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SUMMARY:Gedenken an Marwa El-Sherbini | Leipzig
DESCRIPTION:Vor 15 Jahren wurde Marwa El-Sherbini im Landgericht Dresden\, während ihrer Zeugenaussage von dem Angeklagten\, aus antimuslimisch-rassistischen Motiven ermordet. Ihr Ehemann\, der ihr zu Hilfe eilte\, wurde durch die Polizei lebensgefährlich verletzt. Individueller und institutioneller Rassismus führten dazu\, dass Marwa El-Sherbini das Leben genommen wurde. Am 01.07.\, um 19 Uhr wird es im Rabet\, an der Graffitiwand\, eine Gedenkveranstaltung geben\, u.a. mit (mehrsprachigen) Redebeiträgen aus Dresden und Leipzig. Dabei möchten wir gemeinsam Marwa El-Sherbini und allen Opfern rechter und rassistischer Gewalt erinnern.\n\nOrt\nGraffitiwand im Rabet\, Leipzig\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Ortsbegehung: Das KZ-Außenlager "Leipzig-Schönau" | Leipzig
DESCRIPTION:mit Mirko Koch \nLeipzig war ein wichtiges Zentrum der Rüstungsindustrie während des Zweiten Weltkriegs. Hier waren schon vor 1933 viele metallverarbeitende Unternehmen wie die Hugo Schneider Aktiengesellschaft (HASAG) oder die Allgemeine Transportanlagen-Gesellschaft (ATG) mit großen Produktionsstätten ansässig. Mit Kriegsbeginn stellten sie ihre Produktion auf Rüstungsgüter\, vor allem Flugzeugteile um. Dabei setzten sie zunächst vor allem ausländische zivile Zwangsarbeiter:innen und Kriegsgefangene ein. Ab 1943 wurde es „kriegswichtigen“ Betrieben außerdem möglich\, KZ-Häftlinge zur Zwangsarbeit heranzuziehen. Ein System von KZ-Außenlagern entstand – eines davon in der Schönauer Lindenallee (heute Parkallee). \nIm KZ-Außenlager „Leipzig-Schönau“ waren ab Sommer 1944 etwa 500 ungarische Jüdinnen interniert. Die Frauen und Mädchen mussten in der Flugzeugproduktion der ATG arbeiten. Das Lager unterstand bis Kriegsende als Außenlager dem KZ Buchenwald. \nAm authentischen Ort des ehemaligen KZ-Außenlager „Leipzig-Schönau“ werden wir uns dem Phänomen der Zwangsarbeit zunächst allgemein annähern. Anschließend erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in den Lebens- und Arbeitsalltag der Häftlinge. Anhand von exemplarischen Biografien und Anschauungsmaterial begeben wir uns auf eine Spurensuche an einem Ort der wenig Spuren bietet. \nTreffpunkt: Straßenbahnhaltestelle Parkallee (Dauer ca. 1½ Stunden)\nTram 8\, 15 (Parkallee) \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Workshop zur Trans*-Geschichte im Nationalsozialismus: Erstellen einer Storyline und der entsprechenden Designelemente für ein Point-and-Click-Game | Dresden
DESCRIPTION:Workshop zur Trans*-Geschichte im Nationalsozialismus: Erstellen einer Storyline und der entsprechenden Designelemente für ein Point-and-Click-Game \n\nWann: 26. Juli 2024\nDauer: 17:00 bis 21:00 Uhr\, 4 Stunden\nWas: Workshop mit Pausen\, in deutscher Lautsprachen\nMit: Lu und Masha vom Educat Kollektiv\, Kai*\nWo: Dresden – FAU Lokal (Bürgerstraße 52)\nKosten: Kostenlos\nAnmeldung: Hier geht´s zur Anmeldung.\n\nIn diesem Workshop werden wir uns mit dem Leben von trans* Personen während des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Wir möchten das Zimmer einer trans* Person im Jahr 1936 rekonstruieren. Wir werden eine Liste von Objekten zur Auswahl haben\, die wir an bestimmten Stellen des Zimmers platzieren können. Diese Objekte sollen Hinweise darauf geben\, wo die Person sein könnte. Die Platzierung der Objekte und die Geschichte\, die wir gemeinsam entwickeln\, werden in einem Point-and-Click-Game umgesetzt. Dieser Workshop richtet sich an alle\, die mehr über die Trans*-Geschichte im Nationalsozialismus erfahren und mit uns ein Online-Game gestalten möchten. \nWorkshop on trans* history during National Socialism: creating a storyline and the corresponding design elements for a point-and-click game \n\nWhen: July\, 26 2024\nHow long: 17:00 – 21:00 pm\, 4 hours\nWhat: A workshop with pauses\, in German and English\nWho: Lu and Masha from Educat Kollektiv\, Kai*\nWhere: Dresden\, FAU Lokal (Bürgerstraße 52)\nCost: free of charge\nRegistration: You can register for the workshop here.\n\nIn this workshop we will look at the lives of trans* people during National Socialism. We want to reconstruct the room of a trans* person in 1936. We will have a list of objects to choose from that we can place in certain places in the room. These objects should provide clues as to where the person might be. The placement of the objects and the story that we develop together will be implemented in a point-and-click game. This workshop is aimed at anyone who wants to learn more about trans* history during National Socialism and create an online game with us. \nWeitere Informationen\nMore Information
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SUMMARY:Stadtteilrundgang: NS-Zwangsarbeit in Volkmarsdorf | Leipzig
DESCRIPTION:mit Tom Schremmer \nMit über 75.000 Betroffenen und mehr als 500 Unterkünften innerhalb des Stadtgebiets nahm Leipzig eine zentrale Rolle im System nationalsozialistischer Zwangsarbeit ein. Während sächsische Rüstungsfirmen wie die HASAG Zwangsarbeiter:innen im großen Stil einsetzten\, spielte sich ein oft vergessenes Kapitel dieser Geschichte abseits der großen Betriebe und Sammellager ab. \nVolkmarsdorf und Neustadt-Neuschönefeld waren zu NS-Zeiten typische\, dicht bebaute Arbeiter:innen-Stadtteile. Vor allem mittelständische Betriebe wie Autowerkstätten oder Wäschereien waren hier ansässig\, die die billigen Arbeitskräfte ausnutzten. In den zahlreichen Gaststätten und Tanzlokalen brachten große Unternehmen wie die HASAG\, die Erla-Werke oder die Leipziger Verkehrsbetriebe ihre Zwangsarbeiter:innen unter. Sie lebten Tür an Tür mit der Leipziger Bevölkerung. \nDie Tour führt durch Volkmarsdorf und Neustadt-Neuschönefeld – vorbei an ehemaligen Arbeitsorten und Lagern\, von denen heute nur noch wenige Spuren sichtbar sind. \nTreffpunkt: 11:00 Uhr auf dem Neustädter Markt (Dauer ca. 2 Stunden\, Ende am Torgauer Platz)\nTram 1\, 3\, 8\, Bus 70 (Hermann-Liebmann / Eisenbahnstraße) \n\n\n\n\n\n\nWeitere Informationen
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