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SUMMARY:I´m a jew\, fuck you! Ohne Holocaust kein Punk? | Dresden
DESCRIPTION:Jewish Pop nach dem 7. Oktober 2023. Zwei Abende in Wort\, Bild und Sound mit Klaus Walter (Radio-DJ und Autor aus Frankfurt/M.)\n\n„Ich glaube nicht an Gott und ich bin bestimmt kein Zionist\, nichts an mir ist koscher\, ich bin ein Jude von meiner Hakennase bis zu meinem beschnittenen Schwanz. Hitler war es egal woran ich glaube\, er wollte mich töten\, wie alle von uns. Hitler macht mich zum Juden\, Rassisten machen mich zum Juden\, ich habe die Race-Barrieren satt\, ich bin ein Jude\, fuck you!“ \nDer Song der englischen Band The Long Decline erinnert daran\, wer Juden zu Juden macht\, wer sich warum Juden hält\, als inneren Feind\, als äußeren Feind\, den (einfluß)reichen Juden\, den sexuell potenten Juden\, den holocaustprivilegierten Juden. „I´m a jew“ stammt aus dem Jahr 1995 und wurde damals von den Wenigen\, die das Lied gehört haben\, gefeiert als ermutigendes Beispiel für ein neues jüdisches Selbstbewußtsein im Pop\, das offensiv mit der Opferrolle bricht. „I´m a jew\, fuck you“ appelliert nicht auf devote Art an die philosemitischen Gönnerdeutschen. The Long Decline sind Juden\, sie sagen es\, und wem das nicht passt\, der bekommt den Mittelfinger. \nAn zwei Abenden erzählt Klaus Walter in Wort\, Bild & Sound die weitläufige und widerspruchsreiche Geschichte von Jewish Pop – wobei Jewish Pop allenfalls ein Container sein kann für die unterschiedlichsten Musiken der letzten 124 Jahre (oder so)\, von „Blitzkrieg Bop“ bis „White Christmas“ (ja\, doch)\, von „Dachau Disney Disco“ bis „Strange Fruit“\, von Carole King bis Sleater-Kinney\, von den Beastie Boys bis Nina Simone\, von Janis Ian und Haim bis Bob Dylan. \nAußerdem gibt es Geschichte und Reaktionen: „Fuck Richard Wagner! Was für ein verdammtes Monster!“ Mit diesem Text beginnt die neue Single von Chilly Gonzales\, Wahlkölner seit 2012 mit jüdischen Wurzeln\, aber auch Fan von Richard Wagners Musik. „Richard Wagner war ein großer Komponist\, aber ein monströser Mensch. Wagner nutzte seine Position als führender Intellektueller\, um in seinem Buch „Das Judenthum in der Musik“ (1869) den Antisemitismus zu fördern.“ \nAm 7. Oktober 2023 verübten ca. 3.000 Personen\, davon viele Menschen\, die nicht unmittelbar der Hamas oder dem Islamischen Dschihad angehörten\, in Israel ein Massaker rund um das Popfestival Supernova. Über 1.200 Menschen werden an diesem Tag ermordet\, viele weitere als Geiseln genommen. \nNach dem 7. Oktober und der Reaktion der israelischen Armee kommt es bekanntlich (nicht nur) in Deutschland zu einem massiven Anstieg antisemitischer Übergriffe in Wort und Tat. Was tun? \nVeranstaltungsort: HEARTBREAK\, Rudolf-Leonhard-Str. 3\, Dresden \n*** Einen Monat nach dem 7. Oktober widmete sich Klaus Walter in seiner monatlichen Sendung „Was ist Musik“ bei byte.fm dem Jewish Pop – ausgehend von einer Liste der „150 größten jüdischen Popsongs“\, die die New Yorker Zeitschrift „Forward“ 2022 veröffentlicht hat. Ist ein Popsong von einer Jüdin\, einem Juden ein jüdischer Popsong? Das war nicht das Kriterium für die Autor*innen des Forward. In ihre Auswahl wurden Songs aufgenommen\, die ein jüdisches Thema oder eine jüdische Geschichte ansprechen oder die jüdische Religion oder den Holocaust. \nDie Veranstaltung ist Teil der Reihe „Auseinandersetzungen mit der Gegenwart des Antisemitismus“. \n\n\n\n\nWeitere Informationen\nWeitere Termine  Samstag\, 10. August 2024
URL:https://devtolsax.blackblog.eu/veranstaltung/im-a-jew-fuck-you-ohne-holocaust-kein-punk-dresden-2/
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SUMMARY:I´m a jew\, fuck you! Ohne Holocaust kein Punk? | Dresden
DESCRIPTION:Jewish Pop nach dem 7. Oktober 2023. Zwei Abende in Wort\, Bild und Sound mit Klaus Walter (Radio-DJ und Autor aus Frankfurt/M.)\n\n„Ich glaube nicht an Gott und ich bin bestimmt kein Zionist\, nichts an mir ist koscher\, ich bin ein Jude von meiner Hakennase bis zu meinem beschnittenen Schwanz. Hitler war es egal woran ich glaube\, er wollte mich töten\, wie alle von uns. Hitler macht mich zum Juden\, Rassisten machen mich zum Juden\, ich habe die Race-Barrieren satt\, ich bin ein Jude\, fuck you!“ \nDer Song der englischen Band The Long Decline erinnert daran\, wer Juden zu Juden macht\, wer sich warum Juden hält\, als inneren Feind\, als äußeren Feind\, den (einfluß)reichen Juden\, den sexuell potenten Juden\, den holocaustprivilegierten Juden. „I´m a jew“ stammt aus dem Jahr 1995 und wurde damals von den Wenigen\, die das Lied gehört haben\, gefeiert als ermutigendes Beispiel für ein neues jüdisches Selbstbewußtsein im Pop\, das offensiv mit der Opferrolle bricht. „I´m a jew\, fuck you“ appelliert nicht auf devote Art an die philosemitischen Gönnerdeutschen. The Long Decline sind Juden\, sie sagen es\, und wem das nicht passt\, der bekommt den Mittelfinger. \nAn zwei Abenden erzählt Klaus Walter in Wort\, Bild & Sound die weitläufige und widerspruchsreiche Geschichte von Jewish Pop – wobei Jewish Pop allenfalls ein Container sein kann für die unterschiedlichsten Musiken der letzten 124 Jahre (oder so)\, von „Blitzkrieg Bop“ bis „White Christmas“ (ja\, doch)\, von „Dachau Disney Disco“ bis „Strange Fruit“\, von Carole King bis Sleater-Kinney\, von den Beastie Boys bis Nina Simone\, von Janis Ian und Haim bis Bob Dylan. \nAußerdem gibt es Geschichte und Reaktionen: „Fuck Richard Wagner! Was für ein verdammtes Monster!“ Mit diesem Text beginnt die neue Single von Chilly Gonzales\, Wahlkölner seit 2012 mit jüdischen Wurzeln\, aber auch Fan von Richard Wagners Musik. „Richard Wagner war ein großer Komponist\, aber ein monströser Mensch. Wagner nutzte seine Position als führender Intellektueller\, um in seinem Buch „Das Judenthum in der Musik“ (1869) den Antisemitismus zu fördern.“ \nAm 7. Oktober 2023 verübten ca. 3.000 Personen\, davon viele Menschen\, die nicht unmittelbar der Hamas oder dem Islamischen Dschihad angehörten\, in Israel ein Massaker rund um das Popfestival Supernova. Über 1.200 Menschen werden an diesem Tag ermordet\, viele weitere als Geiseln genommen. \nNach dem 7. Oktober und der Reaktion der israelischen Armee kommt es bekanntlich (nicht nur) in Deutschland zu einem massiven Anstieg antisemitischer Übergriffe in Wort und Tat. Was tun? \nVeranstaltungsort: Bauwagencafé im Hof der Motorenhalle/riesa efau\, Wachsbleichstraße 4\, 01067 Dresden \n*** Einen Monat nach dem 7. Oktober widmete sich Klaus Walter in seiner monatlichen Sendung „Was ist Musik“ bei byte.fm dem Jewish Pop – ausgehend von einer Liste der „150 größten jüdischen Popsongs“\, die die New Yorker Zeitschrift „Forward“ 2022 veröffentlicht hat. Ist ein Popsong von einer Jüdin\, einem Juden ein jüdischer Popsong? Das war nicht das Kriterium für die Autor*innen des Forward. In ihre Auswahl wurden Songs aufgenommen\, die ein jüdisches Thema oder eine jüdische Geschichte ansprechen oder die jüdische Religion oder den Holocaust. \nDie Veranstaltung ist Teil der Reihe „Auseinandersetzungen mit der Gegenwart des Antisemitismus“. \nWeitere Informationen\nWeitere Termine  Freitag\, 09. August 2024
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SUMMARY:Lesung und Diskussion: Nora Goldenbogen: Seit ich weiß\, dass Du lebst | Dresden
DESCRIPTION:Lesung mit Dr. Nora Goldenbogen und Gespräch mit Staatsministerin Petra Köpping\nModeration: Dr. Caroline Förster\, Dresdner Geschichtsvereins e.V.\n\n\nZum Buch\n\n„Seit ich weiß\, dass Du lebst“. Dieser Satz prägte\, sprachlich variiert\, vielfach den Briefwechsel meiner Eltern zwischen Juni und November 1946. Damals lebten sie tausende Kilometer getrennt voneinander und hatten gerade erst erfahren\, dass alle beide überlebt hatten. \nKennengelernt hatten sie einander 1934 im Pariser Exil – Vater\, ein deutscher politischer Emigrant\, und Mutter\, eine rumänische Jüdin\, die in Frankreich neu anfangen wollte. Ihre Ende September 1935 in Bukarest geschlossene Ehe galt als „Rassenschande“ und konnte als Verbrechen geahndet werden. Aufgrund einer Denunziation gerieten sie ins Visier der Gestapo in der Deutschen Gesandtschaft in Bukarest. Der nationalsozialistische Verfolgungsapparat begann zu arbeiten. Sie wurden getrennt. Erst Ende 1946 trafen sie einander in Dresden wieder. \n„Dies ist die Geschichte meiner Eltern Netty und Hellmut Tulatz. Ich habe mich bemüht\, sie möglichst eng an den vorhandenen historischen Quellen und Dokumenten zu erzählen. Trotzdem ist es letzten Endes meine persönliche Sicht\, die ich in diesem Buch aufgeschrieben habe. Dessen bin ich mir mittlerweile sehr bewusst. Aber vielleicht ist das generell so\, wenn man die Geschichte anderer Menschen nacherzählt. Immer wieder habe ich mich während der Arbeit an diesem Buch gefragt\, warum es mir so wichtig geblieben ist\, ihrer Geschichte nachzuspüren und sie niederzuschreiben. Zum einen hat das sehr viel mit mir selbst zu tun. Ich bemerke schon seit längerer Zeit\, wie stark ihre Lebenserfahrungen und ihre Maßstäbe auch mich geprägt haben. \nZum anderen berührt mich schon seit längerer Zeit sehr unangenehm\, wie unbarmherzig oder zumindest oberflächlich in unserem Land nicht selten die Bewertung von Lebensgeschichten erfolgt – auch in vielen Medien. Vielleicht kann dieses Buch dazu beitragen\, das zu ändern.“ Nora Goldenbogen \n\nOrt: \nKirchsaal Kanonenhof\nder Evangelisch-reformierten Gemeinde\nBrühlscher Garten 4\n01067 Dresden\n(Eingang vom Park aus linksseitig des Bärenzwinger e. V.)\n\nAnmeldung erbeten bis 12.8.2024 unter: lvs-jued.gemeinden@t-online.de oder\nTel. 0351/656-07-11 \nEine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde zu Dresden und des Landesverbands Sachsen der Jüdischen Gemeinden
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SUMMARY:Tagung des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus in Sachsen – „Kunst als Mittel in der Antisemitismusbekämpfung“ | Döbeln
DESCRIPTION:Auf der inzwischen 7. Tagung des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus in Sachsen wollen wir uns mit Kunst als Mittel in der Antisemitismusbekämpfung befassen. Die Tagung findet am 20.08.2024 von 9.30-17.00 Uhr in Döbeln im Treibhaus Döbeln e.V. statt. Dazu möchten wir Sie und euch ganz herzlich einladen! \nDas Verhältnis von Kunst und Antisemitismus ist medial vor allem hinsichtlich seiner problematischen Dimensionen präsent. Seien es die Vorkommnisse auf der documenta\, der Berlinale oder in lokalem\, kleineren Rahmen\, regelmäßig manifestieren sich Spannungen zwischen Vorstellungen von künstlerischer Freiheit und den Grenzen zum Antisemitismus. Kunst kann jedoch auch als bedeutendes Mittel in der Kritik und Bekämpfung von Antisemitismus dienen und stellt in dieser Hinsicht einen wichtigen Bestandteil von Bildungsarbeit dar. Wir wollen uns auf der Tagung bewusst und vorranging mit diesen konstruktiven Potentialen befassen und beleuchten\, wie Kunst kreative Herangehensweisen an Antisemitismuskritik schaffen und Zielgruppen-Zugänge erweitern kann. \nProgramm \nDie Tagung wird eröffnet mit einer Keynote zum Schwerpunktthema „Kunst als Mittel in der Antisemitismusbekämpfung“. Daraufhin folgt eine Speed-Panel-Session\, bei der die Teilnehmenden die Möglichkeit besitzen\, im Wechsel verschiedene zur Auswahl stehende Projekte und Best-Practice Beispiele kennenzulernen. Am Nachmittag werden wir uns dann in Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themenschwerpunkten austauschen. In jeder Gruppe geben Akteur*innen einen kurzen Gesprächsimpuls zu ihrer Arbeitspraxis. Wir laden Sie natürlich alle wie immer herzlich ein\, Ihre eigenen Beispiele\, Erfahrungen und Fragen mit in die jeweilige Gruppe einzubringen. Den Abschluss des Tages bildet eine Stadtführung zu Spuren Jüdischen Lebens in Döbeln von Stephan Conrad\, Leitung der AG Geschichte am Treibhaus Döbeln. \nEine detaillierte Übersicht über den Tagesablauf finden Sie im ebenfalls angehängten separaten Dokument. \nHinweise zur Anmeldung \nDie Tagung richtet sich primär an Akteur*innen\, die sich gegen Antisemitismus und/oder für die Stärkung und Selbstbestimmung jüdischen Lebens engagieren. Interessierte\, die sich zu diesen Themen weiterbilden möchten\, sind jedoch ebenfalls herzlich willkommen. \nBitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an\, welche der Arbeitsgruppen Sie besuchen möchten. Nennen Sie dabei bitte auch einen Zweitwunsch\, da wir die Teilnehmendenzahl pro AG auf 10 Personen begrenzen. \nTeilen Sie uns weiterhin bitte mit\, ob Sie am gemeinsamen Mittagessen teilnehmen möchten. Das Mittagessen ist vegetarisch und vegan. \nAnfahrt \nDie Veranstaltung findet im Treibhaus e.V. Soziokultur in Döbeln\, Bahnhofstraße 56\, 04720 Döbeln statt. \nParkplätze vor Ort sind in Laufnähe des Veranstaltungsortes vorhanden. Zur Anreise mit dem ÖPNV nutzen Sie den Hauptbahnhof Döbeln und von dort Bus Nr. 750 oder 895 zur Haltestelle Döbeln\, Volkshaus. \nSollten Sie eine Mitfahrgelegenheit benötigen oder anbieten können\, wenden Sie sich gerne an uns und wir versuchen\, einen Platz zu vermitteln. \nOrt\nTreibhaus e.V. Soziokultur in Döbeln\nBahnhofstraße 56\nDöbeln\, 04720 \nWeitere Informationen
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