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SUMMARY:Discussion Training: Deconstructing Anti-Democratic and Anti-Ukrainian Myths | Chemnitz
DESCRIPTION:From August 30 to September 1\, 2024\, CRISP offers a discussion training to deconstruct anti-democratic and anti-Ukrainian myths. Join us! All costs are covered. \n\nLet’s come together and prepare for complex dialogues of various kinds. We have analyzed anti-Ukrainian narratives in Germany and developed a training program that aims to enable participants to engage in complex conversations about topics related to Ukraine and democracy. After the training\, we plan to implement a series of dialogues with the newly trained discussants at everyday locations in Chemnitz and Zwickau and expand the network of discussants in Saxony in the future. The goal: to contribute to strengthening democratic forces in Germany. \nKey Information \n2.5-day training for future discussants: Friday\, August 30\, 3:00 PM – Sunday\, September 1\, 2024\, 3:00 PM (Location: to be announced\, but in or near Chemnitz)\nCosts: The training is free\, and thanks to BAMF funding\, accommodation\, meals\, and travel expenses are covered.\nWhat you will learn: Deconstruction and response to anti-Ukrainian myths\, conducting topic-related interviews. \nWe are looking for committed democrats with basic knowledge of nonviolent communication and the willingness to engage in or moderate dialogues with potentially dissenting individuals in everyday locations such as cafés\, pubs\, community gardens\, marketplaces\, sports clubs\, etc. Fluent German is important as we want to engage in the most intensive exchange possible with local people. For the dialogues\, we aim to form tandems consisting of one person who grew up in Ukraine and one person who grew up in Germany (preferably in East Germany). \nFor further questions and to register for participation\, please contact mueller@crisp-berlin.org \nApply until 30/07/2024! \nWeitere Informationen / More information
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SUMMARY:Desinformation und Hass im Superwahljahr Ein Rückblick auf die Wahlkämpfe in Sachsen | Leipzig
DESCRIPTION:Wahlkämpfe finden zunehmend im Internet statt und werden auch mit unlauteren Mitteln geführt. \nDabei sind es weniger politische Parteien und Kandidaten selbst\, als vielmehr deren Unterstützer sowie antidemokratische und ausländische Akteure\, die Desinformation\, Hass und anderen manipulative Techniken nutzen. Deren Ziel ist es\, die Entscheidungen von Wählerinnen und Wählern zu beeinflussen oder demokratische Wahlen und Institutionen an sich in ihrer Legitimität anzugreifen. \nMit der Veranstaltung blicken wir zurück auf drei Wahlen und monatelangem Wahlkampf in Sachsen. \nWelche desinformierenden Erzählungen waren häufig zu beobachten? Wer war besonders betroffen von hetzerischen und verleumderischen Beiträgen? Von wem geht solch undemokratische Praxis aus? Und vor allem: welche Bedeutung hatte es für den Ausgang der Wahlen \nDiese Fragen erörtern wir mit drei Gästen\, die Soziale Medien mit unterschiedlichen Fragestellungen während der Wahlen 2024 beobachten: \nDas Projekt Faktenstark sammelt Beiträge aus Sachsen auf verschiedenen Plattformen und analysiert deren desinformierenden Erzählungen. Im Monitoring-Projekt des Leipziger Else-Frenkel-Brunswik-Instituts liegt der Fokus vor allem auf extrem rechte Telegram-Gruppen mit lokalem und landesweiten Bezug. Und eine Studie des Institute for Strategic Dialogue blickt bundeweit in TikTok-Kanäle und auf geschlechtsbezogenem Hass und Desinformation. \nAm Ende schauen wir auch nach vorn\, denn 2025 stehen Bundestagswahlen an. Daher fragen wir auch\, was Gesellschaft\, Politik\, Medien und Bildung bedenken und tun sollten\, um demokratische Wahlen und faire Wahlkämpfe zu stärken. \n\nDie Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und insbesondere jene\, die öffentliche Debatten und Wahlkämpfe beobachten\, analysieren oder mitgestalten. Ausdrücklich eingeladen sind daher Vertreterinnen und Vertreter von Medien\, Politik\, Verbänden\, politischer Bildung\, Forschung und Zivilgesellschaft. \nDie Teilnahme ist kostenlos. Um eine Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen jedoch gebeten. \n  \nProgramm: \n\n\n\n16:45 Uhr\nTür offen\n\n\n17:00 Uhr\nDesinformation und Hass während der Wahlkämpfe 2024 in Sachsen\n\n\n\nDesinformation in den Sozialen Medien in Sachsen\nUna Titz (Analystin im Projekt Faktenstark und Bildungsreferentin im Projekt de:hate der Amadeu-Antonio-Stiftung)\n\n\n\nMobilsierung durch die extreme Rechte in Sachsen auf Telegram\nDr. Johannes Kiess (Stv. Direktor des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts / Universität Leipzig\, verantwortlich für das Forschungsprojekt Online-Mobilisierung der extremen Rechten)\n\n\n\nGeschlechtsbezogene Gewalt und Desinformation auf TikTok\nPaula Charlotte Matlach (Analystin am Institute for Strategic Dialogue Germany\, mit Fokus auf Online-Verbreitung von Desinformation\, Hassrede und extremistischen Ideologien)\n\n\n18:30 Uhr\nPause mit kleinem Imbiss\n\n\n19:00 Uhr\nWas bedeuten die Beobachtungen für zukünftige Wahlen? Podiumsdiskussion mit allen drei Gästen\n\n\nca. 20:00 Uhr\nEnde\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nOrt\nKultur- und Begegnungszentrum „Ariowitsch-Haus“ e.V.\nHinrichsenstraße 14\n04105 Leipzig \nZur Anmeldung\nWeitere Informationen
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CATEGORIES:Fachtag | Konferenz
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SUMMARY:Dark Social: Digitale Medien als Sprachrohr der rechtsextremen Szene | digital
DESCRIPTION:Die rechtsextreme Szene hat sich längst von selbstgemachten Magazinen und Zeitungen mit minimaler Auflage verabschiedet. Auch die Zeiten\, in der Verschwörungsideologen ihre Mythen im Eigenverlag verbreiteten\, sind vorbei. Mit der digitalen Revolution hat sich der Kommunikationsraum enorm erweitert\, und soziale Medien bieten nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zur Verbreitung solcher Inhalte – ein idealer Ort für die Verbreitung rechtsextremer Ideologien. \n\n\n\n\n\nDoch das Internet ist kein rechtsfreier Raum und auch in der digitalen Welt herrschen Grenzen des Sagbaren. Besonders in den letzten Jahren wurden verstärkt Maßnahmen ergriffen\, um die Kontrolle über soziale Medien zu verstärken und die Verbreitung von Hassrede\, Desinformation und illegalen Inhalten zu bekämpfen. Online-Plattformen sperren Inhalte mit menschenfeindlichen Aussagen\, verschwörungsideologische Videos werden von Algorithmen gekennzeichnet oder direkt herausgefiltert. Durch die Verabschiedung neuer Gesetze\, wie dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz\, dem Gesetz gegen Hasskriminalität und der Erweiterung des Straftatenkatalogs wurden Sicherheitsbehörden mehr Handlungsspielraum im digitalen Raum eingeräumt. \nDie Szene steht unter Beobachtung – und zieht sich daher aus gängigen sozialen Netzwerken zurück. Die neue Bühne für die Akteurinnen und Akteure? Dark Social – halböffentliche digitale Räume wie Chatgruppen in Telegram oder Signal aber auch komplett verschlüsselte Kanäle\, die genutzt werden\, um sich abseits des öffentlichen Blicks zu vernetzen\, zu organisieren und weiterhin ungehindert menschenfeindliche Ideologien zu verbreiten. \nWelche Gefahren ergeben sich daraus für unsere Gesellschaft? Wie müssen sich Sicherheitsbehörden auf diese neuen Herausforderungen vorbereiten? Und welche Möglichkeiten der Gegenwehr bestehen hier? \n\n\n\n\n\n\nHinweise zur Veranstaltung\n\n\nVeranstalter:\nBundeszentrale für politische Bildung \nZielgruppe:\nMitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden\, kommunalen Verwaltungen\, der Justiz sowie interessiertes Fachpublikum. \nAnmeldung: \nNach Absenden Ihrer Anmeldung erhalten Sie umgehend eine Eingangsbestätigung. Ihre Anmeldung wird erst wirksam\, wenn Sie vom Veranstalter eine Teilnahmezusage erhalten haben. \nJetzt anmelden\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Podium: Hassrede an der Schnittstelle von Linguistik und Justiz | Leipzig
DESCRIPTION:Besonders in der digitalen Welt ist Hassrede oder auch „Hate Speech” eine große gesellschaftspolitische Herausforderung unserer Zeit. Zum Beispiel hat erst kürzlich der Deutsche Fußball-Bund besonders mit Blick auf die Fußball-EM mitgeteilt\, gegen Hassrede im Netz gegen Spieler konsequent vorzugehen. \nHassrede kann viele sprachliche Gesichter haben: Sie muss nicht immer explizit – etwa durch krasse Beleidigungswörter – in Erscheinung treten. Hassredner können auch implizit ihren Hass zum Ausdruck bringen\, indem sie Verschleierungsstrategien nutzen. \nIn der Podiumsdiskussion geht es zum einen um Herausforderungen mit Blick auf Hassrede an der Schnittstelle von Linguistik und Justiz: Welche Formen von Hassrede sind wirklich strafbar? Wo stoßen Ermittler dagegen an Grenzen? Zum anderen geht es um Desiderate und Perspektiven: Was braucht es\, um Hassrednern konsequent das Handwerk zu legen? Welchen Beitrag kann die Linguistik dazu leisten\, auch versteckte Formen von Hassrede greifbar zu machen? Und wollen wir überhaupt jegliche Form von Hassrede strafrechtlich verfolgen – oder grenzen wir damit die Meinungsfreiheit ein!? \nEs diskutieren: \n\nHannah Heuser: Juristin und Doktorandin im Bereich Digitaler Hass\nDr. Benjamin Krause: Oberstaatsanwalt\, Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT)\nProf. Dr. Jörg Meibauer: Germanistischer Linguist\, Universität Mainz\nProf. Dr. Mustafa Temmuz Oğlakcıoğlu: Universität des Saarlandes\, Richter am Saarländischen Oberlandesgericht\n\nModeriert von Jun.-Prof. Dr. Julia Fuchs. \nDie Veranstaltung wird mit dem Preisgeld des Transferpreises 2023 der Universität Leipzig finanziert. \nOrt: Bibliotheca Albertina\, Vortragssaal\, Beethovenstraße 6\, 04107 Leipzig \nWeitere Informationen
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CATEGORIES:Podium | Gespräch
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SUMMARY:Re: set-Teamendenschulung #6 | Chemnitz
DESCRIPTION:Dir geht der Hass im Netz gegen den Strich und Du willst was dagegen tun? Du möchtest das Internet nicht länger den Hater*innen überlassen? Dann werde jetzt Teil unseres sachsenweiten Teamenden-Netzwerks und gib in unserem Projekt re:set eigene Workshops gegen Hassrede im Netz! \nDafür statten wir Dich mit dem nötigen Wissen und einem methodischen Werkzeugkasten aus\, um jungen Menschen\, Lehr- oder Fachkräften Deine erworbenen digitalen Kompetenzen weiterzugeben und sie für ein couragiertes Handeln im Netz zu begeistern. \nUnsere nächste Schulung findet vom 27. bis 29. September statt! \nIn unseren Workshops lernst Du\, Hassrede im Netz zu erkennen und Handlungsoptionen praktisch anzuwenden. Außerdem bieten wir Dir den Raum\, mit anderen Engagierten zusammenzukommen und Dich über Diskriminierung und geeignete Gegenstrategien im Netz auszutauschen. Wir freuen uns auch über Deine Erfahrungswerte mit Blick auf die Weiterentwicklung unserer interaktiven und multimedialen Bildungsmaterialien. \nDas bietet Dir unser Teamenden-Netzwerk: \n\nVermittlung von Anfragen für Bildungsveranstaltungen durch die Amadeu Antonio Stiftung Sachsen (Honorarverträge für die Durchführung werden selbstständig zwischen Teamer*in und Aufftraggeber*in geschlossen)\nkostenfreie Qualifizierungen für den Umgang mit unseren pädagogischen\, innovativen Materialien zur eigenen Workshopgestaltung\npartizipative Möglichkeiten in der Weiterentwicklung von Inhalten und Themen\nAustausch und Vernetzung mit anderen freiberuflichen Teamenden aus der politischen Bildungsarbeit in einem professionellen Rahmen und auf Augenhöhe\nfortlaufende Begleitung und Fortbildung im Prozess (nicht nur) bei wenig Vorerfahrung\n\nDas ist dein Profil: \n\nDu bist mindestens 18 Jahre alt und wohnst idealerweise in Sachsen oder in der Nähe.\nDu bist politisch interessiert und hast Lust\, Dich mit anderen Interessierten über politische Themen auszutauschen.\nDu bringst die dafür benötigte Zeit und Verlässlichkeit mit.\nDu begegnest anderen Menschen mit Offenheit.\nDu kannst Dich gut selbst organisieren und bringst ein hohes Maß an Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein mit.\nIdealerweise hast Du Vorerfahrung in der politischen Bildungsarbeit. Falls nicht\, kannst Du bei uns auch erste Erfahrungen machen!\nDu verfügst über ein Basiswissen in den Themenfeldern Soziale Medien\, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit\, extrem rechte Agitationen\, Diskriminierung\, Demokratiebildung und möchtest deine Kenntnisse weiterentwickeln.\n\nDas sind die Inhalte unserer Schulung: \n\nWas ist Hassrede und wie erkenne ich diese? Wer ist betroffen und was sind die Folgen? Was sind geeignete Gegenstrategien?\nWie begeistere ich für eine offene und faire Debatte im Internet?\nWie erkenne ich kodierte rechte Inhalte im Netz? Wie gehe ich (online) mit Desinformationen und Verschwörungserzählungen um?\nWie gestalte ich einen Workshop (on- und offline)?\nWelche schwierigen Situationen können mir in Workshops begegnen und wie kann ich darauf reagieren?\nAußerdem lernst du wichtige lokale Akteur*innen kennen\, die im Themenfeld arbeiten.\n\nInteresse?  \nHier kannst Du dich für unsere nächste Schulung vom 27.-29.09.2024 bewerben!  \nWir freuen uns darauf\, dich kennenzulernen! \n\n„re:set – Jugend gegen Hass im Netz“ ist ein Projekt der Amadeu Antonio Stiftung\, gefördert durch die Stiftung Mercator. \nWeitere Informationen
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