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SUMMARY:Fachtag: „Zusammen wirksam sein! Menschenfeindlichkeit an Schule begegnen“ | Bautzen
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 21.10.2026 | \nFür Schulleitungen\, Lehrkräfte\, Schulsozialarbeiter_innen und weitere pädagogische Fachkräfte in Schulen – am Mittwoch\, 04.11.2026 8:30–15:30 Uhr in Bautzen. \n\nDiskriminierung\, Hass und Hetze begegnen uns auch in der Schule und stellen pädagogische Fachkräfte vor vielfältige Herausforderungen. Du fragst dich\, was du gegen diskriminierende oder demokratiefeindliche Handlungen tun kannst? Wie du angemessen reagierst? Wie Betroffene geschützt und die Schulgemeinschaft unterstützt werden kann? Und wie solche Vorfälle langfristig vermieden werden können? \nIm Mittelpunkt des Fachtags steht die Frage\, wie ihr als pädagogische Fachkräfte gemeinsam handlungsfähig bleibt\, euch gegenseitig stärkt und wirksame Strategien im Umgang mit herausfordernden Situationen entwickelt. \n\n\nProgramm\n\n\n\n\n08:30 Uhr\nAnkunft und Anmeldung\n\n\n09:00 Uhr\nBegrüßung und Einstieg\n\n\n09:15 Uhr\nImpulsvortrag\n\n\n09:45 Uhr\nFachaustausch\n\n\n10:45 Uhr\nVernetzungsphase\n\n\n11:15 Uhr\nWorkshops (inkl. Mittagpause)\n\n\n15:15 Uhr\nGemeinsamer Abschluss\n\n\n\n\n\n\nImpulsvortrag\nVerbreitung demokratiefeindlicher Haltungen unter Kindern und Jugendlichen – Handlungsoptionen für die Schule\nReferent_innen: Mobile Beratung für Schulen\, NDC Sachsen \nIm einführenden Vortrag bündeln wir unser Erfahrungswissen aus der Mobilen Beratung für Schulen. Wir gehen der Frage nach\, welche Faktoren bei der Verbreitung menschenfeindlicher und antidemokratischer Haltungen unter Kindern und Jugendlichen eine Rolle spielen. Wir beleuchten\, wie sich diese auf Schulen und die Situation im Klassenraum auswirkt. Abschließend erhaltet ihr Impulse für eure pädagogische Arbeit und wie ihr trotz aller Hürden im Schulalltag zusammen wirksam seid. \n\n\nFachaustausch\nSituation an euren Schulen\nGemeinsam reflektieren und bearbeiten wir die Herausforderungen\, die euch im Schulalltag im Themenfeld Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit begegnen. Wir sammeln und diskutieren Beispiele für Best Practice aus eurer Berufspraxis. \nWorkshops\nWorkshop 1: Fallbesprechung aus eurer Praxis\nReferent_innen: Schulberater_innen\, NDC Sachsen \nIn diesem Workshop schauen wir auf die Situation an eurer Schule: Wo seid ihr mit Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit konfrontiert? Welche Unsicherheiten oder Konflikte kommen dabei auf? \nGemeinsam mit anderen Fachkräften erarbeitet ihr Handlungsoptionen im Umgang mit diesen Herausforderungen und könnt von Erfahrungen aus anderen Schulen profitieren. Wir bieten euch ergänzende Fachimpulse für pädagogische Interventionen und ein diskriminierungssensibles Handeln. \nWorkshop 2: Das Kollegium mitnehmen – nur wie?\nReferent_in: Christian Arndt\, Prozessberater \nWie können Demokratieprozesse im Schulalltag nachhaltig vorangebracht werden – auch bei unterschiedlichen Meinungen\, Unsicherheiten oder Widerständen im Kollegium? \nDer Workshop richtet sich an Schulakteur_innen\, die Veränderungsprozesse konstruktiv gestalten möchten. Im Mittelpunkt stehen der Umgang mit heterogenen Haltungen\, das Mitnehmen des Kollegiums sowie Methoden der motivierenden Gesprächsführung. Gemeinsam entwickeln wir praxisnahe Ansätze\, um Dialoge zu stärken\, Widerstände professionell zu begleiten und Räume für demokratische Schulentwicklung zu schaffen. \nWorkshop 3: Von Diskriminierung betroffene Schüler_innen stärken\nReferent_innen: Verband Binationaler Familien und Partnerschaften (angefragt) \nWas machen Diskriminierungserfahrungen\, Bedrohung und Gewalterlebnisse mit Schüler_innen? Wie ist damit umzugehen\, wenn Schüler_innen\, die von Diskriminierung betroffen sind\, selbst wiederum diskriminieren? Was können Schulen tun\, um Schüler_innen\, die oft im Fokus sind\, zu schützen und zu stärken? \nDieser Workshop schaut auf gelingenden Diskriminierungsschutz und Empowerment von Schüler_innen als zentrale Säule einer demokratischen und gewaltfreien Schulkultur. \nWorkshop 4: Wenn Kinder ausgrenzen\, beleidigen oder Hakenkreuze malen – Handlungsmöglichkeiten für die Grundschule\nReferent_innen: Film Macht Mut Sachsen – ein Projekt des Objektiv e.V. \nDer Workshop stellt Ansätze und Methoden aus der rassismus- und antisemitismuskritischen Bildungsarbeit vor und zeigt\, wie demokratische Werte bereits im Grundschulalter gestärkt werden können. \nAnhand konkreter Praxisbeispiele\, Filmimpulse und interaktiver Methoden diskutieren wir Handlungsmöglichkeiten für den Grundschulalltag und entwickeln gemeinsam Ideen\, wie Gespräche über Vielfalt\, Ausgrenzung und gesellschaftlichen Zusammenhalt gelingen können. \nWorkshop 5: Rechtes Influencing in Sozialen Medien – wie werden Schulen handlungsfähig?\nReferent_in: Juliane Obst\, SPREUWEIZEN \nViele Kinder und Jugendliche verbringen Zeit im digitalen Raum. Soziale Medien spielen dabei eine wesentliche Rolle. Dieser Workshop fokussiert darauf\, wie menschenverachtende Inhalte dort verbreitet werden und geht gezielt auf Radikalisierungsmechanismen ein. Dabei werden Influencer*innen\, konkrete Kanäle und deren Inhalte besprochen. Es geht um Reels\, Memekultur und die Codes darin. Wir geben einen Überblick über wichtige Influencer und Akteur_innen der extrem rechten Jugendkultur in Ostdeutschland\, insbesondere in Sachsen. \nDarüber hinaus werden Handlungsansätze für den Raum Schule besprochen\, gerade im Spannungsfeld Social Media und Klassenchat-Nutzung zwischen Klassenraum und Freizeit. \nWorkshop 6: Demokratie- und menschenverachtendes Verhalten – wie pädagogisch intervenieren?\nReferent_innen: Pro:dis – ein Projekt der AGJF Sachsen e.V. \nWas tun\, wenn Schüler_innen immer wieder durch abwertende Sprüche und Meinungen gegenüber anderen Menschen und/oder der Demokratie auffallen? Wie handeln\, wenn bereits erste Kontakte zu Gruppen bestehen\, die antidemokratische Einstellungen offensiv nach außen vertreten? \nDieser Workshop unterstützt im Umgang mit Jugendlichen\, die durch wiederholte Diskriminierung\, Gewalt und menschenverachtende Überzeugungen auffallen. Es wird ein Überblick zu Ansätzen in der Distanzierungsarbeit gegeben und Handlungsmöglichkeiten im Umgang besprochen. Der Fokus liegt dabei auf pädagogischer Haltung\, Lebensweltorientierung und Beziehungsarbeit. \nAnmeldung: https://eveeno.com/ndc-fachtag2026\nAnmeldebeginn: Anfang August\, Anmeldeschluss: 21.10.2026 \nDer genaue Veranstaltungsort wird euch nach Anmeldung mitgeteilt. \nNicht alle Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich. Wendet euch bei Fragen dazu gerne an die Landeskoordination. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Fachtag „Wir behandeln das - Diskriminierung im Gesundheitswesen ansprechen und handeln“ | Leipzig
DESCRIPTION:Diskriminierung im Gesundheitswesen ist kein Randphänomen! Sie findet bei der Aufnahme von Patient*innen\, im Praxisalltag\, bei Diagnosen und Behandlungsverläufen statt. Umso wichtiger ist es\, Barrieren in der Versorgung zu benennen und abzubauen\, Diskriminierungsmechanismen zu analysieren und konkrete Handlungsoptionen für die eigene Praxis zu entwickeln. \nKurz und knapp \nWas: Fachtag „Wir behandeln das – Diskriminierung im Gesundheitswesen ansprechen und handeln“ \nWann: Donnerstag\, 05. November 2026 | 13:00 – 17:30 Uhr (Einlass ab 12:30 Uhr) \nWo: Leipziger KUBUS | Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung \nHinweise zur Barrierefreiheit: Die Zugänge zum Gebäude und den Veranstaltungsräumen sind für Rollstühle geeignet. Es gibt Fahrstühle im Haus und barrierefreie WCs. Die kostenlosen Parkplätze befinden sich in einer Tiefgarage mit Aufzugsnutzung. Es kann eine Dolmetschung in Deutscher Gebärdensprache (DGS) angeboten werden. \nZielgruppe: Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte im Gesundheitswesen\, zivilgesellschaftliche Akteur*innen\, Entscheidungsträger*innen und Interessierte. \nDie thematischen Schwerpunkte im Überblick: \n\nZugänge und Versorgung barrierefrei gestalten\nrassismussensible\, queersensible & inklusionsorientierte Versorgung\nintersektionaler Blick im Arbeitsalltag mit Patient*innen\nAufbau von Beschwerdestrukturen\n\nDas Programm umfasst spannende Fachimpulse\, eine Podiumsdiskussion sowie praxisorientierte Workshops. Außerdem bieten sich vielfältige Gelegenheiten zum Austausch und zur Vernetzung. \nWir bitten um eine Anmeldung unter: https://www.adb-sachsen.de/nadis-anmeldung wo Sie in Kürze auch ein ausführliches Programm finden werden. Bei Fragen wenden Sie sich an nadis@adb-sachsen.de. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Workshop für politische Bildner_innen: Politische Bildung an der Schnittstelle von Rassismus und Behinderung | digital
DESCRIPTION:Jede achte Person – In Deutschland leben rund 10\,3 Millionen Menschen mit Behinderung. Deshalb sind Inklusion und der Abbau von Barrieren wichtige Qualitätskriterien politischer Bildungsarbeit. Doch Zugänge zu politischen Bildungsangeboten sind unnötig eng: Materialien sind nicht barrierearm\, Bildungsformate gehen von bestimmten Voraussetzungen aus und Menschen mit Behinderungen werden als Adressat*innenzu selten gezielt angesprochen. Hinzu kommt\, dass Perspektiven von Bildner*innen mit Behinderungen und/oder Rassismuserfahrung in Teams\, Formaten und in der öffentlichen Sichtbarkeit stark unterrepräsentiert sind. So bleibt unsichtbar\, wie Ableismus und Rassismus zusammenwirken und wie stark diese Verschränkungen gleichberechtigte Teilhabe und die Wirksamkeit von Bildungsangeboten beeinflussen. \n\nEin Workshop für Menschen mit und ohne Behinderung:\n\n\nPolitische Bildner*innen / Teamer*innen / Bildungsreferent*innen im Themenfeld Rassismus\nKoordinator*innen / Projektleitungen / Personalverantwortliche in rassismuskritischen Organisationen\n\n\nInhalte:\n\n\nGrundwissen zu Ableismus und Rassismus\nReflexion von Behinderung und nicht-Behinderung\nVerschränkung von Ableismus und Rassimus an Beispielen\nWerkzeuge für strukturelle Analyse von Diskriminierung geben\nHandlungsoptionen für die politischer Bildung\n\n\n\n\nTermine:\n\n\nMittwoch 23.09.2026 von 17 bis 19 Uhr mit Deutscher Gebärdensprache\nDonnerstag 05.11.2026 von 14 bis 16 Uhr\n\n\n\nDer Workshop richtet sich an politische Bildner*innen mit und ohne Behinderungen\, die Ausschlüsse konsequent bearbeiten wollen. Wir widmen uns der Frage: Wie gelingt politische Bildung\, die Menschenrechte\, Inklusion & Rassismuskritik als Grundlage versteht? \nGemeinsam klären wir Begriffe und Wirkweisen von Ableismus und Rassismus im menschenrechtlichen Rahmen und reflektieren Behinderung und Nicht-Behinderung als Positionierungen im Bildungskontext. \nAnhand von Praxisbeispielen analysieren wir die Verschränkung von Rassismus und Ableismus. Dafür nutzen wir Werkzeuge der strukturellen Diskriminierungsanalyse\, um Barrieren\, Routinen\, Zuständigkeiten und Ausschlussmechanismen in der eigenen Arbeit sichtbar zu machen. \nZum Schluss entwickeln wir konkrete Handlungsoptionen für den Arbeitsalltag mit Fokus auf diversitätssensible Personalplanung\, den Abbau von Barrieren in Räumen und inklusive Kommunikations- und Materialgestaltung. \n\nExpert*innen:\n\nAmanda Ghazouani (sie/ihr) ist politische Bildungsreferentin\, Diversity-Managerin\, Moderatorin und Communityorganisierin. Bei ZEOK e.V. Leipzig ist sie als Bildungsreferentin im Bereich antimuslimischer Rassismus\, Diversitätspädagogik und rassismuskritische Bildung tätig. Schwerpunkt der Arbeit sind junge Erwachsene und Menschen in pädagogischen Berufen. Durch das Mitarbeiten in verschiedenen (post)migrantischen Initiativen in Leipzig fließen auch die Forderungen\, Erfahrungen und Wünsche der BIPoC und (post)migrantischen Community mit in ihre Arbeit ein. \nFabian Ng’uni (er/ihm) ist Kulturwissenschaftler und seit 2025 Projektleiter im Kooperationsverbund gegen Rassismus bei ZEOK e.V. in Leipzig. Als zertifizierter Social Justice und Diversity Trainer arbeitet er vor allem zu den Themen Rassismus\, Ableismus und Diskriminierung Ost. Im Mittelpunkt seiner Vermittlungsmethode stehen der strukturelle Blick auf verschiedene Diskriminierungsformen und die Analyse ihrer vielfältigen Verschränkungen. Seit 2016 entwickelt er Formate für barrierearme Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit mit Spezialisierung auf inklusives Veranstaltungsmanagement. Die Erforschung und Aktivierung des Potenzials künstlerisch-ästhetischer Praxen für Bildungsprozesse kennzeichnen seinen spezifischen Ansatz. Auf diese Weise verbindet und öffnet er innovative Zugänge in den Bereichen Musik\, Kultur und politische Bildung. 2025 war Fabian Ng’uni Stipendiat im Mentoring-Programm für Disabled Leadership der Kulturstiftung des Bundes. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Schalom Neues Deutschland – Juden in der DDR (Film+Gespräch) | Wurzen
DESCRIPTION:Antisemitismus galt in der DDR als „mit Stumpf und Stiel“ ausgerottet. Antifaschismus war in der DDR Staatsdoktrin und Selbstlegitimation nach innen und außen. In der Vergangenheitsbewältigung unterschied man zwischen „Opfer des Faschismus“ und Kämpfer gegen den Faschismus“\, was zumeist kommunistischen Widerstand meinte. Die Kämpfer hatten einen höheren Stellenwert. Die wenigen in der DDR lebenden Juden wurden „nur“ als Opfer eingestuft. Die besondere Dimension des Holocausts spielte in dieser Argumentation eine untergeordnete Rolle. \nDer Film ist eine Produktion von armadafilm\, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur\, im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg. \nEintritt: 4 €. Karten können sie unter der Telefonnummer: 03425 852710 oder per Mail an: katharina.austilat@ndk-wurzen.de reservieren. \nInformation zur Änderung: Aus organisatorischen Gründen kann nicht\, wie angekündigt\, die Lesung „Stalin hat uns das Herz gebrochen – Antisemitismus in der DDR und die Verfolgung jüdischer Kommunist*innen“ stattfinden\, weswegen wir den o.a. Film zeigen \nDas ambivalente Verhältnis zwischen den ostdeutschen Juden und dem Staat DDR will die Dokumentation durch die persönlichen Erfahrungen jüdischer DDR-Bürger aufzeigen. Salomea Genin\, die als junge Kommunistin mit vielen Illusionen in die DDR kam\, hoffte auch durch die Arbeit in der jüdischen Gemeinde etwas ändern zu können. Auch für den Schriftsteller und Journalisten Walter Kaufmann war die DDR Wahlheimat. Er findet erst spät zu seinen jüdischen Wurzeln zurück. Werner Lappe aus Dresden kommt mit seinen Eltern aus dem englischen Exil in die DDR. Er fühlt sich als sogenannter „Drei-Tages-Jude“\, der nur zu den großen jüdischen Feiertagen in die Synagoge geht. Aber die jüdische Tradition war ihm immer wichtig. \nDer Rocksänger Andre Herzberg (Pankow) spürte die Zerrissenheit der Mutter\, wenn sie sich zwischen der kommunistischen Überzeugung und der jüdischen Religion entscheiden sollte. Für ihn wurde die jüdische Identität nach der friedlichen Revolution 1989 ein neuer Anker. „Schalom neues Deutschland – Juden in der DDR“ stellt die Biografien und die emotionalen Schilderungen der Protagonisten in den Vordergrund und zeigt\, wie Juden in der DDR gelebt und gefühlt haben. \nMit einer kurzen Einführung der Filmemacher Tom Franke und Mark Chaet sowie einer kurzen musikalisch untermalten Lesung und anschließendem Filmgespräch. \nOrt\nD5\nDomplatz 5\n04808 Wurzen \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Fachtag: Antisemitismus im Netz – Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten | Leipzig
DESCRIPTION:Ein Fachtag der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und dem Ariowitsch-Haus Leipzig mit dem Projekt Fachnetzwerk gegen Antisemitismus in Sachsen. \nIm Rahmen der Aktionstage Netzpolitik und Demokratie der Landeszentralen und der Bundeszentrale für politische Bildung und im Rahmen des Tacheles-Jahrs der jüdischen Kultur in Sachsen veranstalten die beteiligten Institutionen eine Tagung\, die sich mit dem Thema Antisemitismus im Netz beschäftigt. Zielgruppe der Veranstaltung sind Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Bildung und der Medienbildung aus Schule und Hochschule\, zivilgesellschaftlichen Organisationen\, Vertreter staatlicher Institutionen sowie ein interessiertes und engagiertes netzaffines Publikum aus der Breite der Gesellschaft. \nDie Tagung soll dafür sensibilisieren\, wie Antisemitismus im Netz auftritt und Teilnehmenden Handlungsmöglichkeiten aufzeigen\, dem Phänomen entgegenzutreten. In einem ersten Schritt befassen wir uns anhand von Studienergebnissen und Analysewerkzeugen aus der Wissenschaft mit der Verbreitung von Antisemitismus im Netz und den dahinterliegenden Logiken und Mechanismen. Daraufhin sollen in einem Podiumsgespräch die Erfahrungen von Jüdinnen und Juden im Mittelpunkt stehen\, die selbst in den Feldern Social Media und Digitalisierung tätig sind. Im zweiten Teil der Tagung liegt der Fokus auf erfolgreichen Umgangsweisen mit Antisemitismus im digitalen Raum. Hierzu setzen wir uns mit verschiedenen Strategien der pädagogischen Intervention und nachhaltigen Prävention aus der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit auseinander. \nBitte melden Sie sich für die Tagung auf der Veranstaltungs-Seite der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung an. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei. \nAgenda\nBegrüßung und Einführung ins Thema\n09:30 – 09:45 \nTeil 1: Ist-Stand-Analyse zum Phänomen des Antisemitismus im Netz\nKeynote\n09:45 – 11:00 \nAntisemitismus im Internet: Zu Kontinuität und Anpassung von Judenhass im digitalen Kommunikationsraum \nProf. Monika Schwarz-Friesel \nPodiumsgespräch\n11:00 – 12:30 \nEs diskutieren: Helene Shani Braun (@leni_lafayette) und Laura Cazés (Leiterin der Abteilung Kommunikation und Digitalisierung bei der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.) \nMittagspause mit “Markt der Möglichkeiten”\n12:30 – 13:30 \nMitglieder des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus haben die Gelegenheit\, sich mit ihren Angeboten und Projekten zu präsentieren. \nTeil 2: Antisemitismus begegnen: Welche Möglichkeiten der Prävention und der pädagogischen Intervention gibt es?\nKurzvorstellung der Workshops im Plenum und anschließend Verteilung auf die Workshop-Räume\n13:30 – 14:00 \nWorkshop-Phase\n14:00 – 16:00 \nWorkshop 1:\nProjekt Shoah Stories des Anne Frank Zentrums (Berlin)\, Workshopleitung: Robin Jahnke \nWorkshop 2: \nProjekt RESPOND! – Nein zum Judenhass! des BMBF\, Leitung: Prof. Özen Odag \nWorkshop 3:\nProjekte Hidden Codes und RE:Think der Bildungsstätte Anne Frank (Frankfurt/M.)\, Leitung Hami Nguyen \nWorkshop 4: \nBildungsarbeit der Bildungsstätte Anne Frank auf TikTok\, Leitung: Niyousha Akbari \nMusikalischer Abschluss + Get Together mit Getränk\n16:00 – 17:00 \nOrt\nLeipzig\, Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V.\nHinrichsenstraße 14\n04105 Leipzig \nWeitere Informationen
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