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SUMMARY:Gedenkveranstaltung am 1.7. – zum Tag gegen antimuslimischen Rassismus | Leipzig
DESCRIPTION:Am 1. Juli erinnern wir an Marwa El-Sherbini\, die am 01.07.2009 in Dresden aus antimuslimisch-rassistischen Motiven ermordet wurde. Wir gedenken ihr und allen Menschen\, die von antimuslimischem Rassismus betroffen sind. \nEs erwarten euch Redebeiträge von Menschen\, die selbst von Rassismus betroffen sind\, sowie Küfa\, Getränke und Raum für Austausch\, Begegnung und solidarisches Zusammenkommen. \nKommt vorbei\, setzt mit uns ein Zeichen gegen antimuslimischen Rassismus und bringt gern Blumen mit. \nWann: 01.07.2026 | 19:00 Uhr\nWo: Kleine Bühne im Lene-Voigt-Park\, Leipzig\nWeitere Informationen
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SUMMARY:„Wege in die Freiheit“ – Die Frauen von Hoheneck erzählen | Dresden
DESCRIPTION:Wir nehmen den 120. Geburtstag von Herbert Wehner zum Anlass\, um ein besonderes Kapitel deutsch-deutscher Geschichte zu beleuchten. \nHerbert Wehner zählte zu den prägenden Persönlichkeiten der Bonner Politik im Zusammenhang mit dem Freikauf politischer Häftlinge aus der DDR. Die Abwicklung der Freikäufe erfolgte über das Kaßberg-Gefängnis in Chemnitz\, das so zum Tor in die Freiheit wurde. Als Vorsitzender des Bundestagsausschusses und später als Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen trieb Wehner das System der Freikäufe entscheidend voran und sicherte ihm politische Rückendeckung. Über vertrauliche Kanäle zu DDR-Unterhändler Wolfgang Vogel und dem Staatsratsvorsitzenden der DDR\, Erich Honecker\, wirkte Wehner im Hintergrund. Er hielt den Austausch auch in Krisenzeiten aufrecht und prägte so die Freikaufpraxis nachhaltig. \nZu den Freigekauften gehörten auch Frauen\, die aus politischen Gründen im berüchtigten DDR-Frauengefängnis Hoheneck inhaftiert waren. Ihre persönlichen Geschichten sind tief bewegend – doch nach der Wende fanden sie oft nur wenig Gehör. Genau diese Stimmen möchten wir im Rahmen unserer Veranstaltung in den Mittelpunkt rücken. \nWir laden euch ein\, mit Zeitzeuginnen über das DDR-Unrecht\, den Weg in die Freiheit und ihr heutiges Engagement ins Gespräch zu kommen sowie mehr über Herbert Wehners Rolle bei den Freikäufen zu erfahren. \nFORUM im Herbert-Wehner-Haus\nDevrientstraße 7\n01067 Dresden \n\nVeranstaltungsprogramm: \n15:00 Uhr\nBegrüßung\nInput-Vortrag von Prof. Dr. Christoph Meyer zu Herbert Wehners Rolle bei den Häftlingsfreikäufen aus der DDR \n15:30 Uhr\nVorstellung des Ausstellungs- und Buchprojekts „Die Frauen von Hoheneck“\ndurch Cathia Hecker\, Autorin & Zeitzeugeninterviews und Dirk Vogel\, Fotograf \n16:00 Uhr\nPodiumsgespräch mit folgenden Gästen: \n\nProf. Dr. Christoph Meyer\, Herbert-Wehner-Biograph & Vorsitzender der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung\nPeter Wellach kuratorischer Leiter der Dauerausstellung im Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis\nKonstanze Helber\, Vorsitzende des „Forum für politisch verfolgte und inhaftierte Frauen in der SBZ/SED-Diktatur e.V.“\nMargitta Becke\, Zeitzeugin aus Dresden\nModeration: Pia Heine\, Historikerin & pädagogische Mitarbeiterin der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg\n\n\nVom 24. Juni bis 5. Oktober 2026 zeigen wir im FORUM des Herbert-Wehner-Hauses in Dresden die Ausstellung „Die Frauen von Hoheneck“. Mehr Information dazu finden Sie hier. \n\nInfos zum barrierefreien Zugang \n\nAnmeldeformular öffnen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:„Herr Fischer\, wie tief ist das Wasser?“ Kinder- und Jugendmedien des Exils | Leipzig
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Lesung in der Gerda-Taro-Lounge des Capa Hauses\, mit den Herausgeberinnen und der Schauspielerin Nina Heinke \n„Herr Fischer\, wie tief ist das Wasser?“ ruft der machtlose und verzweifelte Schutzengel des Jungen Karl dem Reedereibesitzer entgegen\, der für den Profit das Leben des jungen Matrosen aufs Spiel setzt. Das Schiff sinkt\, der Junge stirbt\, die Versicherungsprämie ist dem Besitzer sicher. In Margarete Steffins Kinderstück „Wenn er einen Engel hätte“ spiegelt sich die heillose Welt sozialer Ausbeutung\, des Krieges und der Flucht von Millionen Menschen\, in der sich auch viele andere Autor:innen von Kindermedien in der Situation des Exils befanden und auch heute wieder befinden. Diese haben sich in den verschiedensten ästhetischen Medien mit der Perspektive und Situation von Kindern im Exil auseinandergesetzt. \nDiesem Thema ist der Sammelband „Herr Fischer\, wie tief ist das Wasser?“ gewidmet. In Resonanz zur aktuellen Ausstellung zu Fred Steins Fotos geflüchteter Kinder aus dem Spanischen Bürgerkrieg im Capa Haus wird die Schauspielerin Nina Heinke aus Texten der Kinderliteratur des Exils lesen. Die Herausgeberinnen begleiten die Lesung durch exemplarische Ausflüge in die historischen und gegenwärtigen künstlerischen und literarischen Auseinandersetzungen mit dem Exil. \nCapa-Haus\nJahnallee 61\n04177 Leipzig \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Summer-School: "AIdentity. The past through modern lenses" | Görlitz
DESCRIPTION:AIdentity is an international summer school in Görlitz that combines historical-political education with digital and creative methods. Young people from Görlitz-Zgorzelec and across Europe explore history\, memory culture\, identity(ies) and the impact of AI on public discourse\, focusing on the history of the former POW camp Stalag VIII A and other connected local historical sites. \nWhat to expect?\nWork with historical sources\, visit memorial sites and create your own digital projects such as podcasts\, videos\, digital maps\, AR experiences or AI-based visualizations. The program also critically explores AI\, deepfakes\, bias and the role of technology in shaping memory and democratic debate. \nWho can apply?\nYoung people aged 16–26 from Görlitz-Zgorzelec\, Germany\, Poland\, Italy and Ukraine who are interested in history\, media\, politics\, memory culture or creative digital work. \nEnglish level minimum A2. \nWeitere Informationen & Bewerbung
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CATEGORIES:Bildungsreise | Bildungstag
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SUMMARY:Rundgang: Queer History oder Geschlecht\, Begehren und Sexualität im Kontext von NS-Zwangsarbeit | Leipzig
DESCRIPTION:Im Rundgang widmen wir uns Menschen und Themen\, die in der Erinnerung an den Nationalsozialismus und die NS-Zwangsarbeit bislang wenig Gehör fanden. Unter einem ursprünglichen Verständnis des Wortes „queer“ als „seltsam“\, „abweichend“\, „sonderbar“ oder „pervers“ wird der Blick nicht auf eine spezifische Verfolgtengruppe gerichtet – das Ziel ist vielmehr aufzeigen\, wie vielgestaltig und teilweise widersprüchlich Menschen im Nationalsozialismus verfolgt und zur Arbeit gezwungen wurden. \nNach einer kurzen Einführung zur NS-Zwangsarbeit wird ein vielfältiges Themenspektrum rund um Geschlecht\, Begehren und Sexualität betrachtet. Insbesondere queere Sexualität in Konzentrationslagern\, Zwangssterilisation\, Sex-Zwangsarbeit\, Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch\, Geburt\, Beziehungen zwischen Zwangsarbeiter:innen sowie Beziehungen zwischen Zwangsarbeiter:innen und Deutschen werden thematisiert. Dabei wird auch die Frage angerissen\, warum diese Themen in der Aufarbeitung und Erinnerung lange kaum Beachtung erfuhren. \nBeim Rundgang werden wir verschiedene hierfür relevante Orte besuchen\, darunter die ehemalige Städtische Arbeitsanstalt in der Riebeckstraße 63\, die ehemalige Universitätskinderklinik oder den Gedenkort für die Opfer der NS-”Euthanasie” im Friedenspark. \nTreffpunkt: 11:00 Uhr auf dem Gelände der ehemaligen Städtischen Arbeitsanstalt\, Riebeckstraße 63\nTram 12\, 15\, Bus 70\, 74 (Technisches Rathaus)\, Tram 4 (Riebeck-/ Stötteritzer Straße)\nDauer: ca. 2 Stunden bis Lene-Voigt-Park \nDie Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Ferien-Kreativwerkstatt: Graphic-Novel-Workshop „Deine Kunst gegen das Vergessen“ | Leipzig
DESCRIPTION:Vom 27. bis 31. Juli laden wir geschichtsinteressierte und zeichenbegeisterte Jugendliche ab 14 Jahren zu unserem Graphic-Novel-Workshop ein. \nAn diesen fünf Tagen wollen wir gemeinsam herausfinden\, was während der NS-Zeit in Leipzig geschah und wie diese Zeit das Aufwachsen jüdischer Kinder in der Stadt geprägt hat. Im Mittelpunkt stehen die Geschichten von fünf Menschen\, die stellvertretend für die Schicksale vieler Hundert Kinder in Leipzig stehen und zugleich ganz persönliche Erfahrungen sichtbar machen. \nDamit die Erinnerungen dieser ehemaligen jüdischen Leipziger:innen nicht in Vergessenheit geraten\, setzen wir uns kreativ mit ihren Geschichten auseinander und entwickeln daraus eigene Graphic Novels. Unterstützung bekommen wir dabei von der Illustratorin und Comiczeichnerin Melanie Garanin. \nDie fertigen Graphic Novels werden anschließend in Buchform gedruckt und später in Projekttagen mit Grundschulkindern eingesetzt. \nDie Teilnahme ist kostenlos – Verpflegung und Zeichenmaterial sind inklusive. Jetzt fehlen nur noch motivierte Teilnehmende! \nEine möglichst frühzeitige Anmeldung per E-Mail oder Anmeldeformular ist empfehlenswert. \nWeitere Informationen
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