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SUMMARY:Erinnerungspolitischer Fachtag „Intervention. Antisemitismus und Erinnerungskultur“ | Chemnitz
DESCRIPTION:Beim diesjährigen Erinnerungspolitischen Fachtag widmen wir uns einer der dringlichsten Herausforderungen in unserem Arbeitsfeld\, dem Antisemitismus. \nIn einem gefährlich polarisierten Zeitgeschehen sucht die sLAG beständig nach Möglichkeiten\, Diskursräume zu öffnen und eine Erinnerungsarbeit fortzusetzen\, die auf Vernetzung und profundem Wissen basiert\, die sich jedem Versuch\, den Holocaust zu relativieren\, widersetzt und gegen jeden Antisemitismus interveniert. Das Programm des Fachtags\, entstanden in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartner*innen und Unterstützer*innen aus Gedenkstättenarbeit und Wissenschaft\, dem Bildungsbereich und der Zivilgesellschaft\, spiegelt nun dieses Bemühen. \nDie Keynotes kommen von Andreas Stahl (Gesellschaft für kritische Bildung/Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien)\, der die (Um-) Deutungen des Holocaust vor und nach dem 7. Oktober und aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus aufgreift\, und von Marina Chernivsky (OFEK e.V.)\, deren Vortrag das Erinnern als psychischen und relationalen Prozess thematisiert\, in dem die eigenen Formen des Erinnerns von Jüdinnen:Juden und ihre gegenwärtigen Erfahrungen bisher weniger selbstverständlich wahrgenommen werden. \nBewusst ist unser Verzicht auf fertige Workshop-Formate der diesjährigen Ausgabe des Fachtags. Die fünf Werkstattgespräche am Nachmittag laden ein zum Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis\, zur Diskussion von Begriffen und Definitionen\, zur Analyse von Erscheinungsformen des Antisemitismus in unserem Arbeitsfeld und zur Verständigung über Handlungsmöglichkeiten der Prävention und (Re-) Aktion sowie zum Umgang mit KI-generierten Holocaustdarstellungen\, kurz zu möglichen und notwendigen Interventionen. Inputs dazu kommen von sLAG-Mitgliedern aus dem Ariowitsch-Haus mit seiner Bildungsabteilung und dem Erich-Zeigner-Haus sowie von „Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“\, vom Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender und TaMaR Germany\, vom Haus der Wannseekonferenz und RIAS sowie dem Verbundprojekt “LastSeen. Bilder der NS-Deportationen“ und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. \nIm Begleitprogramm laden wir am Vorabend des Fachtags gemeinsam mit dem OFEK e.V. zur Projektvorstellung und Podiumsdiskussion „KOLOT sind STIMMEN. Jüdische Zeugenschaft als Prozess“ ein. Im Fokus steht ein Verständnis jüdischer Gegenwart\, in dem Erinnern nicht allein rückblickend verstanden wird\, sondern als ein Prozess\, in dem historische Erfahrungen\, familiale Überlieferungen und gegenwärtige Einschnitte ineinandergreifen. \nMögen die Interventionen gelingen!\nWir freuen uns auf die Begegnung und den Austausch mit euch / mit Ihnen! \n  \nPROGRAMM-ÜBERBLICK\nProgramm-Details zum Download | zur Online-Anmeldung \n9:00 Uhr\nEmpfang / Anmeldung (EG\, Foyer) \n10:00 Uhr\nWillkommen\nmit einem Grußwort von Dr. Markus Pieper\, Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft \n10:30 Uhr\nVortrag:\nErinnern als höchste Form des Vergessens? (Um-)Deutungen des Holocaust vor und nach dem 7. Oktober\nAndreas Stahl \n11:30 Uhr\nKaffeepause \n12:00 Uhr\nVortrag:\nErinnern als psychischer und relationaler Prozess – Wie viel Vergangenheit ist in der Gegenwart möglich?\nMarina Chernivsky \n13:00 Uhr\nMittagspause \n14:00 Uhr\nWerkstattgespräche \nWerkstattgespräch 1 „Antisemitische Angriffe im digitalen und analogen Raum: Einblicke in Arbeitsrealitäten und Handlungsoptionen“\nmit Dr. Christian Landrock\, Julian Mosch\, Christopher Mäbert und Dr. Julia Roos \nWerkstattgespräch 2 „Israelbezogener Antisemitismus und Antizionismus“\nmit Alexandra Farkas Bandl und Prof. Dr. Vladimir Shikhman \nWerkstattgespräch 3 „Antisemitismus an NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorten – Befunde\, Herausforderungen und Perspektiven antisemitismuskritischer Praxis“\nmit Dr. Linda Giesel und Dr. Tanja Kinzel \nWerkstattgespräch 4 „Erfahrungen und Handlungsstrategien im Umgang mit KI-generierten Holocaustdarstellungen“\nmit Dr. Iris Groschek und Dr. Alina Bothe \nWerkstattgespräch 5 „Post-Shoah-Antisemitismus\, Verantwortung und deutsche Identität(en)“\nmit Dr. Raja-Léon Lange und Kristin Kaufmann \n16:00 Uhr\nKaffeepause \n16:45 Uhr\nWerkstatt-Präsentationen \n17:30 Uhr\nSchlussworte / Ausblick \n18:00 Uhr\nEnde des Fachtags \n\nWARM-UP am Vortag\n17.11.\, 18:00 bis 19:30 Uhr\, Chemnitz\nKOLOT sind STIMMEN. Jüdische Zeugenschaft als Prozess\nProjektvorstellung und Podiumsgespräch\nEintritt frei\, Anmeldung per E-Mail an jane.wegewitz@slag-aus-ns.de (Ort wird nach Anmeldung bekanntgegeben) \n\nDer Erinnerungspolitische Fachtag findet am 18.11.2026 von 10:00 bis 18:00 Uhr statt. \nOrt: Technische Universität\, Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude\, Reichenhainer Straße 90\, Chemnitz \nEine Veranstaltung der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Stiftung Sächsische Gedenkstätten in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow e.V. \, dem Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender\, dem Verbundprojekt “LastSeen. Bilder der NS-Deportationen“ \, dem Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V. \, Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 und OFEK e.V.  \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Fachtag: Antisemitismus im Netz – Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten | Leipzig
DESCRIPTION:Ein Fachtag der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und dem Ariowitsch-Haus Leipzig mit dem Projekt Fachnetzwerk gegen Antisemitismus in Sachsen. \nIm Rahmen der Aktionstage Netzpolitik und Demokratie der Landeszentralen und der Bundeszentrale für politische Bildung und im Rahmen des Tacheles-Jahrs der jüdischen Kultur in Sachsen veranstalten die beteiligten Institutionen eine Tagung\, die sich mit dem Thema Antisemitismus im Netz beschäftigt. Zielgruppe der Veranstaltung sind Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Bildung und der Medienbildung aus Schule und Hochschule\, zivilgesellschaftlichen Organisationen\, Vertreter staatlicher Institutionen sowie ein interessiertes und engagiertes netzaffines Publikum aus der Breite der Gesellschaft. \nDie Tagung soll dafür sensibilisieren\, wie Antisemitismus im Netz auftritt und Teilnehmenden Handlungsmöglichkeiten aufzeigen\, dem Phänomen entgegenzutreten. In einem ersten Schritt befassen wir uns anhand von Studienergebnissen und Analysewerkzeugen aus der Wissenschaft mit der Verbreitung von Antisemitismus im Netz und den dahinterliegenden Logiken und Mechanismen. Daraufhin sollen in einem Podiumsgespräch die Erfahrungen von Jüdinnen und Juden im Mittelpunkt stehen\, die selbst in den Feldern Social Media und Digitalisierung tätig sind. Im zweiten Teil der Tagung liegt der Fokus auf erfolgreichen Umgangsweisen mit Antisemitismus im digitalen Raum. Hierzu setzen wir uns mit verschiedenen Strategien der pädagogischen Intervention und nachhaltigen Prävention aus der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit auseinander. \nBitte melden Sie sich für die Tagung auf der Veranstaltungs-Seite der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung an. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei. \nAgenda\nBegrüßung und Einführung ins Thema\n09:30 – 09:45 \nTeil 1: Ist-Stand-Analyse zum Phänomen des Antisemitismus im Netz\nKeynote\n09:45 – 11:00 \nAntisemitismus im Internet: Zu Kontinuität und Anpassung von Judenhass im digitalen Kommunikationsraum \nProf. Monika Schwarz-Friesel \nPodiumsgespräch\n11:00 – 12:30 \nEs diskutieren: Helene Shani Braun (@leni_lafayette) und Laura Cazés (Leiterin der Abteilung Kommunikation und Digitalisierung bei der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.) \nMittagspause mit “Markt der Möglichkeiten”\n12:30 – 13:30 \nMitglieder des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus haben die Gelegenheit\, sich mit ihren Angeboten und Projekten zu präsentieren. \nTeil 2: Antisemitismus begegnen: Welche Möglichkeiten der Prävention und der pädagogischen Intervention gibt es?\nKurzvorstellung der Workshops im Plenum und anschließend Verteilung auf die Workshop-Räume\n13:30 – 14:00 \nWorkshop-Phase\n14:00 – 16:00 \nWorkshop 1:\nProjekt Shoah Stories des Anne Frank Zentrums (Berlin)\, Workshopleitung: Robin Jahnke \nWorkshop 2: \nProjekt RESPOND! – Nein zum Judenhass! des BMBF\, Leitung: Prof. Özen Odag \nWorkshop 3:\nProjekte Hidden Codes und RE:Think der Bildungsstätte Anne Frank (Frankfurt/M.)\, Leitung Hami Nguyen \nWorkshop 4: \nBildungsarbeit der Bildungsstätte Anne Frank auf TikTok\, Leitung: Niyousha Akbari \nMusikalischer Abschluss + Get Together mit Getränk\n16:00 – 17:00 \nOrt\nLeipzig\, Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V.\nHinrichsenstraße 14\n04105 Leipzig \nWeitere Informationen
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