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SUMMARY:Buchvorstellung und Gespräch: Erinnern als Höchste Form des Vergessens? (Um-)Deutungen des Holocausts und der „Historikerstreit 2.0“.
DESCRIPTION:Vor dem Hintergrund des sich seit über zwei Jahren in der deutschsprachigen Öffentlichkeit abspielenden „Historikerstreit 2.0“ wird immer wieder über die Bedeutung des Holocaust gestritten: Was war der Holocaust und was war er nicht? Inwiefern ist er „präzedenzlos“? Wie wird an ihn erinnert\, wie sollte es getan werden? Wer bestreitet seine Präzedenzlosigkeit und welche politischen Folgen bringt das mit sich? Bei der Veranstaltung wird der Autor Ingo Elbe („Hannah Arendts Bild des Holocaust – mit einem Ausblick auf seine postkolonialen Erben“) näher auf seinen im Sammelband veröffentlichten Beitrag eingehen\, während Mitherausgeber Andreas Stahl den Band allgemeiner vorstellen wird. \nEine Veranstaltung von Alternatives Jugendzentrum e.V. und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V. \nAnmeldung: https://www.tdjk.de/programm-detail/erinnern-als-hoechste-form-des-vergessens-um-deutungen-des-holocausts-und-der-historikerstreit-2-0.html \nORT: AJZ Chemnitz Mediencafé „m54“\, Chemnitztalstr. 54\, 09114 Chemnitz \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Buchvorstellung: 1948. Der erste arabisch-israelische Krieg | Chemnitz
DESCRIPTION:In seiner Monografie „1948 – Der erste arabisch-israelische Krieg“ beleuchtet Benny Morris die Hintergründe und Ereignisse\, die zum Ende des Britischen Mandats in Palästina\, zur Zersplitterung der arabisch-palästinensischen Gesellschaft und schließlich zur Geburt des Staates Israel führten. Im Fokus der Betrachtung steht dabei die unmittelbare Reaktion auf die Staatsgründung: der panarabische Angriffskrieg. \nMorris‘ akribische Auswertung der seit den 1980er Jahren zugänglichen israelischen und internationalen Archive ermöglicht einen klaren\, dokumentarischen Blick auf die Geschichte des Krieges von 1948 und seine politischen wie militärischen Akteure. Gegen die mithin geschichtsvergessenen und ressentimentgeladenen Debatten um Israel und die palästinensische Nationalbewegung\, um Zionismus und Vertreibung leistet dieses erstmals in deutscher Sprache erhältliche Standardwerk einen wichtigen Beitrag zur historischen Aufklärung. \nDie Übersetzer Johannes Bruns und Peter Kathmann werden das Buch vorstellen\, auf einige Legenden rund um den aktuellen Konflikt eingehen und etwas zu den Hintergründen der nun erstmals auf Deutsch vorliegenden Übersetzung berichten. Eine Veranstaltung von Volkshochschule Chemnitz und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V. \nOrt\nDAStietz\nMoritzstraße 20\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:3. Enthüllung der Erinnerungstafeln im Waldstraßenviertel | Leipzig
DESCRIPTION:Stolpersteine auf den Fußwegen vor den Häusern im Waldstraßenviertel erinnern seit 2006 an ermordete jüdische Leipziger\, an die „Menschen ohne Grabstein“\, denen Ellen Bertram ihr Gedenkbuch widmete. Barbara Kowalzik brachte 1996 mit ihrem Buch „Wir waren eure Nachbarn“ jüdische Leipziger des Waldstraßenviertels der letzten beiden Jahrhunderte in Erinnerung. Aber was ist mit den Häusern im Waldstraßenviertel\, in denen „unsere Nachbarn“ wohnten? Selbst bedeutende Persönlichkeiten des Leipziger jüdischen Lebens sind beim Gang durchs Waldstraßenviertel nicht sichtbar. Aus diesem Grund hat sich der BV Waldstraßenviertel gemeinsam mit dem Ariowitsch Haus um das Anbringen von Gedenktafeln bemüht\, damit das Erinnern an die ehemaligen Nachbarn nicht in Vergessenheit gerät. Am 6. Juni soll ab 17 Uhr in Form eines Spaziergangs das Enthüllen von vier weiteren Gedenktafeln erfolgen. \nDer Rundgang beginnt in der Tschaikowskistraße 9 mit der Tafel für Sophie und Jury Fränkel und endet an der Tafel für Gertrud Herrmann in der Funkenburgstr. 26. \nAlle Etappen im Überblick: \nTafel für Sophie und Jury Fränkel in der Tschaikowskistraße 9 \nTafel für Dr. Felix Cohn und Dr. Hans Abelsohn in der Jahnallee 6 \nTafel für Ludwig Goldwasser u. a. sowie das „Judenhaus“ in der Funkenburgstr. 16 \nTafel für Getrud Herrmann in der Funkenburgstraße 26 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Vortrag: Geistliche im KZ Sachsenburg | Chemnitz
DESCRIPTION:Die NS-Epoche war auch eine Zeit religiöser Erwachung. Im protestantischen Milieu wurde die Zerschlagung der Weimarer „Gottlosenrepublik“ bejubelt und Hitler als Erlöser gefeiert. Umso größer war die Irritation in kirchlichen Kreisen\, als im Frühjahr 1935 mehrere Geistliche im Konzentrationslager Sachsenburg inhaftiert wurden. Ihren Protest gegen die Deutsche Glaubensbewegung\, einer gegen die Kirche gerichteten Splittergruppierung im völkisch-religiösen Spektrum\, interpretierte der sächsische Gauleiter Martin Mutschmann als Widerstand gegen den Staat. Welche Gefahr von diesem vermeintlichen Widerstand ausginge\, versuchte er durch eine antisemitische Verschwörungserzählung zu verdeutlichen: Der „Judenchrist“ Ernst Lewek sei der Drahtzieher hinter dem Protest gewesen. \nLewek\, evangelischer Pfarrer an der Leipziger Nikolaikirche\, galt nach den nationalsozialistischen Rassekriterien als Jude. Seine Haft in Sachsenburg ist im Kontext der „Arisierung“ der Kirche zu sehen\, die nicht nur auf Druck von außen erfolgte. Auch Vertreter der Kirche beteiligten sich bereitwillig an der Beseitigung aller als jüdisch geltenden Einflüsse aus ihrem religiösen Leben. Zu ihnen zählte nicht zuletzt der Leiter des Eisenacher „Entjudungsinstituts“\, Walter Grundmann. Der gebürtige Chemnitzer war ein einflussreicher Fürsprecher jener Kirchenpolitik\, unter der Lewek zu leiden hatte. Der Historiker Oliver Arnhold vergleicht die Biografien beider Mitglieder der sächsischen Landeskirche und geht anhand ihrer gegensätzlichen Werdegänge der Durchsetzung antisemitischer Ideologien nach\, die auch nach 1945 noch die Kirche prägten. Eingeleitet wird der Vortrag durch die Herausgeber des Sammelbandes „Geistliche im Konzentrationslager Sachsenburg“. \nEine Veranstaltung im Rahmen der Tage der jüdischen Kultur Chemnitz \n\nVeranstaltungsort:\nLern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis\nKaßbergstraße 16 c\n09112 Chemnitz\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:SALON zu Sichtbarkeiten des Jüdischen | Dresden
DESCRIPTION:Heute Posten wir eher von unseren Reisen\, als dass wir Postkarten versenden. Denn wir haben es gern selbst in der Hand\, welche Perspektive wir wählen\, was sichtbar ist und was nicht. Bei Postkarten trafen diese Entscheidung die jeweiligen Fotografen:innen. Doch verfolgten sie dabei eventuell auch ganz konkrete Absichten?\nDie Künstlerin Susan Donath hat sich genau diese Frage gestellt. Ihr war aufgefallen\, dass bei historischen Postkarten sehr häufig eine Sache fehlte: die Synagogen. Zunächst zweifelt sie\, suchte nach weiteren Postkarten. Daraus ist ihre aktuelle Arbeit „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ entstanden\, die untersucht\, ob und wie ehemalige und heutige Synagogen auf Postkarten in Deutschland\, Polen und Tschechien dargestellt wurden.\nIm Salon begeben wir uns mit ihr gemeinsam hinein in einen Teil des von ihr zusammengetragen Materials und untersuchen selbst die Sichtbarkeit von jüdischer Kultur in der Stadtarchitektur und deren Abbildungen. Der Historiker Daniel Ristau wird diese Perspektive erweitern und mit uns zusammen konkret auf die Sichtbarkeit jüdischer Kultur am Beispiel der Dresdner Synagogen eingehen. \nDu hast selber Postkarten mit Stadtansichten\, vielleicht auch aus Dresden? Dann bring dieses gern mit. \nOrt\nMotorenhalle\nWachsbleichstraße 4a\n01067 Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Auf den Spuren des jüdischen Lebens in Chemnitz I Chemnitz
DESCRIPTION:Wir laden Sie herzlich ein\, am Spaziergang teilzunehmen\, der als integraler Bestandteil des MigANT-Projekts stattfindet. Dieses Treffen\, das unter dem Motto „Auf den Spuren des jüdischen Lebens“ steht und das jüdische Erbe erforschen und bewahren will\, führt uns dieses Mal in die Stadt Chemnitz\, wo wir in eine einzigartige historische und kulturelle Reise eintauchen werden.\nDer Spaziergang ist eine bereichernde und lehrreiche Erfahrung\, die unser Verständnis für das jüdische Leben in Chemnitz\, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart\, vertiefen soll. Während dieser Tour werden wir ikonische Stätten besuchen\, die den Einfluss und den Beitrag der jüdischen Gemeinde im Laufe der Jahre bezeugen\, und die Gelegenheit haben\, mit einem entscheidenden Teil der Chemnitzer Identität in Verbindung zu treten. Wir möchten Sie herzlich einladen\, am 15.06.2024 um 10:30 Uhr an diesem denkwürdigen Spaziergang „Auf den Spuren des jüdischen Lebens“ teilzunehmen. Es wird eine Gelegenheit sein\, zu lernen\, zu reflektieren und die kulturelle Vielfalt zu feiern\, die unsere Gesellschaft bereichert. Die erforderliche Anmeldung ist möglich per Mail bei migant@damost.de oder unter diesem Link unter Angabe von Name und Institution. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Wir werden die Fahrkosten übernehmen. Wir freuen uns darauf\, Sie bei diesem einzigartigen Erlebnis begrüßen zu dürfen. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Podium: Kolonialgeschichte erinnern: regional\, europäisch\, global | Dresden
DESCRIPTION:Welche Rolle spielt Kolonialgeschichte in gegenwärtigen Erinnerungskulturen\, welche sollte sie spielen? Welche Relevanz hat das Erinnern an diese Geschichte für uns heute? Welche Aufgaben kommen Geschichtsschreibung und öffentlichen Institutionen in diesem Zusammenhang zu? Diese Fragen diskutiert ein mit renommierten Fachvertreter:innen international besetztes Podium. \nu. a. mit\nNicolas Bancel (Lausanne\, Schweiz)\nDidier Houénoudé (Cotonou\, Benin)\nSandrine Lemaire (Reims\, Frankreich)\nChristina Ludwig (Dresden\, Deutschland) \nPressemitteilung zum Download \nIn Kooperaion mit dem Centrum Frankreich | Frankophonie Dresden\, und dem Institut français Sachsen\, gefördert vom Institut français d’Allemagne \nOrt\nStadtmuseum Dresden\nWilsdruffer Straße 2\n(Eingang Landhausstraße)\n01067 Dresden \nWeitere Informationen
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