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SUMMARY:Bildungswochenende: Für Sorge! – Queerfeministische Bewegungen stärken | Torgau
DESCRIPTION:[english below] \nKürzungen\, Rechtsruck\, Wirtschaftskrise: Freiräume werden kleiner\, die Erschöpfung steigt und viele fühlen sich ohnmächtig und vereinzelt. Dabei brauchen wir uns und die Sorge füreinander: Denn Sorgearbeit ist das Fundament unserer Gesellschaft. Ohne sie läuft nichts. Vom Pflegen unserer kranken Freund*innen\, dem Großziehen von Kindern\, der Sorge für ältere Menschen bis zum Kochen und Putzen Zuhause. Von der Kita-Schicht bis ins Krankenhaus\, vom Gruppentreffen bis zur Beratungsstelle: Sorgearbeit passiert an so vielen Orten\, jeden Tag\, die meiste Zeit gar nicht oder schlecht bezahlt. Sie wird abgewertet und ausgebeutet\, gekürzt und unsichtbar gemacht. Feministische Projekte werden gestrichen\, Gleichstellungsstellen bleiben unbesetzt und politisches Engagement wird erschwert. Doch was können wir dagegen tun? \n\n\nWie können wir für queer-feministische Räume kämpfen – entgegen der Streichung von Geldern und dem Rechtsruck? \nAus welchen Geschichten der Solidarität und Widerständigkeit von Arbeiter*innen zu DDR-Zeiten können wir lernen? \nWie können wir mehr Menschen für Feminismus und Sorgearbeit begeistern und organisieren – im Betrieb\, der Schule oder im Verein? \n\n\nUnd wie können wir starke intersektionale queer-feministische Bündnisse in Sachsen aufbauen\, die für die Aufwertung von Sorgearbeit kämpfen? \nUm diese Fragen und noch mehr wird es auf dem Bildungswochenende „Für Sorge! Queerfeministische Bewegungen stärken“ vom 07. – 09.08.26 in Torgau gehen. In sieben Workshops\, einem moderierten Gespräch und einer Filmvorführung wollen wir gemeinsam Antworten darauf suchen\, wie wir in diesen Zeiten feministisch aktiv bleiben können. Neben den Workshops gibt es einen Open Space (für eure spontanen Ideen\, Workshops\, Lesestunden\, …)\, Kulturprogramm und Essen gegen Spende. Es wird vor Ort eine Kinderbetreuung sowie ein ansprechbares Awareness-Team geben. Das Programm wird auf deutscher und englischer Lautsprache stattfinden. Wir bemühen uns\, weitere Übersetzungsbedarfe zu erfüllen. \nDas Bildungswochenende ist eine Möglichkeit\, um uns zu vernetzen\, von eigenen Erfahrungen zu erzählen und von und mit anderen zu lernen. \nFreut euch auf Workshops zu diesen Themen (vorläufig): \n\nAus der Geschichte lernen: DDR & der Kampf von vietnamesischen Vertragsarbeiter*innen für (Geschlechter)Gerechtigkeit\n\n\nSächsische Perspektiven auf feministische Arbeit und Gleichstellungspolitik\n\n\nZusammenrücken gegen den Rechtsruck: Meet & Greet für feministisch Aktive\n\n\nAktuelle Care-Arbeitskämpfe: Erfahrungen und Visionen von Sorgearbeiter*innen und ihren Unterstützer*innen\n\n\nBeziehungsarbeit als Care- & Vernetzungsarbeit: Wie können wir uns gegenseitig unterstützen und organisieren\, langfristig aktiv für Geschlechtergerechtigkeit zu sein?\n\n\nOrganizing for Care! Wie können wir uns als Care-Arbeiter*innen im Betrieb\, im Dorf\, im Kiez organisieren?\n\n\nVisionen für Care-Arbeit\n\nDas Bildungswochenende beginnt am Freitagnachmittag (14 Uhr) und endet am Sonntagnachmittag (15 Uhr). \nWeitere Infos zum Programm folgen bald! \n\nZur Anmeldung\n\n*** \nBudget cuts\, a shift to the right\, economic crisis: Our freedom of action is shrinking\, exhaustion is mounting\, and many feel powerless and isolated. Yet we need each other and must care for one another: Because care work is the foundation of our society. Without it\, nothing works. From caring for our sick friends\, raising children\, and looking after older people\, to cooking and cleaning at home. From the daycare shift to the hospital\, from group meetings to counseling centers: care work happens in so many places\, every day\, most of the time unpaid or poorly paid. It is devalued and exploited\, cut back\, and made invisible. Feminist projects are being scrapped\, gender equality offices remain unfilled\, and political activism is being hindered. But what can we do about it? \nHow can we fight for queer-feminist spaces—in the face of budget cuts and the shift to the right? \nWhat can we learn from stories of solidarity and resistance among workers during the GDR era? \nHow can we inspire and organize more people around feminism and care work—at work\, at school\, or in community groups? \nAnd how can we build strong\, intersectional queer-feminist alliances in Saxony that fight for the recognition of care work? \nThese questions—and more—will be the focus of the educational weekend “Für Sorge! Strengthening Queer-Feminist Movements\,” taking place August 7–9\, 2026\, in Torgau. Through seven workshops\, a moderated discussion\, and a film screening\, we’ll work together to find answers to how we can remain active as feminists in these times. In addition to the workshops\, there will be an Open Space (for your spontaneous ideas\, workshops\, reading sessions\, etc.)\, a cultural program\, and meals available for a donation. On-site childcare and an approachable awareness team will be available. The program will be conducted in spoken German and English. We will do our best to accommodate additional translation needs. \nThis educational weekend is an opportunity to network\, share our own experiences\, and learn from and with others. \nLook forward to workshops on these topics (tentative): \n\nLearning from History: The GDR and the Struggle of Vietnamese Contract Workers for (Gender) Justice\nSaxon Perspectives on Feminist Work and Gender Equality Policy\nUniting Against the Shift to the Right: Meet & Greet for Feminist Activists\nCurrent Struggles in Care Work: Experiences and Visions of Care Workers and Their Supporters\nRelationship-Building as Care and Networking Work: How Can We Support and Organize Each Other to Remain Active in the Long Term for Gender Justice?\nOrganizing for Care! How can we\, as care workers\, organize ourselves at work\, in our villages\, and in our neighborhoods?\nVisions for Care Work\n\nThe educational weekend begins on Friday afternoon (2:00 p.m.) and ends on Sunday afternoon (3:00 p.m.). \nMore information about the program will follow soon! \n\nRegistration\n\n\nWeitere Informationen / more information
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LOCATION:Landkreis Nordsachsen
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SUMMARY:CSD Plauen 2026 | Plauen
DESCRIPTION:Am 15.08.2026 geht es wieder los! Der fünfte CSD Plauen lädt seine Gäst:innen aus nah und fern ein\, um ein Zeichen für die Sichtbarkeit von queeren Menschen zu setzen. \nNoch immer gibt es im Vogtland wenig Orte\, an denen Menschen der LSBTQIA+ – Community zusammenkommen können und es gibt viele Ressentiments. Deshalb rufen wir auf\, für die Rechte aller Menschen\, ungeachtet derer geschlechtlichen Identität oder sexueller Ausrichtung einzustehen. \nWir sind laut\, wir sind bunt – wir sind das bunte Hinterland. \nKommt deshalb am 15.08.2026 nach Plauen. \nDas Programm:\n12:00 Uhr – Startkundgebung\noberer Bahnhof Plauen \n12:30 Uhr – Start Demonstrationszug\noberer Bahnhof Plauen \nDJ Tunez | Gera\nQueere Tanzperformance | Leipzig \n14:00 Uhr – Familien- & Straßenfest\nMalzhaus Plauen \nTraumfresser | Weimar | Cabaret-Punk-Rap\nDJ D_C | Vogtland | Future Rave \nFood | Drinks | Infostände | Reden \n18:00 Uhr – CSD Aftershow Party\nSchuldenberg Plauen \nWir suchen immer Helfer:innen für die Demo und das Fest. Wenn ihr euch beteiligen möchtet\, dann meldet euch gern bei uns. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:CSD Zwickau 2026 | Zwickau
DESCRIPTION:Viele Menschen erleben auch heute noch Ausgrenzung. Sie werden diskriminiert\, bedroht und angefeindet. Auch in Zwickau und Umgebung fühlen sich viele nicht sicher\, nicht sichtbar und nicht geschützt. Das ist Realität. \nDer Christopher Street Day schafft Raum für Aufklärung\, Begegnung und Solidarität. Er macht Vielfalt sichtbar und gibt Stimmen Gehör\, die zu oft überhört werden. Diese Veranstaltung ist kein „buntes Straßenfest“ – sie ist ein politischer Akt. Sie steht für das Recht\, ohne Angst zu leben\, zu lieben und sichtbar zu sein. Für Schutz vor Hass\, für gleiche Rechte und für eine Gesellschaft\, die niemanden ausgrenzt. \nWir laden euch ein\, gemeinsam ein starkes Zeichen für Akzeptanz\, Respekt und Menschenrechte zu setzen.\nFreut euch auf eine vielfältige Veranstaltung mit Musik\, Begegnungen\, Informationen und Raum für Austausch.\nOb queer oder ally – willkommen sind alle\, die sich für eine offene und solidarische Gesellschaft einsetzen. \nInfos zur Veranstaltung:\n– Start der Demo: 12:30 Uhr\, am Bahnhof Zwickau Hauptbahnhof\n– Auftakt der Kundgebung: ab 14:00 Uhr auf dem Kornmarkt Zwickau \nKommt vorbei\, zeigt Haltung und setzt ein Zeichen:\nLiebe ist vielfältig. Vielfalt ist Stärke. \n\nIhr wollt den CSD Zwickau aktiv unterstützen und eure Angebote mit einem Stand präsentieren? Auf unserer Website findet ihr jetzt das Formular zur Standanmeldung: hier … \n\nDas Bündnis “CSD Zwickau” ist nicht kommerziell tätig\, sondern verfolgt ausschließlich gemeinnützige Interessen. Unsere Ziele umfassen unter anderem: \n\nweiterer Abbau der Diskriminierung und Gewalttaten\nFörderung von Toleranz und Akzeptanz\nBereicherung des kulturellen Lebens in Westsachsen\ngesundheitliche Aufklärung und Prävention\, besonders in Bezug auf sexuell übertragbare Krankheiten\n\nMehr Informationen: www.csd-zwickau.de | @csdzwickau.official \nVeranstalter:\nBündnis CSD Zwickau\nc/o Alter Gasometer e.V. \nIn Zusammenarbeit mit:\n– different people e.V.\,\n– Queer durch Sachsen\,\n– Queer Space Zwickau\,\n– Roter Baum e.V. \nUnterstützt von:\n– JACKT Zwickau\,\n– First INN Hotel\,\n– CafeTHErina\,\n– Theater Plauen-Zwickau gGmbH\,\n– BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Zwickau\,\n– VOLT Sachsen\,\n– Die Linke Sachsen\,\n– SPD Kreisverband Zwickau\,\n– TRANS-INTER-AKTIV Mitteldeutschland\,\n– CROSSundQUEER und\n– ehrenamtlichen Unterstützung \nGesponsert von:\nDPFA Akademiegruppe \n– Gefördert wird das Projekt von der Amadeu-Antonio-Stiftung. – \nWeitere Informationen
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SUMMARY:CSD Riesa | Riesa
DESCRIPTION:Alle Jahre wieder zieht der CSD durch unsere Stadt und dieses Jahr soll es nicht anders sein. Am 22.08.2026 findet nun schon der sechste CSD in Riesa statt! \nAb 14 Uhr erwarten wir euch in unmittelbarer Nähe des riesaer Bahnhofs und laden euch ein\, mit uns auf die Straße zu gehen. \nGemeinsam wollen wir zeigen\, dass Riesa bunt ist und dass unser Hinterland liebens- und lebenswert ist! 🏳️‍🌈 \nAlso save the date\, teilt es mit euren Freund*innen und seid dabei\, wenn es heißt: Liebe fürs Hinterland!🫶 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Open Air Filmtage: The Bubble / הבועה | Wurzen
DESCRIPTION:Umgeben von einer ständigen latenten Bedrohung\, konfrontiert mit Anschlägen und der Allgegenwart patrouillierender Militärstreifen gleicht das Leben in Israel einem Tanz auf dem Vulkan\, insbesondere für die jüngeren Bewohner des Landes\, die sich nichts mehr wünschen als in Ruhe und Frieden zu leben. Doch der Friedensprozess befindet sich nach wie vor in weiter Ferne\, an eine dauerhafte Lösung des Nahost-Konfliktes mag derzeit niemand denken. Stellvertretend für die junge Generation Israels (und Palästinas) erzählt der Regisseur Eytan Fox in seinem Film The Bubble / Ha-Buah vom Leben vierer junger Leute\, von ihrer Lebensfreude und von der Unmöglichkeit\, auf Dauer die Augen vor der israelischen Realität zu verschließen. \nAm Anfang des Films steht ein Blick\, gewechselt an einem Grenzübergang in der Westbank zwischen dem homosexuellen israelischen Reservesoldaten Noam (Ohad Knoller) und dem Palästinenser Ashraf (Yousef „Joe“ Sweid). Beide eilen einer Palästinenserin zu Hilfe\, die während des zermürbenden Wartens in der glühenden Hitze kollabiert\, und leisten erste Hilfe\, danach trennen sich die Wege wieder. Doch der Blick\, man ahnt es bereits\, ist erst der Beginn einer gemeinsamen Geschichte. Als Noam nach seinem Dienst wieder in seine WG in Tel Aviv zurückkehrt\, in der er gemeinsam mit der Verkäuferin Lulu (Daniella Wircer) und dem schwulen Café-Besitzer Yali (Alon Freidman) zusammenlebt\, geht das ausgelassene Leben des Trios weiter – bis eines Tages Ashraf vor der Tür steht. Der junge Palästinenser hält Noams Ausweis in Händen\, den dieser bei den Ereignissen an dem Grenzübergang verlor\, und da Ashraf keine Bleibe hat\, wird er in die WG aufgenommen und findet Arbeit in Yalis Café. Außerdem kommen er und Noam sich auch privat näher. Aber eine homosexuelle Partnerschaft zwischen einem Israeli und einem Palästinenser steht in diesen schwierigen Zeiten unter keinem guten Stern… \nIm Niemandsland zwischen poppigem Hedonismus\, manchmal etwas naiv anmutendem Polit-Aktivismus und fundierter Gesellschaftskritik zeichnet Eytan Fox (Walk on Water) in seinem neuen Film The Bubble / Ha-Buah das Bild einer oberflächlich betrachtet unbeschwerten Generation junger Israelis\, die sich letzten Endes den Realitäten des Nahost-Konfliktes nicht entziehen können. Unterscheidet sich ihr Leben anfangs von dem ihrer Altersgenossen irgendwo in der westlichen Welt nur marginal\, dringen die große Politik\, die Bomben und der alltägliche Terror in der zweiten Hälfte des Films unaufhörlich in die Luftblase des sorgenfreien Lebens ein und funktioniert die jungen Leute zu Akteuren in einem Spiel um\, das mit ihnen oder ohne sie auf die gleiche verhängnisvolle Weise verläuft. Das mag zwar eine durchaus realistische Sicht der Dinge sein\, doch gerade die Wendung der Geschichte am Ende macht wenig Hoffnung\, dass das sinnlose Morden\, die Spirale aus Gewalt und Gegengewalt jemals zu durchbrechen sein wird. \nWeitere Informationen
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