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SUMMARY:Gedenkfahrt für die Opfer der Todesmärsche 1945 | Borsdorf – Wurzen
DESCRIPTION:In Erinnerung an die vielen Opfer der Todesmärsche im Muldental fahren wir mit dem Fahrrad von Borsdorf nach Wurzen. Wir halten an den von Jugendlichen gestalteten und 2022 eingeweihten Gedenktafeln und hören kulturelle und inhaltliche Beiträge. \nStationen: 10:15 Uhr – Heimatmuseum in Borsdorf (Leipziger Str. 5)\, 11:10 Uhr – Kirchgemeinde in Gerichshain (Kastanienbogen 1)\, 12:00 Uhr – Gedenktafel in Machern (Dorfstraße 2)\, 13:30 Uhr – Gedenktafel in Bennewitz (Freizeithaus „Werner Moser“\, Leipziger Str. 29)\, 14:15 Uhr – Friedhof in Wurzen (Dresdener Straße 65). \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Talk und Film: Weit denken\, weil das Denkmal bereits steht. Gndin dur\, kaj o monumento lace si kothe. | Dresden
DESCRIPTION:Talk und Film zur Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* im Nationalsozialismus mit künstlerischen Praxen \n\nmit Stefanie Busch (Künstlerin)\, Renáta Horváthová und Kathrin Krahl vom Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus \nDie Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* im Nationalsozialismus ist nahezu unsichtbar in dieser Stadt\, in Europa. Gedenkstätten und Denkmäler mussten erkämpft werden\, einige verfallen wieder. Das Berliner Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas soll einem Infrastrukturprojekt weichen. In Dresden steht eines der größeren Denkmäler in Deutschland\, das an den Mord an den Sinti* und Roma* erinnert: Der Boxring 9841 – Ein Denkmal für Johann Rukeli Trollmann auf dem Gelände des Festspielhaus Hellerau. Ausgehend von diesem Denkmal stellen wir Architekturen und Praxen des Erinnerns – die damit einhergehenden Kämpfe\, Formen und Ästhetiken vor und verorten sie im Lokalen. \nWelche Ideen\, Gedanken\, Politiken und Widerstände braucht es für das Erinnern an die Verfolgung und Ermordung der Roma* und Sinti* in dieser Gegenwart? Der Talk sucht Antworten. \nAnschließend zeigen wir den Film (19:30 Uhr) I am what I am. Mehr Infos unter: https://weiterdenken.de/de/i-am-what-i-am \nWO: Festspielhaus Hellerau\, Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Einweihung Gedenkzeichen Bahnhof Königstein | Königstein
DESCRIPTION:Im Rahmen des Projektes „Verborgene Stationen – Zwangsarbeit in der Sächsischen Schweiz“ weihen wir am 08. Mai um 16 Uhr am Bahnhof Königstein ein Gedenkzeichen ein. Der Bahnhof in Königstein steht repräsentativ für die vielen Orte und Bahnstrecken\, mit denen NS-Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft eng verbunden sind. An ihnen zeigt sich deutlich\, wie sichtbar KZ-Häftlinge und das Leid im Alltag des Nationalsozialismus waren. \nVeranstaltungsort\nBahnhof Königstein (Sächs Schweiz)\, Bahnhofstraße\, Halbestadt\, Pfaffendorf\, Königstein\, Königstein/Sächs. Schw.\, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge\, Sachsen\n01824\, Deutschland \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Impuls zur Verfolgung Sinti*zze und Rom*nja – Geschichtswerkstatt »Knotenpunkt Deportationen Dresden« am Alten Leipziger Bahnhof | Dresden
DESCRIPTION:Mit der neuen Geschichtswerkstatt „Knotenpunkt Deportationen Dresden“ lädt der Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof dazu ein\, sich gemeinsam mit der Geschichte des Ortes und seiner Bedeutung im nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungssystem zu beschäftigen. Zwischen April und November 2026 finden in einem zweiwöchentlichen Turnus Treffen statt\, bei denen historische Forschung\, lokale Initiativen und interessierte Bürger*innen miteinander ins Gespräch kommen. \nDiesmal mit RomaRespekt\, herzliche Einladung! \nORT: Die Startpunkte der Rundgänge werden auf https://alter-leipziger-bahnhof.net und auf Instagram @albdresden bekannt gegeben. \nMehr Informationen unter: https://alter-leipziger-bahnhof.net/2026/03/07/geschichtswerkstatt-knotenpunkt-deportationen-dresden-startet/ \n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:RomaSpaces – Stadtspiel auf dem Campus der TU Dresden | Dresden
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung des Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus Sachsen \n\nmit Renata Horváthová und Kathrin Krahl\, Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus \nEine Untersuchung des TU Campus auf Spuren der Diskriminierung\, Verfolgung und Unsichtbarmachung von Rom:nja und Sinti:zze in Vergangenheit und Gegenwart \nDas Stadtspiel untersucht »im Laufen« über den Campus Urbanität und Antiromaismus – den Rassismus gegenüber Rom:nja und Sinti:zze. Es sensibilisiert für die unmittelbare universitäre Umgebung und fragt: Von wem und für wen ist diese Universität gestaltet und erbaut? Wo sind Spuren vergangener Verfolgung der Sinti* und Roma* im Nationalsozialismus? Welche Namen tragen die Gebäude und wessen Namen finden sich nicht? Wer fühlt sich hier ausgeschlossen oder beobachtet? Was könnte man verändern\, um den Raum „zugänglicher“ oder „gerechter“ zu machen? \nWir beginnen den Rundgang mit dem Vorstellen von historischen Quellen der Gedenkstätte Münchner Platz. Dieses Lernen im und mit dem Stadtraum hat enge Bezüge zu urbanen künstlerischen Praxen. Herzliche Einladung!Treffpunkt: Foyer der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden\, Münchner Platz 3\, 01187 Dresden\, Links neben der Freitreppe des Georg-Schumann-Bau \nIm Rahmen von: Ich sehe was\, was du nicht siehst – Sinti:zze und Rom:nja im Blick der TUD\, Link: https://tu-dresden.de/tu-dresden/universitaetskultur/antidiskriminierung/ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst-sinti-zze-und-rom-nja-im-blick-der-tud \nAntidiskriminierungsregel\nDie Veranstaltenden legen großen Wert auf ein respektvolles\, wertschätzendes und möglichst diskriminierungsfreies Miteinander. Jede Form von herabwürdigendem\, beleidigendem oder störendem Verhalten ist nicht akzeptabel. Verstöße gegen diese Grundsätze können zum Ausschluss von der Veranstaltung führen. \nHinweise\, Anregungen und Fragen richten Sie bitte an:  \nAnja Wiede\, Ansprechperson bei Belästigung\, Diskriminierung und Gewalt \nanja.wiede1@​tu-dresden.de \nWeitere Informationen
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SUMMARY:„Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ | Freiberg
DESCRIPTION:Jan Mühlstein\, Autor und Sohn einer Überlebenden des KZ Freiberg\, ist zu Gast mit seinem kürzlich erschienenen Buch \n\nAusgehend von den Erzählungen seiner Eltern\, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz\, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen\, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft\, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden\, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen\, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. \nJan Mühlstein wird auch über die Zeit berichten\, die seine Mutter Margarete im Arbeitslager Freiberg vom Oktober 1944 bis April 1945 verbracht hat. \nJan Mühlstein wurde 1949 in Most (Brüx) in der Tschechoslowakei geboren. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings flüchtete er 1969 nach München\, wo er sein Studium der Physik mit einer Promotion abschloss und Wirtschaftsjournalist wurde. 1995 gehörte er mit seiner Frau und seinen drei Töchtern zu den Gründern der Liberalen jüdischen Gemeinde München Beth Shalom\, deren langjähriger Vorsitzender er war. Von 1999 bis 2011 war er außerdem Vorsitzender der Union progressiver Juden in Deutschland. \nAutorengespräch mit Kathrin Krahl\, Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen. \nBüchertisch durch den Freiberger Taschenbuchladen. \nDie Veranstaltung ist kostenfrei. \nORT : Böhmisches Paradies: Stadtwirtschaft Freiberg\, Burgstraße 18\, 09599 Freiberg \nEine Kooperation zwischen Freiberg für alle\, dem Taschenbuchladen Freiberg und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen. \nAntidiskriminierungsregel\nDen Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:TACHELES Kurzfilmprogramm | Chemnitz
DESCRIPTION:Anlässlich des Themenjahres hat der Filmverband Sachsen ein eigenes Programm zusammengestellt\, das unterschiedliche filmische Perspektiven auf jüdisches Leben\, jüdische Geschichte und jüdische Gegenwart auslotet. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nZum Programm\n\n\nIn rund 65 Minuten entfalten die ausgewählten Filme persönliche\, künstlerische und gesellschaftliche Annäherungen an Fragen von Erinnerung\, Identität und Zugehörigkeit. Zwischen animierten Bildern\, dokumentarischen Momenten und pointiertem Spielfilm erzählen sie von den Nachwirkungen der Schoa\, von familiären und inneren Konflikten über Generationen hinweg sowie vom Spannungsfeld zwischen individueller Erfahrung und kollektiver Geschichte. \nDabei stehen nicht historische Zuschreibungen oder festgelegte Narrative im Vordergrund\, sondern subjektive Perspektiven\, emotionale Zustände und alltägliche Situationen\, die jüdisches Leben in seiner Vielfalt sichtbar machen. Das Programm bewegt sich bewusst zwischen Ernst und Ironie\, Abstraktion und konkreter Lebenswirklichkeit und lädt dazu ein\, jenseits von Klischees zuzuhören\, hinzusehen und ins Gespräch zu kommen. Es versteht sich damit als filmische Einladung\, jüdische Kultur nicht nur als historischen Bezugspunkt\, sondern als lebendige\, gegenwärtige und vielstimmige Realität wahrzunehmen. \n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Filme\n\n\nWir sind wieder da\nRegie: Shirel Peleg | 8 min | Spielfilm | Deutschland | 2018\nDie neue Generation muss mit der Vergangenheit der alten und aussterbenden Generation umgehen lernen\, während sie versucht\, voranzuschreiten. »Wir sind wieder da« erzählt einen Moment aus dem Leben einer neuen Generation von Juden im jetzigen Deutschland. \nCompartments\nRegie: Daniella Koffler und Uli Seiss | 15 min | Animationsfilm | Deutschland | 2017\n»Compartments« erzählt die fiktive\, aber von tatsächlichen Erfahrungen inspirierte Geschichte von Netta\, einer jungen Frau aus Israel\, die auswandern möchte – ausgerechnet nach Berlin. Ihr Vater\, Sohn von Holocaust-Überlebenden\, ist entsetzt. Hin- und hergerissen zwischen quälenden Erinnerungen und den Schatten der Vergangenheit\, gefangen in kollektiven Erinnerungen\, die sich über Jahre eingeprägt haben\, kämpfen Netta und ihr Vater darum\, ihre einst enge Beziehung zu retten. Was beide bewegt\, bewahren sie in Erinnerungskästen auf. \nWie so ein lästiger Regen schweigen kann\nRegie: Jakob Werner | 5 min | Animationsfilm | Deutschland | 2021\nAls Otto Dov Kulka mit 11 Jahren den Todesmarsch von Auschwitz nach Groß-Rosen antreten musste\, sieht er einen Häftling\, der mit einem gebrochenem Bein auf Befehl des Angeklagten Baretzki liegen gelassen und wahrscheinlich erschossen wird. Anders als dieser Unbekannte Häftling\, schaffte es Kulka auf unwahrscheinliche Weise dem Tod zu entkommen. \nFeels Forever\nRegie: Ariel Elbert\, Maximiliam Neudeck | 7 min | Animationsfilm | Deutschland 2024\n»Feels Forever« ist ein Animationskurzfilm\, der die Stimmen jüdischer Frauen und FLINTA-Personen zu einer kollektiven Erzählung verdichtet. Die animierte Protagonist*in trägt ihre fragmentarischen Erfahrungen zusammen und macht sichtbar\, was viele teilen: Verletzlichkeit\, Stärke und das Ringen um Zugehörigkeit. Mit poetischen Bildern von Ariel Elbert und einem atmosphärischen Sounddesign von Maximilian Neudeck schafft der Film einen eindrucksvollen Resonanzraum für jüdische Perspektiven heute. \nMasel Tov Cocktail\nRegie: Arkadij Khaet\, Mickey Paatzsch | 31 min | Spielfilm | Deutschland 2020\nZutaten: 1 Jude\, 12 Deutsche\, 5 cl Erinnerungskultur\, 3 cl Stereotype\, 2 TL Patriotismus\, 1 TL Israel\, 1 Falafel\, 5 Stolpersteine\, einen Spritzer Antisemitismus Zubereitung: Alle Zutaten in einen Film geben\, aufkochen lassen und kräftig schütteln. Im Anschluss mit Klezmer-Musik garnieren. Verzehr: Vor dem Verzehr anzünden und im Kino genießen. 100% Koscher. \n\nIm Anschluss begrüßen wir Regisseur Uli Seis zum Gespräch \nOrt\nOffener Prozess – ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex\nJohannisplatz 8\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:LATCHO DIVES 2026 – 4. Leipziger Kulturfestival der Roma und Sinti | Leipzig
DESCRIPTION:LATCHO DIVES ist Romanes\, die Sprache der Roma\, und es bedeutet EIN SCHÖNER TAG. \nDas vielfältige Programm bietet viele schöne Tage mit Konzerte\, Filme\, Lesungen\, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen rund um die Kultur der Roma und Sinti in Sachsen und darüber hinaus. \nDas nächste Kulturfestival „Latcho Dives“ wird vom 30. Mai bis zum 06. Juni 2026 stattfinden. \nDas Programm finden Sie hier. \nWeitere Informationen
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