dem Council of Youth Movements in Israel. \nDie Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Der genaue Veranstaltungsort wird in der Anmeldebestätigung mitgeteilt. \nAnmeldung bis 18.5.2025 per Email an fachstelle@auslaenderrat.de \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Bildungswerkstatt: Rassismus- und Antisemitismuskritik | Dresden
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 11.06.2025 | \n\nBildungswerkstatt: Rassismus- und Antisemitismuskritik in der Bildungsarbeit in Sachsen zusammen_denken \n\n\n \nIn der Gesellschaft\, in öffentlichen und institutionellen Räumen erstarken und normalisieren sich Bewegungen und Positionen\, die auf rassistische\, antisemitische und allgemein menschenfeindliche Ideologien basieren. Wir gehen davon aus\, dass eine stärkere Verbindung von rassismus- und antisemitismuskritischen Bildungsarbeit und Aktivismus deshalb sinnvoll und notwendig ist. \nGegenwärtige Erscheinungsformen von Antisemitismus und Rassismus werden in Bildungsräumen in Sachsen generell noch zu wenig aufgearbeitet. Seit dem 7. Oktober 2023 steht zudem infolge der starken diskursiven Aufladung die Annahme im Vordergrund\, dass kritische Perspektiven auf Antisemitismus und Rassismus unvereinbar seien. Dies führt auch zu Verunsicherungen bei Bildungsakteur:innen. Auch Rassismus- und Antisemitismusforschung sind in Deutschland weitgehend voneinander getrennt. Die Verflechtungsgeschichten der beiden Phänomene werden daher selten wahrgenommen und als möglicher Ausgangspunkt für kritische Bildungsarbeit thematisiert. \nWir laden Akteur:innen im Feld der historisch-politischen Bildung\, Demokratie-Bildung und -Arbeit sowie interessierte Pädagog:innen und Aktivist:innen ein\, mit uns ins Gespräch darüber zu kommen: \n\nWo sind kritische Perspektiven auf Antisemitismus und Rassismus vereinbar und wo nicht?\n\n\nWelche Erfahrungen machen wir in verschiedenen Kontexten mit Ansprechen von Rassismus und Antisemitismus?\n\n\nWelche Unsicherheiten begleiten uns\, welche Strategien setzen wir ein?\n\n\nWelche Möglichkeiten der Verbindung von Rassismus- und Antisemitismuskritik in Bildungsarbeit und Aktivismus sehen wir?\n\nDie Bildungswerkstatt ist eine Veranstaltung von LAG pokuBi Sachsen e.V. in Kooperation mit: \nVolkshochschule Dresden; SARA – Stark in Vielfalt: Gemeinsam gegen Antimuslimischen Rassismus und Antisemitismus“; ReflAct – Unterstützung von Vereinen im Umgang mit Antisemitismus (Projekt des Kulturbüros Dresden e. V.) und Bündnis gegen Rassismus Sachsen \n\n \n\nProgramm zur Bildungswerkstatt.pdf PDF | 0.6 MB\n\n\n\n\nOrt\nVHS Dresden | Annenstraße 10 | 01067 Dresden (barrierefrei) \nAnmeldung\nbis 11.06.an anmeldung@pokubi-sachsen.de (Betreff:\nBildungswerkstatt Rassismus- und Antisemitismuskritik) \nSpenden\nDie Veranstaltung ist kostenlos. Unterstützen Sie nach Möglichkeit unsere Arbeit mit einer Spende. \nWeitere Informationen
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