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SUMMARY:Kunst- und Kulturveranstaltungen antisemitismussensibel gestalten – Betroffenenzentriertheit & Schutzkonzepte | Dresden
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 31.07.2026 | \nWie plant man eine Kulturveranstaltung so\, dass sie von Anfang an antisemitismussensibel ist? \n\n\nWie bindet man jüdische Perspektiven ein\, ohne sie auf eine Rolle zu reduzieren? Und was braucht es\, damit sich alle Beteiligten wirklich inkludiert fühlen? \nIm ersten Teil haben wir uns mit Methoden\, Übungen und konkreten Fallbeispielen diesen Fragen genähert. Schnell wurde klar: Das Thema ist zu komplex für einen einzigen Tag. Deshalb geht es im zweiten Teil weiter – mit neuen Schwerpunkten. \nIm Fokus stehen drei Themen: \n\nJüdische Präsenz und Sichtbarkeit in Kunst und Kultur: Wie gelingt Einladung und Beteiligung\, ohne in Tokenismus[1] zu verfallen?\nBetroffenenzentriertes Arbeiten: Was bedeutet das konkret für die Planung und Begleitung von Veranstaltungen?\nSchutzkonzepte: Was sind das überhaupt? Wer braucht sie\, was können sie leisten – und wo liegen ihre Grenzen?\n\n[1] Tokenismus bezeichnet die symbolische Einbindung von Personen aus marginalisierten Gruppen\, ohne dass ihre Perspektiven oder Bedürfnisse tatsächlich berücksichtigt werden. \nWir arbeiten praxisnah: an konkreten Fallbeispielen und gerne auch an euren eigenen Veranstaltungskonzepten. So nehmt ihr direkt anwendbares Wissen mit. \nDer Workshop steht für sich – die Teilnahme am ersten Teil ist keine Voraussetzung. Neueinsteigende sind herzlich willkommen! \nZeit: Donnerstag\, 06. August 2026 // 9:30 – 15:30 Uhr (inkl. Mittagspause) // Dresden (Ort nach Anmeldung) \nZielgruppe: Multiplikator*innen aus (Sozio-)Kultur\, Kulturvermittlung\, Bildungs- und Jugendarbeit sowie migrantischen Strukturen. \nDie Referentin: Kristina Omelchenko ist Literatur- und Erziehungswissenschaftlerin und freiberuflich in der politischen Bildungsarbeit tätig. Sie ist Mitglied im Dagesh-Künstler*innen-Netzwerk und dort Bildungsreferentin für Kunstworkshops. \nAnmeldung: Bitte meldet euch bis zum 31. Juli unter folgendem Link an – die Plätze sind begrenzt! https://eveeno.com/kultur_antisemitismussensibel_2 \nDie Teilnahme ist kostenlos. \nRahmen: \n\nDie Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt.\nDer Veranstaltungsort ist mit Rollstuhl leider nicht zugänglich. Für weitere\nInformationen wendet euch gerne per Mail an „ReflAct“.\nIm Vorfeld wird es eine Vorab-Umfrage geben\, in der die Teilnehmenden Wünsche bzgl. der Inhalte und etwaiger Barrieren angeben können.\nFür Snacks und ein kleines veganes Mittagsessen ist gesorgt. Bitte teilt uns bei der Anmeldung eure Unverträglichkeiten mit.\nAlle Teilnehmenden sind für die Einhaltung eines diskriminierungsarmen Raums und Umgangs verantwortlich. Bei diskriminierendem Vorfällen behält es sich das Orgateam vor\, Personen vom Workshop auszuschließen.\n\nMehr Informationen
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SUMMARY:AG Ländliche Räume: Umgang mit Rechtsextremismus im Alltag | digital
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 24.08.2026 | \nDu engagierst Dich dort\, wo demokratische Arbeit besonders wichtig und oft besonders herausfordernd ist\, nämlich im ländlichen Raum? Dann möchten wir Dich ganz herzlich zur digitalen Sitzung der AG Ländliche Räume am 25.08.2026 von 16:00–18:00 Uhr einladen! \nRechtsextreme Aussagen und Verhaltensweisen sind an vielen Orten bereits Alltag geworden – in der Nachbarschaft\, im Vereinsleben oder in der Dorfgemeinschaft. Demokratisches Engagement und eine klare Haltung gegen Menschenfeindlichkeit werden dabei zunehmend schwieriger: Besonders in ländlichen Räumen\, wo Engagement bedeutet\, in den Konflikt zu Nachbar*innen\, Vereinskolleg*innen oder der Dorfgemeinschaft zu treten\, erfordert der Umgang mit Rechtsextremismus im Alltag besonders viel Mut und bringt spezielle Herausforderungen mit sich. \nUmso wichtiger ist es\, nicht allein zu bleiben\, sondern voneinander zu lernen und sich zu vernetzen. \nIm Mittelpunkt des Treffens stehen daher zentrale Fragen aus der Praxis: \n\nWas kann man tun\, wenn man im Alltag oder in der Nachbarschaft mit Rechtsextremismus konfrontiert ist?\nWie kann man trotz Einschüchterung und Anfeindungen handlungsfähig bleiben?\nWie schafft man es\, Solidarität und Resilienz im eigenen Wohnumfeld zu organisieren und zu leben?\n\nDiesen und weiteren Fragen nähert sich der Bundesverband Mobile Beratung (BMB) in seiner Publikation „Wenn Zuhause nicht mehr sicher ist – zum Umgang mit Rechtsextremismus in der Nachbarschaft“. Der Mitherausgeber Dominik Schuhmacher (Mobile Beratung NRW) wird in einem kurzen Input aus seinen Erfahrungen in der Beratung von Engagierten\, Kommunen und Initiativen im Umgang mit Rechtsextremismus berichten. Im Zentrum stehen dabei: \n\nStrategien gegen Gefühle der Vereinzelung und Einschüchterung\nSolidarische Nachbarschaften zur Stärkung von Handlungsfähigkeit und Resilienz\nFallbeispiele aus der Beratungspraxis und Handlungsempfehlungen für Engagierte\n\nDanach steht vor allem der kollegiale Austausch im Vordergrund: Welche Ansätze und Formate haben bei Dir gut funktioniert? Was möchtest Du ausprobieren? Welche Strategien helfen im Alltag? \nWas Du mitnimmst: \n\nKonkrete Impulse für Dein Engagement vor Ort\nStrategien im Umgang mit Rechtsextremismus im Alltag und der Nachbarschaft\nErfahrungsaustausch auf Augenhöhe\nStärkung und Motivation für Deine Arbeit\nVernetzung mit anderen Engagierten und Gleichgesinnten\n\nWir möchten einen Raum schaffen\, der Austausch\, Solidarität und gegenseitige Stärkung in den Mittelpunkt stellt. \nPersonen\, die rechtsextremen Parteien oder Strukturen angehören oder in der Vergangenheit durch menschenfeindliche und diskriminierende Positionen aufgefallen sind\, werden nicht zur Veranstaltung zugelassen. \nZur Anmeldung (Anmeldefrist: 24.08.2026) \nWeitere Informationen
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