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SUMMARY:Gedenken an den Genozid an den Roma und Sinti | Leipzig
DESCRIPTION:Liebe Unterstützer*innen und Freund*innen\,\n\nder 2. August ist der europäische Gedenktag an den Genozid an den Roma und Sinti. In der Nacht des 02.08.1944 ermordeten die Nationalsozialisten die letzten 4.200 in Auschwitz inhaftierten Roma und Sinti. Insgesamt wurden im zweiten Weltkrieg mehr als 500.000 unserer Menschen ermordet.\n\nDen Opfern des Genozids an unseren Menschen wollen wir am 02. August in Leipzig bei einer Kranzniederlegung am Mahnmal “Geschlagener” am Schwanenteich in der Goethestraße und in der Riebeckstraße 63 gemeinsam mit der Stadt Leipzig gedenken. Wie unserer Recherchen der letzten Jahre herausstellten\, war die Riebeckstraße ein zentraler Ort für die Deportation der Leipziger Roma und Sinti.\n\nWir freuen uns wenn Sie/Ihr uns dabei unterstützt.\n\n\nStart:\n15:00-15:30 Uhr: Gedenken und Kranzniederlegung am Mahnmal “Geschlagener” am Schwanenteich in der Goethestraße\nWorte zum Gedenken von Dr. Skadi Jennicke\, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig\, und von Gjulner Sejdi – 1. Vorsitzender von Romano Sumnal – Verband der Roma und Sinti in Sachsen\nMusikalische Begleitung: Smule Seiffert\n\n15:30-16:00 Uhr: Fahrt mit der Straßenbahn oder mit Fahrrädern zur Riebeckstraße 63 – Erinnerungsort ehemalige Städtische Arbeitsanstalt\n\n16:00-17:00 Uhr: Gedenken und Vorstellung der Initiative am Erinnerungsort Riebeckstraße 63\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Merkt ihr nischt! – Lesung antifaschistischer Texte | Chemnitz
DESCRIPTION:Zusammengestellt und vorgetragen von Mike Melzer (Bildungsreferent) \n„Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz.“ \nSo kommentierte 1952 Bertolt Brecht das Wiedererstarken der Faschisten und Kriegstreiber im Westen Europas. Aber sollte im Angesicht des heutigen ansteigenden Rassismus und Chauvinismus und dem Erstarken von rechtsradikalen Parteien nicht auch an die Menschen erinnert werden\, die sich diesem Wahnsinn entgegenstellten? \nIm Programm werden neben den berühmten Dichtern der 1930er Jahre wie Brecht und Tucholsky auch weniger bekannte Namen wie Jura Soyfer\, Theodor Kramer und Horst Lommer durch ihre Texte zu hören sein. Ebenso entstanden in den Gefängnissen und Konzentrationslagern des Nationalsozialismus Kunstwerke\, welche uns Nachgeborenen nicht nur Erinnerung\, sondern auch Aufruf zum Widerstand sein sollen. Sie beeindrucken tief durch ihre Menschlichkeit und ihren Lebensmut in unmenschlicher Umgebung. \nAuch entstanden auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkrieges und bei den Partisan*innen vor allem Lieder\, welche zum Teil bis heute als Hits bezeichnet werden können. \nDieses Programm will aus allen diesen ein Kaleidoskop formen\, das in vielen Farben strahlt\, und den Zuhörenden damit Mut\, Hoffnung und Zuversicht geben für den Kampf um Freiheit und Frieden. \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nOrt\nSoziokulturelles Zentrum QUER BEET\nRosenplatz 4\n09126 Chemnitz \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Lesung und Diskussion: Nora Goldenbogen: Seit ich weiß\, dass Du lebst | Dresden
DESCRIPTION:Lesung mit Dr. Nora Goldenbogen und Gespräch mit Staatsministerin Petra Köpping\nModeration: Dr. Caroline Förster\, Dresdner Geschichtsvereins e.V.\n\n\nZum Buch\n\n„Seit ich weiß\, dass Du lebst“. Dieser Satz prägte\, sprachlich variiert\, vielfach den Briefwechsel meiner Eltern zwischen Juni und November 1946. Damals lebten sie tausende Kilometer getrennt voneinander und hatten gerade erst erfahren\, dass alle beide überlebt hatten. \nKennengelernt hatten sie einander 1934 im Pariser Exil – Vater\, ein deutscher politischer Emigrant\, und Mutter\, eine rumänische Jüdin\, die in Frankreich neu anfangen wollte. Ihre Ende September 1935 in Bukarest geschlossene Ehe galt als „Rassenschande“ und konnte als Verbrechen geahndet werden. Aufgrund einer Denunziation gerieten sie ins Visier der Gestapo in der Deutschen Gesandtschaft in Bukarest. Der nationalsozialistische Verfolgungsapparat begann zu arbeiten. Sie wurden getrennt. Erst Ende 1946 trafen sie einander in Dresden wieder. \n„Dies ist die Geschichte meiner Eltern Netty und Hellmut Tulatz. Ich habe mich bemüht\, sie möglichst eng an den vorhandenen historischen Quellen und Dokumenten zu erzählen. Trotzdem ist es letzten Endes meine persönliche Sicht\, die ich in diesem Buch aufgeschrieben habe. Dessen bin ich mir mittlerweile sehr bewusst. Aber vielleicht ist das generell so\, wenn man die Geschichte anderer Menschen nacherzählt. Immer wieder habe ich mich während der Arbeit an diesem Buch gefragt\, warum es mir so wichtig geblieben ist\, ihrer Geschichte nachzuspüren und sie niederzuschreiben. Zum einen hat das sehr viel mit mir selbst zu tun. Ich bemerke schon seit längerer Zeit\, wie stark ihre Lebenserfahrungen und ihre Maßstäbe auch mich geprägt haben. \nZum anderen berührt mich schon seit längerer Zeit sehr unangenehm\, wie unbarmherzig oder zumindest oberflächlich in unserem Land nicht selten die Bewertung von Lebensgeschichten erfolgt – auch in vielen Medien. Vielleicht kann dieses Buch dazu beitragen\, das zu ändern.“ Nora Goldenbogen \n\nOrt: \nKirchsaal Kanonenhof\nder Evangelisch-reformierten Gemeinde\nBrühlscher Garten 4\n01067 Dresden\n(Eingang vom Park aus linksseitig des Bärenzwinger e. V.)\n\nAnmeldung erbeten bis 12.8.2024 unter: lvs-jued.gemeinden@t-online.de oder\nTel. 0351/656-07-11 \nEine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde zu Dresden und des Landesverbands Sachsen der Jüdischen Gemeinden
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SUMMARY:Tagung des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus in Sachsen – „Kunst als Mittel in der Antisemitismusbekämpfung“ | Döbeln
DESCRIPTION:Auf der inzwischen 7. Tagung des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus in Sachsen wollen wir uns mit Kunst als Mittel in der Antisemitismusbekämpfung befassen. Die Tagung findet am 20.08.2024 von 9.30-17.00 Uhr in Döbeln im Treibhaus Döbeln e.V. statt. Dazu möchten wir Sie und euch ganz herzlich einladen! \nDas Verhältnis von Kunst und Antisemitismus ist medial vor allem hinsichtlich seiner problematischen Dimensionen präsent. Seien es die Vorkommnisse auf der documenta\, der Berlinale oder in lokalem\, kleineren Rahmen\, regelmäßig manifestieren sich Spannungen zwischen Vorstellungen von künstlerischer Freiheit und den Grenzen zum Antisemitismus. Kunst kann jedoch auch als bedeutendes Mittel in der Kritik und Bekämpfung von Antisemitismus dienen und stellt in dieser Hinsicht einen wichtigen Bestandteil von Bildungsarbeit dar. Wir wollen uns auf der Tagung bewusst und vorranging mit diesen konstruktiven Potentialen befassen und beleuchten\, wie Kunst kreative Herangehensweisen an Antisemitismuskritik schaffen und Zielgruppen-Zugänge erweitern kann. \nProgramm \nDie Tagung wird eröffnet mit einer Keynote zum Schwerpunktthema „Kunst als Mittel in der Antisemitismusbekämpfung“. Daraufhin folgt eine Speed-Panel-Session\, bei der die Teilnehmenden die Möglichkeit besitzen\, im Wechsel verschiedene zur Auswahl stehende Projekte und Best-Practice Beispiele kennenzulernen. Am Nachmittag werden wir uns dann in Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themenschwerpunkten austauschen. In jeder Gruppe geben Akteur*innen einen kurzen Gesprächsimpuls zu ihrer Arbeitspraxis. Wir laden Sie natürlich alle wie immer herzlich ein\, Ihre eigenen Beispiele\, Erfahrungen und Fragen mit in die jeweilige Gruppe einzubringen. Den Abschluss des Tages bildet eine Stadtführung zu Spuren Jüdischen Lebens in Döbeln von Stephan Conrad\, Leitung der AG Geschichte am Treibhaus Döbeln. \nEine detaillierte Übersicht über den Tagesablauf finden Sie im ebenfalls angehängten separaten Dokument. \nHinweise zur Anmeldung \nDie Tagung richtet sich primär an Akteur*innen\, die sich gegen Antisemitismus und/oder für die Stärkung und Selbstbestimmung jüdischen Lebens engagieren. Interessierte\, die sich zu diesen Themen weiterbilden möchten\, sind jedoch ebenfalls herzlich willkommen. \nBitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an\, welche der Arbeitsgruppen Sie besuchen möchten. Nennen Sie dabei bitte auch einen Zweitwunsch\, da wir die Teilnehmendenzahl pro AG auf 10 Personen begrenzen. \nTeilen Sie uns weiterhin bitte mit\, ob Sie am gemeinsamen Mittagessen teilnehmen möchten. Das Mittagessen ist vegetarisch und vegan. \nAnfahrt \nDie Veranstaltung findet im Treibhaus e.V. Soziokultur in Döbeln\, Bahnhofstraße 56\, 04720 Döbeln statt. \nParkplätze vor Ort sind in Laufnähe des Veranstaltungsortes vorhanden. Zur Anreise mit dem ÖPNV nutzen Sie den Hauptbahnhof Döbeln und von dort Bus Nr. 750 oder 895 zur Haltestelle Döbeln\, Volkshaus. \nSollten Sie eine Mitfahrgelegenheit benötigen oder anbieten können\, wenden Sie sich gerne an uns und wir versuchen\, einen Platz zu vermitteln. \nOrt\nTreibhaus e.V. Soziokultur in Döbeln\nBahnhofstraße 56\nDöbeln\, 04720 \nWeitere Informationen
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LOCATION:Landkreis Mittelsachsen
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SUMMARY:Früher war alles - Geschichten von Träumen und Abwicklungen aus Freital
DESCRIPTION:Szenische Lesung mit dem Autor Dirk Laucke sowie Protagnisten des Theaterstücks zum Abschluss der Ausstellung »Ist die Wende zu Ende?«\n \nVeranstaltungsort: Stadtteilbüro Deuben\, Dresdner Straße 283 \nZum Stück\, das 2019 im Kleinen Haus am Staatsschauspiel Dresden lief: Die Anschläge auf Asylsuchende 2015 haben für negative Schlagzeilen gesorgt\, die das mediale Bild der Stadt Freital bis heute prägen. Die Bürgerbühne hatte den Autor Dirk Laucke beauftragt\, ein dokumentarisches Stück über Freital zu schreiben\, das hinter die Schlagzeilen schaut. Auf der Grundlage von Interviews ist ein dramatisches Triptychon entstanden\, dessen Protagonisten eines eint: Sie hinterfragen angebliche Gewissheiten und machen sich für andere stark. \nDa ist Till\, der schon als Schüler in der DDR seinen Freigeist nicht verbergen kann und später als „Kunde“\, als Bürger ohne Kaderakte aneckt. Im zweiten Teil\, den 90er Jahren\, begegnen wir der Depression\, die nach der Wende einkehrt. Jana sucht ihr Glück in Amerika\, weil – entgegen dem Versprechen der „blühenden Landschaften“ – viele Fabriken schließen. Eine Clique Jugendlicher kämpft gegen das Vakuum der Perspektivlosigkeit\, das einen von ihnen das Leben kostet. Als Neonazis den Jugendtreffpunkt überfallen\, haben sie die Schnauze endgültig voll. Der dritte Teil spielt 2015 und erzählt davon\, wie eine alte Freitalerin Geflüchteten die Hand reicht\, während andere „Nein zum Heim“ sagen.
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