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SUMMARY:Zwischen Wut\, Trauer und Überforderung – Den Nahostkonflikt besprechbar machen | Leipzig
DESCRIPTION:Seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober und dem darauffolgenden Gaza-Krieg ist der Diskurs um den Israel-Palästina-Konflikt präsenter denn je. Auch junge Menschen werden davon bewegt oder sind gar selbst betroffen – entweder weil sie Angehörige vor Ort haben oder weil sie verstärkt Antisemitismus bzw. antimuslimischen Rassismus erleben. Gleichzeitig besteht innerhalb der stark polarisierten und emotionalisierten Debatte die Gefahr von Radikalisierungen. Den „Nahostkonflikt“ aufzugreifen und mit jungen Menschen zu besprechen\, stellt sich insofern auch als Aufgabe für die Jugendarbeit-/hilfe. \nDoch das Besprechen des Nahostkonflikts im Moment der Eskalation ist auch für pädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe herausfordernder denn je\, insbesondere in Gruppen mit verschiedenen Positionierungen und Haltungen. Das Seminar möchte sozialpädagogische Fachkräfte darin unterstützen\, den Nahostkonflikt besprechbarer zu machen. Es bietet Raum\, sich auszutauschen und herausfordernde pädagogische Situationen zu bearbeiten\, eigene Emotionen zu reflektieren sowie aus verschiedenen Perspektiven auf die lange und wechselhafte Geschichte des Nahostkonflikts zu schauen. Die eingesetzten Methoden sind für die pädagogische Arbeit geeignet und sollen zu mehr Handlungssicherheit beitragen. \nReferent*innen\nWolf van Vugt & Tatjana Volpert \nPreis\n70\,00 € für Mitglieder/ 90 € für Nichtmitglieder (inklusive Verpflegung) \nMethoden\nInput\, Übungen\, Austausch \n\n\nZielgruppe\nFachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe\n\n\nAnsprechpartner Organisatorisches\nClaudia Fränkel\nE-Mail: fraenkel@agjf-sachsen.de \n\n\nOrt\nFAIRbund e. V.\nLützowstr. 19\n04157 Leipzig\nInternet: www.budde-haus.de\n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober | Dresden
DESCRIPTION:Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Auseinandersetzungen mit der Gegenwart des Antisemitismus“. \nDie Veranstaltung ist Teil der diesjährigen Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu-Antonio-Stiftung und findet in Kooperation mit dem Kulturbüro Sachsen statt. \nBuchvorstellung und Gespräch mit den Herausgeber*innen Alexandra Klei und Annika Wienert sowie den beiden Künstler*innen Zofia nierodzińska und Li Shir \nDas Buch „Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober“ versammelt Arbeiten jüdischer und antisemitismuskritischer Künstler*innen und Autor*innen aus Israel\, Deutschland\, der Schweiz\, den USA\, Polen\, Australien und Großbritannien. Darunter finden sich Theatertexte und Malerei\, Fotografie und Skulptur sowie autobiografische Texte. \nIn einer Zeit\, in der in der Wissenschaft\, der Kunstwelt\, der Kultur und im öffentlichen Diskurs jüdische Stimmen angegriffen\, zum Schweigen gebracht und ausgeschlossen werden\, wollten die Herausgeberinnen Alexandra Klei und Annika Wienert ihnen einen Raum geben. So entstand das fünfte Jahrbuch des Kunstvereins werkraum bild und sinn. \nAlexandra Klei ist Architektorhistorikerin und Mitbegründerin des werkraum bild und sinn e.V. Seit vielen Jahren forscht sie zum ‚Jüdischen Bauen‘ nach dem Holocaust und zu den Beziehungen von Erinnerung und Raum/Architektur. Gemeinsam mit Annika Wienert hat sie zuletzt einen Aufsatz in den Blättern für deutsche und internationale Politik veröffentlicht\, der den Jahrestag des 8. Mai 1945 zum Anlass nimmt\, über den Anstieg und die Formen des Antisemitismus nach dem 7. Oktober in Deutschland nachzudenken. Sie ist Mitglied im Foscherinnenkollektiv Space in Holocaust Research und in der Arbeitsgruppe Kunst und Antisemitismus im Ulmer Verein. Alexandra lebt in Berlin und Tel Aviv. \nAnnika Wienert ist Kunsthistorikerin\, Mitbegründerin und Vorsitzende des werkraum bild und sinn e.V. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Holocaust-Studien\, Holocaust-bezogene Kunst\, Planung und Bauwesen im Nationalsozialismus. Im Jahr 2024 arbeitete sie gemeinsam mit Dr. Aleksandra Paradowska an der Ausstellung „Illusionen der Allmacht: Architektur und Alltag unter deutscher Besatzung“ (CK Zamek\, Poznań). Sie ist Mitglied im Foscherinnenkollektiv Space in Holocaust Research und in der Arbeitsgruppe Kunst und Antisemitismus im Ulmer Verein\, einem deutsche Verein für Kunst- und Kulturwissenschaften. \nZofia niederodzińska ist Autorin\, Ausstellungskuratorin\, bildende Künstlerin und Dozentin an der Kunstakademie in Szczecin. Von 2017 bis 2022 war sie stellvertretende Direktorin der Städtischen Galerie Arsenal in Poznań. Sie beschäftigt sich vor allem mit der Kunst postsozialistischer Länder\, dem Thema Migration und der Zugänglichkeit von Kultur. Zu ihren jüngsten Ausstellungen gehört die mitkuratierte Ausstellung „FERNBEZIEHUNGEN” im KVOST in Berlin und „From the East to the East” in der Łęctwo-Galerie in Poznań. Sie studierte an der Kunsthochschule in Poznań (Ph.D.) und an der Universität der Künste in Berlin (M.A.). Von 2019 bis 2024 war sie Chefredakteurin des RTV Magazine\, einer Plattform für Kunst und Aktivismus. Sie lebt und arbeitet in Berlin. \nLi Shir ist Künstlerin\, Literaturwissenschaftlerin und Autorin. Ihre Arbeit „Where has my Child Gone?“ verbindet Familiengeschichte und die Erinnerung an den Holocaust mit einer Annäherung an den Schmerz der Eltern\, die im Zuge des Massakers vom 7. Oktober ihre Kinder verloren haben\, und der Bilderflut\, die das Massaker und der darauffolgende Krieg erzeugt haben. Zwischen Ausschnitten aus Pressebildern\, die in den ersten sechs Monaten nach dem terroristischen Angriff veröffentlicht wurden\, findet sich ein Familienfoto. Es zeigt die Großeltern der Künstlerin\, aufgenommen an Sukkot 1947 in einem Displaced Persons Camp in Berlin. Auch der Angriff der Hamas fand an diesem Feiertag statt. So verbinden sich in der Arbeit über das Sukkotfest verschiedene Temporalitäten und Orte. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Festliche Preisverleihung Sächsischer Förderpreis für Demokratie | Dresden
DESCRIPTION:„Manchmal glaube ich wirklich\, ich bin in einer bösen Zeitschleife gefangen. Seit mehr als 20 Jahren werden nicht die Rechtsextremen für den Imageschaden verantwortlich gemacht\, sondern diejenigen\, die dagegen etwas unternehmen. Und ganz ehrlich: Ich wünschte\, wir hätten bloß ein Imageproblem.“ sagt die Autorin Anne Rabe auf der Preisverleihung des Sächsischen Förderpreises für Demokratie 2024. \nDass die sächsische Zivilgesellschaft eben kein Imageschaden ist\, sondern ihr Mut maßgebend für eine lebendige Demokratie\, darauf versucht der Sächsische Förderpreis für Demokratie seit 2007 aufmerksam zu machen. Mit dem Preis werden Initiativen oder Projekte und Kommunen ausgezeichnet\, die sich für eine demokratische Kultur und gegen menschen- und demokratiefeindliches Handeln engagieren. Auf der jährlichen Preisverleihung wird die aktive demokratische Landschaft Sachsens gefeiert\, und durch die stellvertretende Ehrung der Preisträger*innen die sächsische Zivilgesellschaft sichtbarer gemacht. \n\n\nKontakt: foerderpreis@amadeu-antonio-stiftung.de \n\n\n\n Die Nominierten 2025 \n\n\n\n\n\nNominiert für den den Preis 2025 sind: \n\ndifferent people e.V. Chemnitz – stärken queere Menschen durch Beratung\, Bildung und Gemeinschaft\, bauen Diskriminierung ab und fördern Akzeptanz sowie gesellschaftliches Engagement\nSolidarisches Pirna – motiviert Menschen verschiedenster Herkunft\, Verantwortung in der Stadtgesellschaft zu übernehmen und konstruktiv zusammenzuarbeiten\nAthletic Sonnenberg e.V. – verbindet Kampfsport mit sozialem Lernen\, fördert Respekt und Empathie und setzt sich gegen rechtsradikale Vereinnahmung ein\nBuntes Meißen – Bündnis Zivilcourage e.V. –  unterstützt seit Jahren Geflüchtete\, fördert Begegnungen und stärkt ihre aktive Teilhabe an der Gesellschaft.\nSohland lebt! e.V. – integriert Kinder und Jugendliche in kommunalpolitische Entscheidungsprozesse\, das ist gelebte Demokratie von „AnFangAn“\nJüdische Allianz Mitteldeutschland – feiert jüdisches Leben\, setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus und stärkt die selbstbewusste Präsenz der Gemeinschaft\nInterventionsbüro e.V. – Schafft mit dem GRAND BEAUTY einen ungewöhnlichen Ort für politische Bildung und transkulturelle Verständigung\nStadt Zwickau – Fördert den Austausch zwischen Behörden und Zivilgesellschaft\, unterstützt Projekte unkompliziert – besonders bei Sicherheitskonzepten – und entwickelt gemeinsam Strategien gegen Rechtsextremismus\n\n\n\n\nDatum & Uhrzeit: Donnerstag\, 06. November 2025\, 18:00 \nOrt: Staatsschauspiel Dresden\, Kleines Haus\, Glacisstraße 28\, Dresden \n\n\n\n\n\n\n\nGrußwort: Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Petra Köpping \nMusik: Friedrich Greiling \nLaudatio: Prof. Dr. Matthias Quent \n\n\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Fachtag für Pädagog*innen zum Leitfaden „Stoppt Antisemitismus“| Bischofswerda
DESCRIPTION:Das Bündnis gegen Antisemitismus in Dresden und Ostsachsen lädt herzlich ein zum Fachtag für Pädagog*innen (und interessierte Multiplikator*innen) zur Veröffentlichung des Leitfadens „Stoppt Antisemitismus“ am 12. November 2025 im Regenbogen e.V. Bischofswerda! \n\nIn den vergangenen drei Jahren hat sich das Bündnis intensiv der Erarbeitung und Erprobung von Workshops gegen verschiedene Erscheinungsformen von Antisemitismus für Jugendliche und junge Erwachsene gewidmet. Das Ergebnis der Arbeit liegt nun in Form eines Leitfadens vor\, der sich im Besonderen an Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit richtet\, aber auch an alle anderen interessierten Multiplikator*innen. \nDiese Zeit war geprägt von tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen – nicht zuletzt durch den Terrorangriff vom 7. Oktober 2023\, der das größte Massaker an Jüdinnen*Juden seit der Schoah darstellt. Seither gab es Höchststände antisemitischer Vorfälle weltweit – auch in Sachsen. Dabei ist nicht nur die Häufigkeit gestiegen\, sondern die Erscheinungsformen sind auch vielfältiger\, diffuser und damit schwerer erkennbar geworden. Betroffene von Antisemitismus bleiben in der Debatte allzu oft unsichtbar. \nOrientierung und Handlungssicherheit sind jetzt von größter Bedeutung. Mit der Präsentation unseres Leitfadens wollen wir praktische Wege im pädagogischen Umgang mit Antisemitismus aufzeigen. Dafür nutzen wir aktuelle\, regionale Fallbeispiele und richten einen besonderen Fokus auf Betroffenenperspektiven und konkrete Handlungsoptionen. Darüber hinaus wollen wir weitere Bereiche der kritischen Auseinandersetzung mit Antisemitismus in den Blick nehmen – unter anderem mit der Vorstellung des Projekts „ReflAct“\, das Vereine im Umgang mit Antisemitismus in ihren Strukturen unterstützt. \nWas erwartet Euch?\n\nEinblicke in aktuelle Erscheinungsformen von Antisemitismus und deren Ausmaß in Sachsen\nInteraktive Vorstellung der vier Workshops aus unserem Leitfaden:\n\n\nWas ist Antisemitismus? Ein Einführungsworkshop (NDC Sachsen)\n„Es muss doch mal Schluss sein!“ Ein Workshop über Schuldabwehr-Antisemitismus (HATiKVA und Hillersche Villa)\nWas hat Israel mit Antisemitismus zu tun? Ein Workshop über israelbezogenen Antisemitismus (RAA Sachsen)\nDie Welt – Ein düsterer Ort voller Verschwörungen? Ein Workshop über Verschwörungserzählungen und Antisemitismus (Amadeu Antonio Stiftung)\n\n\nDiskussion weiterer Handlungsmöglichkeiten gegen Antisemitismus\n\nAlles Wichtige auf einen Blick\nWann? Mittwoch\, 12. November 2025 von 10 bis 16 Uhr \nWo? Regenbogen e.V.\, Belmsdorfer Straße 28\, 01877 Bischofswerda \nDer Eintritt ist frei! \nDie Anmeldung ist ab sofort hier möglich: t1p.de/stopas \nDas vollständige Programm des Fachtages veröffentlichen wir in Kürze. \nWir freuen uns auf Eure Teilnahme! \nEine Veranstaltung vom Bündnis gegen Antisemitismus in Dresden und Ostsachsen in Kooperation mit ReflAct – Unterstützung von Vereinen im Umgang mit Antisemitismus\, ein Projekt des Kulturbüro Dresden e.V. und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V. \n\n\nAusschlussklausel\nDie Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung & Diskussion: Lauter Hass – Antisemitismus als popkulturelles Ereignis | Dresden
DESCRIPTION:Galt Popmusik einst als Medium der Emanzipation\, scheint davon heute nicht mehr viel übrig zu sein. Musiker:innen unterschreiben offene Briefe und Statements\, die das Massaker der Hamas verharmlosen. Es wird zu Boykotten aufgerufen\, Konzerte werden zu israelfeindlichen Kundgebungen. \nMaria Kanitz und Lukas Geck sehen den 7. Oktober als Anlass\, antisemitische Entgleisungen in der Popkultur genauer unter die Lupe zu nehmen. Anhand zahlreicher Beispiele aus den letzten Jahren – etwa Roger Waters\, Kanye West oder Macklemore – zeigen sie\, wie sehr Antisemitismus mittlerweile in der Popkultur heimisch ist. Im Ergebnis zeigen sie\, wie breit und bereitwillig Antisemitismus popkulturell zelebriert wird. \nOrt:\nDresden\nobjekt klein a\, Meschwitzstraße 9\, 01099 Dresden\nInformationen zur Zugänglichkeit des Veranstaltungsortes. \n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Buchvorstellung: Antisemitismus und die AfD | Leipzig
DESCRIPTION:Antisemitismus ist in der AfD allgegenwärtig. Trotz der zahlreichen einschlägigen Skandale wird dem Antisemitis­mus in der Analyse der AfD jedoch kaum Beachtung geschenkt. \nImmer wieder werden auf antisemitische Stereotype in Anschlag gebracht\, um prominente Personen jüdischen Lebens zu diffamieren\, teilen führende AfD-Funktionär:innen antisemitische Verschwörungserzählungen oder relativieren die Verbrechen des Nationalsozialismus. \nIn seinem Buch beschreibt Stefan Dietl den Antisemitismus als wesentliches Ideologieelement und Welterklärungsmodell der AfD. Dabei nimmt er die verschiedenen Erscheinungsformen des Judenhasses in der Partei ebenso unter die Lupe wie die Versuche der AfD\, sich als Bollwerk gegen Antisemitismus und Fürsprecherin Israels zu inszenieren. \nStefan Dietl ist Autor und Gewerkschafter. Er publiziert regelmäßig zu gewerkschafts-\, sozial- und wirtschaftspolitischen Themen und Mitglied im Landesvorstand der ver.di Bayern. \nOrt:\nLeipzig \nGalerie KUB\, Kantstr. 18\, 04275 Leipzig\nDer Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Jahresabschlusstagung Fachnetzwerk gegen Antisemitismus | Dresden
DESCRIPTION:Der Schwerpunkt unserer Jahresabschlusstagung des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus in Sachsen liegt auf dem Themenkomplex „Digitalität und Antisemitismusprävention in der Schul- und Jugendbildung.“ Die Veranstaltung findet am 27.11.2025 von 9.30–16.30 Uhr in den Tagungsräumen des Staatsministeriums für Kultus in Dresden statt. Dazu möchten wir Sie und euch herzlich einladen! \nDigitalität\, im Sinne der zahlreichen Verflechtungen und Bedeutungen von digitalen Medien in unserer Gesellschaft\, spielt mittlerweile eine zentrale Rolle dafür\, wie sich Antisemitismus manifestiert. Diskriminierende Inhalte verschiedenster Art\, von Aussagen bis hin zu Bildern und Videos\, lassen sich rasend schnell und mit globaler Reichweite verbreiten\, ohne\, dass es\nbisher verlässliche Schutzmechanismen gibt. Vor allem soziale Medien stellen in dieser Hinsicht sowohl Abbild des drastischen Anstiegs antisemitischer Vorfälle als auch Katalysator für antisemitische Gewalt dar. Während Menschen zwar ungeachtet ihres Alters in diese Entwicklungen verwickelt sind\, definieren digitale Medien die Lebenswelten jüngerer Menschen in besonderem Maße. So ist TikTok längst zu einer der zentralen Nachrichten- und Informationsquellen für Kinder und Jugendliche geworden. Der Umgang mit dieser Tatsache stellt entsprechend eine der zentralen gegenwärtigen Herausforderungen für die antisemitismuskritische Schul- und Jugendbildung dar. Digitalität ist jedoch keineswegs nur als zu überwindendes Problem für die Antisemitismusprävention zu betrachten\, sondern bietet auch Chancen. \nDie oben beschriebenen Möglichkeiten können auch gezielt für aufklärende und sensibilisierende Inhalte genutzt werden. So lässt sich antisemitismuskritische Schul- und Jugendbildung mithilfe von digitalen Medien spielerisch\, niedrigschwellig und gleichzeitig weit gefächert gestalten. In den letzten Jahren sind mehr und mehr Projekte entstanden\, die sich bewusst ebendieser Vorteile bedienen und Orientierung bieten\, wie Antisemitismus im Netz effektiv begegnet werden kann. \nAuf unserer kommenden Tagung wollen wir uns mit diesen beiden Seiten des Verhältnisses von Digitalität und Antisemitismus befassen – sowohl den Herausforderungen als auch den Potentialen. Wie immer freuen wir uns zudem auch auf die Gedanken und Fragen\, die Sie selbst aus Ihren spezifischen beruflichen Kontexten mitbringen. \nProgramm \nDie Tagung wird eröffnet mit einer Keynote inkl. Frage- und Gesprächsrunde von Theresa Lehmann der Amadeu Antonio Stiftung\, Projektleiterin von „shift & tell“. Darauf folgt eine Fachmesse\, im Rahmen derer sich verschieden Projekte der Schul- und Jugendbildung in Sachsen vorstellen. Nach der Mittagspause folgt eine Arbeitsgruppenphase in der Sie die Möglichkeit haben\, sich vertieft mit verschiedenen Themen zu befassen. \nDetailliertes Programm: \n09.30 – 10.00 Uhr: Ankommen \n10.00 – 10.30 Uhr: Begrüßung \n10.30 – 11.30 Uhr: Keynote inkl. Fragerunde (Theresa Lehmann\, Amadeu Antonio Stiftung\, Projekt „shift & tell“) \n11.30 – 13.00 Uhr: Fachmesse zu Methoden der Schul- und Jugendbildung \n\nAKuBIZ e.V.\nAmadeu Antonio Stiftung\nArchiv der Jugendkulturen e.V.\nBündnis gegen Antisemitismus in Dresden und Ostsachsen\nConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch\nErich-Zeigner-Haus e.V.\nHATiKVA e.V.\nHillel Deutschland\nJugend- und Kulturprojekt e.V.\nLandesamt für Schule und Bildung\nLeibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow\nNetzwerk für Demokratie und Courage e.V.\nOFEK e.V.\nTüpfelhausen e.V.\n\n13.00 – 14.00 Uhr: Mittagessen \n14.00 – 16.00 Uhr: Arbeitsgruppenphase \n\nVorstellung des Leitfadens “Stoppt Antisemitismus” für Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit (Annett Petzold und Tim Hexamer\, BgA Dresden und Ostsachsen)\nGesellschaftsspiel zu den Themen „Jüdisches Leben und Antisemitismus in Vergangenheit und Gegenwart“\, Vorstellung der APP “Demokratrivia” (Johannes Gese und Sebastian Rudolph\, Tüpfelhausen e.V.; Georg Schumacher\, Spieleentwickler Ideenflieger GmbH)\nHolocaust Education – Umgang mit der Shoah in heterogenen Lerngruppen (Anne Weininger-Lepper\, Yad Vashem)\nWorkshop zu Critical Gojness/Kritischem Nicht-Jüdisch-Sein (Riv Elinson\, radikal_jüdisch)\n\n16.00 – 16.30 Uhr: Abschluss \nHinweise zur Anmeldung\nBitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an\, welche der Arbeitsgruppen Sie besuchen möchten. Nennen Sie dabei bitte auch einen Zweitwunsch. Teilen Sie uns weiterhin bitte mit\, ob Sie am gemeinsamen Mittagessen teilnehmen. Für das Mittagessen gibt es vegetarische und vegane Optionen. \nHinweis zur Anmeldung für Lehrkräfte in Sachsen \nLehrerinnen und Lehrer aus Sachsen können sich die Teilnahme an der Tagung als Fortbildung anerkennen lassen. Sie finden die Tagung unter der Veranstaltungsnummer EXTP00607 im Fortbildungskatalog des LernSax.\nTagungsort\nDie Veranstaltung findet in den Tagungsräumen des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus statt\, Carolaplatz 1\, 01097 Dresden.\nSollten Sie eine Mitfahrgelegenheit benötigen oder anbieten können\, wenden Sie sich gerne an uns und wir versuchen\, einen Platz zu vermitteln. \nDas Fachnetzwerk\nDas Fachnetzwerk gegen Antisemitismus in Sachsen – in Trägerschaft des Kultur- und Begegnungszentrums Ariowitsch-Haus e.V.\, Zentrum jüdischer Kultur in Leipzig – hat es sich zum Ziel gesetzt\, Akteurinnen aus der Zivilgesellschaft\, die sich gegen Antisemitismus und für die Stärkung jüdischen Leben engagieren\, sowohl untereinander als auch mit Vertreterinnen staatlicher Institutionen sowie weiteren Interessierten zu vernetzen. Zu diesem Zweck veranstaltet das Netzwerk jährlich mehrere Fachtagungen\, die jeweils unter einem bestimmten Schwerpunktthema stehen. Weitere Informationen zum Fachnetzwerk finden Sie unter: https://fachnetzwerk-gegen-antisemitismus.de/. \nWeitere Informationen
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