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SUMMARY:Zwischen Zuschreibung und Selbstbild – Othering im Kulturbetrieb | Dresden
DESCRIPTION:Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Personen\, die sich als Künstler*innen und Kulturakteur*innen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung identifizieren. Sie findet im Rahmen des Runden Tisches der sächsischen Akteur*innen Behinderung im Kunst- und Kulturbereich statt (siehe unten) und schafft einen geschützten Raum für Austausch\, Reflexion und Vernetzung. \nInhalt\nZuschreibungen und gesellschaftliche Wahrnehmungen prägen Lebens- und Arbeitsrealitäten von Künster*innen und Kulturakteur*innen mit Behinderung maßgeblich und können im Alltag herausfordernd sein – insbesondere durch Prozesse des „Othering“\, in denen Menschen als „anders“ eingeordnet und von einer vermeintlichen Norm abgegrenzt werden – etwa\, wenn künstlerische Arbeiten vor allem unter dem Label „Inklusion“ gelesen und weniger als eigenständige ästhetische Position wahrgenommen werden. Oder wenn Barrieren – wie fehlende Zugänglichkeit\, starre Produktionsbedingungen oder nicht barrierefreie Auswahlprozesse – als individuelles Problem markiert werden\, das einzelne Personen „lösen“ sollen\, statt als strukturelle Verantwortung von Institutionen. \nZiel dieses Empowerment-Formates ist es einen Raum zu schaffen\, um sich über Erfahrungen des „Andersseins“ und „Anders- gemacht-Werdens“ im Kulturbereich auszutauschen\, ableistische Praktiken zu benennen und Strategien im Umgang damit zu diskutieren. \nDazu stellt Bertolt Meyer\, Professor für Arbeits-\, Organisations- und Wirtschaftspsychologie\, in einem Impulsvortrag zentrale Erkenntnisse aus seinem Buch „Anders – Was wir über den Umgang mit Unterschieden lernen können“ vor. \nIm anschließenden Austausch übertragen wir die Impulse auf den Kunst- und Kulturbereich und gehen gemeinsam der Frage nach\, welche neuen Perspektiven auf Behinderung sich daraus entwickeln lassen. Wir erkunden\, welches Potenzial in unterschiedlichen Erfahrungen für künstlerische Praxis und Kulturarbeit liegt und wie sich der Umgang mit der Zuschreibung\, als „anders“ wahrgenommen zu werden\, gestalten lässt. \nOrt: Deutsches Hygiene-Museum Dresden\, Community-Raum HY! und online via ZOOM\, Dresden\nAdresse: Lingnerplatz 1\, 01069 Dresden\nAnbieter: Servicestelle Inklusion im Kulturbereich\, Koordinierungsstelle Chancengleichheit Sachsen \nRunder Tisch\nBeim Runden Tisch treffen sich Künstler*innen und Kulturakteur*innen mit Behinderung und chronischen Krankheiten\, die in Sachsen leben oder arbeiten. Die Veranstaltungen finden mehrmals im Jahr statt und bieten einen geschützten Raum\, um über die eigene künstlerische Arbeit und aktuelle kulturelle Themen zu sprechen. Auch Fragen der Professionalisierung und Strategien im Umgang mit Diskriminierung können hier besprochen werden. \nWeitere Informationen: Hier \nBei Interesse an einer Teilnahme am Runden Tisch wenden Sie sich bitte an die Servicestelle Inklusion im Kulturbereich: inklusion@soziokultur-sachsen.de \nTeilnahme und Barrierefreiheit vor Ort\n\nAdresse Veranstaltungsort: Deutsches Hygiene-Museum Dresden\, Lingnerplatz 1\, 01069 Dresden\nAnreise: LINK\nBarrierefreier Zugang zum Raum\nUnterfahrbare Tische\nFlexible Bestuhlung\nBarrierefreies WC\nGepolsterte Sitzmöglichkeiten\, Sitzsäcke und Sitzhocker vorhanden\nBitte geben Sie uns bei der Anmeldung Bescheid\, welche weiteren Bedarfe Sie in Bezug auf die Barrierefreiheit des Angebotes haben\n\nOnline-Teilnahme und digitale Barrierefreiheit\n\nDie Veranstaltung findet hybrid statt\, das heißt\, Personen können digital über die Videokonferenz-Plattform ZOOM oder vor Ort teilnehmen\nDie Veranstaltung findet in einer entspannten und wertschätzenden Atmosphäre statt. Wir freuen uns\, wenn Sie den Referent*innen Ihre Aufmerksamkeit schenken und – wenn möglich – Ihre Kamera einschalten. Während der Vortragsphasen können Sie je nach Wohlbefinden selbst entscheiden\, ob Ihre Kamera an- oder ausgeschaltet ist. Die Teilnahme ist selbstverständlich in jeder für Sie angenehmen Position möglich (sitzend\, liegend oder stehend).\nBitte teilen Sie uns bei Ihrer Anmeldung mit\, welche Bedarfe Sie in Bezug auf die Barrierefreiheit der Veranstaltung haben z. B. Gebärdensprachdolmetscher*innen\, frühzeitige Zusendung von Unterlagen\, Unterstützung bei der Nutzung der Technik\nDie Veranstaltung wird via ZOOM angeboten. Unter anderem stehen folgende Barrierefreiheitsfunktionen zur Verfügung: Screenreader Unterstützung\, vollständige Tastaturbedienung\, anpassbare Anzeigeoptionen (z. B. Schriftgröße im Chat und in Untertiteln)\, Live Untertitel und Transkriptionsfunktionen sowie Spotlight  und Multi Pin Optionen\, mit denen z. B. Gebärdensprachdolmetscher*innen dauerhaft sichtbar bleiben können.\nWeitere Informationen zur Barrierefreiheit bei ZOOM erhalten Sie über ZOOM Barrierefreiheits FAQs\n\nTechnische Unterstützung\n\nFür die Teilnahme benötigen Teilnehmende ein internetfähiges Endgerät (PC\, Laptop\, Tablet\, Handy etc.) mit Kamera- und Mikrofonfunktion und gutes Internet.\nSie können bereits 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung dem Meeting beitreten und die einzelnen Funktionen testen.\nSollten Sie Hilfe benötigen\, dann melden Sie sich bitte bei der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich per Mail bei Matthias Franke franke@soziokultur-sachsen.de oder per Telefon 0351 – 802 17 69.\n\nKooperation\n„Othering im Kulturbetrieb“ ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen der Koordinierungsstelle Chancengleichheit Sachsen (KCS)\, der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich (SIK). \nKontakt\nMatthias Franke\nServicestelle Inklusion im Kulturbereich\nLandesverband Soziokultur Sachsen e.V.\nAlaunstr. 9 | 01099 Dresden\nT: 0351 – 802 17 69 | E: franke@soziokultur-sachsen.de\nWeb: www.inklusion-kultur.de \nFörderhinweis\nDie Servicestelle Inklusion im Kulturbereich (SIK)\, in Trägerschaft des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V. wird gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft\, Kultur und Tourismus. Diese Veranstaltung wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Seminar: Asylrecht To Stay - Bleibeperspektiven für junge Geflüchtete stärken | Dresden
DESCRIPTION:Junge Menschen\, die als Geflüchtete nach Deutschland kommen\, stehen vor zahlreichen rechtlichen Herausforderungen. Es ist daher essenziell\, dass Fachkräfte in der Jugendarbeit und angrenzender Arbeitsfelder über fundierte Kenntnisse im Asylrecht verfügen\, um diese jungen Menschen bestmöglich unterstützen und die Entwicklung positiver Zukunftsperspektiven fördern zu können. \nIn der Veranstaltung werden grundlegende Kenntnisse zum Asyl- und Aufenthaltsrecht sowie zum Ablauf des Asylverfahrens vermittelt. Darüber hinaus werden aufenthaltsrechtliche Optionen nach einem negativen Asylbescheid aufgezeigt. Im Fokus stehen jeweils Momente\, die es für sozialarbeiterische Fachkräfte in der Begleitung junger Geflüchteter zu beachten gilt\, um möglichst alle Chancen des Asyl- und Aufenthaltsrechts nutzen und auf ein langfristiges Bleibeberecht hinwirken zu können. In diesem Kontext wird auch thematisiert\, wie ein berufsethischer Umgang mit Abschiebungen aussehen kann. Es wird mit Praxisbeispielen und Fallbesprechungen gearbeitet. \n\n\n\nOrt \n\nSeminarraum Susanne Birkholz\nWerner-Hartmann-Str. 1\n01099 Dresden \n\n\n\n\n\n\n\nZielgruppe \n\n\nFachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie angrenzender Arbeitsfelder \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nReferent*innen \n\n\nChristina Riebesecker \n\n\n\n\n\n\n\n\nPreis \n\n50\,00 € für Mitglieder/ XXX€ für Nichtmitglieder (inklusive Übernachtung und Verpflegung) \n\n\n\n\n\n\n\nMethoden \n\n\nInput\, Fallbeispiele \nWeitere Informationen & Anmeldung
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